Cover-Bild Weiße Westen, schwarze Nächte
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 13.05.2026
  • ISBN: 9783746642468
Sabine Hofmann

Weiße Westen, schwarze Nächte

Kriminalroman

Zwischen Wirtschaftswunder und Halbwelt tummeln sich die Spione.  

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt. Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat sie keine andere Wahl, als zu tun, was sie am besten kann: Einbrüche verüben. Eines Tages fallen Hedy dabei gefährliche Informationen in die Hände, mit denen Elsa leichtfertiger umgeht, als es den beiden Schwestern guttut. Plötzlich schweben die beiden in höchster Gefahr, und Hedy muss sich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um Elsa und sich zu schützen. 

Eine junge Frau gerät zwischen die Fronten des deutsch-deutschen Spionagekriegs – der erste Fall für die Meisterdiebin Hedy Voss

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2026

Essen in den 60er Jahren zwischen Kohle und Modernisierung

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"Weiße Westen, schwarze Nächte" ist ein Kriminalroman von Sabine Hofmann, den ich als Hörbuch gehört habe, gesprochen von Henrike Tönnes.

Hedy Voss, die Hauptprotagonistin des Krimis, lebt in den 60er ...

"Weiße Westen, schwarze Nächte" ist ein Kriminalroman von Sabine Hofmann, den ich als Hörbuch gehört habe, gesprochen von Henrike Tönnes.

Hedy Voss, die Hauptprotagonistin des Krimis, lebt in den 60er Jahren im Ruhrgebiet. Sie ist von "Beruf" Einbrecherin und macht das richtig gut. Die Erlöse aus den Einbrüchen benötigt sie dringend, um die kostspieligen Aufenthalte ihrer Schwester Elsa in privaten psychiatrischen Einrichtungen zu finanzieren. Eines Tages fällt ihr bei einem Einbruch neben Schmuck auch eine Kladde mit brisanten Aufzeichnungen in die Hände. Sie nimmt sie mit und bringt sich damit in höchste Gefahr. Ihre Schwester Elsa trägt durch ihr leichtfertiges Verhalten ihren Teil dazu bei, dass die Angelegenheit eskaliert.

Der Krimi war spannend zu hören. Die Einblicke in die Gefühle und Denkweise der Menschen in den 60ern wurde gut herausgearbeitet. Auch die lokalen Bezüge im Ruhrgebiet zwischen Kohle und Modernisierung hat die Autorin eindrücklich geschildert. Nach und nach erfahren wir auch mehr über Hedys persönliche Geschichte und wie es dazu kam, dass sie Einbrecherin geworden ist. Kann ein Einbrecher sympathisch sein? Inn diesem Fall kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Ich habe mit Hedy mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt. Ich war während des Hörens auf einer vollständig falschen Spur, das Ende kam überraschend für mich, Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, aus der von Hedy, von Elsa und aus der Sicht der Ermittler. Die Verknüpfung mit Machenschaften in Politik und Ministerien fand ich ausgesprochen gelungen. Der Krimi entfaltet seine Spannung nach und nach, das mag ich gerne. Das Ende macht Lust auf mehr! Als Einführung in Hedys Welt hat der vorliegende Band einiges zu bieten. Wie in ersten Bänden einer Reihe meistens der Fall, lernen die Lesenden alle Personen besser kennen, daher erhoffe ich mir vom nächsten Band noch mehr. Hier gibt es gute 4 Sterne!

Besonders gut hat mir die Hörbuchsprecherin gefallen. Sie hat die Protagonist*innen toll interpretiert. Dabei kommt ihr eindeutig die (angeborene) Kenntnis des Ruhrpotts-Slangs zugute. Kompliment, es hat Spaß gemacht, ihr zu lauschen. Sie hat mit ihrer Stimme dazu beigetragen, der Handlung noch mehr Tiefe zu verleihen. Die Sprecherin bekommt von mir die volle Punktzahl!

Eine Hörempfehlung nicht nur Menschen aus dem Westen von Nordrhein-Westfalen. Ich kann mir vorstellen, dass hier Hören besser ist als Lesen!

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Zwischen den Fronten

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Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche als Einbrecherin von einem ehemaligen Polizisten ausgebildet. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin und trägt tagsüber Reklamesendungen aus. ...

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss wurde schon als Jugendliche als Einbrecherin von einem ehemaligen Polizisten ausgebildet. Sie ist eine Verwandlungskünstlerin und trägt tagsüber Reklamesendungen aus. Sie schaut dabei, wo die vollen Briefkästen auf die Abwesenheit der Bewohner hindeuten. Auch bekommt sie Tipps von ihrem Abnehmer der Hehlerware. Ihre Schwester Elsa ist drogenabhängig und wird in einer privaten, psychiatrischen Klinik behandelt. Das kostet viel Geld. Als Hedy in das Haus eines ehemaligen Oberregierungsrats einsteigt, erbeutet sie mehrere Schmuckstücke, Hinweise auf Schweizer Konten und ein Notizbuch mit Aufzeichnungen. Woher kommt das viele Geld? Das Ehepaar Seufert zeigt den Diebstahl nur zögerlich an und hält die schadenshöhe klein. Als die beiden bei einem Autounfall ums leben kommen, ermitteln verschiedene Organisationen und Hedy und Nora geraten zwischen die Fronten .

Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten und die damalige Zeit werden sehr gut beschrieben. der Schreibstil ist sehr lebendig. Die politische Situation wird sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Wir begegnen einigen große Namen der Politik. Eine interessante, fiktive Geschichte.

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Veröffentlicht am 15.08.2026

Großer Lesespaß

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Es sind die 1960er Jahre, Hedy Voss, Meisterin der Verkleidung, ist ziemlich verzweifelt, weil die Versorgung ihrer Schwester sehr kostspielig ist. Gut, dass sie auch eine Meisterin im Einbrechen ist, ...

Es sind die 1960er Jahre, Hedy Voss, Meisterin der Verkleidung, ist ziemlich verzweifelt, weil die Versorgung ihrer Schwester sehr kostspielig ist. Gut, dass sie auch eine Meisterin im Einbrechen ist, einem zuverlässigen Hehler inklusive. Als sie eines Tages ein Notizbuch findet, in dem brisante Dinge stehen, ahnt sie nicht, dass sie dieses in Lebensgefahr bringen wird, als ihre Schwester Elsa auf die dumme Idee kommt, den Eigentümer zu erpressen.

Der erste Fall für die Meisterdiebin Hedy Voss konnte mich wunderbar unterhalten, das Ruhrgebiet der 1960er Jahre kenne ich zwar nicht persönlich, aber die im Buch erwähnten Stadtteile, Straßen und Bauwerke, die seinerzeit noch gar nicht fertiggestellt waren, natürlich schon. Die Welt der Spionage ist mir ebenfalls bekannt, sodass es eine Freude war, zu lesen, wie gut die Autorin echte Menschen und Begebenheiten in die Geschichte eingebunden hat. Die Überschneidung mit der Hauptfigur aus der parallelen Buchreihe hat mich zusätzlich begeistert und ich bin sehr gespannt darauf, wie es mit der ein bisschen zwielichtigen, aber auch taffen und sympathischen jungen Frau weitergeht. Ich freue mich drauf!

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Zwischen den Fronten

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Die Autorin Sabine Hofmann nimmt uns mit in das Ruhrgebiet der 1960er Jahre. Dort treffen wir auf die jungen Frauen Heddy und Elsa. Beide kleine Gauernerinnen, sie geraten zwischen die Fronten des Geheimdienstes. ...

Die Autorin Sabine Hofmann nimmt uns mit in das Ruhrgebiet der 1960er Jahre. Dort treffen wir auf die jungen Frauen Heddy und Elsa. Beide kleine Gauernerinnen, sie geraten zwischen die Fronten des Geheimdienstes. Es entwickelt sich eine spannende Agentengeschichte mit einigen Wendungen , die ich so nicht erwartet habe. Wobei das Cover und der Titel zunächst nicht viel verrät , der Klappentext dagegen neugierig macht, die Geschichte lesen zu wollen. Mir hat der Schreibstil weitestgehend gut gefallen. Die Charaktere sind gut beschrieben und können so gut vorgestellt werden. Auserdem war die Handlung detailreich beschrieben, nur hin und wieder fiel die etwas Spannung ab. Aber die Zeit zu der es spielt , konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich habe so ein Gefühl bekommen , wie es damals war zu leben.

Die Sprecherin Henrike Tönnes hat mir gut gefallen. Sie hat einen angenehmen Klang und jeder Hauptprotagonist hat seine eigene Klangfarbe und so wusste man immer wer gerade im Mittelpunkt steht.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Krimi, der in den 60er Jahren handelt

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Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher kaum Krimis gelesen habe die in den 60er Jahren handeln, sondern entweder davor und danach. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann auf ...

Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher kaum Krimis gelesen habe die in den 60er Jahren handeln, sondern entweder davor und danach. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann auf einer Autobahnfahrt gehört und wir beiden fanden die Geschichte sehr unterhaltsam.

Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt. Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat sie keine andere Wahl, als zu tun, was sie am besten kann: Einbrüche verüben. Eines Tages fallen Hedy dabei gefährliche Informationen in die Hände, mit denen Elsa leichtfertiger umgeht, als es den beiden Schwestern guttut. Plötzlich schweben die beiden in höchster Gefahr, und Hedy muss sich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um Elsa und sich zu schützen.

Der Schreibstil war angenehm, sodass wir und gut auf die Geschichte konzentrieren konnten. Aussrdem hat die Autorin es gut verstanden immer wieder die Geschichte der 60er Jahre im Ruhrgebiet mit einfließen zu lassen und so konnte gerade ich, die noch einer jüngeren Generation angehöre, sehr viel über diese Zeit lernen.

Der Kriminalfall war unterhaltsam und interessant erzählt, es war weniger ein Krimi im Sinne von "Täter- und Spurensuche", sondern vielmehr hat es sich hier um Spionage und Geheimnisse in den Behörden gedreht.

Die Sprecherin hat die Geschichte gut vorgelesen, vorallem die Dialekte die ein paarmal vorgekommen sind waren sehr lebendig anzuhören. Lediglich das Ende fanden mein Mann und ich beide etwas abrupt, aber dies könnte daran liegen, dass es noch mehr Bücher geben wird. Insgesamt ein hörenswerter Krimi, den wir empfehlen können.

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