Cover-Bild Tod zur Teestunde
Band 3 der Reihe "Susan Ryeland ermittelt"
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 572
  • Ersterscheinung: 19.11.2025
  • ISBN: 9783458645153
Anthony Horowitz

Tod zur Teestunde

Ein Kriminalfall für Liebhaber:innen von Sherlock Holmes und Hercule Poirot
Lutz-W. Wolff (Übersetzer)

Susan Ryeland, Lektorin außer Dienst ist nach London zurückgekehrt. Sie arbeitet jetzt für einen kleinen Verlag, und auf ihrem Tisch ist das Manuskript eines jungen Autors namens Eliot Crace gelandet: Atticus Pünds letzter Fall . Die Geschichte handelt vom überraschenden Tod der schwerreichen Lady Chalfont, die anscheinend von einem Familienmitglied vergiftet wurde.

Zu Susans Überraschung stellt sich heraus, dass Eliot Crace der Enkel der weltberühmten Kinderbuchautorin Miriam Crace ist, die 15 Jahre zuvor verstarb – ermordet, vergiftet, wie Eliot behauptet. Je weiter Susan in die Story eintaucht, desto klarer wird ihr, dass Eliot in Atticus Pünds letzter Fall die Geschichte seiner eigenen Familie und des Todes seiner Großmutter erzählt. Zugleich verhält er sich immer merkwürdiger, wird zunehmend aggressiv – und dann wird er bei einem Unfall mit Fahrerflucht getötet. War es Mord? Plötzlich ist Susan die Hauptverdächtige, und erschrocken wird ihr klar, dass sie das selber aufklären muss, um nicht das nächste Opfer zu werden …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Pünds letzter Fall

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Der Krimi "Tod zur Tesstunde" von Anthony Horowitz ist ein klug verschachtelter Krimi im Krimi. Klingt kompliziert und ist es teilweise auch.
Im Buch geht es um die Lektorin Susan Ryeland die ...

Der Krimi "Tod zur Tesstunde" von Anthony Horowitz ist ein klug verschachtelter Krimi im Krimi. Klingt kompliziert und ist es teilweise auch.
Im Buch geht es um die Lektorin Susan Ryeland die ein Manuskript eines jungen Schriftstellers zum Lektorieren bekommt. In dem Manuskript (welches in anderer Schrift und linksbündig gedruckt ist) geht es um eine alte Matriarchin, welche im Jahr 1955 in Südfrankreich offenbar vergiftet wird. Bald schon entdeckt Susan, dass es Parallelen des Krimis zum Leben des jungen Schriftstellers Eliot gibt.

Das Buch begeistert vor allem durch die lebendige Schreibweise und des logischen und nachvollziehbaren Endes. Die Charaktere sind hervorragend herausgearbeitet. Die Spannung wird gut aufgebaut und auch gehalten. Das Buch kommt ohne große Effekthascherei aus und ist trotzdem sehr gelungen.
Wer Agatha Christie liebt wird auch dieses Buch zu schätzen wissen.

Veröffentlicht am 27.11.2025

Ein besonderes Leseerlebnis

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Ein neuer Atticus Pünd ist immer ein Grund zur Freude. Ich muss mich zwar immer erst ein wenig einlesen, weil die Sprache etwas britisch eingefärbt ist, aber wenn ich mich mal eingelesen habe, dann kann ...

Ein neuer Atticus Pünd ist immer ein Grund zur Freude. Ich muss mich zwar immer erst ein wenig einlesen, weil die Sprache etwas britisch eingefärbt ist, aber wenn ich mich mal eingelesen habe, dann kann ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Das Buch ist wie eine Babuschka-Puppe: ein Buch im Buch im Buch. Herrlich. Herrlich finde ich auch die Art, wie Horowitz seinen Fall aufbaut. Ein Buch löst einen Mordfall, der 20 Jahre zurückliegt.

Die Mischung aus klassischem Whodunit und der Buch-in-Buch-Szenerie macht den besonderen Charme des Buches aus. Obendrauf kommt noch der schwarze Humor des Autors und seine versteckten Rätsel, die er aber meisterhaft aufklärt. Besonders erwähnt seien hier die Anagramme: ein herrlicher Spaß. Zudem hat mich die Suche nach den „Buchzwillingen“ begeistert. Einfach meisterhaft aufgebaut und zusammengesetzt.
Horowitz‘ Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und lebendig und niemals langatmig. Die Spannung zieht sich konstant durch das gesamte Buch und die etwas düstere Atmosphäre, die durch die Szenerie in der alten Villa entsteht, sorgen zusätzlich für ein besonderes Leseerlebnis.

Fazit: Das Buch ist ein sehr unterhaltsamer, clever aufgebauter Krimi, der einfach Spaß macht zu lesen.

Veröffentlicht am 27.07.2026

Ein neuer Fall für Susan Ryeland

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Anthony Horowitz beweist mit Tod zur Teestunde einmal mehr, warum er zu den besten Vertretern des klassischen Kriminalromans gehört. Auch der dritte Band um Susan Ryeland verbindet auf raffinierte Weise ...

Anthony Horowitz beweist mit Tod zur Teestunde einmal mehr, warum er zu den besten Vertretern des klassischen Kriminalromans gehört. Auch der dritte Band um Susan Ryeland verbindet auf raffinierte Weise Fiktion und Realität und spielt dabei gekonnt mit den Erwartungen seiner Leser. Wer die beiden Vorgänger mochte, wird sich auch hier schnell wieder zu Hause fühlen.

Susan Ryeland arbeitet inzwischen für einen kleinen Verlag und soll das Manuskript eines neuen Atticus-Pünd-Romans lektorieren. Schon bald wird jedoch deutlich, dass dessen Autor Eliot Crace mehr erzählt als nur einen fiktiven Kriminalfall. Je tiefer Susan in das Manuskript eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen der Geschichte auf dem Papier und den Ereignissen in der Wirklichkeit. Genau dieses Spiel mit den verschiedenen Erzählebenen gehört für mich wieder zu den größten Stärken des Romans.

Wie schon in den vorherigen Bänden gelingt es Horowitz, den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken. Die zahlreichen Hinweise sind geschickt platziert und erst nach und nach setzt sich das Gesamtbild zusammen. Besonders das "Buch im Buch"-Konzept funktioniert erneut hervorragend und sorgt dafür, dass man ständig versucht, Parallelen zwischen dem Manuskript und den tatsächlichen Ereignissen zu entdecken.

Der Einstieg fiel mir allerdings etwas schwer. Durch die vielen Figuren, Familienverhältnisse und Gespräche braucht die Geschichte eine Weile, bis sie richtig Fahrt aufnimmt. Gerade zu Beginn hatte ich das Gefühl, dass sich der Roman etwas Zeit lässt, bevor die eigentliche Spannung einsetzt. Sobald sich die Handlung jedoch entfaltet, entwickelt sich daraus wieder ein clever konstruierter Whodunit, der bis zum Schluss mit Überraschungen aufwartet.

Besonders gefällt mir an der Reihe, dass Susan keine klassische Ermittlerin ist. Als Lektorin gerät sie eher zufällig in die Mordfälle hinein, was den Geschichten einen ganz eigenen Reiz verleiht. Gleichzeitig bekommt man interessante Einblicke in die Welt des Verlagswesens und den Entstehungsprozess von Büchern, was sich angenehm von vielen anderen Krimis abhebt.

Tod zur Teestunde reicht für mich durchaus an die Qualität der beiden Vorgänger heran. Zwar braucht die Handlung etwas Anlauf, doch wer klassische Krimis mit viel Köpfchen, raffiniert konstruierten Rätseln und einem ungewöhnlichen Erzählkonzept schätzt, wird auch diesen Band genießen. Ein intelligenter, atmosphärischer Kriminalroman, der einmal mehr zeigt, wie geschickt Anthony Horowitz mit seinem Genre spielt.

Veröffentlicht am 11.06.2026

Hommage an die klassischen Kriminalromane

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Mit "Tod zur Teestunde" legt Anthony Horowitz den dritten Fall für Susan Ryeland und wieder eine gelungene Hommage an die klassischen Kriminalromane vor. Der Fall ist gut konstruiert und das Buch kurzweilig ...

Mit "Tod zur Teestunde" legt Anthony Horowitz den dritten Fall für Susan Ryeland und wieder eine gelungene Hommage an die klassischen Kriminalromane vor. Der Fall ist gut konstruiert und das Buch kurzweilig und unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Wieder sehr gelungen

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Bei Anthony Horowitz weiß man, dass man einen soliden Krimi bekommen wird, der mit Handlung überzeugt und nicht nur auf blutrünstige Details setzt. Bei "Mord zur Teestunde" sind es sogar eigentlich zwei ...

Bei Anthony Horowitz weiß man, dass man einen soliden Krimi bekommen wird, der mit Handlung überzeugt und nicht nur auf blutrünstige Details setzt. Bei "Mord zur Teestunde" sind es sogar eigentlich zwei ;-D

Man sollte auf jeden Fall sehr aufmerksam an der Geschichte dranbleiben, um keines der später wichtigen Details zu verpassen - also es ist keine reine Berieselung.
In diesem Krimi stecken nämlich wie schon eingangs erwähnt zwei Kriminalfälle, wobei einer ein Buch im Buch ist und zur Aufklärung des "echten" Verbrechens herangezogen wird.
So macht das Miträtseln auf jeden Fall Spaß, aber ich würde es nicht als Einstieg in das Genre empfehlen! Zumal es ja auch der dritte Band einer Reihe ist und ich es beim Lesen sehr angenehm fand, dass ich das Vorwissen aus den anderen beiden Bände hatte. Man könnte diesen Band zwar theoretisch auch für sich lesen, da der Fall etwas extra ist, vermisst dann aber evtl. Vorwissen über die Figuren, das nur angedeutet wird.

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