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Veröffentlicht am 15.03.2026

Aktuelle Themen gut verpackt

Up in Smoke - Was tust du, wenn die Wahrheit nicht zählt?
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Cooper ist 17 Jahre alt , POC und gerät etwas auf die schiefe Bahn. Denn sein Kumpel Jason drängt ihn dazu bei einer Black-Lives-Matter-Demonstartion einen Laden zu plündern. Doch dieses eskaliert plötzlich ...

Cooper ist 17 Jahre alt , POC und gerät etwas auf die schiefe Bahn. Denn sein Kumpel Jason drängt ihn dazu bei einer Black-Lives-Matter-Demonstartion einen Laden zu plündern. Doch dieses eskaliert plötzlich und am Ende fällt ein Schuss und jemand ist tot. Es geht durch alle Medien und plötzlich sitzt Jason für die Tat im Gefängnis. Doch Jasons Schwester Monique glaubt nicht, dass es ihr Bruder war und will versuchen das zu beweisen, denn die Polizei ist sich sicher. Somit machen Cooper und Monique sich auf die Suche nach dem wirklichen Mörder.



Nick Brooks , selber POC, schreibt hier über aktuelle Themen wie Black-Lives-Matter, Polizeigewalt, Rassismus, Waffengewalt , Gruppendynamiken und vieles mehr. Alles keine leichten Themen, aber da sie aus der Sicht zwei schwarzer Jugendlichen geschrieben wird, wird einem noch mehr Einblick geboten, wie schwer diese es in vielen Ländern und gerade in Amerika haben.

Wie schon angesprochen lesen wir die Geschichte aus den Sichten von Cooper und Monique, was es noch einmal interessanter macht, da wir eine Unwissende und einen Mittäter hat. Das führt zu dem Thriller Aspekt, da immer im Hintergrund bleibt, dass Cooper eine Straftat begangen hat und er nicht will, dass es jemand rausfindet.

Die Geschichte zwischen Mo und Coop fand ich ziemlich passend und nicht zu dominant. Sie fügt sich gut in die Ermittlungsarbeit der beiden ein.

Das Buch ist mit 283 Seiten nicht zu lang und auch sehr kurzweilig. Wir werden von Beginn an mit den Geschehnissen konfrontiert und danach gab es kaum eine langweilige Stelle, aber das Ende war mir dann doch etwas zu flott. Es überschlägt sich alles und wirkt in der Gesamtheit etwas gehetzt und nicht zu Ende erzählt.

Trotzdem alles in allen ein guter Jugendthriller mit aktuellen und wichtigen Themen. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Verschwendetes Potenzial

Metal Slinger – Dunkle Verheißung
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Brynn kann endlich mit ihrer Kohorte auf Festland und den jährlichen Markt besuchen. Einer ihrer Träume, da sie mit den Alaha auf dem offenen Meer lebt. Es sollte ein ganz besonderer Ausflug werden, doch ...

Brynn kann endlich mit ihrer Kohorte auf Festland und den jährlichen Markt besuchen. Einer ihrer Träume, da sie mit den Alaha auf dem offenen Meer lebt. Es sollte ein ganz besonderer Ausflug werden, doch gerät sie dort mit dem geheimnisvollen Soldaten Acker zusammen. Dadurch gerät der brüchige Frieden zwischen den Kenta und den Alaha ins wanken. Brynn kann zwar fliehen, aber Acker lässt sie nicht so leicht gehen ...



Ich versuche ohne Spoiler zu schreiben, um aber auf einige Punkte näher einzugehen, muss ich etwas auf die Story eingehen.

Rachel Schneider hat eine Fantasy Romance geschrieben. Brynn gehört nicht wirklich nach Alaha, denn die wurde als junges Kind gefunden und aufgenommen. Ihr bester Freund ist der Prinz von Alaha, Kai, und dazu hält er auch noch um ihre Hand an. Doch sie trifft auf Acker und dieser erzählt ihr einiges über ihre Vergangenheit und Magie. Und sie glaubt ihm sehr schnell, denn sie hat sich noch nie richtig dazu gehörig gefühlt.

Das fand ich nicht mal unlogisch, den Rachel Schneider schafft es und Brynn gut näher zubringen und was in ihrem inneren los ist. Der Schreibstil und die Erzählweise ist dabei einfach und flüssig.

Auch die Art der Magie und due Beschreibung fand ich gut.

Zu Beginn mochte ich auch, wie Brynn und Acker sich annähern, aber es wurde stellenweise sehr langatmig auf dem Boot. Trotzdem habe ich schnell verstanden, dass sie beiden was besonderes verbindet. Doch mochte ich Acker bis zum Schluss nicht. Er lässt Brynn immer wieder ins offene Messer laufen, obwohl er genau weiß, dass sie viele Dinge nicht wissen kann, da sie aus Alaha kommt. Und wenn sie sich zurecht aufregt, stellt er sie immer mit Körperkontakt still. Diese Dynamik wurde mir schnell zu viel.

Und dann kam der Plottwist. Und ja, auch wenn mich Plottwists meistens freuen, war ich hier doch sehr verwundert. Denn wir lesen die Geschichte die ganze Zeit aus Brynns Sicht ... aus der Ich Perspektive... und es war gar kein Hinweis vorher ansatzweise da. Daher wirkte es doch zu sehr gewollt und nicht gut vorbereitet.

Und zusätzlich hatte ich im Deutschen einige Probleme mit den Namen. Brynn hat eine Freund namens Messer ...dieser heißt auch im englischen Original so, was aber bei einem actionreichen Fantasy Roman im deutschen schnell zu Verwirrung beim flotten Lesen führen kann. Acker (Englisch eher Aicker ausgesprochen) störte da nicht so arg, war aber auch gewöhnungsbedürftig.

Ich gebe 3,5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Spannender Auftakt in Urban Fantasy Sci Fi Universum

Synaptic Shadows - Moonbow
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Wir gehen mit Alexym, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt, an die renommierte High-School für Begabte mit Besonderen Talenten in Seoul. Dort trifft er auf den total gegensätzlichen Jin, der hingegen ...

Wir gehen mit Alexym, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt, an die renommierte High-School für Begabte mit Besonderen Talenten in Seoul. Dort trifft er auf den total gegensätzlichen Jin, der hingegen zwar aus einem reichen Haushalt kommt, aber in total schwierigen Verhältnissen aufgewachsen ist, wegen seiner Begabung. Und natürlich freunden die beiden Gegensätze sich an. Und während sie mit ihren verschiedenen Begabungen umgehen lernen, merken sie, dass die großen Tech Konzerne auch schnell über Leichen gehen, um an die besten Talente zu kommen. So gerät Alexym nicht nur wegen Jin, sondern auch schnell wegen seiner Begabung in die Schusslinie.



Zu Beginn lernen wir eher Alexym kennen. Dieser ist eher überfordert mit der Millionen Metropole, der High-School und Jin. Gerade mit Jin, denn von diesem lernen wir zusammen mit Alexym erst mit der zeit mehr Hintergründe kennen und warum er sich so verhält. Beide Charaktere sind spannend und gerade durch Jin kommen immer wieder witzige Situationen zu Stande, doch später werden diese auch immer wieder gefährlich.

Das World Building ist sehr ausführlich, da man die ganzen Zusammenhänge der Techniken und Begabungen verstehen muss und es spielt eben auch in einer Zukunfts Sci Fi Welt und daher kann es auch ab und an mal kompliziert werden. Daher benötigt die Geschichte auch etwas Zeit sich aufzubauen.

Da die Sicht zwischen Alexym und Jin wechselt, bekommt man eigentlich gute Einblicke in beide Charaktere, doch gerade bei Jin hatte ich erst spät das Gefühl näher an ihn ran zu kommen. Auch die Lovestory wird in diesem Band nur leicht angeschnitten und braucht seine Zeit. Absoluter Slow Burn also. Ab und an bekommen wir auch direkt Einblicke aus dem Headquarter des Riesen Tech Konzerns und man kommt mit, wie skrupellos diese an ihre Ziele gelangen wollen.

Ich fand die Geschichte der beiden spannend. Gerade der Einstieg, baut schon eine gute Spannung auf. Doch braucht die Spannung danach recht lange um wieder aufgebaut zu werden, da wie wir erst einmal in die Welt abtauchen müssen und alles verstehen müssen. Es hat mich aber schon angefixt, so dass ich Band 2 lesen werde, da ich wissen möchte, wie es zu der Situation aus dem 1. Kapitel kommt und was genau da passiert.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Automae gegen Mensch

Iron Heart - Aylas Rache
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Ayla hat sich Rache geschworen. Rache an den Automae, die Herrschenden künstlich erschaffenen Wesen, für den Mord an ihrer Familie und der Unterdrückung der Menschen. Daher ist sie als Rebellionskämpferin ...

Ayla hat sich Rache geschworen. Rache an den Automae, die Herrschenden künstlich erschaffenen Wesen, für den Mord an ihrer Familie und der Unterdrückung der Menschen. Daher ist sie als Rebellionskämpferin als Bedienstete im Schloss des Automa- Herrschers angestellt. Als sie als persönliches Dienstmädchen von Lady Crier, der Tochter des Automa-Herrschers, abkommandiert wird, sieht sie sich ihrem Ziel so nah wie noch nie. So trifft sie auf Lady Crier, doch diese ist anders als die Automa, die sie bisher kennengelernt hat.

Crier hingegen, wächst als Tochter des Automa-Herrschenden behütet auf, findet aber, dass Menschen mehr Rechte haben sollten. Sie denkt sie könne etwas ändern, sobald sie mehr und näher mit ihrem Vater in der Politik zusammenarbeiten würde. Doch da ist ihr Verlobter Kinok, der seine eigenen Pläne hat und mit seinen Augen und Ohren überall ist.

Dank der Karte und dem Zeit Verlauf der Vorgeschichte am Anfang des Buches, bekommt man schon einen guten Eindruck, wie die politische Lage in der Geschichte von Ayla und Crier ist. Der Schreibstil von Nina Varela ist gut und flüssig und auch die Übersetzung liest sich sehr gelungen.

Das Worldbuilding ist gut und ausführlich genug beschrieben, so dass man schnell in den Problemen zwischen Automa und Menschen abtauchen kann und auch durch Aylas Erinnerungen kommen wir schnell in die Gefühlslage von Ayla rein. Auch zu Crier bekommt man einen guten Einblick, da wir zwischen beiden Sichten hin und her wechseln. Und auch zu Crier habe ich eine Verbindung aufgebaut, denn auch wenn sie ein automatisches Wesen ist und perfekt produziert wurde, entwickelt sie ein Gewissen und Gefühle, woran Ayla nicht ganz unschuldig ist.

Und da ist schon ein großer Punkt. Die Automa wirken teilweise zu menschlich. Man vergisst schnell, dass es um Automaten geht, da die Politik, Machtspielchen und Intrigen den der Menschen sehr ähneln. Und gerade durch Criers Gefühlsentwicklung, kommt schnell die Frage auf: Was bedeutete es , ein Mensch zu sein ? Was definiert einen Mensch und haben die Automae kein Recht zu leben, da sie produziert wurden (von Menschen)?

Der Spannungsbogen ist recht gut gehalten, obwohl der Ablauf sich etwas wiederholt. Auch die Gefühlsentwicklung und die Charakterentwicklung kann man gut nachvollziehen und kommt nicht plötzlich, da man die Sichten beider Protagonisten lesen kann.

Zum Ende des Buches sind genug Fäden aufgemacht worden, so dass man auf jeden Fall den 2. Teil lesen will.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Eine besondere Familiengeschichte

Wenn unsere Welt kippt
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In Paradise Springs wohnt die Fall Familie. Eine Mutter mit drei Kindern, der Vater galt kurzzeitig als tot, ist dann aber auferstanden und hat sich von dannen gemacht. So leben die zwölfjährige Dizzy ...

In Paradise Springs wohnt die Fall Familie. Eine Mutter mit drei Kindern, der Vater galt kurzzeitig als tot, ist dann aber auferstanden und hat sich von dannen gemacht. So leben die zwölfjährige Dizzy Fall, die eine hervorragende Kuchenbäckerin ist und Geister sehen kann. Der siebzehnjährige Miles Fall, der zwar hochbegabt ist und von Dizzy der vollkommende Miles genannt wird, aber eigentlich völlig verloren ist und auf der Suche nach dem Jungen seiner Träume. Und zu Letzt der neunzehnjährige Wynton Fall, der ein Virtuose an der Geige ist, aber sein Leben Wort wörtlich gegen eine Wand fährt.

Während die drei mit Vermissen ihres Vaters , der Suche nach der großen Liebe oder eben den allgemeinen Sinn der Jugend sind, taucht Cassidy auf, das Mädchen mit den Regenbogenhaaren und bringt die Welt der Drei durcheinander.



Zu Beginn merkt man schnell , dass Jandy Nelson in "Wenn unsere Welt kippt" eine besondere Art des Erzählens wählt. Denn wir steigen direkt mit Dizzy an und Dizzy sieht nicht nur Geister, sie sieht auch die Welt etwas anders und sie führt uns direkt in ihre Probleme in der Schule ein und der Familie. Schnell merkt man, dass die Geschichte etwas mit Fantasie angehaucht wurde. Auch später die Geschichte um die Anfänge der Fall Familie wird sehr fantastisch erzählt.

Ich brauchte daher etwas um reinzukommen, konnte dann aber gut abtauchen in der Geschichte.

Es wird als Coming of Age Geschichte angeteasert hinten auf dem Buch und klar bei den Altersstufen ist es das auch, aber es wird auch ein Reisegeschichte und eben eine Familiengeschichte mit etwas Drama.

Ich brauchte etwas um mit den leicht verrückten Fall Geschwistern warm zu werden, doch am Ende, wo man alles wusste, habe ich sie doch sehr ins Herz geschlossen. Ein Punkt der mich irritiert hatte, war, dass nicht nur Miles in seinem Alter andauernd an Verkehr mit Männern denkt, was ja verständlich ist, wenn er bemerkt hat, dass er schwul ist, aber noch keine Chance hatte es auszuleben, sondern dass auch Dizzy als 12 Jährige schon andauernd solche Sprüche raushaut, welche ich doch too much fand.

Alles in allem war es aber eine tolle Geschichte mit einem besonderen Erzählstil. Und auch wenn das Ende etwas abrupt kam, habe ich das Buch gerne gelesen.

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