Cover-Bild Das Mosaik der Frauen
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 19.05.2026
  • ISBN: 9783446286849
Rafik Schami

Das Mosaik der Frauen

Roman
Ein Feuerwerk der Liebe und eine Hommage an die Kraft der Frauen – der neue Roman des Bestsellerautors Rafik Schami

Nadim Suri erzählt von den Lieben seines Lebens. Wie er in Damaskus als Sohn eines christlichen Syrers und einer deutsch-jüdischen Mutter aufwuchs. Wie er als junger Mann offiziell in der Heimat begraben wurde und heimlich über Beirut nach Deutschland floh. Wie er in Heidelberg als Dolmetscher erfolgreich war, und dass er seine wichtigsten Eigenschaften den Frauen verdankt. Jedes Kapitel ist einer Frau gewidmet, und auch wenn manche Liebe tragisch endet – Nadims erste Frau Salma wird vom Geheimdienst ermordet –, hinterlässt jede einen unverzichtbaren Mosaikstein in seiner Seele. Ein Roman voll spannender, abenteuerlicher Szenen, aber auch voller Wärme und Zuneigung – eine Hommage an die Kraft der Frauen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine meisterhafte Erzählung

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Rafik Schami, ein Meister des Erzählens, liefert uns in seiner sehr lebendigen und bildhaften Erzählweise, flüssig, einfühlsam und poetisch angehaucht, ein Werk über die Syrische Kultur und die Frauen.
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Rafik Schami, ein Meister des Erzählens, liefert uns in seiner sehr lebendigen und bildhaften Erzählweise, flüssig, einfühlsam und poetisch angehaucht, ein Werk über die Syrische Kultur und die Frauen.
In der arabischen Kultur werden die Geschichten meist mündlich überliefert, so hat es sich Schami hier zur Aufgabe gemacht, Nadim Suri , einen todkranken Patienten, seine Lebensgeschichte, bevor er stirbt, einem Schriftsteller und Dolmetscher zu erzählen, damit er ein Buch daraus macht. Dieser Autor, der Syrer Said, der 1970 nach Deutschland kommt, ist aber nur mit seinen arabischsprachigen Erzählungen erfolgreich, in denen er auch viele historische Hintergründe vermittelt.
Schami geht Themen wie politische Unterdrückung, Diktatur, Korruption, Flucht und Leiden an, so auch hier. Obwohl er damit deprimierende Themen anschneidet, schafft er, durch Anekdoten, das Ganze aufzulockern.
Das Cover wirkt sehr edel durch die Mosaikunterteilung, die in Gold unterlegt ist, und der strukturelle Aufbau des Werkes wird schon deutlich hervorgehoben. Jedes Kapitel des Mosaiks befasst sich mit einzelnen Elementen von Nadim Suris außergewöhnlichem Lebensweg, der von Frauen aus der westlichen und der arabischen Welt begleitet wird. Daher auch der treffende Titel. Nach und nach wird ein Gesamtbild aus den Mosaikteilen.
Der Autor wirkt nicht belehrend, animiert aber, nachzudenken und sich genauer mit den Fakten zu befassen. Er belehrt uns also auf die “seichte Weise“ . Das Werk eignet sich also nicht für Personen, die nur unterhalten werden wollen und ein Buch herunterlesen.
Besonders gut hat mir gefallen, wie ausdrucksstark und lebensecht der Autor die Figuren gezeichnet hat, so dass man ihr Leben mit Hingabe und großer Anteilnahme verfolgen kann. Herausragend ist seine einfühlsame und positive Sicht auf das Leben, die so ganz andere Aspekte des Lebens in Syrien, die Flucht, den Krieg, die politische und religiöse Situation, reflektiert. Früher haben die Menschen verschiedener Religionen dort in Harmonie miteinander gelebt. Wird es jemals wieder so sein?

Veröffentlicht am 24.04.2026

Faszinierend

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Rafik Schami hat mit dem Roman „Das Mosaik der Frauen“ wieder ein grandioses Werk geschaffen.
Ich war wieder total begeistert.
Seit ich mein erstes Buch vor über zwanzig Jahren gelesen habe, muss ich ...



