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Veröffentlicht am 07.07.2026

Fantastischer Reihenauftakt

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Kira Lichts Schreibstil begeistert mich immer wieder und auch hier habe ich ihn direkt geliebt. Dieser ist sehr schön und leicht zu lesen, sodass ich direkt in der Geschichte war und die Seiten nur so ...

Kira Lichts Schreibstil begeistert mich immer wieder und auch hier habe ich ihn direkt geliebt. Dieser ist sehr schön und leicht zu lesen, sodass ich direkt in der Geschichte war und die Seiten nur so geflogen sind.

Erzählt wird aus den Sichten von Lilly und Damien. Lilly und ihr Vater sind dafür bekannt, dass sie in ihrem Antiquariat verschollene Gegenstände wieder auftreiben. Nur reisen sie dafür in die Vergangenheit, was niemand weißt. Ihr nächster Auftrag führt sie zur Titanic. Es ist zwar sehr gefährlich, könnte aber alle Geldsorgen der Familie lösen. Also reist Lilly ins Jahr 1912 zurück und gibt sich als Dienstmädchen einer Gräfin aus. Dort trifft sie auf Damien, der sich jedoch als Ray ausgibt. Einen Passagier aus der ersten Klasse. Doch sie weißt nicht, dass Damien ebenfalls ein Zeitreisender ist und die Aufgabe hat ihr Zeitreise-Zahnrad zu stehlen. Er wird erpresst und das Leben seiner Schwester steht auf dem Spiel. Beide entwickeln Gefühle füreinander. Lilly muss sich vor dem Untergang der Titanic fragen, ob sie sich am Kodex der Zeitreisenden hält oder Rays Leben rettet? Ebenso muss sich Damien (Ray) fragen, ob er ihr wirklich das Zeitreise-Zahnrad stehlen und sie dabei auf der Titanic zurücklassen kann, um seine Schwester zu retten?

Die Grundthematik ist so genial und ich liebe es, dass die Autorin sich die Titanic ausgesucht hat. Es war so schön die verschiedenen Menschen und das Schiff kennenzulernen. Umso schlimmer war natürlich der zu erwartende Untergang, der mich sehr mitgenommen hat. Da musste ich wirklich ein paar Tränchen vergießen. Hinten gibt es auch Anmerkungen zu den Passagieren, Haustieren und Orte auf dem Schiff. Die Autorin hat das alles wirklich sehr gut recherchiert und toll verarbeitet. Davor ziehe ich definitiv meinen imaginären Hut.

Auch hat die Autorin es geschafft mir das Zeitreisen und die Vorraussetzungen dafür gut und verständlich zu erklären. Zudem wurde die damalige Zeit super transportiert und ich war mit den Charakteren wirklich vor Ort auf dem Schiff. Es hat sich sehr hautnah angefühlt.

Lilly mochte ich direkt sehr gerne. Für ihren Vater würde sie alles tun. Dabei ist sie wirklich mutig, ehrgeizig und intelligent. Manchmal bringt ihr Mut und ihre Entschlossenheit sie aber auch in brenzlige Situationen. Da hätte ein wenig mehr Besonnenheit und Überlegungen geholfen. Aber gerade das sie nicht so perfekt ist und ihre eigenen Päckchen zu tragen hat, macht sie so authentisch.

Damien mochte ich schnell auch gerne. So ist er ebenfalls mutig, sehr anpassungsfähig und sehr strategisch. Er macht wirklich vieles falsch, aber er meint es nur gut. Er möchte seine gefangene Schwester retten, aber auch Lilly beschützen und weiß nicht wie er das alles bewältigen soll. Dabei verstrickt er sich extrem in seinen Lügen und rückt nicht mit der Wahrheit raus. Das hat mich zwischenzeitlich wirklich aufgeregt. Hätte er mit Lilly geredet, hätte das einiges geändert. Dennoch ist er durch und durch ein guter Kerl. Ich hoffe das er im zweiten Band mehr an der Wahrheit festhält.

Zusammen fand ich sie sehr süß, aber es ging mir etwas zu schnell mit den Beiden. Sie finden sich gegenseitig sofort toll und finden sich extrem anziehend. Es gab einige schöne Momente zwischen den Beiden, aber auch viele Situationen, die mit der Wahrheit, wohl besser gelaufen wären. Das hat mich doch gestört. Ich verstehe zwar, dass sie beide Geheimnisse haben, aber dennoch hätte ich mir viel früher gewünscht, dass die Wahrheit rauskommt. Hoffentlich wird dies in Band zwei besser.

Hier gab es ein paar Nebencharaktere, die ich sehr gerne mochte. Schade, dass wir nicht nochmal auf sie treffen werden, da sie Passagiere der Titanic waren. Dennoch habe ich sie sehr gerne gemocht. Es gab aber auch Charaktere, die ich gar nicht mochte und absolut unsympathisch waren. Jeder Charakter hatte dabei seine ganz eigene Persönlichkeit und Individualität.

Es gab nicht so viele überraschende Wendungen oder Enthüllungen, da wir als Leser beide Sichten kennen und somit alles wissen, aber das hat mich nicht gestört. Es war dennoch durchgehend spannend und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Ich habe geschmunzelt, geweint, mich aufgeregt und durchgehend mitgefiebert.

Ein wirklich toller Reihenauftakt, den ich empfehlen kann. Ich freue mich schon sehr auf Band zwei und bin gespannt, wie es mit Lilly und Damien weitergeht.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Gelungener zweiter Band

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Wie in Band eins gefiel mir auch hier der Schreibstil sehr gut. Kira Lichts Bücher machen mir immer sehr viel Spaß und auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen, auch wenn ich es schwächer als Band ...

Wie in Band eins gefiel mir auch hier der Schreibstil sehr gut. Kira Lichts Bücher machen mir immer sehr viel Spaß und auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen, auch wenn ich es schwächer als Band eins fand.

Erzählt wird wieder aus der Sicht von Lilly und Damien. Es knüpft nahtlos an Band eins an. Nachdem dieser ziemlich fies geendet ist, habe ich mich umso mehr auf dieses Buch gefreut. In diesem Band reisen wir in die Regency-Zeit, wo sich Lilly und Damien als Verwandte von Jane Austen ausgeben. Wie fantastisch ist das? Ich liebe die Bücher von Jane Austen und fand es sehr spannend in ihre Zeit zu reisen.

Kira Licht hat es dabei wieder geschafft mir alles sehr authentisch und detailreich zu präsentieren. Jane Austen, sowie weitere Charaktere, waren wundervoll und ich habe die Szenen mit ihnen geliebt. Besonders der Esel Max war ein absolutes Highlight. Die Szenen mit ihm waren teilweise wirklich lustig.

Ich muss aber sagen, dass dieses Buch ruhiger war als Band eins. Das hat mich jedoch nicht gestört. Es war klar, dass ein Landleben nicht so aufregend sein wird wie der Untergang der Titanic. Dennoch fand ich es durchgehend spannend. Es gab ein paar unerwartete Ereignisse und zum Ende hin wurde ich wirklich überrascht. Man merkt aber, dass die Reihe erst als Dilogie gedacht war. Denn das Ende war doch sehr zügig und da hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht. Das war mir teilweise doch etwas zu überhastet, dennoch fand ich es sehr gelungen und alle wichtigen Fragen wurden beantwortet. Man könnte damit die Reihe beenden. Doch ich möchte auf jeden Fall weiterlesen.

Mein größtes Problem an dem Buch war leider Lilly am Anfang. Lilly war meiner Meinung nach zu lange nachtragend und unnötig unfair zu Damien. Ja, es war ein Vertrauensbruch, aber er erklärt sich und ich finde es auch absolut nachvollziehbar. Lillys Verhalten dagegen nicht. Ich fand dieses unnötige Beziehungsdrama sehr anstrengend und war froh, als sie endlich wieder zueinander gefunden haben.

Gut fand ich aber, dass sie immer für einander da sind, wenn es hart auf hart kommt. Auch wenn sie gerade zerstritten sind. Damien fand ich zudem absolut bezaubernd. Er kämpft zwar um Lillys Vertrauen, aber drängt sie dabei nicht und lässt ihr die Zeit, die sie braucht. Dabei zeigt er seine weichere und verletzliche Seite, die mir sehr gut gefiel. Als sie wieder zueinander gefunden haben, habe ich sie als Paar wieder geliebt. Sie schätzen sich gegenseitig sehr, halten sich den Rücken frei und sind zusammen sehr stark. Auch tauchte wieder der humorvolle Schlagabtausch der Beiden auf, den ich sehr liebe.

Alles in allem ein gelungenes Buch, was mir, trotz der Kritikpunkte, sehr viel Freude bereitet hat. Ich freue mich schon auf den dritten Band und kann die Reihe bisher sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Überzeugender dritter Band

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Wie in den beiden vorherigen Bänden gefiel mir auch hier der Schreibstil sehr gut. Kira Lichts Bücher machen mir immer sehr viel Spaß und auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen, auch wenn Band ...

Wie in den beiden vorherigen Bänden gefiel mir auch hier der Schreibstil sehr gut. Kira Lichts Bücher machen mir immer sehr viel Spaß und auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen, auch wenn Band eins bisher mein Lieblingsband bleibt.

Erzählt wird wieder aus der Sicht von Lilly und Damien. Seit dem zweiten Band sind einige Monate vergangen und am Anfang der Geschichte taucht ein alter Bekannter namens Collin auf. Er erpresst die beiden und zwingt sie zu einer Zeitreise in die wilden Highlands ins Jahr 1745, wo sich Lilly und Collin als frisch Verheiratete ausgeben und Damien sich als deren Diener ausgibt.

Ich liebe die schottischen Highlands und fand es sehr spannend die frühere Zeit dort zu erleben. Burg Dunvegan, die Bewohner dort und das Clan-Leben wurden sehr bildhaft und detailliert beschrieben. Das schafft die Autorin bisher wirklich gut in jedem ihrer Bände dieser Zeitreise-Reihe. Es gab viele interessante und spannende Charaktere, auf die wir treffen und von ein paar wurde ich sogar sehr überrascht.

Mein größtes Problem an dem Buch war diesmal leider Damien am Anfang. Er benimmt sich unmöglich gegenüber Lilly und bekommt viel zu spät seine Erleuchtung. Ich verstehe zwar warum es eingebaut wurde, damit dass Liebesdreieck zwischen Lilly, Collin und Damien funktionieren kann, aber ich war absolut kein Fan davon. Nach seiner Erleuchtung konnte ich ihn aber wieder besser leiden und dann tauchte auch wieder der echte Damien auf. Mit der Zeit hat man auch besser verstanden wieso er so war und wie viel ihn eigentlich belastet. Gut fand ich auch seine Selbstbeherrschung. Collin provoziert ihn ziemlich oft, aber er fällt nie aus seiner Rolle, um die Mission und Lilly nicht zu gefährden. Er hätte meiner Meinung nach nur mehr versuchen können mit Lilly über seine Gefühle zu reden.

Wo Damien sich charakteruntypisch ziemlich daneben benommen hat, hat Collin sich direkt deutlich besser gegenüber Lilly verhalten. Wenn man mal die Erpressung außer Acht lässt. Seine Beweggründe dafür wurden aber im Laufe der Geschichte sehr gut und nachvollziehbar erklärt. Er ist sehr charmant und humorvoll. Dabei hat er einen schottischen Akzent, der gut rübergebracht wurde. Im Laufe der Geschichte mochte ich ihn immer mehr, auch wenn ich ihn als Störenfried zwischen Lilly und Damien nicht mochte. Ich bin aber in den meisten Fällen auch kein Fan von Liebesdreiecken.

Lilly gefiel mir in diesem Band deutlich besser als in Band zwei. Sie beweist sehr viel Mut und Entschlossenheit. Zwar wird sie von Collin erpresst, aber sie lässt sich nicht unterkriegen und tut alles, um ihre Liebsten zu beschützen. Auch wirkte sie reifer als in den vorherigen Bänden und reflektiert sich selber, anstatt impulsiv zu handeln. Dabei beweist sie immer wieder ihre Intelligenz und ihr Wissen. Sie hätte nur mehr mit Damien reden sollen. Er hat sie zwar verletzt, aber das hätte so vieles vereinfacht und Missverständnisse gelöst.

Ich hoffe sehr das dieses Drama zwischen den drei Charakteren im letzten Band frühzeitig gelöst wird und ich Lilly und Damien als Paar wieder erleben darf. Denn ich liebe sie zusammen, auch wenn die beiden ständig Drama in der Reihe haben.

Es gab hier ein paar spannende Enthüllungen und das Ende hat mich sprachlos gemacht. Damit hätte ich niemals gerechnet und ich weiß absolut nicht, wie es weitergehen wird. Ich bin schon sehr gespannt auf den vierten und finalen Band. Das Buch hat mir, trotz meiner Kritikpunkte, wieder sehr viel Spaß gemacht und ich kann die Reihe bisher sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Berührend schön

A Photo Finish
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Ich fand Band eins etwas stärker, aber dennoch habe ich auch diesen Band wieder geliebt. Zwar musste ich erst etwas mit den Charakteren warm werden, aber danach habe ich es absolut geliebt.

Elsie Silver ...

Ich fand Band eins etwas stärker, aber dennoch habe ich auch diesen Band wieder geliebt. Zwar musste ich erst etwas mit den Charakteren warm werden, aber danach habe ich es absolut geliebt.

Elsie Silver hat es erneut geschafft mich mit ihrem Schreibstil tief zu berühren. Ich habe hier ein paar Mal geweint, teilweise auch einfach weil es so schön war. Zudem ist der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so fliegen.

Erzählt wird dieser Band aus den Sichten von Violet und Cole. Beide haben wir bereits in Band eins der Reihe kennengelernt. In dieser Geschichte gibt es immer mal wieder Rückblenden, denn Violet und Cole haben eine lange Zeit online gechattet. Doch Violet wurde von Cole verletzt und hat ihn danach geghostet, sodass ihr Chat zum Erliegen kam. Das Erstaunen ist groß als Cole aus beruflichen Gründen zeitweise zu der Ranch seiner Familie zieht und Violet dort wieder begegnet. Sie arbeitet dort als Jockey und tritt an Pferderennen an. Violet zeigt ihm aber nur die kalte Schulter, bis sie sich bei einem Rennen verletzt und die beiden gezwungen sind miteinander Zeit zu verbringen. Denn Violet kann keine Treppen steigen und somit nicht in ihre Wohnung kommen. Also muss sie ins Ranchhaus, wo Cole ebenfalls zurzeit wohnt. Schon bald merkt Cole, dass Violet es immer noch schafft, seine kalte Fassade zum Schmelzen zu bringen und sein Herz schneller schlagen zu lassen. Doch kann der ehemalige Ex-Soldat seinen inneren Dämonen entkommen? Und kann Violet ihm verzeihen?

Cole habe ich wirklich lieben gelernt. Ich mag die grummeligen harte-Schale-weicher-Kern-Männer und Cole Harding ist genau das. Er war Soldat und im Kriegseinsatz, wodurch er mit einigem zu kämpfen hat. Wenn er überfordert ist, zieht er sich direkt zurück und reißt seine Mauern hoch. Dabei lässt er niemanden mehr an sich heran und stößt alle von sich. Zudem hat er starke Selbstzweifel und denkt immer, dass er nicht gut genug ist. Natürlich hätte es einige Probleme nicht gegeben, wenn er mehr kommuniziert hätte, aber genau das ist ja sein Problem. Ich fand seinen ganzen Charakter mit seinen vielen Problemen so authentisch und gut dargestellt. Auch fand ich es toll, dass Elsie Silver hier mentale Probleme bei Männern bespricht. Das habe ich bisher selten gelesen. Dabei fand ich gut, dass er zwar die psychischen Probleme hat, aber dagegen etwas tut. Er geht zu einer wirklich amüsanten Psychologin und versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Auch Violet hilft ihm auf ihre ganz persönliche Weise.

Violet mochte ich bereits in Band eins sehr gerne und das hat sich hier noch mehr verstärkt. Sie zeigt große Empathie und ruhige Geduld gegenüber Cole. Er hat ihr zwar das Herz gebrochen, aber dennoch versucht sie ihn zu verstehen und zu unterstützen. Sie möchte ihm helfen, ohne etwas dafür zu verlangen, was ich sehr bewundernswert finde. Dabei verzeiht sie ihm aber nicht blind, sondern setzt klare Grenzen. Sie möchte von ihm respektiert werden und Ehrlichkeit erfahren, was ich sehr gut fand. Violet erkennt ihren Wert und lässt sich nicht mies behandeln. Zudem ist sie so humorvoll, lebensfroh und leidenschaftlich. Sie zeigt Cole, dass das Leben auch nach harten Schicksalsschlägen wieder lebenswert sein kann. Zudem habe ich Violet dafür gefeiert, dass sie sich in der männerdominierten Welt der Jockeys behauptet. Sie lässt sich nie unterkriegen und arbeitet hart für ihre Karriere.

Doch nicht nur Violet tut Cole gut, sondern auch andersherum. Er beschützt Violet und ist ihr gegenüber sehr fürsorglich. So hilft er ihr z. B. bei ihrer Genesung nach dem Reitunfall und bekocht sie. Zudem entwickelt er sich in dem Buch stark weiter und arbeitet an sich, um ein guter Mann für Violet sein zu können. Er überwindet seine Ängste, damit es mit ihnen funktionieren kann und gibt wirklich alles was er geben kann.

Zusammen sind sie das perfekte Beispiel für Sonnenschein-Frau und Grummel-Mann. Cole wird Violets ruhiger und sicherer Hafen und Violet bringt wieder die Fröhlichkeit ins Coles Leben. Sie ergänzen sich so toll, unterstützen sich gegenseitig bei der Heilung und haben so eine schöne Dynamik zusammen. Ich liebe sie als Paar sehr. Sie fühlen sich nicht nur körperlich angezogen, sondern kennen sich gegenseitig besser als irgendwer sonst. Was auch am sehr langen Chatten liegt, wo sie sich über alles unterhalten haben. Ich muss nur zugeben, dass diese Chats am Anfang manchmal unangenehm zu lesen waren. Da musste ich mich schon ein wenig fremdschämen, aber das bessert sich mit der Zeit und dann habe ich diese Chats gerne gelesen.

Auch alte Bekannte, wie Coles Bruder Vaughn und Billie, aus dem ersten Teil treffen wir wieder und ich habe die Szenen mit ihnen geliebt. Billie hat mich wirklich oft zum Lachen gebracht. Auch Mira taucht wieder auf und ich freue mich schon auf ihre Geschichte in Band drei. Sie gibt immer so kluge Ratschläge und ich liebe die drei Mädels zusammen sehr. Toll fand ich es auch, dass Pferde wieder ein Thema waren und wir auch wieder Szenen mit DD hatten. Auch wenn es im ersten Band mehr Szenen mit den Pferden gab. Ich finde nur schade, dass sie oft einzeln stehen. Das ist nicht gerade tierfreundlich. Persönlich halte ich aber auch generell nichts vom Pferderennsport. Hier kümmern sich alle aber wirklich rührend um die Pferde, wenn man die tierschutzfraglichen Punkte mal auslässt.

Es gab ein paar überraschende Wendungen, aber die meiste Zeit fand ich es nur wunderschön diese beiden Charaktere auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Ich wurde immer mal wieder tief berührt und das Ende ist so herrlich kitschig süß, was ich aber geliebt habe. Da habe ich tatsächlich ein paar Tränchen verloren. Diese Reihe gibt mir bisher so ein tolles und schönes Gefühl, dass mir oft warm ums Herz wird. Über die Charaktere werde ich definitiv noch länger nachdenken. Bisher kann ich die Reihe nur empfehlen und freue mich schon sehr auf Band drei.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Für junge Leser und Fantasyeinsteiger perfekt

Wycherleys - Die Debütantin
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Das Buch war irgendwie anders als erwartet, aber auf gute Weise. Als jüngere Leserin wäre es wahrscheinlich ein Highlight gewesen, so hatte ich aber auch Spaß an der Geschichte.

Erzählt wird aus der ...

Das Buch war irgendwie anders als erwartet, aber auf gute Weise. Als jüngere Leserin wäre es wahrscheinlich ein Highlight gewesen, so hatte ich aber auch Spaß an der Geschichte.

Erzählt wird aus der Sicht von der 17-jährigen Aurelia Wycherley. Die Geschichte spielt 1813 in London. Aurelia ist eine Hexe und ihre Familie wurde von der Familie Nightly verflucht, den sie leider bei Erhalt ihrer Magie erbt. In dieser Welt muss jede Hexe (in dieser Welt heißen die Frauen und Männer alle Hexen) seinen Pendant, seinen passenden Partner, innerhalb von drei Jahren finden und die beiden Kräfte miteinander verbinden. Nur so können sie ihre Magie behalten und Teil der magischen Gesellschaft sein. Durch ihren Fluch stößt Aurelias Magie aber die Kräfte anderer ab und verhindert eine Verbindung, wodurch ihre Tage als magische Hexe gezählt sind. Ihre einzige Hoffnung ist ausgerechnet Jules Nightly, dessen Familie für ihren Fluch verantwortlich ist. Denn Jules sucht nach einer Möglichkeit, wie Hexen ohne diese Verbindung ihre Magie behalten können. Können die beiden den Hass ihrer Familie überwinden und den Fluch brechen?

Ich mochte die Mischung aus dem historischen London und der Hexenmagie. Es gibt interessante Feste und viele kreative Ideen bezüglich der Magie. Auch der Aufbau der magischen Gesellschaft fand ich spannend. Man wird nur am Anfang sehr in die Geschichte reingeworfen und ich habe eine Weile gebraucht, um richtig anzukommen. Mit dem Schreibstil kam ich aber von Anfang an sehr gut klar. Dieser ist sehr leicht und flüssig zu lesen, sodass ich schnell durch das Buch geflogen bin.

Aurelia fand ich sehr stark. Sie wird aufgrund ihres Fluchs sehr ausgegrenzt und teilweise wirklich fies behandelt, aber sie lässt sich nie unterkriegen und versucht alles, um ihren Fluch zu lösen. Zu ihren Liebsten ist sie bezaubernd und sehr loyal. Für ihren Bruder Vaughn und ihre beste Freundin Constance, die ich beide sehr liebe, würde sie alles tun. Auch hat sie ihre weichen und verletzlichen Seiten, die sie nahbarer gemacht haben. Ich mochte sie als Charakter sehr gerne.

Nur schmachtet sie mir zu lange einen Typen namens Sebastian hinterher, obwohl er es null verdient hat. Er ist ein Vollidiot, der sie wegen dem Fluch hängen gelassen hat. Ihre Gefühle diesbezüglich habe ich absolut nicht nachvollziehen können. Sie hätte ihn nach seinem Verrat direkt verabscheuen sollen. Zudem stürzt sie sich manchmal etwas unüberlegt in gefährliche Situationen, aber das sei ihr wegen ihres jungen Alters verziehen.

Jules war für mich lange nicht greifbar und ich konnte ihn schlecht einschätzen. Zwar fand ich es großartig, dass er gut zu Aurelia ist und ihm der alte Familienhass egal war, aber zu ihm selber erfahren wir nicht sonderlich viel. Wir lernen ihn mit der Zeit ein wenig besser kennen und zu Aurelia wird er wirklich süß und fürsorglich, aber seine Charaktertiefe hat mir etwas gefehlt.

Auch die Liebesgeschichte blieb mir ein wenig zu blass. Ich fand sie zwar süß, aber sie hat mich nicht so berührt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, was ich sehr gerne mag. Sie lieben sich nicht direkt, sondern lernen sich erst mit der Zeit schätzen und lieben. Das fand ich sehr authentisch. Anfänglich himmelt Aurelia erst Sebastian an, wie oben bereits erwähnt, was zu späteren Missverständnissen führt. Den Part mochte ich nicht so gerne. Doch dann wendet sie sich recht schnell Jules zu. Er hat es aber auch deutlich mehr verdient als dieser Sebastian.

Die Handlungen der Geschichte fand ich ganz gut. Ich wurde zwar kaum überrascht, aber für zwischendurch war die Geschichte sehr angenehm zu lesen und ich hatte dennoch Freude am Lesen. Alles in allem eine gute Geschichte, die besonders jüngere Leser und Fantasyeinsteiger begeistern könnte. Für alle anderen ist es ein gutes Buch für zwischendurch.

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