Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
Cozy Romantasy mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage
Barbara Ostrop (Übersetzer)
Ein Fluch hat manchmal auch was Gutes! Diese leichtherzige, kuschelig-warme Romantasy besticht mit einem abtrennbaren Lesezeichen in der Klappe und einem wunderschönen Motivfarbschnitt exklusiv in der ersten Auflage.
Prinzessin zu sein, ist gar nicht so leicht: Die kleinen Feen im Königsgarten beißen, die schönen Kleider zwicken, und zwischen den vielen Reisen, Eröffnungszeremonien und königlichen Bällen bleibt kaum Zeit zum Lesen. Als Tandy verflucht wird, in einem Buchladen zu leben, bis sich ihr Herzenswunsch erfüllt, ist das daher wie ein wahr gewordener Traum. Endlich hat sie alle Zeit der Welt, sich ihren Büchern zu widmen – nur eine pubertierende Shopassistentin (ihre Drachenflügel stoßen ständig die Regale um) und ein bücherstehlender Pirat (er ist attraktiver, als es gut für ihn – und Tandy – ist) machen ihr das Leben schwer. Zudem sind Tandys Eltern gar nicht begeistert. Sie entsenden die sieben Prinzen der umliegenden Reiche, um Tandy zu umwerben und von ihrem Fluch zu befreien. Denn ist es nicht der Herzenswunsch einer jeden Prinzessin, ihren Prinzen zu finden? Oder doch eher einen sexy Piraten?
Für alle Fans der Tropes:
Slow Burn
Haters to Lovers
Found Family
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Prinzessin Tanadelle leidet unter ihren königlichen Verpflichtungen und Einschränkungen, und würde viel lieber ihrer großen Leidenschaft, dem Lesen mehr Zeit witmen. Bei einem Besuch eines kleines Buchladens ...
Prinzessin Tanadelle leidet unter ihren königlichen Verpflichtungen und Einschränkungen, und würde viel lieber ihrer großen Leidenschaft, dem Lesen mehr Zeit witmen. Bei einem Besuch eines kleines Buchladens wird sie verflucht, und kann diesen erst wieder verlassen, wenn ihr Herzenswunsch erkannt und erfüllt wurde. Doch was ist ihr Herzenswunsch? Während sie nach der Auflösung nachdenkt, übernimmt sie mit Hilfe ihrer neuen Aushilfe Sasha die Umgestaltung und Leitung der Buchhandlung. Ihre Eltern dageben schicken ihr nacheinander die Kronprinzen des Königreiches, damit diese mit einem Kuss den Fluch brevchen könne. Wird es einem von Ihnen gelingen? Und welche Rolle übernimmt der verfluchte, und verdammt gut aussehende Pirat Bash?
Das tolle Cover und der Klappentext gefielen mir sehr gut, genauso wie der Farbschnitt und das schöne Lesezeichen.
Die Idee der Autorin hat mir gut gefallen. Besonders das Setting, die magischen Figuren und die gemütliche Atmosphäre sorgten für Wohlfühlstimmung. Doch ich finde, das Potential dahinter wurde nicht voll ausgeschöpft.
Irgendwann wiederholt sich die Geschichte mit leichten Abwandlungen, und wird etwas eintönig und zäh. Zum Schluss hin nimmt die Geschichte wieder etwas an Fahrt auf, wobei das Ende dann doch zu schnell abgehandelt wird.
Die Charaktere und ihre Entwicklung fand ich größtenteils sehr sympathisch. Der Pirat blieb mir dabei aber leider etwas zu oberflächlich. Ihn hätte ich gerne näher kennengelernt.
Auch wenn ich die Geschichte recht vorhersehbar, und an einigen Stellen zu langatmig fand, habe ich die Auszeit mit diesem modernen Märchen größtenteils genossen.
Prinzessin Tandy reist von einer Verpflichtung zur nächsten. Sie nimmt den Stress mit Humor: wenigstens kann sie auf ihren vielen Reisen mit der Kutsche ausreichend lesen. Es sei denn, ihr gehen die Bücher ...
Prinzessin Tandy reist von einer Verpflichtung zur nächsten. Sie nimmt den Stress mit Humor: wenigstens kann sie auf ihren vielen Reisen mit der Kutsche ausreichend lesen. Es sei denn, ihr gehen die Bücher aus, wie im beschaulichen Little Pepperidge, bekannt für seine pastellfarbenen Bauten sowie seine erfolgreiche Schafzucht. Ihr spontaner Besuch im hiesigen Buchladen ist allerdings auf eher unerwartete Weise ihre Rettung: Ein Fluch bindet sie an den Buchladen. Als neue Besitzerin ist sie fortan zur Gemütlichkeit gezwungen, bis ihr Herzenswunsch sich erfüllt. Nach der Logik ihrer Eltern kann das nur der Kuss eines der sieben Prinzen sein.
Ihr ahnt es bestimmt bereits, so einfach ist die Sache dann doch nicht. Welche Frau hat schon als Herzenswunsch, von jemandem geküsst zu werden, für den sie keinerlei Gefühle hegt? Die Cozy Fantasy entwickelt sich auf ruhige, aber charmante Weise mit dem Ziel, für sich selbst zu entscheiden, was man will, statt es immer nur anderen Recht zu machen. An Tandys Seite gibt es eine Katze, bei der man nie weiß, wo sie gerade wirklich ist. Teenager-Drakonin Sasha (so eine Art Drachenmensch) räumt sowohl im Buchladen als auch in Tandys Leben mal so richtig auf. Und dann wäre da noch ein Pirat, der auf frech-charmante Weise Tandys Herz gewinnt und nebenbei ihre Sachen klaut.
Die Besuche der verschiedenen Prinzen sind natürlich ebenfalls ganz amüsant, wenn auch meist wenig spektakulär, und ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich sie jeweils mit teilweise veralteter Etikette umgehen. Wie Tandy machen sie eine kleine Charakterentwicklung durch, sind allerdings eher Nebenbei-Charaktere, die kommen und gehen. Der Fokus liegt auf Tandy, Drakonin Sasha und dem Piraten.
Das Buch bildet in etwa ein halbes Jahr ab und ich empfand es als sehr (!) gemütliche Fantasy mit dem Ziel, dass Tandy endlich für ihre eigenen Wünsche einsteht, die sie für sich erstmal definieren muss. Da Tandy und der Pirat bereits Erwachsene sind entwickelt sich ihre Beziehung zueinander auch entsprechend, wenn auch sehr, sehr slow-burn, wobei das Buch ohne explizite Szenen auskommt.
Die Stärke des Romans ist zugleich auch dessen Schwäche, für manche ist der Roman evtl etwas zu gemütlich, denn wirkliche Highlights kommen kaum vor und Tandys Aussprache mit den königlichen Eltern würde ich doch eher in einem Jugendroman verorten. Ebenso wurde kaum kritisiert, dass eine Prinzessin hier von fremden Männern geküsst wird, weil jemand anderes es so wünscht, statt von vornherein gemeinsam mit der Verfluchten nach einer anderen Lösung zu suchen. Diese Übergriffigkeit wurde nur relativ am Schluss wie nebenbei angesprochen. Die Art des des Piraten, nur faul rumzusitzen und Fragen zu umschiffen, also Raum für sich zu beanspruchen ohne hilfreich zu sein, empfand ich mit der Zeit als immer nerviger. Und Tandy selbst war mir auf Dauer auch zu passiv, sie hat sich fast schon gegen alles gewehrt, was eine wirkliche Veränderung mit sich bringen könnte. Das hätte vielleicht auf eine 82-jährige gepasst, aber doch nicht auf eine 22-jährige, die noch was erleben will, weil sie bisher kaum etwas Eigenes erlebt hat!
Gute Ideen, denen in der Umsetzung der Pfiff gefehlt hat mit einer jungen Protagonistin, die zwar sympathisch ist, zugleich frei fast jeglicher altergerechter Ambitionen. Von mir 3,5/5 Sterne.
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen, weil sowohl die Farbkombination aus Orange-braun und Blau als auch die Gestaltung perfekt zum Inhalt passt. Mit jedem Hinschauen sieht man mehr kleine Details, ...
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen, weil sowohl die Farbkombination aus Orange-braun und Blau als auch die Gestaltung perfekt zum Inhalt passt. Mit jedem Hinschauen sieht man mehr kleine Details, die Hinweise auf die Geschichte geben, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Geschichte fand ich ebenfalls vielversprechend: Prinzessin Tanadelle hat als Zweigeborene eine Fülle an Aufgaben, die sie im gesamten Königreich erledigen muss. Von Denkmälern eröffnen, zu Schulen einweihen bis zu Babys küssen ist alles dabei. Doch Tandy ist das alles wirklich leid, schließlich bleibt bei den dauernden Reisen kaum Zeit für irgendetwas anderes, deswegen nutzt sie eine kurze Pause, um sich in einem kleinen Buchladen umzusehen. Doch ausgerechnet dort wird sie verflucht, dass sie das Geschäft nicht wieder verlassen kann, bis sie sich ihren Herzenswunsch erfüllt. Doch diese erzwungene Auszeit kommt der Prinzessin gar nicht ungelegen, endlich kann sie sich den ganzen Tag mit Büchern beschäftigen. Unterstützt von ihrer Aushilfe Sasha und den Menschen in dem kleinen Dorf, beginnt Tandy den Buchladen wieder auf Vordermann zu bringen und erkennt, wie schön die kleinen Dinge des Lebens sind. Doch ihre Eltern wollen sich nicht damit abfinden, dass ihre jüngste Tochter von einem Fluch befallen mitten im Nirgendwo festsitzt und schicken sieben Prinzen, die sie mit einem Kuss erlösen sollen. Tandy ist sich allerdings ziemlich schnell sicher, dass keiner der Prinzen ihr Herzenswunsch ist, zumal ein attraktiver, kleptomanischer Pirat mit Angst vor Wasser ihr Herz höher schlagen lässt und sie den Buchladen vielleicht gar nicht unbedingt verlassen will.
Ich habe mich richtig darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, weil ich mal wieder Lust auf eine cozy Fantasy-Geschichte hatte, die mich gut unterhält. Das hat die Geschichte auch geschafft, komplett überzeugen konnte sie mich aber dennoch nicht. Das liegt auch ein bisschen an dem Schreibstil, der mich zwar unterhält, aber ich auch so meine Zeit gebraucht habe, um mich an ihn zu gewöhnen. Dadurch kam ich anfangs einfach schwer in die Geschichte und konnte sie nicht so schnell durchlesen, wie ich zu Beginn gedacht hätte.
Mit den Charakteren habe ich mich auch ein bisschen schwer getan. Ich mochte Tandy eigentlich recht gerne und fand es bewundernswert, dass sie den Fluch einfach so angenommen hat und das Beste aus der Sache gemacht hat. Ich fand es super, dass sie direkt begonnen hat, den Laden aufzuräumen, sich für die Community des Dorfes und die Menschen einsetzt. Dort ist sie extrem praktisch veranlagt und findet Lösungen, die sie in ihrem Rahmen erfüllen kann. Allerdings ist sie in anderen Aspekten erstaunlich naiv und lässt vieles passiv über sich ergehen, ohne sich groß dagegen zu wehren. Das hat mich zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt ein bisschen genervt, weil ich mir gewünscht hätte, dass sie sich weigert, die Prinzen zu küssen, sie weiß ja schließlich genau, dass niemand von denen sie von dem Fluch erlösen kann. Ich kann sogar verstehen, dass es ihr schwerfällt, sich gegen ihre Eltern und die Traditionen, die die ganze Zeit herrschen, durchzusetzen, aber mir dauert ihre Entwicklung einfach zu lange. Bei dem Piraten Bash fand ich das noch ein bisschen deutlicher. Ich hatte wirklich so meine Schwierigkeiten, ihn zu greifen. Es ist ziemlich klar, dass er etwas zu verbergen versucht und nie ganz ehrlich zu Tandy ist, aber die große Auflösung zum Schluss war es nicht wirklich wert, dass er einen Großteil des Buches nicht ehrlich ist. Ich hatte dadurch das Gefühl, ihn nie so richtig kennenzulernen. Er blieb einfach ebenso blass wie die ganzen Prinzen, die nach und nach in dem Buchladen eintreffen. Zu Beginn hatte ich noch das Gefühl, sie halbwegs auseinanderhalten zu können, aber nach und nach fiel mir das immer schwerer. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn es weniger Prinzen gewesen wären und man sie dafür ein bisschen besser hätte kennenlernen können. So hätte man vielleicht auch mehr von den verschiedenen Königreichen erfahren können, ohne dass man selbst den Buchladen verlassen musste. Genau das ist für mich ebenfalls ein kleinerer Kritikpunkt: Der Bereich der Welt, den man erkunden kann, ist relativ klein, weil Tandy eben in dem Buchladen gefangen ist und genau dadurch kann man nicht einmal das kleine Dorf so richtig erfassen, in dem sich dieser befindet. Das fand ich doch ziemlich schade, denn vor allem das Zusammenleben der verschiedenen fantastischen Wesen in Frieden und Harmonie hätte ich extrem spannend gefunden. Man erfährt darüber aber nur am Rande und kann sich kaum ein eigenes Bild davon machen. Ich hatte deswegen auch so ein bisschen meine Schwierigkeiten mit der gesamten Geschichte. Diese hat mich nicht immer komplett fesseln können, weil natürlich klar ist, dass es irgendeine Lösung für den Fluch geben muss, aber da die Prinzessin selbst gar nicht so sehr auf die Auflösung hofft, hatte ich auch nie den Sog, die Geschichte unbedingt durchlesen zu wollen.
Alles in allem mochte ich die Geschichte durchaus gerne und sie hat mich gut unterhalten, aber es wurde auch ein wenig Potenzial verschwendet, weil die Charaktere recht blass blieben und die Welt gerne noch ein wenig mehr ausgestaltet hätte sein können, selbst bei einem cozy Fantasy-Roman.
Die Idee des Buches finde ich wirklich super. Welcher Bücherfan träumt nicht davon, in einer verzauberten Buchhandlung zu leben?
So hat mir auch der Einstieg extrem gut gefallen und auch durch die gemütliche, ...
Die Idee des Buches finde ich wirklich super. Welcher Bücherfan träumt nicht davon, in einer verzauberten Buchhandlung zu leben?
So hat mir auch der Einstieg extrem gut gefallen und auch durch die gemütliche, zauberhafte Atmosphäre und das magische Setting ist es eigentlich das perfekte Märchen für mich als junge Erwachsene, die Bücher liebt. Leider konnte mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen, obwohl ich den Anfang und die Prämisse so gut fand, weil es einfach zu vorhersehbar und langatmig war. Für mich wäre das Buch so viel besser gewesen, wenn es auf die Hälfte gekürzt worden wäre, z.B. mit nur drei statt sieben Prinzen, denn das hat sich wirklich immer wiederholt. Vielleicht ist Cozy Fantasy einfach nicht das richtige Genre für mich, weil zu wenig passiert, aber ich finde, dass dieses Buch noch so viel mehr Potential hätte. Auch die Charaktere außer der Protagonistin sind mir viel zu oberflächlich geblieben, besonders der Pirat.
Trotzdem war es ein nettes, leichtes Buch für zwischendurch mit einer wirklich schönen, gemütlichen Atmosphäre und ich habe das Lesen die meiste Zeit auch genossen.
Tandy ist eine Prinzessin die in ihren Pflichten aufgeht. Hier eine Brücke einweihen, dort einem Ältesten gratulieren, immer auf Achse. Wenn die Bücher nicht wären würde sie verzweifeln. Auf ...
Tandy ist eine Prinzessin die in ihren Pflichten aufgeht. Hier eine Brücke einweihen, dort einem Ältesten gratulieren, immer auf Achse. Wenn die Bücher nicht wären würde sie verzweifeln. Auf einer Reise hat sie zu wenig Lesestoff mitgenommen, zum Glück ist dort ein Buchladen, etwas verstaubt mit einer sonderlichen Besitzerin aber immerhin. Ein geheimnisvoller Schlüssel sorgt für einen Fluch. Nun kann Tandy den Laden nicht mehr verlassen, außer es erfüllt sich ein Herzenswunsch und ein passender Mann erscheint. Unglücklich ist Tandy wenig, endlich Ruhe und viel Zeit zum Lesen.
Die Wirrungen und Irrungen die mit einem solchen Fluch einher gehen sind mannigfaltig. Herrlich konfus und verrückt wird die Geschichte erzählt. Tandy ist eigentlich brav nur hin und wieder blitzt da etwas auf. Sie ist eine junge Erwachsene wirkt in der Beschreibung wie ein Kind, benimmt sich ab und zu wie eine abgeklärte Frau. Diese vielschichtige Persönlichkeit trägt den Roman, der ansonsten wie ein Märchen für Kinder wirkt. Hier ein paar Lebensweisheiten, dort geschäftstüchtige Ideen, hin und wieder ein Fettnäpfchen. Prinzen inklusive.
Es war lustig zu lesen, aber der Wechsel zwischen Roman, Märchen, Liebesroman oder Kitsch war ab und zu etwas anstrengend.