Rafik Schami hat mit dem Roman „Das Mosaik der Frauen“ wieder ein grandioses Werk geschaffen.
Ich war wieder total begeistert.
Seit ich mein erstes Buch vor über zwanzig Jahren gelesen habe, muss ich ihn immer wieder lesen.
Er schreibt mit einfühlsamen Stil über die Syrische Kultur und die Frauen.
Nadim Sumi, erzählt nach langem Leben und todkrank von den Lieben seines Lebens. Jeder Frau wird ein eigenes Mosaik eingerichtet. Zwischendurch erzählt er auch über befreundete Männer und ihre Lieben.
Die Frauen sind immer wichtig, damit es den Männern gut geht.
Nadim Suri war in Damaskus in Lebensgefahr, deshalb wurde er in Damaskus beerdigt, in Wirklichkeit flieht er nach Heidelberg. Seine erste Frau wird dort ermordet.
Mit faszinierendem Flair erfahren wir von den späteren Frauen, die sein Leben teilten, mal gut, mal nicht so gut.
Er braucht lange um endlich, die Frau, die am besten zu ihm passte zu erkennen.
Rafik Schami hat diese Geschichte wieder wunderbar erzählt.
Es war ein tolles Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 09.05.2026

Besonders

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Wenn man das Buch in die Hand nimmt, fällt erstmal das wunderschöne Cover auf. Es ist farbenfroh und glänzend gestaltet und weckt die Neugierde auf den Inhalt.
Im Buch geht es um einen inzwischen ...

Wenn man das Buch in die Hand nimmt, fällt erstmal das wunderschöne Cover auf. Es ist farbenfroh und glänzend gestaltet und weckt die Neugierde auf den Inhalt.
Im Buch geht es um einen inzwischen alten Mann, der stark durch eine Reihe besonderer Frauen in seinem Leben geprägt wurde. Alle diese Begegnungen werden in verschiedenen Kapiteln geschildert. Beim Schreibstil fällt auf, dass er ein wenig sperrig und nicht immer ganz einfach zu lesen ist. Vielleicht auch der Generation des Autors geschuldet.
Ich mag jedoch die berührenden und auch unglaublich respektvollen Schilderungen der Lebensabschnitte mit diesen Frauen. Man bekommt einen schönen Einblick in verschiedene Beziehungen in unterschiedlichen Teilen der Erde. Das Buch "Das Mosaik der Frauen" von Rafik Schami bleibt im Gedächtnis, ich empfehle es gerne weiter.

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Veröffentlicht am 17.08.2026

Ein Mosaik aus Begegnungen – Bewegende Lebenserinnerungen

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MEINE MEINUNG
In seinem neuen, faszinierenden Roman „Das Mosaik der Frauen“ erzählt Rafik Schami über das Leben als fein gesponnenem Geflecht aus Erinnerungen, Verlusten und prägenden Begegnung mit Frauen, ...

MEINE MEINUNG
In seinem neuen, faszinierenden Roman „Das Mosaik der Frauen“ erzählt Rafik Schami über das Leben als fein gesponnenem Geflecht aus Erinnerungen, Verlusten und prägenden Begegnung mit Frauen, die sich manchmal nur kurz, manchmal jedoch für immer in die Biographie einschreiben.
In der Rahmenhandlung begegnen wir Said Mardini, einem Mann, der vor Jahrzehnten aus Syrien nach Heidelberg gekommen ist und dem der todkranke Nadim Suri seine bewegte Lebensgeschichte anvertraut. Im eigentlichen Hauptteil des Romans bildet jedoch Nadim Suris Perspektive, der ebenfalls aus Damaskus über Beirut nach Heidelberg geflüchtet ist und nun rückblickend nicht nur von politischen Umbrüchen, Flucht und Neuanfängen berichtet, sondern vor allem jene Frauen in den Blick nimmt, die seinen Lebensweg zeitweise begleitet, geprägt, bereichert und nachhaltig verändert haben.
Mit einer Ausnahme ist jeder Frau ein eigenes, selbstständiges Kapitel gewidmet, in dem Nadim in wohltuender, hochachtungsvoller Erinnerung von ihren Begegnungen, ihrer Liebe, von stillen Momenten der Zuneigung, aber auch von Schmerz, Enttäuschung und schmerzhaften Trennungen berichtet.
Aus diesen unterschiedlichen Episoden, gleichsam als einzelne, bunten Mosaiksteinchen, entsteht nach und nach ein vielgestaltiges, von Brüchen durchzogenes Lebensbild, das Nadim zu dem charismatischen Menschen werden lässt, der er heute ist. Schami gelingt es hervorragend, aufzuzeigen, dass das Leben seines Protagonisten keine geradlinige, kontinuierliche Chronik darstellt, sondern aus zahlreichen, jeweils prägenden Begegnungen besteht, in denen sich die Persönlichkeit im Laufe der Zeit immer wieder aufs Neue zusammensetzt. Jede von ihnen hinterlässt dabei Spuren von anderer Art, Tiefe und Wirkung.
Gerade durch die Verbindung von Nadims persönlicher Lebensgeschichte mit der politischen Enge und der kulturellen Vielfalt Syriens gewinnt der Roman eine besondere Eindringlichkeit und fast greifbare atmosphärische Dichte. Insbesondere die Fragilität privaten Glücks gegenüber den ständigen Bedrohungen, dem Verlust von Freiheit und der Gefahr, Menschen zu verlieren, lässt die zwischenmenschlichen Beziehungen umso wertvoller und zärtlicher erscheinen.
Eindrucksvoll zeichnet Schami seine syrische Heimat, indem er uns einen lebendigen Blick auf das alltägliche Leben in Damaskus ermöglicht, eine widersprüchliche Stadt, die geprägt ist von religiöser Vielfalt, Aberglauben, fragilen Hoffnungen und den vielen Facetten der Beziehungen. Mit großer Empathie und sicherem Blick für Details entwirft er ein Bild des Landes, das von einem repressiven Regime geprägt ist und dessen Bevölkerung ständig im Schatten von Misstrauen, Überwachung, Gewalt und diffuser Angst lebt.
Schami schreibt über die Frauen in Nadims Leben als lebendige, komplexe Charaktere, die Nadim geformt und deutliche Spuren hinterlassen haben, aber auch durch ihn geprägt wurden.
Schami beweist erneut sein großes erzählerisches Können. Sein bildgewaltiger, oft poetischer Schreibstil strahlt eine warmherzige, fast vertrauliche Nähe aus, als säße man selbst im Raum und hörte Nadim beim Erzählen zu. Zwar fordert die verschachtelte, mäandernde Erzählweise viel Aufmerksamkeit und Geduld, doch gerade die scheinbar beiläufigen Abschweifungen und eingeschobenen Geschichten verleihen der berührenden Lebensgeschichte einen besonderen Reiz. Sie wirken nie willkürlich, sondern ergänzen die zentrale Metapher des Mosaiks, das keine perfekten, geraden Linien kennt, sondern aus Brüchen, Lücken und scheinbar unzusammenhängenden Teilen besteht. Erst mit Abstand und im Rückblick erschließt sich das Ganze auf beeindruckende Weise vollständig.

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Veröffentlicht am 04.07.2026

Persönlichkeitsformung aus Mosaiksteinen

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Nadim Suri ahnt das sein Leben dem Ende entgegen geht. Schwer herzkrank liegt er im Krankenhaus und möchte, dass seine Erinnerungen aufgeschrieben werden. Said, wie er ein Flüchtling aus Damaskus und literarisch ...

Nadim Suri ahnt das sein Leben dem Ende entgegen geht. Schwer herzkrank liegt er im Krankenhaus und möchte, dass seine Erinnerungen aufgeschrieben werden. Said, wie er ein Flüchtling aus Damaskus und literarisch bewandert, kommt jeden Tag und notiert, was Nadim über sein unruhiges Leben zu berichten hat. Politisch verfolgt täuscht er seinen eigenen Tod vor um in Deutschland, durch seine Mutter besitzt er auch die deutsche Staatsbürgerschaft, ein neues Leben zu beginnen. Seine erste Liebe Salma wurde in Syrien vom Geheimdienst ermordet und mit seiner Mutter kann er nur über Umwege kommunizieren. Er rettet sich in seine Arbeit als Übersetzer und Dolmetscher und lernt viele Frauen kennen. Von allen nimmt er Lebensweisheiten mit, die sich wie Mosaiksteine zu seinem Weltbild zusammensetzen und seine Persönlichkeit formen. Jeder dieser Frauen ist ein Kapitel gewidmet, fast wie in 1001 Nacht aufgebaut. Er erlebt kleine und große Lieben, Ausnutzen seiner Großzügigkeit und Verlust durch Tod und Verlassen werden. Die Erzählen dieser Lieben ist eingebunden in die politischen und gesellschaftlichen Begebenheiten in arabische Länder, hauptsächlich Syrien, aber auch in Deutschland.
Der Schreibstil Schamis gefällt mir sehr gut, mehr über die Politik und Kultur Syriens zu erfahren bereichert die Handlung, die auf Grund der Vielzahl an Frauengeschichten, auch nur aus männlicher Sicht erzählt, ein wenig zu langatmig ausfällt.

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