Cover-Bild Hildur – Die Spur im Fjord
Band 1 der Reihe "Die Hildur-Reihe"
(22)
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 11.10.2023
  • ISBN: 9783453428171
Satu Rämö

Hildur – Die Spur im Fjord

Kriminalroman – Der Nr.-1-Island-Krimi
Gabriele Schrey-Vasara (Übersetzer)

Im Fjord kannst du die Toten flüstern hören

Einst verschwanden ihre Schwestern spurlos. Heute leitet Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir die Abteilung für vermisste Kinder in den Westfjorden. Nur beim Surfen auf den eiskalten Wellen des Atlantiks vor der rauen Küste Islands kann sie ihren Schmerz für eine Weile vergessen. Doch als eine Lawine die Gegend erschüttert und darunter ein Mann mit durchtrennter Kehle auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Serie von grausamen Morden zu tun, die ihr alles abverlangt. Dabei ahnt sie nicht: Auch die Suche nach ihren Schwestern hat gerade erst begonnen …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2024

Informativer Islandroman

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Ich habe schon öfters Bücher gelesen, die in Irland spielen, aber „Die Spur im Fjord“ fand ich in Sachen Land und Leute besonders informativ. Der Schauplatz ist eine sehr ländliche Gegend. Ich weiß natürlich ...

Ich habe schon öfters Bücher gelesen, die in Irland spielen, aber „Die Spur im Fjord“ fand ich in Sachen Land und Leute besonders informativ. Der Schauplatz ist eine sehr ländliche Gegend. Ich weiß natürlich nicht, wie authentisch alles ist, aber ich fand es sehr interessant, dass dort quasi jeder Hilfssheriff werden kann und dass die meisten Leute mehrere verschiedene Jobs haben, da die Gegend so gering besiedelt ist, dass nicht alle Tätigkeiten in Vollzeit möglich sind.
Auch die Landschaftsbeschreibungen waren mehr als beeindruckend und so bildhaft, dass ich mir alles vorstellen konnte, als würde ich eine Naturdoku schauen.
Satu Rämö baut ihren Krimi in sehr vielen kurzen Kapiteln auf, die abwechselnde Sequenzen zeigen.
Lustig übrigens, dass in Deutschland die komplette Reihe den Namen Hildur trägt. Ich habe gesehen, im isländischen Original ist bei jedem Band ein anderer Charakter Namensgeber.

Die Ermittlerin Hildur ist eine sehr liebenswürdige Person, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Ihre beiden Schwestern verschwanden spurlos, als sie noch Kinder waren und diese Ungewissheit verfolgt Hildur verständlicherweise bis heute.
In ihrer Polizeidienststelle ist sie die einzige Ermittlerin. Über ein Austauschprogramm bekommt sie Unterstützung von dem Finnen Jonas, der in Island ein Praktikum macht. Er spricht die Sprache zwar noch nicht, dafür strickt er exzessiv und in jeder Situation Pullover.

Vor lauter kuriosen Eigenarten und Besonderheiten habe ich zwischendurch fast vergessen, dass es ein Krimi sein soll. Es taucht zwar in Abständen immer mal wieder eine Leiche auf, aber erst in den letzten Kapiteln wird der Kriminalfall Zentrum der Handlung und das Buch wird auch erst spät spannend. Dann hat der Fall es allerdings ordentlich in sich und begeistert mit einem äußerst außergewöhnlichen Tatmotiv, dass mir bisher tatsächlich noch nie untergekommen ist.

„Die Spur im Fjord“ ist ein kurzweiliger, interessanter Roman, was den Krimi angeht eher ruhig aber dafür mit vielen Insights über das ländliche Leben in Island. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 28.01.2024

Ein absolut packender Kriminalroman

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Hildur Die Spur im Fjord – Satu Rämö
Hildur Rúnarsdóttir leitet als Kriminalbeamtin die Abteilung für vermisste Kinder in den Westfjorden, nachdem ihre beiden Schwestern einst spurlos verschwanden. Nur ...

Hildur Die Spur im Fjord – Satu Rämö
Hildur Rúnarsdóttir leitet als Kriminalbeamtin die Abteilung für vermisste Kinder in den Westfjorden, nachdem ihre beiden Schwestern einst spurlos verschwanden. Nur das Surfen in den eiskalten Wellen kann sie ablenken. Nach einem Lawinenabsturz wird ein Mann mit durchgetrennter Kehle gefunden und es kommt zu weiteren Morden. Dabei kommt Hildur auch wieder auf die Suche ihrer Schwestern.

Ein absolut packender Kriminalroman. Hildur ist ein starker Hauptcharakter und hat mit ihrer Vergangenheit und Verlusten zu kämpfen. Dafür steckt sie ihre ganze Kraft in die Ermittlung verschwundener Kinder. Das Polizei Team ist toll und sehr sympathisch. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist nicht übermäßig spannend, hält einen aber permanent am Lesen. Das Setting ist toll und die isländische Landschaft wird gut mit eingebunden. Der Fall ist auch sehr interessant und lädt zum Miträtseln und Verbindungen ziehen ein. Trotzdem ist es aber nicht vorhersehbar. Ich freue mich schon auf die anderen Teile der Trilogie.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Island - Morde und einiges mehr

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Es ist kalt in Island - der Winter steht in den Startlöchern .... Hildur ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden in Island ---- Vor vielen Jahren verschwanden ihre kleinen Schwestern spurlos - Ein Trauma, ...

Es ist kalt in Island - der Winter steht in den Startlöchern .... Hildur ist Kriminalbeamtin in den Westfjorden in Island ---- Vor vielen Jahren verschwanden ihre kleinen Schwestern spurlos - Ein Trauma, dass sie bis heute begleitet. Jetzt muss sie einige mysteriöse Morde aufklären - was verbindet die Menschen, die offenbar wahllos getötet wurden - alle hatten Haare im Mund ..... Was hat das zu bedeuten. Zusammen mit dem finnischen Kollegen Jakob sucht sie nach einer Verbindung zwischen den Opfern und findet plötzlich eine Spur, die das Verschwinden ihrer Schwestern endlich klären könnte.....
Fazit und Meinung.: Ein interessanter fall führt uns ins eiskalte Island - ein Krimi der interessant und nicht unspannend ist. Man erfährt auch nebenbei eine ganze Menge über das Land und die Bewohner. Das Cover ist sehr ansprechend und gar nicht düster - der Krimi übrigens auch nicht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und die Lösung ist schlüssig und nachvollziehbar. Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buch und ich bin auf die Nachfolgebücher gespannt

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Veröffentlicht am 27.04.2024

Gelungener Serieneinstieg

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Ermittlerin Hildur von der Abteilung für vermisste Kinder, steht in dieser Krimireihe im Mittelpunkt des Geschehens. Gemeinsam mit dem finnischen Austauschpolizisten Jakob muss Hildur einen Fall lösen, ...

Ermittlerin Hildur von der Abteilung für vermisste Kinder, steht in dieser Krimireihe im Mittelpunkt des Geschehens. Gemeinsam mit dem finnischen Austauschpolizisten Jakob muss Hildur einen Fall lösen, der sie auch an ihre eigenen Grenzen bringt, hat sie doch immer noch mit einem Trauma aus ihrer Kindheit zu kämpfen.

„Die Spur im Fjord“ hat alles, was ein guter Krimi haben sollte: ein tiefgründiges Verbrechen, interessante Charaktere mit Ecken und Kanten und einen Handlungsort, der durch seine geographische Lage schon die richtige Atmosphäre beisteuert. Das alles ist hier zu einem mitreißenden und fesselnden Krimi miteinander verwoben. Die privaten Probleme, sowohl von Hildur als auch von Jakob, sind überzeugend in die eigentliche Krimihandlung eingebettet und bringen dem Leser die beiden Hauptcharaktere auf diese Weise Seite für Seite näher. Jeder hat hier sein Päckchen zu tragen, zerbricht aber nicht daran, sondern versucht eben das beste daraus zu machen. Der Fall wird natürlich geklärt, die angesprochenen privaten Probleme bleiben hingegen noch weiter offen, so dass man hier wohl erst in den Folgebänden einen Abschluss präsentiert bekommen wird.

Nichtsdestotrotz ist dieser erster Serienband um Hildur und Jakob ein gelungener Serieneinstieg, den ich hiermit gern weiterempfehle und den ich mit 4 von 5 Lesesternen bewerte.

Veröffentlicht am 04.02.2024

Viele interessante Stränge.

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Das Buch beginnt im Sommer 1550 mit einem Reiter, der von Westisland in den Süden reiste, um seinen Freund zu warnen.
Danach ging es im November 1994 weiter mit 2 jüngeren Mädchen, die den Schulbus verpassten ...

Das Buch beginnt im Sommer 1550 mit einem Reiter, der von Westisland in den Süden reiste, um seinen Freund zu warnen.
Danach ging es im November 1994 weiter mit 2 jüngeren Mädchen, die den Schulbus verpassten und sich zu Fuß auf den Heimweg machten - sie wurden nie wieder gesehen.
Danach beginnt die Geschichte im Oktober 2019: die Kriminalbeamtin Hildur Rúnsrsdóttir kam gerade vom Surfen, als ihre Chefin sie anrief und zur Arbeit rief. Gleichzeitig tauchte Pétur bei einem Mann auf, nachdem er aus dem Wohnhaus ausgebüxt ist.

Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Hildur ist Polizistin geworden und arbeitet in der Abteilung „Vermisste Kinder“. Seit ihre beiden jüngeren Schwestern vor 25 Jahren spurlos verschwunden sind, macht sie sich Vorwürfe, da sie an dem Tag nicht zur Schule gegangen ist, weil sie sich nicht wohl fühlte. Sie war mir sympathisch und hat mir unheimlich leid getan…

Pétur ist ein 15-jähriger Drogenabhängiger, der immer wieder aus dem Entzug ausbrach und bei einem 70-jährigen untertauchte, der ihn nicht nur mit Drogen versorgt - leider kann die Polizei ihm nur die eigenen Drogen nachweisen, da die Jugendlichen nicht aussagen.

Jakob, der Austauschkollege aus Finnland war mir auch sofort sympathisch. Und er und Hildur verstanden sich gut. Was leider nicht auf alle Ermittler zutraf.

Ab und zu gab es auch ein Kapitel über einen Unbekannten. Und dann ging es auch zurück in den Sommer 2019 - den Zeitenwechsel habe ich nicht verstanden und er wurde erst am Ende aufgelöst.

Was dann bei den Ermittlungen von mehreren Toten herauskam, hat mich erschüttert. Hildur hatte eine zentrale Schlüsselrolle, die aber erst gegen Ende herauskam. Das Ende fand ich gelungen, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden - aber dafür gibt es ja noch weitere Bände…

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