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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2020

Manche Entscheidungen muss man treffen...

Lips Don't Lie
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Leseerlebnis:
Bei diesem Buch haben mich sowohl Klappentext als auch Cover sofort begeistert, auch wenn beides für nicht wirklich im Einklang ist. Trotzdem hat mich beides fasziniert. In der Originalversion ...

Leseerlebnis:
Bei diesem Buch haben mich sowohl Klappentext als auch Cover sofort begeistert, auch wenn beides für nicht wirklich im Einklang ist. Trotzdem hat mich beides fasziniert. In der Originalversion passt beides zueinander, ebenso ist der Titel "Cry baby" zutreffender.
Ich habe während des Lesens immer wieder das starke Gefühl, dass etwas bei der Übersetzung verloren gegangen ist, denn mit fehlt die Schwere, das Düstere. Denn auch wenn es Teil des Buches ist, haben mir die Worte zu viel Leichtigkeit.
Das vorne weg. Tristan und Riley werden sehr gut porträtiert. "Lips don't lie" wird im Wechsel aus den beiden Perspektiven erzählt. Auch die Nebencharaktere waren für mich sehr beeindruckend gezeichnet.
Die Geschichte ist gut und hat mich auch fesseln können. In wenigen Tagen habe ich das Buch beendet.
Allerdings fehlte mir teilweise die Tiefe. Manches Wichtige schien mir zu nebensächlich. Vieles wurde immer nur angedeutet und die Ereignisse konnten mich dadurch auch nicht immer mitnehmen. Die Gefühle zwischen Riley und Tristan werden dafür äußerst gut und authentisch transportiert. Man hat die innere Zerrissenheit der beiden sehr gut und intensiv gespürt.
Fazit :
Am liebsten würde ich das Buch nochmal komplett auf Englisch lesen, um es wirklich beurteilen zu können. "Lips don't lie" hat mir gut gefallen, allein die angemessene Schwere hat mir gefehlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Urkomisch. Herrlich. Wunderbar.

Grompel
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Leseerlebnis:
Ich habe das Buch gemeinsam mit meinen Kindern (6 und 8 Jahre alt) gelesen. Wir haben uns köstlich amüsiert und jeden Abend ein Kapitel im Wechsel gelesen.
Das Grompel ist so goldig, dass ...

Leseerlebnis:
Ich habe das Buch gemeinsam mit meinen Kindern (6 und 8 Jahre alt) gelesen. Wir haben uns köstlich amüsiert und jeden Abend ein Kapitel im Wechsel gelesen.
Das Grompel ist so goldig, dass wir es sofort adoptieren würden. Am schönsten waren die Sprüche, die das Grompel raushaut und die herrlichen Illustrationen.
Das Buch ist sehr hochwertig hergestellt. Das Schriftbild und die gebrauchte Sprache ermöglicht auch Leseanfänger das eigenständige Lesen.
Die Geschichte hat uns durchweg sehr gut gefallen, abgesehen von dem Ende. Ein böser Cliffhanger und daher hoffentlich kein endgültiges Ende. Wir hoffen sehr auf eine Fortsetzung.
Fazit:
Der Grompel hat uns unheimlich viel Freude beim Lesen bereitet und ich kann das Buch uneingeschränkt absolut weiterempfehlen. Wir haben sooo viel gelacht, dass wir teilweise sogar Bauchschmerzen hatten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.07.2020

Bewegend. Ergreifend. Bedrückend.

Mädelsabend
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Leseerlebnis:
Zunächst habe ich nicht so gut in das Buch einfinden können. Nach den ersten hundert Seiten hat sich das Dranbleiben aber definitiv gelohnt. Man taucht immer tiefer in die Vergangenheit und ...

Leseerlebnis:
Zunächst habe ich nicht so gut in das Buch einfinden können. Nach den ersten hundert Seiten hat sich das Dranbleiben aber definitiv gelohnt. Man taucht immer tiefer in die Vergangenheit und die Gegenwart von Ruth ein  und erfährt unheimlich viel über frühere Zeiten, die damaligen Beziehungen zwischen Mann und Frau, sowie über die Wertschätzung von Frauen. Teilweise wird ein erschreckendes Bild gezeichnet, was mich sehr bedrückt und zugleich berührt hat.
Die Charaktere, allen voran Ruth als Protagonistin,  bekommen auch durch die Rückblicke und beeindruckende Tiefe.
Der Schreibstil von Anne Gesthuysen ist sehr flüssig, feinfühlig und sehr warmherzig.
Teilweise hätte ich mir etwas mehr Leichtigkeit gewünscht. Das Cover vermittelt beispielsweise einen ganz anderen Eindruck.
Fazit :
Ein Buch, das einen durch viele Jahrzehnte führt, berührt und Spuren hinterlässt. Das ergreifende Porträt einer Ehe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2020

Turbulent. Köstlich Amüsant. Pures Lesevergnügen!

Maike, Martha und die Männer
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Leseerlebnis :
Das Buch beginnt mit Maike die von ihrem Arne erfährt, dass sie ihren langersehnten Urlaub zwar mit ihm gemeinsam, allerdings bei seiner Oma im Schwarzwald verbringen soll. Der Schreibstil ...

Leseerlebnis :
Das Buch beginnt mit Maike die von ihrem Arne erfährt, dass sie ihren langersehnten Urlaub zwar mit ihm gemeinsam, allerdings bei seiner Oma im Schwarzwald verbringen soll. Der Schreibstil von Birgit Schlieper kann mich direkt an die Geschichte fesseln. Er ist flüssig, angenehm und herrlich amüsant. Gespickt mit viel Ironie und  Sarkasmus treffen die Zeilen genau meinen Humor. Der turbulente Roadtrip quer durch Frankreich hält einige Überraschungen und viel Komik bereit. Die Charaktere geben "Maike, Martha und die Männer" noch zusätzlichen Charme. In Maike konnte ich mich sehr gut hinein versetzen und es war schön zu lesen, wie sie durch die Reise innerlich wächst.
In den wenigen Seiten (205) schafft es die Autorin eine grandiose Geschichte zu erzählen, die auch durch viel Abwechselung und schöne Landschaften bestechen kann.
Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass mir Kapiteleinteilungen gefehlt haben.
Fazit :
Ein gelungener, amüsanter Roadtrip-Roman vor französischer Kulisse, der mich mehr als nur einmal zum Lachen gebracht hat und sich extrem gut lesen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

Humorvoll. Charmant. Erfrischend

Coco, Sophie und die Sache mit Paris
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Leseerlebnis :
"Coco, Sophie und die Sache mit Paris" beginnt im Prolog in medias res, was ich absolut liebe und springt mit dem ersten Kapitel dann zum eigentlichen Beginn.
Der Schreibstil des Autorenduos ...

Leseerlebnis :
"Coco, Sophie und die Sache mit Paris" beginnt im Prolog in medias res, was ich absolut liebe und springt mit dem ersten Kapitel dann zum eigentlichen Beginn.
Der Schreibstil des Autorenduos ist erfrischend und flüssig. Ich fühle mich direkt in den Seiten zuhause. Die Protagonistinnen Coco und Sophie sind mir direkt sympathisch. Sie können absolut authentisch rüber und gerade dadurch macht das Lesen richtig Spaß. Die Nebencharaktere verleihen dem Buch durch ihre Extreme zusätzlich eine gehörige Portion Humor.
Im Handlungsverlauf überschlagen sich teilweise die Ereignisse und Situationen werden sehr überspitzt erzählt. Mir war es teilweise etwas zu "drüber", aber an anderen Stellen habe ich mich köstlich amüsiert.
Die Geschichte selbst hat mir unheimlich gut gefallen, weil immer wieder Dinge passieren, die ich so nie erwartet hätte. Zudem spürt man den französischen Flair, Charme und die Begeisterung für das Land durch alle Seiten hindurch.
Fazit :
Eine schöne Sommerlektüre, die zum Träumen und Schmunzeln einläd. Danke für die schöne Zeit in Frankreich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere