Cover-Bild Liars all around me
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Romantische Spannung
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 27.02.2026
  • ISBN: 9783492509107
Clara Blais

Liars all around me

Roman | Ein fesselnder Thriller über Lügen, Geheimnisse und einen Mord in einer Kleinstadt

Eine tote Schülerin. Eine Kleinstadt voller Lügner. Eine Wahrheit, die nicht sein darf. Für Fans von »A Good Girl’s Guide to Murder«

Obwohl Ryle sich seines schlechten Rufs an der Schule bewusst ist, überrascht es ihn, als die Musterschülerin Avery ihn darum bittet, ihr eine Waffe zu besorgen. Ryle lehnt ab. Als wenige Tage später ihre Mitschülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden wird, ist für ihn die Täterin offensichtlich. Doch Avery schwört, es nicht gewesen zu sein, und setzt alles daran, ihre Unschuld zu beweisen, bevor es zu spät ist. Widerwillig lässt Ryle sich darauf ein, ihr zu helfen. Während die beiden zwischen Misstrauen und Anziehung hin- und hergerissen sind, geraten sie in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen, das die gesamte Stadt umspannt.

»›Was willst du von mir, Ryle?‹ 

›Letzte Woche kam ein Mädchen zu mir und hat mich darum gebeten, ihr eine Pistole zu besorgen. Nun wurde die Leiche ihrer Erzfeindin gefunden. Mit einer Schussverletzung. Was meinst du, geht jetzt in meinem Kopf vor?‹«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2026

Interessante Themenmischung, aber trotzdem kein Highlight

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Worum geht’s?
Ryle hat sicherlich keinen guten Ruf an seiner Schule, dass man ihn für einen Waffendealer hält, überrascht ihn allerdings schon. Als dann ausgerechnet die ärgste Konkurrentin seiner Mitschülerin ...

Worum geht’s?
Ryle hat sicherlich keinen guten Ruf an seiner Schule, dass man ihn für einen Waffendealer hält, überrascht ihn allerdings schon. Als dann ausgerechnet die ärgste Konkurrentin seiner Mitschülerin Avery erschossen aufgefunden wird, schwant ihm Böses – doch Avery beteuert ihre Unschuld und setzt alles daran, um auch Ryle davon zu überzeugen.


Meine Meinung
Die Mischung aus Jugendbuch und Thriller hat mich tatsächlich sehr interessiert, auch wenn ich mittlerweile eigentlich so ein wenig aus der Zielgruppe herausgewachsen und bei Krimis und Thrillern eine gewisse Härte gewohnt bin. Nichtsdestotrotz wollte ich der Geschichte eine Chance geben, was sich im Großen und Ganzen auch gelohnt, meine Erwartungen jedoch nicht übertroffen hat.

Ein Kleinstadt-Setting, jede Menge Geheimnisse und ein Mord klingen auf jeden Fall nach einer spannenden Mischung, beim Lesen ist diese Spannung jedoch kaum bei mir angekommen. Obwohl die Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonisten für eine gewisse Dynamik gesorgt haben, hat mir irgendwie die Stimmung gefehlt, die mich zum miträtseln hätte einladen sollen.

Auch die Ermittlungen selbst waren mir nicht authentisch genug beim Lesen, dafür fielen sie für meinen Geschmack etwas zu sehr hinten über. Das Hauptaugenmerk lag eher auf den Figuren, was ich grundsätzlich nicht schlecht fand, wirkliche Spannung oder ein konkreter und begründeter Verdacht kamen bei mir so aber eher nicht auf.

Die beiden Protagonisten Ryle und Avery fand ich grundsätzlich interessant, ehrlicherweise aber gleichzeitig nicht interessant genug, um wirklich mit ihnen mitzufiebern. Die Frage nach Schuld und Unschuld an der Situation und dem Mord hatte dabei zwar Potenzial, mir persönlich wurden aber viel zu schnell Verdächtige ausgeschlossen, um durch eine länger andauernde Ungewissheit wirkliche Spannung aufzubauen.

Für einen Jugendthriller ist das sicherlich ein sehr solider Aufbau, wenn man allerdings schon einen Augenblick in diesem Genre unterwegs ist, löst die Umsetzung leider keine Begeisterungsstürme mehr aus. Nichtsdestotrotz mochte ich die Idee und bin recht gut durch das Buch gekommen, von daher kann ich mit diesem Umstand gut leben.


Fazit
Hochspannung hat sich bei mir beim Lesen dieses Buches zwar nicht eingestellt, ganz gut gemacht fand ich die Geschichte aber trotzdem. Für Genre-Einsteiger und Leserattten, die weniger Spannung und mehr Figurendynamik suchen, dürfte dieses Buch daher die richtige Wahl sein, mich hat es allerdings nicht in Begeisterung ausbrechen lassen.

Dafür gibt es solide drei Bücherstapel.

Veröffentlicht am 03.05.2026

Treffender Titel

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Ein bisschen viel der problematischen Themen für einen YA Roman vielleicht. Und das ist dieses Buch, obwohl das nirgends erwähnt wird. Eine etwas ausschweifende Geschichte um die 17jährige Avery, die einen ...

Ein bisschen viel der problematischen Themen für einen YA Roman vielleicht. Und das ist dieses Buch, obwohl das nirgends erwähnt wird. Eine etwas ausschweifende Geschichte um die 17jährige Avery, die einen 18jährigen Mitschüler, der als schwarzes Schaf der Schule gilt, um die Beschaffung einer Pistole bittet, was dieser ablehnt, weil er es schlicht nicht kann. Als wenige Zeit darauf eine Mitschülerin erschossen aufgefunden wird, glaubt dieser Mitschüler, Ryle, dass Avery das getan hat, schließlich hat sie ihn gebeten, eine Pistole zu besorgen und die getötete Shila galt als Averys Konkurrentin um den Platz der Jahrgangsbesten. In den Kreisen der Reichen, Machtvollen und Auf-Andere-Herabsehenden, zu denen beide Schülerinnen gehören, ist dies ein mörderischer Kampf. Ryle, das „Schwarze Schaf“, droht ihr damit, zur Polizei zu gehen. Nur mühsam kann sie ihn davon überzeugen, ihr etwas Zeit zu geben, um ihre Unschuld zu beweisen. In der schwierigen, aussichtslos erscheinenden, Suche nach Verdächtigen mit erkennbaren Motiven, ohne Alibi, die von Averys Freundin Micah eng begleitet wird, enthüllen sich die tragischen Hintergründe, sowohl in Ryles, als auch Averys Leben. Aus wechselnder Sicht geschrieben, behält die Geschichte Präsenz, eine gewisse Spannung und bestätigt das Zutreffen des Titels.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Hätte mir mehr Spannung gewünscht

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Ich mochte das Buch grundsätzlich gerne, aber inhaltlich war es trotzdem ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Nach dem Klappentext und auch den ersten Kapiteln, bin ich davon ausgegangen, dass ...

Ich mochte das Buch grundsätzlich gerne, aber inhaltlich war es trotzdem ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte.
Nach dem Klappentext und auch den ersten Kapiteln, bin ich davon ausgegangen, dass es sich hauptsächlich darum drehen würde, wer für den Mord und die anonymen Nachrichten verantwortlich ist.
Zuerst waren diese Fragen auch im Fokus, aber der hat sich dann nach und nach verschoben und zwischenzeitlich wirkte es dann mehr wie ein Romance Buch.

Avery und Ryle hätten unterschiedlicher nicht sein können.
Von außen betrachtet, lebt Avery das perfekte Leben mit einem großen Haus, erfolgreichen Eltern und einer Mengen Geld, das komplette Gegenteil von Ryles Leben.
Die Realität sah aber ganz anders aus und das kam sehr gut rüber.
Ryles Familie hat zwar nicht viel Geld, aber dafür gegenseitige Liebe ohne Einschränkungen und damit in so manch einer Hinsicht "reicher" als Avery.
Ich mochte diese Vergleiche gerne, weil sie zeigen, dass Geld und ein guter Ruf nicht alles sind im Leben.

Die Auflösung kam dann sehr plötzlich und nahm eine andere Wendung als gedacht, die vielleicht etwas mehr Vorarbeit gebraucht hätte.
Ich bin aber generell nicht unzufrieden.
Insgesamt habe ich einfach mit einer anderen Storyline gerechnet, aber das bedeutet nicht, dass diese schlecht war, nur eben nicht das, wonach ich gesucht habe.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es gerade jüngeren Leser:innen (Teenagern) bestimmt gefallen würde und ein guter Einstieg wäre für Bücher dieser Art.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

War ganz ok

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Das Buchcover war jetzt nicht besonders ansprechend, war aber auch nicht komplett unpassend.

Zur Story:
Anfangs können sich Avery und Ryle absolut nicht ausstehen. Dazu sind die beiden vermeintlich viel ...

Das Buchcover war jetzt nicht besonders ansprechend, war aber auch nicht komplett unpassend.

Zur Story:
Anfangs können sich Avery und Ryle absolut nicht ausstehen. Dazu sind die beiden vermeintlich viel zu unterschiedlich. Avery ist die ehrgeizige Musterschülerin aus gutem Hause und Ryle ist der vermeintliche Bad Boy aus ärmlichen Verhältnissen. Als Avery will, dass Ryle ihr eine Waffe besorgt und am nächsten Tag die Leiche von Averys Erzfeindin Sheila gefunden wird, zweifelt Ryle keine Sekunde daran, dass Avery etwas mit der Tat zu tun hat. Doch Avery ist genauso entsetzt über den Mord, wie Ryle und muss ihn nun auch noch davon überzeugen, dass sie nichts damit zu tun hat. Die beiden versuchen daraufhin den wahren Mörder zu finden und kommen sich dabei immer näher.

Meine Meinung:
Die Hauptprotagonisten fand ich schon ganz sympathisch und der Schreibstil war auch einfach zu lesen. Trotzdem habe ich mich ein bisschen durch das Buch gequält. Es hat mich nicht so richtig gefesselt und mitgerissen, so dass ich mich zum Weiterlesen immer wieder zwingen musste. Mir fehlte etwas die Spannung und beim letzten Drittel hatte ich schon eine Ahnung, wer für Averys Drohbriefe usw. verantwortlich ist, die sich ja am Ende auch bestätigt hat.
Zum Epilog muss ich noch sagen, dass mich dieser eigentlich nur mit einem großen Fragezeichen zurückgelassen hat. Für mich war diese Wendung absolut unnötig und nicht nachvollziehbar. Diesen Zusatz hätte man sich meiner Meinung nach sparen können.

Ich würde dieses Buch jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Leider nicht so spannend wie erhofft

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Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich mag weder die Kombination aus Lila und Rot noch die dargestellten silbernen Bänder, die alles zu verbinden scheinen, aber auf den ersten Blick eher wie ...

Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich mag weder die Kombination aus Lila und Rot noch die dargestellten silbernen Bänder, die alles zu verbinden scheinen, aber auf den ersten Blick eher wie Stricknadeln aussehen. Es passt grundsätzlich ins Genre, aber es ist dennoch sehr nichtssagend und ich hätte es vermutlich in der Buchhandlung glatt übersehen.

Da fand ich die Story schon vielversprechender: Ryle weiß ganz genau, dass er in seinem kleinen Heimatort keinen guten Ruf hat und sich zahlreiche Gerüchte um seine angebliche kriminelle Vergangenheit ranken. Doch dass ihn die Musterschülerin Avery nach einer Waffe fragt, geht dann doch zu weit und er weist sie bestimmt ab. Doch dann wird wenige Tage später ausgerechnet Averys Erzfeindin Sheila erschossen im Leuchtturm aufgefunden und für Ryle steht fest, dass sie etwas damit zu tun haben muss. Er stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie geht zur Polizei oder beweist ihm in einer Woche, dass sie nichts mit dem Tod von Sheila zu tun hat. Widerwillig versuchen sie zusammen herauszufinden, was genau passiert ist und kommen sich dabei näher, als erwartet. Doch nicht allen gefällt die neue Verbundenheit zwischen der Musterschülerin und dem Bad Boy und der Mörder ist ihnen näher als gedacht.

Ich habe mich darauf gefreut, mal wieder einen Jugendkrimi lesen zu können, der mich so richtig fesselt. Das konnte das Buch zumindest teilweise erfüllen. Der Schreibstil ist auf jeden Fall gelungen und hat es nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geschafft, mich komplett in die Geschichte zu ziehen. Ich habe das Buch vor allem deswegen in kürzester Zeit durchlesen können.

Die Story als solche konnte mich leider nicht ganz so überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass ich schon sehr früh, eine recht genaue Vorstellung davon hatte, was im Verlaufe des Buches passieren wird und bis auf wenige Punkte lag ich damit auch richtig. Das kann natürlich immer passieren, aber ich fand vieles einfach sehr vorhersehbar und offensichtlich. Auch wenn es ein Jugendkrimi ist, brauche ich ein paar Überraschungselemente, damit mich die Story so richtig mitreißt und das passiert ehrlich gesagt erst zum Ende hin.

Die Charaktere mochte ich dabei eigentlich ziemlich gerne. Es wird schnell klar, dass beide mehr sind als man zunächst erwartet. Ryle macht sich gar nicht die Mühe, den Menschen um ihn herum zu beweisen, dass er anders ist, als die Gerüche vermuten lassen, sondern nutzt es manchmal einfach, um in Ruhe gelassen zu werden, während man bei Avery schnell merk, wie sehr sie unter dem Druck, perfekt zu sein, leidet. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne und fand es spannend, zu sehen, wie sie lernen, einander zu akzeptieren und letztlich zu vertrauen. Vor allem die Beziehung zwischen den beiden hat dafür gesorgt, dass ich das Buch so schnell durchgelesen habe. Dadurch, dass die beiden aber so sehr in den Vordergrund treten, war es manchmal ein wenig schwierig, andere Charaktere wahrzunehmen und ein Gefühl für sie bekommen zu können. Ich mochte zwar durchaus andere Personen in dem Buch, vor allem Ryles Vater und seinen Bruder, aber ich habe zum Teil ein wenig gebraucht, um sie einschätzen zu können.

Alles in allem mochte ich das Buch recht gerne, vor allem weil der Schreibstil es erlaubt, die Geschichte super schnell durchlesen zu können und komplett in sie einzutauchen. Allerdings hatte ich ziemlich schnell eine recht genaue Vorstellung davon, was passiert sein könnte, sodass der Reiz nach einem vielversprechenden Start ein bisschen weg war. Dennoch mochte die Charaktere und würde einen möglichen weiteren Teil schon alleine deswegen lesen wollen, weil das Ende doch ein bisschen offen bleibt.

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