Cover-Bild Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
Band 1 der Reihe "Hof-der-Dornen-Reihe"
(26)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: historisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 26.05.2026
  • ISBN: 9783473513079
Sasha Peyton Smith

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain

Sarah Heidelberger (Übersetzer)

Welchen Preis bist du bereit zu zahlen?


London 1848: Zur Heiratssaison stehen die jungen Adligen Schlange vor Fae-Königin Moryens Thron. Denn ein mit ihr geschlossener Rose Bargain verheißt Schönheit und Reichtum – für einen Preis.


Als Kronprinz Bram verkündet, in dieser Saison seine Braut zu wählen, schafft es die in Ungnade gefallene Ivy überraschend unter die sechs Favoritinnen. Doch aus dem eleganten Wettstreit wird schnell blutiger Ernst. Und Ivy darf auf keinen Fall Brams Bruder Emmett zu nahe kommen, wenn sie ihr Herz – und ihren Kopf – behalten will.


Hinreißende Romantasy mit Prinzen-Love-Triangle und tausend Geheimnissen


Dilogie: Band 1 des Royal-Romantasy-Zweiteilers

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Nicht ganz erreicht

0

Dieses Buch hat mich sehr widersprüchlich zurück gelassen. Im großen und Ganzen hat es mir schon gut gefallen. Das ganze hat ein Hauch von Bridgeton was die Saison und die Einführung der Damen ...

Dieses Buch hat mich sehr widersprüchlich zurück gelassen. Im großen und Ganzen hat es mir schon gut gefallen. Das ganze hat ein Hauch von Bridgeton was die Saison und die Einführung der Damen angeht. Gewaltsame Spiele. Dann natürlich Fantasy, da es eine Anderswelt neben der Menschenwelt gibt und der Fae. Außerdem besitzen die Fae noch Magie. Und zu dem Ganzen eine Portion Zwiespalt zwischen den Gefühlen zu zwei Brüdern.

Ivy Ihre Saison scheint im schlechten Stern zu stehen, da Ihre Schwester Wochen verschwunden war und ohne Erklärung oder Erinnerung wieder auftaucht und somit die Familie in Ungnade fällt. Außerdem hat die Familie nur noch begrenzte finanzielle Mittel. Zur Einführung in die Gesellschaft gehört ein Handel mit der Königin, welche als mächtige Fae vor Jahrhunderten diese Position eingenommen hat. Man kann sich fast alles Wünschen, aber es hat auch immer seinen Preis.
Hinzu erklärt die Königin dass Ihr Sohn Prinz Bram dieses Jahr seine Frau unter den Damen aussuchen wird.

Und dann gibt es noch Prinz Emmet. Der als sterblicher Sohn, des Königinnen Ehegatten, als Prinz anerkannt wurde.

Ivy mag ich sehr. Sie ist mutig und willensstark. Und würde alles für Ihre Schwester und Ihre Familie tun. Leider konnten mich die Momente mit Emmet leider nicht so richtig packen. Und lange gefiel mir es garnicht den freundlichen Bruder so zu belügen. Die Spiele der Königin mit den Anwärterinnen hätte es für mich nicht unbedingt geben müssen. Ich hätte von der Saison selbst gerne mehr gelesen. Was mir gefiel war, dass auch aus anderen Perspektiven immer mal geschrieben wurde. So lerne man eine besser kennen und bekam ein besseren Einblick in die Geschichte. Auch wenn es mir bei ein zwei Malen etwas zu runtererzählt erschien.

Das Ende hat mich dann nochmal richtig abgeholt und manches habe ich nicht kommen sehen.
Daher freue ich mich auf den zweiten Band, auch wenn ich hoffe das diese dann etwas klarer wird. Auch wenn die Fae wohl gerne Spielchen mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2026

Zwischen Glanz, Intrigen und gefährlicher Magie

0

🌟Das Cover🌟
Das Cover und der Farbschnitt sind eine 10/5. Die Rosen auf dem Cover sind Gold foliert und das Buch stellt im Regal ein echtes Schmuckstück dar. Aber Achtung: wir kriegen hier keine süße Liebesgeschichte; ...

🌟Das Cover🌟
Das Cover und der Farbschnitt sind eine 10/5. Die Rosen auf dem Cover sind Gold foliert und das Buch stellt im Regal ein echtes Schmuckstück dar. Aber Achtung: wir kriegen hier keine süße Liebesgeschichte; der Name „Hof der Dornen“ ist hier Programm!

🌟Die Geschichte und die Charaktere🌟
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Ivy, die in der Regency-Ära ihr Debüt als junge, heiratsfähige Frau in England gibt. Totale Bridgerton-Vibes.
Der Ruf ihrer Familie ist befleckt, da ihre ältere Schwester Lydia für einige Wochen verschwunden und anschließend völlig verwirrt wieder aufgetaucht ist. Das Problem: Niemand (auch sie selbst) weiß, wo sie war und was ihr zugestoßen ist.
Das besondere an dieser Welt: England ist vom Rest des Kontinents abgeschottet und wird von einher geheimnisvollen Königin regiert: einer Fae, die sich langweilt und ihre Spielchen mit den Menschen treibt. Im Tausch gegen vermeintliche Kleinigkeiten kann sie jeden Wunsch erfüllen. Und als am Hof die Ballsaison beginnt, ist jede junge Dame dazu verpflichtet, einen solchen Handel einzugehen.
Am Hof lernt Ivy gleich 2 Prinzen kennen: den Mensch Emmett und den Faesohn Bram. Emmett der Frauenheld, der keine Gelegenheit verstreichen lässt. Und Bram der Sunnyboy, der undurchschaubar ist.
Am Ende stellt sich nur noch zwei Fragen: Wer verrät wen? Und was hat es mit Lydias Verschwinden auf sich?

Wir haben hier im Buch den Trope Love Triangle, welcher mir ausnahmsweise gut gefallen hat. Allerdings war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb sich die Prinzen und Ivy zueinander hingezogen gefühlt haben. Während zu Beginn gefühlt gar nichts passiert ist, waren gegen Ende zahlreiche Gefühle aus dem Nichts da.
Außerdem hat mir die Tiefe der einzelnen Figuren gefehlt. Alle wurden angerißen, aber so richtig hineinversetzen konnte ich mich in niemanden. Auch die Handlungen der Charaktere waren für mich zum Teil unlogisch.

🌟Der Schreibstil🌟
Wie lernen die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin kennen.
Zwischendrin sind immer mal wieder einzelne Kapitel der anderen Debütantinnen eingestreut.

🌟Fazit🌟
The Rose Bargain ist für mich eine spannende Regency-Story im Fantasy-Setting. Während die Grundidee mich sofort gekriegt hat, konnte die Ausführung leider nicht überzeugen. Ich habe die Geschichte zwar gespannt verfolgt, allerdings hat mir einfach die Tiefe der Figuren gefehlt. Daher gibts von mir 3,5 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2026

Wenig Bridgerton, mehr Selection

0

Angesichts des ganzen Fantasy-Angebots auf dem deutschen Buchmarkt und dass ich nicht allzu viel aus dem Genre lese, gehen mir vielen Bücher völlig durch, also bin ich entweder neugierig wegen eines Covers ...

Angesichts des ganzen Fantasy-Angebots auf dem deutschen Buchmarkt und dass ich nicht allzu viel aus dem Genre lese, gehen mir vielen Bücher völlig durch, also bin ich entweder neugierig wegen eines Covers oder verlasse mich auf die überzeugende Meinung anderer Blogger. So bin ich auf „Hof der Dornen: The Rose Bargain“ gestoßen, das auch mit Parallelen zu „Bridgerton“ beworben wurde, da wurde ich dann doch etwas neugierig. Für Autorin Sasha Peyton Smith ist es im Übrigen nicht ihr Debüt, aber auf dem deutschen Buchmarkt ist sie ein Neuling.

Ich habe „Hof der Dornen“ als Hörbuch gehabt und habe die doch sehr erfahrene Hörbuchsprecherin Corinna Dorenkamp im Ohr gehabt. Sie gehört auch zu meinen liebsten Stimmen, hier hätte man aber der gesamten Produktion einen Gefallen getan, wenn man auf mehr Stimmen gesetzt hätte. Wir haben zwar überwiegend die Perspektive von Ivy, aber zwischendurch kommen für einzelne Kapitel auch die anderen Anwärterinnen um das Herz von Prinz Bram zu Wort und da wäre es doch einfacher gewesen, das stimmlich abzugrenzen, denn so habe ich doch manchmal zurückspulen müssen, um zu erkennen, ah, wir haben die Perspektive gewechselt. Ich fand auch manche Sprechweisen Dorenkamps für bestimmte Figuren etwas anstrengend. Also hier würde ich das Hörbuch nicht unbedingt empfehlen, aber abraten würde ich auch nicht. Hier kommt es wohl darauf an, wie hörbuch-erfahren man ist.

Kommen wir jetzt aber zum Inhalt und da finde ich, dass „Bridgerton“ sich nur sehr schwach als Parallele anbietet. Ja, es spielt in einer ähnlichen Zeit, aber durch den Fantasy-Aspekt war es für mich eine ganz andere Atmosphäre. Und auch wenn es in London ähnliche Regeln gibt, aber hätte ich dieses Buch als Erstes gelesen und dann ein Marketing-Konzept entwickeln müssen, da hätte ich statt „Bridgerton“ wohl eher auf „Selection“ oder ähnliche Reihen geblickt. Letztlich muss ich auch sagen, dass mich das Buch mal mehr, mal weniger mitgerissen hat. Für mich ist der größte Kritikpunkt wohl, dass die Phasen, in denen das Buch fast nicht wie Fantasy wirken, und dann das genaue Gegenteil, zu krass sind. Gerade beim Ende habe ich dann doch gedacht, woah, wir lesen jetzt etwas völlig anderes. Auch wenn durch die ständige Präsenz von Königin Moryen Magie immer ein Thema war, aber man konnte es etwas aus den Augen verlieren, wenn dann aber High Fantasy anklopft, dann fühlt sich der Bruch zu groß an.

Was ich auf der Habenseite verbuche, das ist die angesprochene Tatsache, dass von den letzten Frauen, die um Brams Hand werben, alle mal in den Fokus rücken, auch wenn es nur kurz ist. Aber ich fand es interessant, welch höchst unterschiedliche Schicksale sie haben, wie unterschiedlich sie als Menschen sind und warum sie mit welchen Interessen und Hoffnungen den Wettbewerb eingegangen sind. Ich fand auch, dass sich die Handlung gerade am Ende sehr clever zusammengesetzt hat. Smith hat zwischendurch vieles offen gelassen, dann am Ende aber bewiesen, dass sie immer einen klaren Plan im Kopf hatte. Stilistisch kann ich der Geschichte also nicht viel vorwerfen. Trotzdem ist der Funke einfach nicht übergesprungen, obwohl ich eine ereignislose Autofahrt vor mir hatte, wo ich leicht hätte gepackt werden können. Ich fand Ivy als zentralen Anker zu unbeständig. Ich fand Emmett nicht reizvoll genug, um ihn gegenüber Bram als totales Gegenteil zu erleben. Dementsprechend habe ich nicht gespannt alles verfolgt. Die einzelnen Wettbewerbe waren da schon wieder besser, aber auch hier, es gab einfach zu wenig Passagen, wo ich mir gewünscht hätte, eine noch schnellere Geschwindigkeit einstellen zu können, die ich noch verstehen könnte, weil ich es nicht mehr abwarten kann.

Fazit: „Hof der Dornen“ mit Band 1 ist sicherlich kein schlechter Auftakt, aber da Fantasy bei mir nicht die höchste Priorität hat, schaue ich doch mal genauer hin und hier muss ich sagen, dass ich die Reihe eher nicht weiterverfolgen werde. Solche Geschichten gibt es zum einen schon, zum anderen fand ich den Fantasy-Anteil über den Verlauf zu grob unterschiedlich. Auch die Figuren haben mich nicht alle wie gewünscht gereizt. So war mir das Hörerlebnis dann zu zäh.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2026

Sehr unterhaltsam

0

"The Rose Bargain" hat mir an sich gut gefallen. Es war sehr unterhaltsam geschrieben, hatte kaum Längen und eine interessante Mischung aus historischen Roman mit ein bisschen Fantasy.
Die Hauptfiguren ...

"The Rose Bargain" hat mir an sich gut gefallen. Es war sehr unterhaltsam geschrieben, hatte kaum Längen und eine interessante Mischung aus historischen Roman mit ein bisschen Fantasy.
Die Hauptfiguren haben mir gut gefallen und es war schön zu sehen, wie sich eine Freundschaft zwischen den Mädchen entwickelt, die eigentlich Konkurrentinnen sein sollen. Besonders gut fand ich, dass es zwischendurch kurze Kapitel aus der Perspektive von Nebencharakteren gab.
Leider blieb es mir an manchen Stellen ein bisschen zu flach und zu vorhersehbar, sodass es zwar ein solides und unterhaltsames Buch war, aber nicht wirklich etwas besonderes, bzw. zu ähnlich zu vielen anderen Büchern dieses Genres. Ich hätte mir noch mehr emotionale Tiefe gewünscht. Trotzdem habe ich Lust die Fortsetzung zu lesen, weil das Buch schon echt Spaß gemacht hat.
Wenn man einfach Lust auf einen soliden, leichten und unterhaltsamen Roman hat, würde ich ihn auf jeden Fall empfehlen. Außerdem ist er für Einsteiger in das Fantasygenre auch wirklich super geeignet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2026

Titel sehr ungenutzt gelassen

0

Mit „The Rose Bargain“ startet Sasha Peyton Smith ihre Dilogie mit einer recht klassischen Idee, die mich immer kriegt: magische Pakte, die Wünsche erfüllen, aber jeweils einen Preis fordern. Entsprechend ...

Mit „The Rose Bargain“ startet Sasha Peyton Smith ihre Dilogie mit einer recht klassischen Idee, die mich immer kriegt: magische Pakte, die Wünsche erfüllen, aber jeweils einen Preis fordern. Entsprechend groß war meine Vorfreude auf genau diesen Aspekt der Geschichte.

Und fairerweise werden auch zahlreiche verschiedene Pakte vorgestellt. Trotzdem hatte ich am Ende das Gefühl, dass mit dem Konzept insgesamt zu wenig gemacht wurde – insbesondere dafür, dass der titelgebende „Rose Bargain“ so zentral für Vermarktung und Klappentext ist. Vor allem vom Pakt unserer Protagonistin hätte ich mir deutlich mehr erhofft. Mehr Relevanz, mehr Konsequenzen und mehr kreative Nutzung innerhalb der Handlung.

Die Protagonistin selbst ist besonders zu Beginn ziemlich naiv. Normalerweise kann mich das schnell frustrieren, hier hat es mich aber deutlich weniger gestört, weil sie sich ihrer eigenen Naivität durchaus bewusst ist. Das macht zumindest für mich einen großen Unterschied und sorgte dafür, dass ich ihre Entscheidungen fast nachvollziehen konnte.

Weniger überzeugt hat mich allerdings das Ende. Natürlich möchte man als Auftaktband genug Spannung für die Fortsetzung aufbauen, aber hier wirkte es auf mich etwas zu hektisch und verknotet. Es passieren sehr viele Dinge in kurzer Zeit, und manches fühlte sich eher nach künstlicher Zuspitzung als nach einer organischen Entwicklung an. Im Vergleich zum restlichen Buch wirkte dieser Abschnitt fast wie aus einer anderen Geschichte.

Nach dem unmittelbaren Read (auf Englisch) hätte ich gesagt, dass mich das Buch trotzdem genug hat, um auch den zweiten Band zu lesen. Nun ist allerdings fast ein Jahr vergangen und ich muss sagen, dass ich überhaupt nicht mehr das Bedürfnis verspüre, "The Thorn Queen" ebenfalls zu lesen x.x Es ist mir schlichtweg egal.

Übrigens großes Lob an die deutsche Coverdesignerin! Während das englische Original absolut furchtbar war, fängt die deutsche Variante den Vibe gut ein, ohne dabei kitschig zu wirken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere