Drachen, Magie und ein überraschender Plot
Asrai – Das Portal der Drachen hat mich wirklich positiv überrascht. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Er war nicht ganz mein Fall und ich brauchte etwas, bis ich richtig ...
Asrai – Das Portal der Drachen hat mich wirklich positiv überrascht. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Er war nicht ganz mein Fall und ich brauchte etwas, bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe. Aber die Story selbst hat das für mich mehr als wettgemacht.
Je weiter ich gelesen habe, desto spannender wurde es. Das Worldbuilding hat mir richtig gut gefallen und auch das Magiesystem fühlte sich angenehm anders an als in vielen anderen Romantasy-Büchern. Besonders mochte ich, dass man gemeinsam mit Elaja immer mehr über die Welt und ihre Fähigkeiten entdeckt, anstatt direkt mit allen Informationen überschüttet zu werden.
Elaja war für mich eine tolle Protagonistin. Sie ist impulsiv, rebellisch und eckt öfter an, bleibt dabei aber immer authentisch. Gerade weil sie ihren eigenen Kopf hat und sich nicht alles gefallen lässt, ist sie mir schnell ans Herz gewachsen. Ian blieb lange geheimnisvoll und genau das hat mich neugierig gemacht. Und Makon? Den sarkastischen Drachen muss man einfach lieben.
Ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es passiert ständig etwas Neues, es gibt einige überraschende Wendungen und besonders das Ende hat mich komplett kalt erwischt. Mit diesem Plot Twist hätte ich wirklich nicht gerechnet und ich musste danach sofort wissen, wie es weitergeht.
Auch wenn der Schreibstil für mich nicht perfekt war, hat die Geschichte das locker ausgeglichen. Für mich lebt Asrai von seiner spannenden Handlung, den sympathischen Charakteren, den Drachen und einer Fantasywelt, in der ich unglaublich gerne noch viel mehr Zeit verbringen möchte. Band 2 durfte deshalb direkt auf meine Leseliste wandern.