Eine abgelegene Kleinstadt, eine blutige Mordserie und ein entsetzliches Monster: Der neue Fantasy-Horror-Roman von Christina Henry!
Als die Leichen von zwei Mädchen in der Stadt Smiths Hollow auftauchen, weiß die 14-jährige Lauren, dass die blutige Tat ungesühnt bleiben wird. Schließlich konnte die Polizei auch den Mörder ihres Vaters nicht finden, dessen Leiche ein Jahr zuvor im Wald gefunden wurde: Sein Herz war ihm herausgerissen worden, und zwar unter dem berüchtigten Geisterbaum. Warum musste Laurens Vater sterben? Wieso vergessen die Bewohner von Smiths Hollow, dass aus ihren Reihen immer wieder Mädchen verschwinden? Und welches blutige Geheimnis bewahrt der schreckliche und Lauren doch so vertraute Geisterbaum? Sie ahnt, dass sie in Gefahr ist – und dass sie die nächste ist, die ihr Leben verlieren soll ...
Düster, gruselig, einfach phantastisch – verpass nicht die anderen Bücher von Christina Henry wie »Die dunklen Chroniken« oder »Die Legende von Sleepy Hollow«.
Wieder eine unheimlich wie auffallend bestialische Geschichte aus der Feder der Autorin, erschienen mit einem schauerlichen Farbschnitt im @penhaligonslondon Verlag @penguinverlag.
Der Schreibstil gleicht ...
Wieder eine unheimlich wie auffallend bestialische Geschichte aus der Feder der Autorin, erschienen mit einem schauerlichen Farbschnitt im @penhaligonslondon Verlag @penguinverlag.
Der Schreibstil gleicht den vorherigen Büchern, jedoch war es für mich diesmal ungefähr bis zur Hälfte etwas langatmig. Ich hatte das Gefühl, dass sich vieles wiederholt. Später wurde es spannend und es gab unvorhersehbare Wendungen. Zu Beginn fand ich die vielen Charaktere sehr verwirrend. Gefühlt wurden in jedem Kapitel zwei neue Personen vorgestellt. Als sich jedoch alles zusammengefügt hat fand ich es nicht schlecht. Die Zusammenhänge wurden klar und auch die Neugier wuchs das Geheimnis um den sagenumwobenen "Geisterbaum" aufzudecken. Dennoch konnte ich keine richtigen Parallelen zu einem vorherigen Märchen finden, oder gehört es doch noch zu "Sleepy Hollow" und ist es der Baum, aus der auch der kopflose Reiter kommt?!
Das Ende hatte ich mir ehrlich gesagt noch etwas dramatischer vorgestellt.
Nichtsdestotrotz ein Buch für schaurige Lesestunden, Personen, die sich für Legenden und Aberglaube interessieren, keine Scheu vor Ritualmorden haben und die gerne schauerliche Rätsel lösen wollen.
Und übrigens- bald gibt es Nachschub! Am 20. September 2023 wird "Der Knochenwald" erscheinen.
Lauren versucht mit den Veränderungen in ihrem Leben klarzukommen. Das ihr Vater vor einem Jahr ermordet im Wald gefunden wurde, hilft ihr nicht dabei. Als dann auch noch zwei Mädchen brutal ermordet im ...
Lauren versucht mit den Veränderungen in ihrem Leben klarzukommen. Das ihr Vater vor einem Jahr ermordet im Wald gefunden wurde, hilft ihr nicht dabei. Als dann auch noch zwei Mädchen brutal ermordet im Garten einer Nachbarin gefunden werden, beginnt sie zu begreifen, dass in Smiths Hollow mehr geschieht, als auf den ersten Blick scheint.
Der Penhaligon Verlag gibt sich mit den Covern und auch dem Buchschnitt zu den Büchern von Christina Henry immer so viel Mühe. Die sehen so wunderbar aus, ich bin richtig verliebt darin. 😊
Zum Glück sind die Geschichten der Autorin auch gut, sonst hätte ich ein kleines Problem, denn ein Buch kaufen nur weil der Buchschnitt so toll aussieht? Albern, oder? 😉
Lauren ist genau in dem Alter, in dem man feststellt, dass man kein Kind mehr ist, aber auch noch nicht richtig erwachsen. Freundschaften vergehen, neue entstehen und zu allem Überfluss verändert sich auch noch der Körper. Und genau zu diesem Zeitpunkt passieren die Morde an den zwei Mädchen. Und dass Lauren eine seltsame Verbindung dazu hat, verwirrt sie auch zunächst mehr, als das es ihr hilft.
Ihr merkt schon, dieses Buch ist mehr als nur eine einfach gruselige Geschichte über ein Monster, dass Mädchen umbringt.
Und genau das hat mir gefallen. Die Idee erscheint mir nicht neu – eine Stadt, die von dem Morden an den Mädchen nichts wissen möchte und ihr Leben weiterlebt. Und dazu noch ein unbekanntes Monster, dass im Wald lebt. Aber wie immer bin ich erstaunt und freudig überrascht, was Christina Henry aus dieser nicht neuen Idee erschaffen kann.
Lauren und ihre Mutter, die eine schwierige Mutter-Teenager-Beziehung führen, scheinen ganz normal zu sein und doch ist da mehr.
Ich mochte es, dass die Autorin scheinbar alltägliche Dinge so fließend in ihre Geschichte einfließen lässt und daraus einen neuen Horror gestalten kann.
Lauren gefällt mir sehr gut, denn sie hat einerseits mit den normalen Teenagerproblemen zu kämpfen, aber andererseits tritt sie mutig für die ein, die sich nicht wehren können.
Auch die anderen Charaktere, die Gehör im Buch finden, wie zum Beispiel Officer Alex fand ich toll gezeichnet.
Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und so konnte ich als Leserin viel mehr erfahren und war über alles gut informiert. Auch dieser kurze Rückblick, zu den Anfängen von Smith Hollows fand ich sehr gelungen und an passender Stelle eingebunden.
Die ist das erste Buch von Christina Henry das ich gelesen habe, dass keine Adaption einer existierenden Geschichte war und auch das gelingt ihr ausgezeichnet. Vielleicht löst sich am Ende alles ein wenig zu schnell auf, aber da es in dem Buch um mehr als das Monster und die Morde geht, ist das vollkommen in Ordnung.
Mein Fazit: Eine Geschichte, die keine Adaption ist, aber trotzdem nicht ganz neu wirkt, aber trotzdem hat Christina Henry etwas eigenes erschaffen und eine gruselige Welt rund um die Stadt Smiths Hollow geschrieben. Mir haben die Charaktere sehr gefallen und wie sich am Ende alles aufgelöst hat. Eine rundum stimmige Geschichte, die mir gut gefallen hat und ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Leseerlebnis :
Ich muss vorab sagen, dass ich das Märchen, welches dem Buch zugrunde liegt in diesem Fall nicht kenne, wodurch ich vielleicht einiges nicht in den entsprechenden Bezug bringen konnte.
Bisher ...
Leseerlebnis :
Ich muss vorab sagen, dass ich das Märchen, welches dem Buch zugrunde liegt in diesem Fall nicht kenne, wodurch ich vielleicht einiges nicht in den entsprechenden Bezug bringen konnte.
Bisher mochte ich die Geschichten von Christina Henry immer sehr und das ändert sich auch mit "Der Geisterbaum" nicht.
Zunächst muss man sich erstmal in das Buch einfinden, denn die Kapitel sind recht kurz und werden immer aus einer anderen Perspektive in der Sie- bzw. Er-Form erzählt. Nach einer Weile erkennt man die Zusammenhänge immer besser und versinkt in einem sehr düsteren, merkwürdigen Smith Hollow.
Die meisten Charaktere werden eher oberflächlich beschrieben, wodurch sie alle fragwürdig und undurchsichtig bleiben, was den Gänsehautfaktor begünstigt.
Gerade am Anfang gab es für mich einige Längen, aber die letzten 200 Seiten konnten mich dafür wieder völlig begeistern.
Fazit:
Eine schaurig schönes Buch, das einen kleinen Ort in Illinois zum Schauplatz einer fragwürdigen Geschichte macht, die Jonathan Frakes sicherlich perfekt sprechen könnte. Die Vibes passen haargenau.
In einer abgelegenen Kleinstadt werden zwei Mädchenleichen gefunden und doch wird sich niemand in ein paar Tagen mehr daran erinnern können… Auch der 14jährigen Lauren ist sofort klar, dass der Fall nie ...
In einer abgelegenen Kleinstadt werden zwei Mädchenleichen gefunden und doch wird sich niemand in ein paar Tagen mehr daran erinnern können… Auch der 14jährigen Lauren ist sofort klar, dass der Fall nie gelöst werden wird, schließlich ist auch der Mord an ihrem Vater immer noch ungeklärt. Warum musste ihr Vater sterben? Wie kann es sein, dass die Bewohner einer ganzen Stadt vergessen, dass immer wieder Mädchen verschwinden? Und welche Rolle spielt der berüchtigte Geisterbaum dabei?
Wir erleben einen allwissenden Erzähler und somit verschiedene Sichtweisen, so dass wir immer mehr wissen als Protagonistin Lauren und dennoch selber weiter im Dunkeln tappen. Ich habe bis zum Ende gerätselt, wer oder was tatsächlich hinter allem steckt. Spannend! Ganz besonders in Herz geschlossen habe ich Laurens kleinen Bruder David.
Es handelt sich hier um Fantasy-Horror mit einem Hauch von Krimi-Elementen. Übernatürlich, düster, gruselig, brutal, blutig und beängstigend. Das ist nichts für schwache Nerven. Neben den offensichtlich ernsten Themen, spielen auch Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Slut-Shaming eine Rolle. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd und mitreißend. Ich freue mich auf weitere schaurige Geschichten von Christina Henry.
Ich habe schon zwei Christina Henry Bücher gelesen und habe mich sehr auf ihr neustes Buch gefreut. Der Klappentext von der Geisterbaum hat mich direkt angesprochen und ich konnte kaum abwarten es zu lesen. ...
Ich habe schon zwei Christina Henry Bücher gelesen und habe mich sehr auf ihr neustes Buch gefreut. Der Klappentext von der Geisterbaum hat mich direkt angesprochen und ich konnte kaum abwarten es zu lesen. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen konnte es wirklich nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil von Christina Henry ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach den ersten Kapitel stört er mich nie. Sie hat einen sehr bildhaften, mitziehenden und brutalen Schreibstil. Die Geschichte wird aus mehreren Seiten erzählt, aber die 14 jährige Lauren steht im Mittelpunkt der Geschichte. Die Autorin hat es geschafft mit Lauren eine vielseitige Figur zu schaffen, die mitten in ihrer Pubertät steckt und dadurch mit Unsicherheiten, Liebe, Freundschaft und Wut zu kämpfen hat. Ich mochte sie wirklich sehr und konnte auch ihre Handlungen nachvollziehen. Es gibt auch eine Liebesbeziehung zwischen Lauren und einem 18 Jährigen...was ich echt grenzwertig finde. Ich mag Age Gap Geschichten aber in den Büchern sind die Protagonisten über 18. Zudem gab es eine weitere Beziehung die jedoch von sexueller Natur zwischen einer 15 Jährigen und einem 23 Jahre alten Protagonisten war...es war wirklich sehr unangenehm zu lesen. Die beiden Mädchen hätten älter sein müssen oder die männlichen Protagonisten jünger. Die Atmosphäre war von Anfang an beklemmend, beängstigend und einfach nur düster. Jedes Jahr verschwindet ein Mädchen und wird anschließend auf grausamste Art und Weise von etwas getötet. Die Bewohner von Smith Hollow können sich jedoch an nichts erinnern, wenn das nicht gruselig ist, weiß ich auch nicht.
Ich mochte das Buch wirklich sehr, aber das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Ich hätte es richtig toll gefunden, wenn David also Laurens Bruder etwas mehr im Mittelpunkt wäre, weil er für die Geschichte und das Ende eigentlich sehr wichtig war. Außerdem ging alles sehr schnell und es endet mit einer Art Cliffhanger, was ich auch nicht besonders mag.
Der Geisterbaum ist ein weiteres gelungenes Buch von Christina Henry. Wenn ihr die anderen Bücher von ihr mochtet, dann werdet ihr auch dieses hier mögen.
Ich gebe dem Buch 4 Sterne und kann ihr nächstes Buch kaum abwarten.