Ich bin nicht bereit, diese Reihe loszulassen
Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, das gleichzeitig das Ende der besten Reihe ist, die man je gelesen hat?
Ich glaube ehrlich gesagt gar nicht.
Herrscherin über Asche und Zorn war für mich ...
Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, das gleichzeitig das Ende der besten Reihe ist, die man je gelesen hat?
Ich glaube ehrlich gesagt gar nicht.
Herrscherin über Asche und Zorn war für mich genau das Finale, das diese Reihe verdient hat. Riesig, emotional, episch und voller Momente, die mich komplett zerstört haben. Ich habe gelacht, geweint, gehofft, mitgefiebert und am Ende das Buch zugeklappt, ohne wirklich akzeptieren zu wollen, dass diese Reise jetzt vorbei ist.
Was Sarah J. Maas hier geschafft hat, ist einfach unglaublich. Über acht Bücher hinweg wurden unzählige Handlungsstränge aufgebaut und trotzdem fühlt sich am Ende fast jedes Puzzleteil an, als hätte es schon immer genau dort hingehört. Immer wieder gab es Momente, in denen ich dachte: Ach deshalb war das damals wichtig. Diese Reihe ist so viel größer, als sie am Anfang wirkt.
Besonders beeindruckt hat mich, dass wirklich jeder Charakter seinen Platz bekommen hat. Niemand fühlte sich wie eine bloße Nebenfigur an. Jeder durfte wachsen, kämpfen und seinen eigenen Beitrag leisten. Genau das macht diese Welt für mich so besonders.
Aelin gehört längst zu meinen absoluten Lieblingsprotagonistinnen überhaupt. Was sie im Laufe der Reihe durchmachen musste und wie stark sie trotzdem geblieben ist, hat mich jedes Mal aufs Neue beeindruckt. Aber genauso liebe ich inzwischen Rowan, Dorian, Chaol, Yrene, Lysandra, Elide, Lorcan und so viele andere. Und natürlich Manon. Ich weiß gar nicht, wie Sarah J. Maas es geschafft hat, dass ich jedem einzelnen Kapitel mit ihr entgegengefiebert habe. Sie wird für immer eine meiner liebsten Figuren bleiben.
Auch die Freundschaften haben mich wieder unglaublich berührt. Diese Reihe lebt nicht nur von ihrer Romantasy, sondern vor allem von Loyalität, Zusammenhalt und den Beziehungen zwischen den Figuren. Gerade in diesem Finale merkt man, wie sehr alle Entwicklungen der vorherigen Bücher auf diesen einen Moment hingearbeitet haben.
Natürlich gab es unzählige Kämpfe und Schlachten, aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass Action nur der Action wegen passiert. Hinter jeder Entscheidung standen Emotionen, Opfer und Konsequenzen. Genau deshalb haben mich viele Szenen so getroffen.
Und obwohl dieses Buch über 1.000 Seiten hat, wollte ich keine einzige davon missen. Im Gegenteil, ich hätte noch einmal tausend Seiten gelesen, nur um noch ein bisschen länger in dieser Welt bleiben zu dürfen.
Für mich ist Throne of Glass offiziell die beste Buchreihe, die ich bisher gelesen habe. Jedes Buch wurde stärker als das vorherige, jeder Charakter ist mir ans Herz gewachsen und das Finale hat all das noch einmal perfekt zusammengeführt. Ich werde diese Welt, diese Figuren und diese Geschichte unglaublich vermissen.
Wenn mich irgendwann jemand nach meiner Lieblingsreihe fragt, muss ich nicht einmal überlegen.
Throne of Glass. Immer.