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Veröffentlicht am 29.03.2020

Die Reise in eine etwas andere Elfenwelt

Rabenprinz
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Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich bis jetzt nur gutes über die Autorin gehört habe. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, alles wurde detailliert beschrieben, die Autorin lässt wirklich ...

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich bis jetzt nur gutes über die Autorin gehört habe. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, alles wurde detailliert beschrieben, die Autorin lässt wirklich kein Detail aus. Dadurch hat man, als Leser ein genaues Bild vor Augen während, des Lesens. Margaret Rogerson schweift jedoch auch nicht zu sehr ab, so das es auch nicht langweilig wurde.
Ich muss aber gestehen, dass der Anfang etwas verwirrend war. Man wurde direkt in die Geschichte reingeworfen und man versteht am Anfang kaum etwas. Aber je mehr man liest, desto mehr versteht man die Welt die Margaret Rogerson hier erschaffen hat. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass wir als Leser mehr über die Welt erfahren, man hätte aus dem Buch lieber eine Dilogie machen sollen als einen Einzelband. Es wäre auch besser für die Entwicklung der Beziehung zwischen Isobel und Rook gewesen, den diese entwickelt sich viel zu schnell für meinen Geschmack.
Aber kommen wir zuerst zu den Protagonisten. Isobel mochte ich sehr, sie wurde als starker, bodenständiger und intelligent dargestellt. Sie wirkt deutlich älter als sie ist und wirkt nach außen hin eher reserviert und kühl, aber das ist auch notwendig, weil sie sonst nicht mit den Elfen umgehen könnte oder bzw überleben würde.
Rook hat mir mit seiner arroganten und liebevollen Art hin und wieder, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir ihn besser kennenlernen hätten können, wenn die Geschichte viel mehr Seiten hätte.

"Wie ein Vogel, der vom Sturm hin und her geworfen wird, schwang sich mein Herz in die Höhe, um kurz darauf in die Tiefe zu stürzen."

Wie schon oben kurz angedeutet mochte ich die Entwicklung der Beziehung nicht unbedingt. Die beiden lernen sich kennen und wir sind als Leser noch dabei, aber dann gibt es einen Zeitsprung von mehrern Wochen und in diesem Zeitraum verliebt sich Isobel in Rook. Wir bekommen also als Leser gar nicht mit warum sie sich in ihn verliebt hat, was ich wirklich sehr schade finde. Die Geschichte hatte wirklich sehr viel Potenzial, weshalb ich es auch so schade finde, dass ihr nicht mehr Zeit zum entfalten gegeben wurden ist. Die Elfenwelt von der wir hier relativ wenig erfahren, ist nämlich auch eigenlich richtig toll und mal etwas total anderes. Die Elfen hier in dieser Welt sind nämlich mehr Tod als lebendig. Sie sind grausam und unberechenbar, sie verstecken ihre wahre Natur hinter einem sogenannten Glimmer. Aber sie verstecken nicht nur sich selber sondern auch ihre Sachen und erschaffen mit diesem Glimmer wirklich große Illusionen, die wenn sie zerfallen nicht so schöne Dinge preisgeben. Ich hätte mir wirklich einen zweiten Teil gewünscht oder so ca 200 Seiten mehr, dadurch hätte sich die Geschichte einfach viel besser entfalten können. Die Beziehung hätte sich auch dadurch viel besser entwickeln können. Trotzdem hat mir das Buch schöne Lesestunden bereitet und konnte mit spannenden Szenen durchaus Punkten. Ich gebe deshalb dem Buch 3,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Eine tolle Fortsetzung

Der Ruf der Rache
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Ich warte schon seit Monaten auf dieses Buch, weil der Cliffhanger am Ende des ersten Teils sehr fies war ! Der Ruf der Rache ist der zweite und abschließende Band der Chroniken der Hoffnung, deshalb werde ...

Ich warte schon seit Monaten auf dieses Buch, weil der Cliffhanger am Ende des ersten Teils sehr fies war ! Der Ruf der Rache ist der zweite und abschließende Band der Chroniken der Hoffnung, deshalb werde ich nicht sehr auf den Inhalt eingehen um Spoiler zu vermeiden.
Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist wie immer sehr besonders, spannend, gefühlvoll und mitreißend. Durch den Schreibstil hat man, das Gefühl direkt mit dabei zu sein und kann sich alles sehr gut vorstellen. Ich bin ja von der Welt, die Mary E. Pearson hier erschaffen hat, seit dem ersten Buch begeistert und hier war es nicht anders. Das Buch setzt da an wo der letzte aufgehört hat und wir sind mitten im Geschehen, nur leider hat sich das erste Viertel ziemlich gezogen. Aber dannach wurde es so richtig spannend und ich habe mit den beiden Protagonisten mitgefiebert.

„Andere Wahrheiten erwiesen sich als schwieriger preiszugeben – sie tauchten in Schichten auf. Manche lagen so tief verschüttet, dass wir sie nur als vagen Schmerz wahrnahmen, den wir zu ignorieren gelernt hatten. Wir halfen uns gegenseitig, auch diese Wahrheiten zu finden.“

Kazi war auch hier in diesem Buch sehr stark, entschlossen und loyal, selbst in sehr schweren Zeiten. Ihre stärke ist wirklich bewundernswert, sie ist auf jeden Fall eine Badass Frau.
Jase mochte ich genauso sehr wie in „Klang der Täuschung“ er ist wirklich ein sehr sympathischer Charakter den man direkt ins Herz schließt, auch wenn er manchmal fehler macht...wo man als Leser nur mit dem Kopfschütteln kann. Jedoch war mir Jase´s Familie diesmal sehr unsympathisch, aber mehr dazu kann ich euch leider nicht mehr erzählen, weil ich euch sost spoilern würde.

„Die Königin hatte einst zu mir gemeint, es gäbe hundert Arten, sich verlieben. Vielleicht gab es auch hundert Arten, Vergebung zu suchen und Vergebung zu gewähren. Einige davon glaube ich, bereits entdeckt zu haben.“

Was mir außerdem nicht so sehr gefallen hat ist, dass ein sehr wichtiger Handlungsstrang in diesem Buch sehr zu kurz gekommen ist, vielleicht hällt sich die Autorin diesen für ein weiteres Buch auf (wer weiß..), aber mich hat es einfach nur genervt und etwas enttäuscht. Dadurch hatte man nämlich während des Lesens, das Gefühl, dass die Geschichte nicht sehr gut ausgearbeitet wurden ist. Was mich außerdem gestört hat war das Ende...es war einfach alles zu glatt und das gewisse Etwas hat gefehlt, was es eigentlich in ihren Büchern sonst immer gab.
Trotzdem hat es mir schöne Lesestunden bereitet und hatte durchaus wie oben schon erwähnt spannende Szenen, die mich immer zum weiter lesen gebracht haben. Deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2020

Anders als erwartet

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Nachdem ich Parker im vierten Teil viel besser kennenlernen konnte habe ich mich umso mehr auf seine Geschichte gefreut. Er hatte mich schon im vierten Teil verzaubern können und er hat mich auch hier ...

Nachdem ich Parker im vierten Teil viel besser kennenlernen konnte habe ich mich umso mehr auf seine Geschichte gefreut. Er hatte mich schon im vierten Teil verzaubern können und er hat mich auch hier nicht enttäuscht. Er ist wirklich wundervoll, witzig und ein sehr einfühlsamer Charakter. Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass er keine Angst vor einer Beziehung hatte :( wie es ja leider bei den meisten männlichen Protagonisten in Büchern ist. Nein..er hat sich sogar eine Beziehung gewünscht und eine Familie, hat aber jedoch noch nicht die richtige Frau gefunden. Dieser Aspekt war mal erfrischend!
Maddie mochte ich auch von Anfang an sehr, sie ein paar schreckliche Jahre hinter sich und ich hätte sie am liebesten in die Arme gezogen. Sie war zwar früher nicht so nett zu Menschen, aber ich konnte ihre Sicht der Dinge verstehen und habe mit ihr mitgelitten. Wir erfahren durch Parker & Jason wie sich Maddie früher verhalten hat und man erkennt sie mittlerweile kaum noch. Ihr verhalten hat sich also drastisch verändert und ich fand es richtig toll, dass sie zum Ende hin wieder zu sich selbst gefunden hat.
Ich mochte die Beziehung zwischen Parker und Maddie sehr, obwohl ich sagen muss, dass die Funken am Anfang gefehlt haben. Mit der Zeit hat sich das jedoch geändert und ich habe mit den beiden mitgefiebert und wollte das sie ein Happy End bekommen.
Was mir jedoch an diesem Buch am meisten gefallen hat war, dass wir Redwood hier von einer ganz anderen Seite aus kennenlernen durften. Die Bewohner waren schrecklich zu Maddie, weil sie an bestimmte Gerüchte glauben ohne das es dafür Beweise gibt. Natürlich war dadurch die Wohlfühlstimmung in diesem Buch kaum vorhanden, aber Kelly Moran hat versucht mit diesem Buch eine sehr wichtige Botschaft raus zu schicken (naja das glaube ich zu mindestens). Das sich Menschen sehr schnell manipulieren und mitreißen lassen. Die Bewohner, der Stadt denken nicht richtig nach. Sie glauben an die ganzen Gerüchte und behandeln Maddie wie dreck...weil es sehr viele in der Stadt auch machen. Ich fand diese Situation mit Maddie sehr realistisch, weil die Menschen auch im echten Leben zu schnell über andere Menschen urteilen, die sie gar nicht kennen. Ich finde es richtig toll das Kelly Moran hier in diesem Buch zeigt, dass sogar in Redwood nicht alles friede freude eierkuchen ist!
So mehr werde ich jetzt, aber nicht verraten, ihr müsst die Geschichte selber lesen und ich kann sie euch auf jeden Fall empfehlen. Es war ein richtig tolles Buch, das mich zum Nachdenken gebracht und mir tolle Lesestunden bereitet hat. Ich gebe Redwood Dreams 4,5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

Leider ein Flop

Frankly in Love
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Klappentext:
Als Sohn koreanischer Einwanderer in Kalifornien lebt Frank Li zwischen zwei Welten. Obwohl er fast kein Koreanisch spricht, respektiert er seine Eltern, die ihm alles ermöglicht haben. Doch ...

Klappentext:
Als Sohn koreanischer Einwanderer in Kalifornien lebt Frank Li zwischen zwei Welten. Obwohl er fast kein Koreanisch spricht, respektiert er seine Eltern, die ihm alles ermöglicht haben. Doch sie haben eine Regel: Frank darf nur ein koreanisches Mädchen daten. Als Frank sich in Brit verliebt, ein weißes Mädchen, schließt er mit seiner Kindheitsfreundin Joy einen Pakt: Sie werden ein offizielles Paar, während sie heimlich jemand anderen treffen. Was soll da schon schiefgehen? Doch als Franks Leben eine unerwartete Wendung nimmt, merkt er, dass er rein gar nichts verstanden hat: weder die Liebe noch sich selbst …

Meinung:
Ich habe viel gutes über dieses Buch im englisch Sprachigen-Raum gehört und konnte es deshalb kaum abwarten zu lesen. Der Schreibstil von David Yoon ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich leider gar nicht so richtig dran gewöhnen, die Sätze wirkten zum Teil auch sehr abgehackt. Der Schreibstil hat dadurch, auch zum größten Teil meinen Lesefluss gestört. Vielleicht ist es in der Originalsprache besser :( Die Geschichte wird aus der Sicht von Frank erzählt, der eine sehr komische und seltsame Jugendsprache spricht und denkt.
Frank ist ein sehr Ehrgeiziger Charakter, der aber trotzdem nicht genau weiß, wer er ist. Während des Buches findet er sich selber und macht eine Entwicklung durch. Viele der Probleme die hier angesprochen wurden sind, sind wirklich sehr realistisch und begegnen mir auch in meinem Umfeld. Die Idee hinter diesem Buch war echt toll, das Buch behandelt Themen wie zB. Identität, kulturelle Unterschiede und Freundschaft sowie auch Liebe. Nur war die Umsetzung nicht so gut. Das Buch konnte mich nicht so sehr fesseln, wie erhofft. Die ca. ersten 200 Seiten waren wirklich nur langweilig. Danach wurde es etwas spannender, aber trotzdem konnte es mich nicht richtig packen, was ich wirklich sehr schade finde, weil ich mich sehr auf dieses Buch gefreut hatte. An manchen Stellen war mir der Protagonist zB auch sehr unsympathisch. Ich hätte mir auch gewünscht das andere Charaktere mehr Tiefe bekommen hätten. Es gab jedoch ein paar Wendungen mit denen ich wirklich nie gerechnet hätte, was mir sehr gefallen hat. Jedoch überwiegen die Negativen Aspekte und das Buch war leider ein absoluter Flop für mich.
Ich kann dem Buch leider nur 1,5 Sterne geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2020

Leicht, lustig und etwas emotional

Feeling Close to You
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Das letzte Buch von Bianca Iosivoni hatte mich leider sehr enttäuscht, deshalb hatte ich so meine Bedenken was Feeling close to you angeht. Jedoch kann euch jetzt schon sagen das ich das Buch wirklich ...

Das letzte Buch von Bianca Iosivoni hatte mich leider sehr enttäuscht, deshalb hatte ich so meine Bedenken was Feeling close to you angeht. Jedoch kann euch jetzt schon sagen das ich das Buch wirklich mochte.
Der Schreibstil von Bianca ist sehr flüssig und locker, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte kaum aufhören zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Teagan und Parker erzählt, dadurch lernen wir beide Protagonisten sehr gut kennen.
Ich finde die Thematik in diesem Buch sehr toll und mal etwas neues, was ich in dieser Art noch nicht gelesen hatte.
Teagan war mir von Anfang an sehr sympathisch, ihre zynische Art und Weise war einfach nur grandios und hat mich sehr oft zum Schmunzeln und sogar zum Lachen gebracht. Sie steht auf eigenen Beinen und lässt sich nichts sagen. Teagan ist eindeutig nicht auf den Mund gefallen !
Parker mochte ich auch sehr als Charakter, er ist liebevoll, hat Humor, ist eher introvertiert und wirklich toll. Außerdem ist er ziemlich Bodenständig, obwohl er viele Follower hat, was mir wirklich sehr gefallen hat. Natürlich hat auch er seine Probleme, die ich aber hier nicht verraten will, sonst würde ich euch natürlich Spoilern :D
Die Beziehung zwischen den beiden hat mir sehr gefallen, die Chemie hat einfach gestimmt und man hat die Funken regelrecht gespürt.
Was ich auch sehr mochte waren die Nachrichten, die sich Teagan und Parker hin und her geschrieben haben. Dadurch wurde das Buch etwas aufgelockert und hat auch viel mehr spaß gemacht. Trotzdem hat mich das Buch nicht umgehauen, es ist zwar kein Highlight für mich, aber es hat mir wirklich tolle Lesestunden bereitet. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nach etwas leichtem und lustigen, aber auch gleichzeitig etwas emotionalen Buch für zwischendurch sucht.
Ich gebe Feeling close to you 4 Sterne.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl