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Veröffentlicht am 19.11.2020

Schlechte Show

Love Show
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"Love Show – Ist deine Liebe echt?"
Wenn dein ganzes Leben ein Fake ist, wer bist du dann überhaupt?

Klappentext
Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. ...



"Love Show – Ist deine Liebe echt?"
Wenn dein ganzes Leben ein Fake ist, wer bist du dann überhaupt?

Klappentext
Die siebzehnjährige Ray ist der größte Reality-TV-Star der Welt – ohne es zu wissen. Als sie sich nicht so verhält, wie die Macher der Show es wollen, wird ein junger Schauspieler in ihre vermeintliche Realität eingeschleust, der dafür sorgen soll, dass sie sich verliebt. Der Plan geht auf. Vielleicht ein bisschen zu gut. Doch kann ihre Liebe echt sein? Und was passiert, wenn rauskommt, dass Ray gar kein »echtes« Leben besitzt?

Meine Meinung
"Love Show – Ist deine Liebe echt?" wurde von der deutschen Autorin Britta Sabbag geschrieben. Sabbag veröffentlichte unter anderem viele Kinderbücher; "Love Show" ist ein All-Age-Roman.

Cover
Ich muss ehrlich sein: Das Cover von "Love Show" hat mich schon zu Beginn an so gar nicht überzeugt. Es war mir einfach zu viel und auch die Farbauswahl hat nicht wirklich meinen Geschmack getroffen. Da der Klappentext sich dann aber wirklich interessant und spannend angehört hat, war meine Neugierde dann doch geweckt. Doch leider musste ich nun feststellen, dass das Sprichwort "Don't judge a book by its cover" hier NICHT zutrifft…

Erzählstil
An Britta Sabbags Art zu schreiben gefallen mir vor allem die kurzen, unkomplizierten Sätze. So hab ich nichts, das ich entwurschteln muss und kann mich ganz aufs Lesen konzentrieren. Was mich allerding ÜBERHAUPT NICHT angesprochen hat, waren die Dialoge der Charaktere. Einmal hat Liam wortwörtlich "Ich freue mich." gesagt. Ehrlich, welcher Mensch redet so?! Und das andere Mal erklärte Liam Ray, dass Pflanzen nur Früchte bilden, damit sie von den Vögeln bemerkt werden. Ray dann so: "Das wusste ich ja gar nicht." Da hab ich dann doch ehrlich an ihrer Intelligenz gezweifelt - schließlich lebt sie auf 'ner Insel und hat doch angeblich so eine große Verbindung zu der Natur. Da sollte man schon das ein oder andere wissen. Aber gut, ich merke, ich schweife ab… gehen wir lieber über zum nächsten Punkt. xD

Handlung
Puuuh, wo soll ich denn da anfangen??? Nun gut, zuerst muss ich anmerken, dass die Autorin eine durchaus gute Idee nur oberflächlich betrachtet hat. Es gab so viele Lücken... Ich meine, wer möchte sich 24/7 eine Show anschauen, in der fast nichts passiert? Rays Leben erscheint mir bis zum letzten drittel des Buches nicht sehr spannend; ich würde mir keine solche Show ansehen. Deshalb frage ich mich auch, wie kann diese Show die beste der Welt sein und so viele Quoten haben??? Die Spannung in Rays Leben und somit auch in der gesamten Geschichte fehlt total; ganz flacher Spannungsbogen. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass so viele Menschen sich dazu einverstanden erklären würden, bei so etwas Teil zu haben. …oder? Und auch hätte die Autorin mich als Leserin auch gerne noch mit ein paar mehr Hintergrundinfos versorgen können! Alles war so oberflächlich und auch emotionale Downs und Ups hat die Geschichte bei mir nicht ausgelöst. Enttäuschend.
Und der Schluss... SO unrealistisch! Ich hatteendlich auf etwas Action gehofft und dann - pfff - einfach NICHTS! Eine Riesenwelle, die die ganze Insel frisst? Da musste die Autorin ja wirklich ideenlos gewesen sein. Diese ganze Taniwah-Sache ist für mich sowieso vollkommend unverständlich und nicht nachvollziehbar gewesen
Ach, und zudem erfährt man am Ende nicht, für welchen Typen Ray sich nun entscheidet. Will sie sich etwa beide warm halten, oder was? Das war, was mich wirklich - wiiirklich - interessiert hat, aber neee. Natürlich offenes Ende. Pah.

