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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 23.02.2022
  • ISBN: 9783257612042
Dror Mishani

Vertrauen

Markus Lemke (Übersetzer)

In einem Vorort von Tel Aviv wird vor einem Krankenhaus ein Neugeborenes gefunden. Am selben Tag verschwindet ein Tourist und lässt sein Gepäck im Hotelzimmer zurück. Inspektor Avi Avraham hat genug von Bagatellfällen und häuslichen Dramen. Deshalb stürzt er sich gleich in den rätselhaften Vermisstenfall. Doch bald merkt er, dass auch das Private Sprengstoff birgt – und gerät in ein Labyrinth aus Gewalt und Täuschung, das ihn bis nach Paris führt und nicht nur mit dem Mossad in Konflikt bringt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2022

Gelungener Krimi

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Der israelitische Kriminalschriftsteller Dror Mishani hat mit dem Roman
„Vertrauen“ den 4.Teil für Avi Avraham. Für mich war es der 2. Fall, den ich gelesen habe.
Hier gibt es zwei verschiedene Fälle.
In ...



Der israelitische Kriminalschriftsteller Dror Mishani hat mit dem Roman
„Vertrauen“ den 4.Teil für Avi Avraham. Für mich war es der 2. Fall, den ich gelesen habe.
Hier gibt es zwei verschiedene Fälle.
In einem Hotel wird ein Gast vermisst, der sich angeblich erledigt hat, abe Avi Avraham bleibt dran und ermittelt.
In einem Krankenhaus in Tel Aviv wird ein Säugling ausgesetzt. Zwar weiß man schnell, wer es ausgesetzt hat, aber es gibt viele falsche Aussagen.

Avi Avraham ist mit seiner Laufbahn nicht so zufrieden, es gibt zu viele Bagatellfälle.

Es ist interessant dieVerdachtsmomente des Mossad zu erfahren. Gegen die zu sein, kann gefährlich werden.

Beide Fälle bringen Avi Avraham auch noch nach Paris.

Tel Aviv ist eine interessante Stadt.
Der Autor lässt die Geschichte spannend werden. Sein Schreibstil gefällt mit gut, so mag ich Krimis.











Veröffentlicht am 03.08.2022

3 Sterne

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Klappentext:

„In einem Vorort von Tel Aviv wird vor einem Krankenhaus ein Neugeborenes gefunden. Am selben Tag verschwindet ein Tourist und lässt sein Gepäck im Hotelzimmer zurück. Inspektor Avi Avraham ...

Klappentext:

„In einem Vorort von Tel Aviv wird vor einem Krankenhaus ein Neugeborenes gefunden. Am selben Tag verschwindet ein Tourist und lässt sein Gepäck im Hotelzimmer zurück. Inspektor Avi Avraham hat genug von Bagatellfällen und häuslichen Dramen. Deshalb stürzt er sich gleich in den rätselhaften Vermisstenfall. Doch bald merkt er, dass auch das Private Sprengstoff birgt – und gerät in ein Labyrinth aus Gewalt und Täuschung, das ihn bis nach Paris führt und nicht nur mit dem Mossad in Konflikt bringt.“



Autor Dror Mishani hat sich mit seinem Roman „Drei“ fest bei mir ins Lesergedächtnis eingebrannt. Mit seinem aktuellen Roman „Vertrauen“ gehen wir Leser wieder in die Kategorie Krimi. Ich muss gestehen, man sollte hierbei die ersten Bände der Reihe rund um Ermittler Avi Avraham doch gelesen haben um ein besseres Verständnis für die Person zu erhalten. Ich stand dabei etwas im Regen da ich die andere Bücher der Reihe nicht kannte. Der Plot der Story rund um den Vermisstenfall und alle anderen „Bagatellen“ geben gewisses Futter für eigene Gedanken aber dennoch hält uns der Autor an der Stange. Es gab dennoch langwierige Parts mit für mich mit unverständlichen Aspekten und langweiligen Gesprächen. Der Leser ist bei zwei Fällen gleichzeitig präsent und verfolgt die Arbeit Avrahams mit. Ich konnte trotz allem keine richtige Bindung zu ihm aufbauen und verstand so manches Mal nicht wirklich was Mishani mir damit sagen wollte. Der Krimi war für mich weder Fisch noch Fleisch. Ich bin nicht richtig warm geworden aber schlecht war er wiederum eben auch nicht. Ich reihe mich hier in die Leserschaft ein, die den Roman als „verwirrend“ beschrieben hat, denn genau so habe ich ihn beendet. 3 von 5 Sterne für diesen „Krimi“ der anderen Art.

Veröffentlicht am 06.03.2022

Durchaus spannend

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Gleich in zwei Fällen dürfen Krimifans in „Vertrauen“ von Dror Mishani mit dem israelischen Inspektor Avraham miträtseln. Ein Tourist verschwindet auf unerklärliche Weise. Handelt es sich um einen einfachen ...

Gleich in zwei Fällen dürfen Krimifans in „Vertrauen“ von Dror Mishani mit dem israelischen Inspektor Avraham miträtseln. Ein Tourist verschwindet auf unerklärliche Weise. Handelt es sich um einen einfachen Drogenkurier oder hat möglicherweise der israelische Geheimdienst seine Finger mit im Spiel? Und dann ist da noch ein Findelkind, das vor einem Krankenhaus abgelegt wurde. Schnell findet die Polizei heraus, wer dafür verantwortlich ist. Doch die Hintergründe der Tat sind schwer zu entwirren. Beide Fälle Zutaten für einen soliden, spannenden Krimi, bei der mich persönlich die Geschichte um das ausgesetzte Neugeborene etwas mehr gefesselt hat. Die Auflösung beider Fälle ist, wie in dieser Art von Krimis oft üblich, nicht ganz so zufriedenstellend, wie man es sich vielleicht wünscht. Im ersten Fall, bei dem es um Verstrickungen des Geheimdienstes geht, sicher nicht ganz überraschend. Oder ist das Ende des Romans hier gar ein Cliff-Hanger für einen zukünftigen Fall. In der Geschichte um das Baby hätte ich vielleicht noch ein paar Hintergründe genauer beleuchtet haben wollen, vor allem die Rolle einer Person, die auf die Täterin einen nicht geringen Einfluss zu haben scheint und aufgrund derer ich lange Zeit das Gefühl hatte, dass hinter der Geschichte noch viel mehr steckt als dies letztendlich der Fall war.
Insgesamt dennoch eine spannende Lektüre.

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Veröffentlicht am 23.02.2022

Höchst detailreicher Krimi

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Dies ist das vierte Buch, in dem Inspektor Avi Avraham ermittelt. Von Dror Mishani hatte ich bislang nur „Drei“ gelesen und wusste nicht, dass es sich um eine Krimireihe handelt. Das ist ein klein wenig ...

Dies ist das vierte Buch, in dem Inspektor Avi Avraham ermittelt. Von Dror Mishani hatte ich bislang nur „Drei“ gelesen und wusste nicht, dass es sich um eine Krimireihe handelt. Das ist ein klein wenig desillusionierend, aber nicht der Fehler dieses Buches per se. Dieses Buch ist ein waschechter Krimi, das sollte man wissen.

Avi Avraham bekommt an einem Tag direkt zwei neue Fälle auf den Tisch. Ein Baby wird vor einem Krankenhaus in einer Tasche gefunden und ist mehr tot als lebendig. Und ein Hotel vermisst einen Hotelgast. Geht es mit rechten Dingen zu, wenn jemand morgens sein Hotel verlässt und nachmittags „Verwandte“ seine Rechnung begleichen und das Gepäck abholen?

Die Qualität dieses Krimis liegt in der Personenzeichnung. Hier ermittelt jemand mit Herz und einem Gewissen, der sogar eine glückliche Ehe führt. Auch sein Team ist engagiert und bemüht, die Menschen zu sehen, mit denen sie zu tun haben, nicht nur den Fall.

Es fängt harmlos an und steigert sich nach und nach zu einem verzwickten Knäuel von Beziehungen und Zusammenhängen. Man folgt mehreren falschen Fährten, erlebt Überraschungen und bekommt auch eine ordentliche Prise israelisches Lebensgefühl mit auf den Weg.

Allerdings macht dieses Buch auch alles, weswegen ich Krimis nicht leiden kann: Es wird ermittelt, verhört, befragt, Erkenntnisse resümiert und verglichen und das ausführlich und detailverliebt. Ein Wust an Namen und Befindlichkeiten ist zu verarbeiten, zahlreiche Schlenker zu verdauen. Es ist alles sehr spitzfindig, aber auch sehr anstrengend.

Bestimmt ist dieses Buch ein besonderer Leckerbissen für Krimifans, die es knifflig mögen. Für mich war es ein zäher Ausflug nach Israel, dem eine Prise Humor gut gestanden hätte.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

Ein anderer Krimi

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In der Nähe von Tel Aviv wird ein Baby vor einem Krankenhaus ausgesetzt. Gleichzeitig verschwindet ein Tourist aus einem Hotel. Inspektor Avi Avraham der gerade Zweifel an seinem Beruf hatte, ist auf einmal ...

In der Nähe von Tel Aviv wird ein Baby vor einem Krankenhaus ausgesetzt. Gleichzeitig verschwindet ein Tourist aus einem Hotel. Inspektor Avi Avraham der gerade Zweifel an seinem Beruf hatte, ist auf einmal wieder in seinem Element. Er überlässt den Fall des Babys seiner Kollegin und übernimmt den Vermisstenfall. Sein Lieblingsthema. Dieser Fall wird immer komplizierter, er führt ihn nach Paris und natürlich kommt er auch dem Mossad in die Quere.
Es ist der vierte Fall für Avraham und mein erster Krimi mit ihm,. etwas gewöhnungsbedürftig. Der Krimi ist nicht actionreich, es wird nicht am laufenden Band jemand ermordet. Sondern es ist ein Buch der leisen Töne. Bildlich gesprochen bewegen sich alle Figuren im Zeitlupentempo. Ich konnte als Leserin jeden Gedanken verfolgen jeden Weg mit gehen. All die vielen Irrungen und Wirrungen ließen sich nachvollziehen. Es gab keine Gedanken wo hat er denn diese Idee her oder wie ist er auf diese Lösung gekommen. Es sind immer Zweifel da, Niemand ist perfekt aber auf die normale Art. Kein abnormer Alkoholkonsum, sondern ein glücklich verheirateter Ermittler der sich viele Gedanken macht. Selbstzweifel ja, aber keine tiefe Depression. Kein Supermann sondern ein Teamplayer.
Die Gedankengänge zu folgen war stellenweise kompliziert und ab und an auch langatmig.
Eine andere Art Krimi und daher ungewöhnlich. Am Ende bleiben Fragen offen, so ist das Leben.