Cover-Bild Wycherleys - Die Debütantin
Band 1 der Reihe "Die Wycherleys"
(24)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 27.04.2026
  • ISBN: 9783846603017
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Annaliese Avery

Wycherleys - Die Debütantin

Wenn Bridgerton auf Hexen trifft - eine Enemies-to-Lovers-Romantasy
Sabine Schilasky (Übersetzer)

London, 1813: Die 17-jährige Aurelia Wycherley steht kurz vor ihrem Debüt in die Gesellschaft der Hexen. Endlich kann sie an Bällen teilnehmen und ihre Magie mit einer anderen Hexe verbinden, um Teil eines Zirkels zu werden. Doch mit ihrer Magie erbt sie auch den uralten Fluch ihrer Familie. Der erlaubt es ihr nicht, einen magischen Bund einzugehen - wodurch sie Gefahr läuft, ihre Magie zu verlieren. Ihre einzige Hoffnung ist ausgerechnet Jules Nightly, dessen Familie für den Fluch der Wycherleys verantwortlich ist. Denn Jules sucht nach einem Weg, wie Hexen ohne diese magische Verbindung dennoch ihre Magie behalten. Können die beiden den Hass ihrer Familien überwinden und den Fluch brechen?

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2026

Gemütliche Romantasy mit Bridgerton-Vibes

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In Band 1 von „Wycherleys“ geht es um Aurelia, die aufgrund eines Familienfluches ihre Magie zu verlieren droht. Um dies zu verhindern, tut sie sich ausgerechnet mit Jules zusammen, dessen Familie für ...

In Band 1 von „Wycherleys“ geht es um Aurelia, die aufgrund eines Familienfluches ihre Magie zu verlieren droht. Um dies zu verhindern, tut sie sich ausgerechnet mit Jules zusammen, dessen Familie für den Fluch verantwortlich ist…

Im Deutschen wird „Wycherleys“ unter anderem mit Verweis auf Bridgerton beworben und tatsächlich hat mir die Geschichte durchaus ähnliche Vibes gegeben. Anstatt eine geeignete Partie zu machen, versuchen junge Hexen hier auf Bällen und anderen Veranstaltungen ein Pendant zum Wirken von Magie zu finden. Passend dazu ist die Handlung über weite Strecken eher cozy und unaufgeregt, für mich aber zu keinem Zeitpunkt langweilig. Spannung kommt vor allem gegen Ende auf, auch wenn der finale Kampf für meinen Geschmack ein paar mehr Seiten hätte füllen dürfen.

Aurelia ist eine Protagonistin, die aufgrund ihres Fluches so behandelt wird, als hätte sie eine ansteckende Krankheit. An ihr habe ich geschätzt, dass sie sich davon nicht unterkriegen lässt und aktiv nach einer Lösung sucht. Jules ist hingegen etwas weniger nahbar und verhält sich zu Beginn so, als wäre er etwas Besseres.
Angesichts der widrigen Umstände ihres Aufeinandertreffens und der zuerst vorherrschenden Abneigung hätte ich mir gewünscht, dass sich die Liebesgeschichte etwas langsamer entwickelt, bin aber gespannt, wie ihre Beziehung im zweiten Band vertieft wird.

Was den Handlungsverlauf betrifft, steht die Suche nach einer Lösung für Aurelias Problem merklich im Fokus, wodurch andere Aspekte etwas in den Hintergrund treten. Vom zweiten Band erhoffe ich mir deshalb, mehr Informationen zum Magiesystem zu erhalten, da ich beim Lesen das Gefühl hatte, mir viel selbst zusammenreimen zu müssen. Vor allem der Konflikt zwischen Hexen und Nicht-Magischen bietet sicher viel Potenzial, bleibt in diesem Band aber noch vage.

Alles in allem eine gemütliche Romantasy mit Bridgerton-Vibes, die zwar in einigen Aspekten noch eher oberflächlich bleibt, insgesamt aber Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Für junge Leser und Fantasyeinsteiger perfekt

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Das Buch war irgendwie anders als erwartet, aber auf gute Weise. Als jüngere Leserin wäre es wahrscheinlich ein Highlight gewesen, so hatte ich aber auch Spaß an der Geschichte.

Erzählt wird aus der ...

Das Buch war irgendwie anders als erwartet, aber auf gute Weise. Als jüngere Leserin wäre es wahrscheinlich ein Highlight gewesen, so hatte ich aber auch Spaß an der Geschichte.

Erzählt wird aus der Sicht von der 17-jährigen Aurelia Wycherley. Die Geschichte spielt 1813 in London. Aurelia ist eine Hexe und ihre Familie wurde von der Familie Nightly verflucht, den sie leider bei Erhalt ihrer Magie erbt. In dieser Welt muss jede Hexe (in dieser Welt heißen die Frauen und Männer alle Hexen) seinen Pendant, seinen passenden Partner, innerhalb von drei Jahren finden und die beiden Kräfte miteinander verbinden. Nur so können sie ihre Magie behalten und Teil der magischen Gesellschaft sein. Durch ihren Fluch stößt Aurelias Magie aber die Kräfte anderer ab und verhindert eine Verbindung, wodurch ihre Tage als magische Hexe gezählt sind. Ihre einzige Hoffnung ist ausgerechnet Jules Nightly, dessen Familie für ihren Fluch verantwortlich ist. Denn Jules sucht nach einer Möglichkeit, wie Hexen ohne diese Verbindung ihre Magie behalten können. Können die beiden den Hass ihrer Familie überwinden und den Fluch brechen?

Ich mochte die Mischung aus dem historischen London und der Hexenmagie. Es gibt interessante Feste und viele kreative Ideen bezüglich der Magie. Auch der Aufbau der magischen Gesellschaft fand ich spannend. Man wird nur am Anfang sehr in die Geschichte reingeworfen und ich habe eine Weile gebraucht, um richtig anzukommen. Mit dem Schreibstil kam ich aber von Anfang an sehr gut klar. Dieser ist sehr leicht und flüssig zu lesen, sodass ich schnell durch das Buch geflogen bin.

Aurelia fand ich sehr stark. Sie wird aufgrund ihres Fluchs sehr ausgegrenzt und teilweise wirklich fies behandelt, aber sie lässt sich nie unterkriegen und versucht alles, um ihren Fluch zu lösen. Zu ihren Liebsten ist sie bezaubernd und sehr loyal. Für ihren Bruder Vaughn und ihre beste Freundin Constance, die ich beide sehr liebe, würde sie alles tun. Auch hat sie ihre weichen und verletzlichen Seiten, die sie nahbarer gemacht haben. Ich mochte sie als Charakter sehr gerne.

Nur schmachtet sie mir zu lange einen Typen namens Sebastian hinterher, obwohl er es null verdient hat. Er ist ein Vollidiot, der sie wegen dem Fluch hängen gelassen hat. Ihre Gefühle diesbezüglich habe ich absolut nicht nachvollziehen können. Sie hätte ihn nach seinem Verrat direkt verabscheuen sollen. Zudem stürzt sie sich manchmal etwas unüberlegt in gefährliche Situationen, aber das sei ihr wegen ihres jungen Alters verziehen.

Jules war für mich lange nicht greifbar und ich konnte ihn schlecht einschätzen. Zwar fand ich es großartig, dass er gut zu Aurelia ist und ihm der alte Familienhass egal war, aber zu ihm selber erfahren wir nicht sonderlich viel. Wir lernen ihn mit der Zeit ein wenig besser kennen und zu Aurelia wird er wirklich süß und fürsorglich, aber seine Charaktertiefe hat mir etwas gefehlt.

Auch die Liebesgeschichte blieb mir ein wenig zu blass. Ich fand sie zwar süß, aber sie hat mich nicht so berührt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, was ich sehr gerne mag. Sie lieben sich nicht direkt, sondern lernen sich erst mit der Zeit schätzen und lieben. Das fand ich sehr authentisch. Anfänglich himmelt Aurelia erst Sebastian an, wie oben bereits erwähnt, was zu späteren Missverständnissen führt. Den Part mochte ich nicht so gerne. Doch dann wendet sie sich recht schnell Jules zu. Er hat es aber auch deutlich mehr verdient als dieser Sebastian.

Die Handlungen der Geschichte fand ich ganz gut. Ich wurde zwar kaum überrascht, aber für zwischendurch war die Geschichte sehr angenehm zu lesen und ich hatte dennoch Freude am Lesen. Alles in allem eine gute Geschichte, die besonders jüngere Leser und Fantasyeinsteiger begeistern könnte. Für alle anderen ist es ein gutes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Hexen haben es auch nicht immer leicht

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Die 17-jährige Aurelia Wycherley steht kurz vor ihrer Aufnahme in die Gesellschaft der offiziellen Hexen. Doch sie hat ein Problem mit sich herumzutragen. Sie hat einen uralten Fluch ihrer Familie geerbt, ...

Die 17-jährige Aurelia Wycherley steht kurz vor ihrer Aufnahme in die Gesellschaft der offiziellen Hexen. Doch sie hat ein Problem mit sich herumzutragen. Sie hat einen uralten Fluch ihrer Familie geerbt, sie darf keinen magischen Bund eingehen. Als sie sich auch noch in einen Feind ihrer Familie, Jules Nightly, verliebt, scheint es mit ihrer Magie am Ende zu sein. Doch die Beiden wollen um ihr Glück kämpfen. Diese Geschichte gibt Einblick in das Hexenwesen, in ihre Hierarchie und ihre Aufgaben. Aber Hexen sind auch nur Menschen, und so kommt es zu Verwicklungen, Kämpfen und auch zu Morden. Ein interessantes und lesenswertes Werk, welches nicht nur Fantasy-Spezialisten begeistern wird. Zaubertricks lernt man beim Lesen allerdings keine. Schade.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Hexen, ein Fluch, Geheimnisse und Herzklopfen

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London 1813. Aurelia Wycherley kann ihr Debüt als Hexe nicht mehr erwarten. Es soll einen wundervolle Zeit werden, in der man nach seinem Pendant sucht, der Person, an die man sich magisch Bindet um weiterhin ...

London 1813. Aurelia Wycherley kann ihr Debüt als Hexe nicht mehr erwarten. Es soll einen wundervolle Zeit werden, in der man nach seinem Pendant sucht, der Person, an die man sich magisch Bindet um weiterhin seine Magie zu behalten. Mit ihren beiden alten Kindheitsfreunden soll die beste Zeit nun beginnen. Leider kommt alles ganz anders als gedacht. Als ihre Großtante überraschend stirbt, erbt Aurelia von ihr den Familienfluch.
Das bedeutet ihr ist nicht erlaubt eine magische Bindung einzugehen und innerhalb der nächsten 3 Jahre wird sie ihre Magie verlieren. Als sei das nicht schon schlimm genug, wird sie von allen Hexen von nun an gemieden. Nur ihre Familie und ihre Freundin stehen fest zu ihr. Nicht nur sie.
Jules Nightly, dessen Familie für den Fluch der Wyherley´s verantwortlich ist, sucht verzweifelt nach einem Weg, wie eine Hexe ohne Bindung ihre Magie behalten kann, um so seiner Schwester zu helfen. Da Aurelia ja auch davon betroffen ist, tun sich beide zusammen, um nach einer Lösung zu suchen. Kann der Fluch gebrochen werden und was ist mit den Gefühlen die sich entwickeln?



Für mich eine nette Geschichte, die schön erzählt wird und ein tolles Setting hat.
Mir gefällt die Idee hier. Einst war Magie frei und wild. Es gab einen großen Hexenkrieg und danach wurde die Magie gezähmt und vereinheitlicht. Das führt dazu, das Hexen sich nun magisch binden müssen an einen Pendant, um so ihre Magie nicht zu verlieren.
Witzig finde ich auch, dass die Zauberstäbe hier zu Zauberreife werden, damit sie so ganz leicht immer beim Hexer sind und der Reif sich bei Bedarf in einen Zauberstab verwandelt.

Heftig finde ich die Ausgrenzung, die Aurelia erfährt, nachdem sie den Fluch geerbt hat. Ganz wunderbar finde ich hier ihre Freundin beschrieben, die weiterhin zu ihr hält, da sich Aurelia nicht geändert hat. Der Fluch sorgt dafür, dass sich ihre Magie ändert, nicht aber die Person selbst.
Jules behandelt sie von Anfang an ganz normal, grenzt sie nicht aus. Das obwohl die Familien nun schon so lange verfeindet sind.
Wie sich die beiden zusammen tun, wie sie vortäuschen zusammen zu sein um seine Mutter zu ärgern hat mir gut gefallen.
Etwas schwer getan hatte ich mich anfangs damit, wie sich die Gefühle hier eingestellt haben.

Sehr toll fand ich, als dann einiges unerklärliches passierte, Morde an Hexen dazu kommen und man erkennt, dass es so einige Geheimnisse zu klären gilt. Auch die Frage, was es mit der verfluchten Magie auf sich hat wir hier gut angeschnitten. Sie kommen einer düsteren Verschwörung auf die Schliche und müssen schlimmeres verhindern.

Etwas Abzug gibt es von mir, da mir bisher nicht ganz klar ist, warum hier Bridgerton Vibes eingebaut wurden. Was die königliche Familie hier genau für eine Rolle spielt ist mir nicht ganz so klar, warum von dort immer die offiziellen Einladungen für alle magischen Events kommen.

Ein spannender Start in die Reihe. Es bleibt aber noch so einiges offen und ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

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