Charaktere
Starten wir doch mit der Protagonistin: Ray. Sie ist 17 Jahre alt, benimmt sich aber wie 'ne 12jährige. Anstrengend, wirklich. Ihre NAIVE, leichtgläubige, brave Art ging mir echt auf dem Keks, auch wenn sie zum Ende hin etwas cooler geworden ist. Dass sie sich so schnell in Liam verliebt, hat mich echt enttäuscht. Ich versteh wirklich nicht, was sie in dem Typen sieht. So unsympathisch ist er. Soll ein Mädel flachlegen. Für Geld. Und ja, auch wenn er's letztendlich nicht gemacht hat - wer sagt, dass er es nicht durchgezogen hätte, wäre die Person eine andere als Ray? Ach, und beachtet doch bitte die Tatsache, dass das alles vor LAUFENDER KAMERA stattgefunden hätte. Was für Schweine, nicht? So, und dann wäre da noch Noah. Er ist ... der einzige, den ich wirklich mochte. xD  Seine Art, Ray zu lieben, hat mir sehr gefallen und Alles in Allem mochte ich seine realistische und hinterfragende Art zu denken. Ray sollte sich wirklich für ihn entscheiden. Wie sie Liam den ganzen Käse verzeihen konnte, versteh ich sowieso nicht.

Fazit
Schlussendlich kann ich nur sagen: Was für eine schlechte Show! Ich wurde auf ganzer Linie enttäuscht und kann nur noch den Kopf über diese unrealistische, unoriginelle Geschichte schütteln. Ich würde sie wirklich nicht weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Ein absolutes Highlight des Jahres!!!

Secret Academy
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"Secret Academy – Verborgene Gefühle"

Ein kurzes, warmes Lächeln huschte über seine Lippen. Eines, das noch nie für mich bestimmt gewesen war. "Jeder braucht einen würdigen Gegner. Du bist meiner."

Klappentext

Als ...

"Secret Academy – Verborgene Gefühle"

Ein kurzes, warmes Lächeln huschte über seine Lippen. Eines, das noch nie für mich bestimmt gewesen war. "Jeder braucht einen würdigen Gegner. Du bist meiner."

Klappentext

Als angehende Agentin der Londoner Secret Academy – einer Schule für Menschen mit außergewöhnlichen Begabungen – steht die 19-jährige Alexis im Dienst der Krone. Als sie jedoch erfährt, dass ihre kleine Schwester entführt wurde, wirkt auf einmal jeder in ihrem Umfeld verdächtig. Alexis kann niemandem mehr trauen. Nicht ihrem Mitschüler Dean, und erst recht nicht dem Neuen, der Ärger magisch anzuziehen scheint. Doch als ihr klar wird, dass es um mehr als die Rettung ihre Schwester geht, muss sie sich entscheiden. Für die Pflicht – oder für ihr Herz.

Meine Meinung

Müsste ich "Secret Academy – Verborgene Gefühle" kurz und knapp beschreiben, käme mir wohl dies in den Sinn: Nervenkitzel pur! Der neueste Roman von Valentina Fast hat mich vom Hocker gerissen und ich fiebere bereits dem finalen Band der Dilogie entgegen, welcher am 30.04.2021 unter dem Namen "Secret Academy – Gefährliche Liebe" erscheint! Des Weiteren ist die Autorin durch ihre "Royal"-Reihe und die "Meereswelten"-Saga bekannt geworden.

Cover

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Die knalligen Farben erregten sofort meine Aufmerksamkeit und ich liebe das Durchschimmern Londons!

Erzählstil

Valentinas Art zu schreiben hat mich SOOO gefesselt! Es fiel mir wahnsinnig schwer Lesepausen einzulegen, da mich die Geschichte immer wieder in ihren Bann gezogen hat, sowie ich nur den ersten Satz gelesen habe!

Handlung

Die Handlung hat mich richtig gefangen genommen! Der Spannungsbogen ist kontinuierlich gestiegen und immer wieder ist etwas aufregendes passiert, wodurch mir nie – wirklich NIE – während des Lesens langweilig geworden ist! Zudem hatte Valentina Fastein paar fantastische Ideen, die sie wunderbar umgesetzt hat, ohne nur einen Logikfehler.

Charaktere

Und erst die Charaktere – omg, die CHARAKTERE! Ich LIEBE die Protagonistin Alexis einfach SOOOOO sehr!!! Sie ist keins der naiven Dummchen, die einem nach einiger Zeit nur noch auf den Keks gehen und auch fällt sie nicht auf den geheimnisvollen Neuen herein. Sie ist schlau, ehrgeizig und entschlossen – Eigenschaften, die ich bewundere! Aber auch die Nebenfiguren haben es mir sehr angetan. Vor allem Dean. Hach, Dean! (bitte verliebten Seufzer vorstellen) Wie er sich um Alexis kümmert ist super niedlich. Zuzusehen, wie sich die Beziehung der beiden langsam verändert hat, war zum Dahinschmelzen! Ebenso ist mir Adam Stück für Stück ans Herz gewachsen, trotz dass ich von Anfang an für Team Dean gebetet habe. Und auch viele andere Charaktere sind mir sehr sympathisch, doch manche haben mich sehr überrascht. Wenn ich könnte, würde ich ganze sechs Sterne für diesen Punkt vergeben!

Atmosphäre

Die Atmosphäre, die Valentina in ihrem Buch erschaffen hat, kann ich gar nicht beschreiben! Sobald ich mich in ein Kapitel vertieft habe, hat mein Bauch vor Aufregung und Spannung zu kribbeln begonnen! So etwas ist mir bisher sehr selten passiert.

Fazit

Schlussendlich muss ich sagen, dass "Secret Academy" zu einem absoluten Jahreshighlight geworden ist! Eine RIEßIGE Leseempfehlung für alle, die auf Geheimnisse, coole Charaktere und unerwartete Wendungen stehen!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 20.09.2020

Süß mit ein paar Schwächen

Very First Time
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"Very First Time"

Keelys Masterplan in Sachen Liebe

Klappentext

Die 18-jährige Keely steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, und sie freut sich schon riesig auf das Collegeleben. Doch eins ist für ...

"Very First Time"

Keelys Masterplan in Sachen Liebe

Klappentext

Die 18-jährige Keely steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss, und sie freut sich schon riesig auf das Collegeleben. Doch eins ist für sie klar: Bevor es so weit ist, will sie endlich ihr erstes Mal hinter sich zu bringen. Auf keinen Fall kann sie sich am College als Anfängerin in Sachen Sex outen. Ein Plan muss her, und Keely beschließt, dass für das erste Mal niemand besser geeignet ist als ihr bester Freund Andrew. Immerhin kennen die beiden sich schon ewig, also werden ihnen bestimmt keine Gefühle im Weg stehen. Oder etwa doch?

Meine Meinung

Der New Adult "Very First Time" ist das erste Werk der Autorin Cameron Lund und somit auch das erste Buch, das ich von ihr lese. Um ehrlich zu sein, fällt mir die Beurteilung der Geschichte sehr schwer, da es meiner Ansicht nach verschiedene Seiten gibt, aus denen man die Nachricht, die das Buch vermittelt, betrachten kann.

Cover

Das Cover des Romans hat mich durch seine schöne Gestaltung und die harmonierenden Farben sofort angesprochen und gefällt mir daher sehr gut.

Gefühl

"Very First Time" ist eine sehr süße, herzerwärmende Liebesgeschichte. Ich konnte mit den Charakteren fühlen, allerdings ist da trotzdem noch Luft nach oben. Die Geschichte an sich war eher oberflächlich, weshalb der Leser/die Leserin keine allzu emotionalen Tiefgänge erwarten sollte.

Erzählstil

Die Autorin hat eine sehr angenehme Art zu schreiben. Durch viele Insiderwitze und witzige Dialoge hat sie dafür gesorgt, dass ich mich schon ab dem ersten Kapitel total wohl gefühlt habe. Die Atmosphäre, die Cameron Lund erschaffen hat, hatte fast schon etwas heimeliges – ihr Schreibstil hat es mir wahnsinnig schwer gemacht, Lesepausen einzulegen!

Charakteren

Kritisch stehe ich allerdings den Charakteren gegenüber. Zwar war mir die Protagonistin Keely von ihrer Art her sympathisch, doch sie hat oft sooo naiv und kindlich gehandelt. Das hat mich sehr gestört, vor allem, da sie bereits 18 Jahre alt ist und sich meist wie eine 15-jährige verhalten hat. Ebenso konnte ich mich nicht wirklich für einige der Nebencharaktere erwärmen. Sowohl Keelys als auch Andrews Freunde waren mir regelrecht unsympathisch. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich solche Leute als meine "Freunde" bezeichnen würde. Andrew dagegen mochte ich von allen Figuren wohl am meisten. Wie er sich immer um Keely gesorgt und gekümmert hat, war wirklich niedlich! Ich hätte ihn am liebsten einmal ganz feste gedrückt, weil Keely so lange gebraucht hat, das zu erkennen, was sich die ganze Zeit vor ihren Augen befand!

Handlung

Der Punkt, der mich innerlich entzwei reist, ist die Handlung und die Botschaft, die Keelys Geschichte überbringen soll. Es wird ein sehr ernstes Thema behandelt: Das erste Mal und wie unsere Gesellschaft damit umgeht. Einerseits hat Cameron Lund sehr gut aufgezeigt, dass dieses Thema auf vielen Orten der Welt viel zu unsensibel behandelt wird. Wer noch keinen Sex hatte, ist verklemmt. Wer Sex hatte, ist eine Schlampe. Das verdeutlicht die Autorin gut an Danielle. Und auch Jungs haben es nicht unbedingt leicht: Es herrscht ein großer Druck, sein erstes Mal hinter sich zu bringen. Außerdem verdeutlicht der Roman die Ungleichstellung, die noch immer bei Frauen und Männern herrscht: Jungs sind die geilsten Hengste, wenn sie mit möglichst vielen Mädchen schlafen, doch Mädchen, die genauso viel Sex haben, werden als Huren abgestempelt.
Anderseits könnte die Botschaft, die die Schriftstellerin vermitteln möchte, auch falsch aufgenommen werden. Junge Mädchen könnten sich ein Beispiel daran nehmen auch wenn in dem Roman die ganze Situation rund um das erste Mal wohl zu Verdeutlichungszwecken so übertrieben und aufgebauscht dargestellt wurde, behandelt meiner Ansicht nach nur eine Minderheit der Gesellschaft das Thema Sex so unsensibel.
Ansonsten war das Buch sehr unterhaltsam – vor allem gefiel mir Keelys Erkennungsmoment; der war beinahe schon filmreif beschrieben!

Fazit

Schlussendlich würde ich sagen, dass "Very First Time" eine sehr süße Liebesgeschichte ist, bei welcher man allerdings nicht jeden Satz wörtlich nehmen sollte. Geeignet ist das Buch meiner Meinung nach für Jugendliche ab circa 14 Jahren.

  • Cover
  • Gefühl
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 13.09.2020

Nichts Neues

Wolfes of Wall Street - Ian
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"Wolfes of Wall Street – Ian"

Eine toughe Agentin eröffnet die Jagd auf den heißesten Broker der Wall Street – und verbrennt sich die Finger!

Klappentext

Ian Bradley hat es geschafft: hohes Einkommen, ...

"Wolfes of Wall Street – Ian"

Eine toughe Agentin eröffnet die Jagd auf den heißesten Broker der Wall Street – und verbrennt sich die Finger!

Klappentext

Ian Bradley hat es geschafft: hohes Einkommen, Designeranzüge und ein Eckbüro mit Fensterfront. Er gilt als der erfolgreichste Broker der Wall Street. Doch dann kommen Gerüchte über Insiderhandel auf, und das SEC beginnt zu ermitteln – in Gestalt von Lara McKenzie. Als Tochter von zwei FBI-Agenten verachtet die junge Frau alles, was der smarte Playboy verkörpert. Und doch hat sie Schmetterlinge im Bauch, wenn sie Ian nur ansieht…

Meine Meinung

"Wolfes of Wall Street – Ian" ist mein erster Roman der US-amerikanischen Autorin Lauren Layne – was ein Wunder ist, da sie bereits um die 30 Bücher geschrieben hat, welche alle die Genres Liebe und Erotik behandeln. Die Geschichte um Ian und Lara ist der erste Band der "Wolfes of Wall Street"-Trilogie. Der Nachfolger wird von Ians Freund Matt handeln (01.12.2020) und im finalen Buch lernt der Leser/die Leserin Kennedy näher kennen (01.03.2021).

Handlung

Leider muss ich diese Rezension mit der unerfreulichen Nachricht eröffnen, dass mich die Handlung von "Wolfes of Wall Street – Ian" nicht wirklich mitgerissen hat. Sie ist einfach nicht aus den der anderen Romanen dieses Genres herausgestochen und hatte nichts Besonderes an sich. Reicher, charmanter Playboy trifft auf taffes, unschuldiges Mädchen, Vertrauensprobleme kommen auf und am Ende ist doch alles Friede, Freude, Eierkuchen. Das hört sich jetzt hart an, aber im Grunde trifft es diese Beschreibung meiner Meinung nach ziemlich genau. Das Einzige, was mir wirklich positiv aufgefallen ist, ist dass in diesem Buch die Protagonisten nicht ständig ihre Probleme durch Sex zu lösen versuchen, wie es bei dieser Art von Geschichten so oft der Fall ist. Ansonsten muss ich noch bemängeln, dass mir einige Dinge höchst unrealistisch vorgekommen sind, wie die Tatsache, dass man aufgrund nicht vorhandener Beweise eine formelle Untersuchung erlangen konnte. Und auch an Spannung hat es mir gefehlt. Die Szene am Ende, als alles aufgelöst wird, hat mir schon ziemlich gut gefallen, doch konnte ich bereits von Anfang an erahnen, wer hinter der ganzen Sache steckt. Die Handlung hätte die Autorin also noch ein Stück ausbauen können.

Erzählstil

Der Erzählstil wiederum hat mir gut gefallen. Es wurde abwechslungsreich mit einer Prise Humor geschrieben, doch vor allem ist mir aufgefallen, dass Lauren Layne sich auch oft an den Leser/die Leserin gewandt hat und ihn/sie mit einfachen Fragen mehr in die Geschichte miteinbezogen hat. Das fand ich echt super und das hat sich positiv von Schreibstilen anderer Romane abgehoben.

Charaktere

Die Charaktere waren mir alle sympathisch, auch wenn es tatsächlich so war, dass ich viel mehr an den Nebenfiguren interessiert war, als an den Protagonisten. Mir gefiel ihr starker Zusammenhalt und ihre grenzenlose Loyalität einander gegenüber.

Cover

Das Cover finde ich ebenfalls total in Ordnung. Es ist zwar nicht sonderlich aufsehenerregend, gefällt mir aber trotzdem und hat mich angesprochen.

Gefühl

Auf der emotionalen Ebene ist bei dieser Geschichte meiner Ansicht nach noch etwas Luft nach oben. Die ganze Story hat mich nicht richtig bewegt und Alles in Allem kalt gelassen, ohne wirkliche emotionale Tiefgänge.

Fazit

Schlussendlich würde ich sagen, "Wolfes of Wall Street – Ian" ist ein gutes Buch für Zwischendurch, allerdings nichts Originelles oder Neues. Zudem denke ich nicht, dass es dem Leser/der Leserin nach Beenden des Lesens noch im Kopf bleiben wird und ihn/sie zum Nachdenken anregt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.07.2020

Ein neues Lieblingsbuch!

Mister Secret
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"Mister Secret"

Er ist alles, was sie nicht gesucht hat…

Klappentext

Lektorin Asha sucht den nächsten Bestseller. Und als sie dabei über das Instagram-Profil von Mister Secret stolpert, weckt dieser ...

"Mister Secret"

Er ist alles, was sie nicht gesucht hat…

Klappentext

Lektorin Asha sucht den nächsten Bestseller. Und als sie dabei über das Instagram-Profil von Mister Secret stolpert, weckt dieser nicht nur mit Fotos seines durchtrainierten Körpers ungekannte Gefühle in ihr. Seine emotionalen Texte über den Verlust seiner großen Liebe berühren Asha tief – doch der Mann hinter dem Profil ist ganz anders. Er lässt Asha nicht nur seine Arroganz und die Fähigkeit, sie auf die Palme zu bringen, spüren, sondern auch, welche Macht körperliche Anziehung über sie haben kann.

Meine Meinung

"Mister Secret" ist mein erstes Buch der australischen Autorin Leisa Rayven – und ich kann wirklich nicht fassen, dass ich so lange gebraucht habe, um auf eine ihrer Geschichten zu stoßen! Da "Mister Secret" der zweite Band der "Masters of Love"-Reihe ist, steht für mich fest, dass ich mir auf jeden Fall noch den Vorgänger "Mister Romance" besorgen werde. Und auch Teil drei (27.11.2020) mit dem Namen "Mister Forever" wird bestimmt noch ein Plätzchen in meinem Regal finden. Eine weitere beliebte Serie von Rayven ist die "Bad Romeo and Broken Juliet"-Trilogie.

Handlung

Die Handlung und deren Verlauf hat mir sehr gefallen. Die Autorin war immer wieder für einige unerwartete Überraschungen und Wendepunkte zu haben, was das Lesen um einiges interessanter gemacht hat. Durch anfänglich aufgeworfene Fragen hat Rayven durchgehend die Spannung gehalten, bis am Ende schließlich alle Vermutungen aufgeklärt wurden.

Charaktere

Die Protagonistin Asha habe ich von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen. Sie war mir total sympathisch und ich konnte einiges von mir selbst in ihr wiederentdecken. Das hat es mir erleichtert, mich in sie hineinzuversetzen. Bei Mister Secret a.k.a Professor Feelgood hat es etwas länger gedauert, bis ich mit ihm warm wurde. Doch das Schöne ist, dass ich durch seine Gedichte einen guten Einblick in sein Inneres erhalten habe, so dass ich mich mit ihm schließlich auch angefreundet habe. Außerdem hat es mir der Humor der Charaktere sehr angetan. Sowohl Haupt- als auch Nebenfiguren hatten so ihre kleinen Macken und Eigenheiten, die das Lesen noch viel amüsanter gestaltet haben.

Erzählstil

Am besten hat mir allerdings der Schreibstil der Autorin gefallen! Ich habe mich sofort in ihre Art zu erzählen verliebt. Sie schreibt mit so viel Witz, Humor und Frische – die Seiten sind nur so verflogen! Es machte fast schon süchtig, ihre Wörter zu lesen. Jedes schien perfekt zu passen und ich konnte meine Augen kaum von den Zeilen lösen.

Cover

Das Cover von "Mister Secret" passt perfekt zu dem seines Vorgängers und die Farben harmonieren wunderbar. Das Einzige, was mich verwundert hat, war der Titel. Wieso hat man den Roman nicht "Professor Feelgood" genannt? Ja, das würde nicht so gut zu den anderen Teilen der Reihe passen, allerdings hätte der Titel dann Bezug auf den Inhalt genommen. Ich finde es wichtig, dass Titel und Geschichte etwas verbindet und da hätte "Professor Feelgood" doch viel besser gepasst. Das ist wirklich eine Frage, über die ich das ganze Buch hinweg gegrübelt habe…

Gefühl

Die Geschichte war wirklich sehr süß geschrieben und hat auch emotional Eindruck bei mir hinterlassen. Es war gut nachvollziehbar, wie sich die Gefühle zwischen den Protagonisten verändert und entwickelt haben. Ein bisschen zu kitschig und überzogen war mir allerdings das Ende. Aber hey – wenn man nicht in Büchern Kitsch verwenden darf, wo dann?

Fazit

Schlussendlich bin ich wahnsinnig erleichtert, "Mister Secret" gelesen zu haben. Dadurch habe ich eine tolle Autorin und ein neues Lieblingsbuch entdeckt. Ich empfehle diesen Liebesroman also unbedingt weiter!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl