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Veröffentlicht am 07.06.2026

Das Haus gewinnt immer!?

Scars of Phoenix - Vegas Love 1
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Alleine das Lesen vom Klappentext hat mich so neugierig auf das Buch gemacht. Es klang von Anfang nach starken Charakteren mit komplexer Hintergrundgeschichte. Doch würde dieser Eindruck auch bestätigt ...

Alleine das Lesen vom Klappentext hat mich so neugierig auf das Buch gemacht. Es klang von Anfang nach starken Charakteren mit komplexer Hintergrundgeschichte. Doch würde dieser Eindruck auch bestätigt werden? Ja, auf jeden Fall. 

Ich kam gut in die Geschichte rein, man lernt bereits einige Hintergründe und die Dynamik dieser Welt kennen. Daher hatte mich die Geschichte im Prinzip ziemlich sofort gepackt.

Die wechselnde Perspektive helfen, beide Figuren und ihre Motivation und Hintergründe gut kennenzulernen und belebt die Geschichte zusätzlich. Ab und an wird sie auch sehr clever eingesetzt, um noch einmal mehr Spannung zu überzeugen. So hat mir der Mix aus offenen Fragen und gegebenen Antworten sehr gut gefallen.

Die Dynamik zwischen Scarlet und Phoenix war super. Es war alles da: Charme, Chemie, Humor, Knistern... Die Dialoge wirkten angenehm und lebendig. Beide haben aber auch eine Entwicklung genommen, sowohl persönlich als auch in ihrer Beziehung.

Die Nebencharaktere, die im nächsten Buch z. T. zu Hauptcharaktere werden, haben die Geschichte wirklich bereichert. Zudem hat mir gefallen, dass wir so "ganz natürlich", beide Hauptfiguren aus Band 2 gut kennenlernen durften.

Die Handlung generell war fesselnd, was auch an der tollen Atmosphäre lag. Ich konnte richtig gut mit den beiden Mitfiebern. Das Finale hat auch wenig Wünsche offen gelassen, sodass sofort die Vorfreude auf Band 2 vorhanden war. Die Mischung zwischen vorhersehbaren und überraschenden Wendungen war sehr gut gelungen.

Das Buch habe ich hauptsächlich als Hörbuch gehört. Die beiden Sprecher:innen haben hier einen sehr guten Job gemacht und ihre Rollen überzeugend verkörpert. Also für jeden, der sich fragt, ob sich das Hörbuch lohnt: Ja, definitiv. Genauso wie das Buch, in das ich auch hie und da reingelesen habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Stress und Leistungsdruck vs. Wohlergehen der Kinder

Wenn Schule stresst
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Unsere Kinder bekommen schon von der ersten Klasse an den Leistungsdruck ab. Wer es nicht mindestens ins Mittelfeld schafft, wird abgehängt und kommt nicht mehr mit. Der Frust steigt, der Stress nimmt ...

Unsere Kinder bekommen schon von der ersten Klasse an den Leistungsdruck ab. Wer es nicht mindestens ins Mittelfeld schafft, wird abgehängt und kommt nicht mehr mit. Der Frust steigt, der Stress nimmt zu und das Kind bleibt hilflos zurück.

Aber es geht auch anders, wie es der Autor dieses Buches zeigt. Ohne den Zeigefinger mahnend zu heben, erklärt er gut und verständlich, wie man diesen Druck abmildern kann. Beispiele und Tipps, die man wirklich in den Alltag integrieren oder anwenden kann, runden das Ganze super ab.

Dazu werden wichtige Punkte wie mentale Gesundheit, Alarmsignale, individuelle Entwicklung und noch viel mehr thematisiert. Der Autor schafft es sehr gut, dass der Fokus einfach mal ein bisschen umgelenkt wird. Hat mein Kind Herausforderungen mit Thema xy? Ja, dann ist das halt so.  Arbeiten wir eben zusammen daran und lösen das Stück für Stück. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Auch die Übersicht mit den wichtigsten Punkten in Kürze finde ich prima, um auch später immer mal wieder das Gelesene ins Gedächtnis zurückzuholen.

Man merkt einfach, dass Matthias Zeitler hier genau weiß, wovon er spricht und dass ihn das Thema wichtig ist. Deshalb kann ich das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Die Tücken einer Romanverfilmung

The Dirty Version
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Es hat sicher schon jeder einmal etwas in der Richtung erlebt: Die Verfilmung eines Buches, das man echt gemocht hat, reißt einen nicht vom Hocker. Das kann sehr viele Gründe haben. Ein paar kann man in ...

Es hat sicher schon jeder einmal etwas in der Richtung erlebt: Die Verfilmung eines Buches, das man echt gemocht hat, reißt einen nicht vom Hocker. Das kann sehr viele Gründe haben. Ein paar kann man in diesem Buch kennenlernen. Generell fand ich diesen Ausblick super spannend. Dazu noch ein bisschen Knistern der Hauptfiguren, eine weibliche, selbstbewusste Hauptfigur. Doch leider hat mich, welche Ironie zu meiner Einleitung, dieses Buch nicht überzeugt.

Ich habe etwas gebraucht, um mit Tash halbwegs warm zu werden. Doch dann verwandelte sie sich gefühlt mehr und mehr zu einer selbstherrlichen Rachegöttin... Ich finde es richtig, dass sie hier klare Kante zeigt, aber sie war oft einfach nur stur, kindisch und gefühlt aus Prinzip gegen alles. Dabei hat sie manchmal Freund und Feind nicht auseinander halten können.

Caleb hingegen war die personifizierte Green Flag. So sehr, dass ich ihm immer wieder am liebsten gesagte hätte, er solle sich bloß jemanden anderen als Tash suchen. Die beiden hatten durchaus Chemie, aber ich empfang Caleb eigentlich als zu gut für Tash. Wo es Tash an Sympathie absolut hat mangeln lassen, machte es Caleb mit seiner Warmherzigkeit wett. Diese Figur war der Grund, warum ich das Buch am Ende doch noch zu Ende lesen konnte.

So zog sich das Buch für mich stellenweise auch wirklich. Auch die soliden Nebencharaktere konnten hier für mich nichts retten.

An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen, aber im Laufe des Buches ging es gut.

Die Einblicke in die Welt hinter der Kamera und der Medien generell hat mich recht gut gefallen. Das und Caleb haben für mich das Buch zu einem erträglichen Maß angehoben, sodass es für mich zwischen 2 und 3 Sternen liegt.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Gegensätzliche Charaktere?

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Kyra Groh schafft es immer wieder, schwierige Themen in eine tolle Geschichte mit wunderbaren Figuren zu verpacken. Auch hier bei eher "ausgelutschten" oder "schwierigen" Themen.

Eleanore, das unerfahrene ...

Kyra Groh schafft es immer wieder, schwierige Themen in eine tolle Geschichte mit wunderbaren Figuren zu verpacken. Auch hier bei eher "ausgelutschten" oder "schwierigen" Themen.

Eleanore, das unerfahrene Mauerblümchen voller Selbstzweifel, könnte in der Theorie ein sehr platter oder auch übertriebener Charakter sein. Doch die Balance gefällt mir wirklich gut, auch wenn ab und zu die Selbstzweifel etwas zu viel werden. Dennoch bleibt die Figur authentisch.

Dex gefiel mir richtig gut und auch seine Figur hat Tiefgang. Wobei ich mir vielleicht noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Dennoch hat er mir in seiner Rolle als Rockstar-Sohn, der nach seinem eigenen Weg sucht und dabei ins Straucheln gerät, sehr gut gefallen.

Die Dynamik der beiden war super. Sie haben sich gut ergänzt, ihre Dialoge waren witzig und lebendig und ihre Entwicklung absolut herzerwärmend und nachvollziehbar. Da hat wirklich alles gepasst.

Auch die Nebencharaktere mochte ich total gerne und es war schön, so viele Figuren wieder zu treffen. Ich mochte auch, dass das Spring Tide Festival hier eine Rolle eingenommen hat.

In dieser Geschichte überwiegen die vorhersehbaren Wendungen, auch wenn es hie und da auch Überraschungen gibt. Ich empfand dies aber überhaupt nicht schlimm, denn manchmal ist der Weg das Ziel. Und der Weg von Nore und Dex war wirklich toll, witzig und berührend.

Die beiden Sprecher:innen haben einen tollen Job gemacht. Sie waren absolut überzeugend in ihren Rollen.

Optisch gefällt mir das Buch wieder sehr gut, ich mag die Farben vom Cover und die Bilder darauf. Auch der Farbschnitt ist hübsch und passt gut dazu.

Ich freue mich schon sehr darauf, nach Lower Whilby zurückzukehren.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Der neue Koch ist eine Haushexe

The House Witch 1
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Ich bin ein großer Fan von "Cozy Fantasy". Die Kunst, eine ruhige und trotzdem fesselnde Geschichte zu schreiben, finde ich beeindruckend. Denn solche Geschichten leben von den Sympathien zu den Charakteren, ...

Ich bin ein großer Fan von "Cozy Fantasy". Die Kunst, eine ruhige und trotzdem fesselnde Geschichte zu schreiben, finde ich beeindruckend. Denn solche Geschichten leben von den Sympathien zu den Charakteren, von der Atmosphäre und müssen meist ohne große Effekthascherei auskommen. Das ist in meinen Augen der Autorin gut gelungen.

Fin war mir, als leidenschaftliche Köchin und Bäckerin, sofort sympathisch. Ich mochte seine Art und sein Handeln war für mich meist nachvollziehbar. Ich konnte den Alltag und die damit einhergehenden Situationen wunderbar mit ihm erleben. Zusätzlich war seine Entwicklung sichtbar und nachvollziehbar.

Aber auch die Nebenfiguren (vor allem Kraken), die Mal mehr oder weniger im Fokus standen, haben mir extrem gut gefallen. Sie haben die Geschichte sehr lebendig gemacht und hatten auch ihre tollen Entwicklungen. Zudem haben vor allem sie die skurrile Situationskomik überhaupt möglich gemacht. Dabei hat es die Autorin wirklich gut verstanden, die Sympathien für die einzelnen Figuren zu lenken.

Die Handlung an sich ist zum Teil eine ruhige, berührende und warmherzige Alltagsgeschichte, die hin und wieder mal Aufregung zu bieten hat. Doch im Laufe der Geschichte wird klar, dass sie unaufhaltsam auf einen Peak zusteuert. Das fügt noch etwas Spannung in diese Geschichte hinzu. Die Mischung aus vorhersehbaren und überraschenden Plot Twists war wirklich gut und machte den gesamten Verlauf der Geschichte für mich authentisch und greifbar.

Das Ende war etwas abrupt, denn ich hatte vergessen, dass es ja mehrere Bände geben soll. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Optisch gefällt mir das auch sehr. Das Cover passt wunderbar zum Buch und ich mag die Liebe zum Detail. Auch der Farbschnitt passt sehr gut dazu.

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