Cover-Bild Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont
Band 2 der Reihe "Timmendorfer Strand"
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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 02.04.2024
  • ISBN: 9783426529737
Anna Husen

Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont

Roman | Historische Familiensaga voller mitreißender Schicksale und starker Frauen

Die Familiensaga am Timmendorfer Strand geht weiter: Nun müssen Henriettes Zwillinge in den unsicheren Zeiten der Vorkriegsjahre ihren Weg finden und die Gefahren des Kriegs überstehen.

Timmendorfer Strand, 1924: Henriettes Zwillingstöchter, Julia und Christine – zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten – wachsen trotz der Schatten des Ersten Weltkriegs behütet in der Villa Sommerwind ihrer Familie auf. Während Julia als junge Frau alles daran setzt, ihren Traum zu erfüllen, Köchin der Villa Sommerwind zu werden, verliebt sich Christine in Maximilian, einen Freiheitskämpfer für politisch Verfolgte. Als dieser in Gefahr gerät, flieht Christine mit ihm und lässt ihre Tochter in der Obhut ihrer Schwester zurück. Julia, die jetzt mit ihrer Nichte und Mutter zu Beginn des Zweiten Weltkriegs auf sich allein gestellt ist, muss über sich hinauswachsen, um nicht nur sich, sondern ihre ganze Familie zu beschützen …

Anna Husen lässt die Geschichte des bezaubernden Ostsee-Kurorts Timmendorfer Strand auch in ihrem zweiten Familienroman lebendig werden.

Ein Roman voller mitreißender Schicksale, starker Frauen und der Bedeutung von Familie.

"Nostalgisch und lebensfroh lässt Anna Husens historische Familiensaga das Ostseebad Timmendorfer Strand lebendig werden ..." ― Berliner Lokalnachrichten

Erlebe Henriettes Geschichte in Band 1 der Familiensaga um die Villa Sommerwind: Das Glück am Horizont

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2024

Wünbares Buch

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"Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont" ist der zweite Band einer fesselnden Familiensaga von Charlotte Jacobi. Das Buch setzt die Geschichte der Frauen der Familie Sommerwind fort ...

"Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont" ist der zweite Band einer fesselnden Familiensaga von Charlotte Jacobi. Das Buch setzt die Geschichte der Frauen der Familie Sommerwind fort und entführt die Leser erneut in die Zeit der 1920er Jahre in Deutschland. Die Autorin schafft es, eine spannende und emotionale Erzählung zu kreieren, die durch starke Charaktere und historische Genauigkeit besticht.

Die Handlung dreht sich um die Schwestern Fanny und Luise sowie deren Cousine Emma, die in der Villa Sommerwind leben. Nach den Ereignissen des ersten Bandes stehen die Frauen vor neuen Herausforderungen und Veränderungen. Fanny, die sich als erfolgreiche Geschäftsfrau etabliert hat, muss sich gegen gesellschaftliche Widerstände und persönliche Rückschläge behaupten. Luise kämpft mit ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter und sucht nach einem Weg, ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Emma, die sich in der Männerdomäne der Wissenschaft behaupten will, steht vor großen beruflichen und privaten Entscheidungen.

Charlotte Jacobi versteht es, die Schicksale der Protagonistinnen geschickt zu verweben und die Leser in ihren Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Beschreibungen der Schauplätze und historischen Hintergründe sind lebendig und authentisch. Besonders gelungen ist die Darstellung der sozialen und politischen Umbrüche der Weimarer Republik, die die Lebenswege der Frauen maßgeblich beeinflussen.

Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist die tiefe Emotionalität, mit der die Autorin die inneren Konflikte und Entwicklungen ihrer Figuren schildert. Die Leser können sich leicht mit den Protagonistinnen identifizieren und mit ihnen mitfühlen. Die Themen Selbstverwirklichung, Emanzipation und der Kampf gegen gesellschaftliche Konventionen sind zentral und werden sensibel und überzeugend behandelt.

"Die Frauen der Villa Sommerwind. Die Hoffnung am Horizont" ist eine gelungene Fortsetzung der Familiensaga und bietet spannende Unterhaltung vor historischer Kulisse. Fans des ersten Bandes werden nicht enttäuscht sein und neue Leser finden schnell Zugang zur Geschichte und den Figuren. Charlotte Jacobi hat mit diesem Werk ein weiteres Mal bewiesen, dass sie eine Meisterin der historischen Erzählkunst ist.

Fazit: Ein mitreißendes und emotionales Buch, das historische Ereignisse und persönliche Schicksale gekonnt miteinander verbindet. Absolut empfehlenswert für alle Liebhaber von Familiensagas und historischen Romanen.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Eine wunderbare Fortsetzung. Zwei sympathische und authentische Protagonistinnen. Ein Setting, das zum Wohlfühlen einlädt.

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Im zweiten Teil der Timmendorfer Strand Saga von Anna Huse  begleiten wir diesmal die Zwillinge Julia und Christine, die man als Henriettes Töchter bereits im ersten Band kennenlernen konnte. Und wer bereits ...

Im zweiten Teil der Timmendorfer Strand Saga von Anna Huse  begleiten wir diesmal die Zwillinge Julia und Christine, die man als Henriettes Töchter bereits im ersten Band kennenlernen konnte. Und wer bereits Band 1 kennt, weiß dass die beiden Schwestern nicht unterschiedlicher sein könnten. Julia, der wilde Rotschopf, der zuerst handelt und danach nachdenkt und Christine, die ruhigere und besonnenere. Doch auch wenn die beide unterschiedlicher nicht sein können, verbindet sie stets die Liebe füreinander. Egal, was passiert, sie stehen zueinander und unterstützen sich. Während Julia und Christine ihre Träume verwirklichen, werden sie bald vor schwerwiegenden Entscheidungen gestellt, die bedingungslose Schwesternliebe auf die Probe stellt.
Bereits im ersten Teil hat Anna eine Protagonistin geschaffen, die man sofort ins Herz schließen muss. Und bei Julia und Christine ist es nicht anders gewesen. Da man die beiden aus Band 1 kennt, ist es etwas ganz Besonderes, nun die Zwillinge im Fokus stehen zu sehen. Es war sehr spannend, die beide junge Frauen auf ihren Wegen zu begleiten und zu beobachten wie aus zwei kleinen Mädchen, starke Frauen werden, die für das kämpfen, was sie lieben.
Neben altbekannten Charakteren, lernen wir in "Die Hoffnung am Horizont" auch neue Charaktere kennen und besonders ein bestimmter Koch hat es mir angetan. Aber auch ein kleines Mädchen, das sehr viel Wut in sich trägt und das ich gerne mal in den Arm genommen hätte.
Es war sehr schön in die Villa Sommerwind und nach Timmendorfer Strand zurückzukehren. Trotz aller Schicksalsschläge, die Band 1 geprägt haben, sind in der Villa Sommerwind auch schöne Dinge passiert und als Leserin habe ich mich in der Villa und in Timmendorfer Strand wohlgefühlt.
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Wenn ihr auf der Suche nach einer emotionalen, spannend und mitreißenden Familiensaga seid, dann kann ich euch die "Timmendorfer-Strand" Reihe und "Die Hoffnung am Horizont" sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.04.2024

Über einen längeren Zetraum passiert einiges Interessantes

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Die Frauen der Sommervilla: Die Hoffnung am Horizont, von Anna Husen, erschienen im Knaur Verlag am 02. April 2024

Taschenbuch 464 Seiten
Inhalt
Im zweiten Teil begleiten wir die Zwillinge Christine und ...

Die Frauen der Sommervilla: Die Hoffnung am Horizont, von Anna Husen, erschienen im Knaur Verlag am 02. April 2024

Taschenbuch 464 Seiten
Inhalt
Im zweiten Teil begleiten wir die Zwillinge Christine und Julia, sie sind beide sehr unterschiedlich und gehen ihren Weg. Der nicht immer geradeaus geht, gerade in Zeiten des Krieges. Es gibt auch viele unvorhergesehene Einschläge, die die Geschwister auseinanderreißt. Ihr Bruder Hardi bewahrt sie ein ums andere Mal vor einer großen Dummheit. Der Krieg ist lang und wir erleben hautnah, was sich am Timmendorfer Strand verändert.

Meine Meinung
Der Roman startet im Sommer 1924, noch ist alles beschaulich und das Hotel macht gute Umsätze. Die Gäste lassen sich gerne verwöhnen und kommen auch gerne wieder. Die Zwillinge Christine und Julia kommen langsam ins heiratsfähige Alter, doch sie haben jeder ihren eigenen Traum. Christine ist mittlerweile eine ausgebildete Krankenschwester, aber das reicht ihr nicht. Sie möchte Ärztin werden, aber ob ihr das gelingt in einer von Männer geprägten Welt? Und Julia, welchen Traum verfolgt sie? Wir treffen sie auffallend oft in der Küche.
Fast zeitgleich lernen sie ihre Freunde kennen, die aber auch zu ihnen passen, wie der Deckel auf den Topf.
Und auch innerhalb der Familie gibt es ein auf und ab. Wir müssen uns leider von lieb gewonnen Figuren verabschieden, aber es kommen neue dazu, die mitunter eine rasante Entwicklung vollführen.

Der Schreibstil von Anna Husen ist unverändert angenehm zu lesen und passt zur Zeit. Die Autorin führt uns durch 40 Jahre Familiengeschichte. Da kippt leider das ein oder andere interessante Thema hinten rüber, dafür entdecken wir hier geschichtliche Hintergründe, die man so vielleicht noch nicht kennt. Es ist eine schlimme Zeit, man weiß nicht, wem man vertrauen kann. Selbst bei den eigenen Familienmitgliedern ist man vorsichtig, besonders wenn dann noch die NSDAP im Hotel verkehrt. Der zweite Teil der Reihe lässt uns auch wieder mit einigen offenen Fragen zurück.

Fazit
Ich habe Christine und Julia gerne begleitet und fand es auch sehr spannend, wie sich alles entwickelt hat. Bei einigen Kapiteln war mir persönlich der zeitliche Sprung zu groß, irgendwie hatte ich das Gefühl, es fehlt etwas bzw. es ist nicht zu Ende erzählt. Was mir aber gut gefallen hat, ist, dass der Krieg nicht so sehr im Vordergrund steht. Hier geht es vorrangig um die Familie, insbesondere um die Frauen der Sommervilla. Die auch hier wieder starke Persönlichkeiten sind, die dem Krieg ein Schnippchen schlagen. Von mir gibt es 4 🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 31.03.2024

Unterhaltsamer historischer Roman

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Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich deshalb ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich deshalb gleich Feuer und Flamme dafür.

Die Geschichte dreht sich um Henriettes doch sehr unterschiedliche Zwillingstöchter, Julia und Christine, die trotz der Schatten des Ersten Weltkriegs behütet in der Villa Sommerwind ihrer Familie aufwachsen. Während Julia als junge Frau alles daran setzt, ihren Traum zu erfüllen, Köchin der Villa Sommerwind zu werden, verliebt sich Christine in Maximilian, einen Freiheitskämpfer für politisch Verfolgte. Als dieser in Gefahr gerät, flieht Christine mit ihm und lässt ihre Tochter in der Obhut ihrer Schwester zurück. Julia, die jetzt mit ihrer Nichte und Mutter zu Beginn des Zweiten Weltkriegs auf sich allein gestellt ist, muss über sich hinauswachsen, um nicht nur sich, sondern ihre ganze Familie zu beschützen …

Ich habe sehr gut in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Fall. Er passt gut zu dem Genre, ist sehr bildhaft und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Der einzige Negativpunkt: Es gab sehr schnelle, plötzliche Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel, die mich anfangs etwas irritiert haben. Daran habe ich mich gewöhnt im Laufe der Zeit, aber mir ging es manchmal etwas zu schnell und hastig.

Die beiden doch sehr unterschiedlichen Schwestern sind im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Ich habe ihre Entwicklung sehr gerne verfolgt - auch wenn ich nicht immer ihr Denken und Handeln zu 100% nachvollziehen konnte. Jedenfalls gab es einige Auf und Abs, die unterhaltsam beschrieben wurden. Längen gab es nur wenige. Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn noch einige Fragen offenbleiben. Diese werden bestimmt im Nachfolgeband gelüftet. Ich wurde von dem Buch gut unterhalten und ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.04.2024

Zu viel Drama

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1924, Timmendorfer Strand: Julia und Christine sind zu hübschen jungen Frauen herangewachsen. Obwohl sie Zwillingsschwestern sind, könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Christine ist zurückhaltend ...

1924, Timmendorfer Strand: Julia und Christine sind zu hübschen jungen Frauen herangewachsen. Obwohl sie Zwillingsschwestern sind, könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Christine ist zurückhaltend und ernsthaft. Sie arbeitet als Krankenschwester, aber ihr großer Traum ist es, Ärztin zu werden. Ihre Schwester Julia ist ein Hitzkopf und bekannt für ihre Wutausbrüche. Sie will Köchin werden und eines Tages die Küche des Hotels Villa Sommerwind leiten. Leider findet dieser Plan nicht die Zustimmung ihrer Eltern. Als Christine Maximilian kennenlernt, schwebt sie im siebten Himmel. Gerne sieht sie darüber hinweg, daß er ein Freiheitskämpfer ist. Auch Julia findet in Johannes die Liebe ihres Lebens. Doch das Glück währt nicht lange, dann bricht der Zweite Weltkrieg aus. Maximilian bringt durch seine Arbeit im Untergrund die Familie in Gefahr und muß fliehen. Jetzt muß ausgerechnet Julia die Verantwortung für das Hotel und die Menschen, die sie liebt, übernehmen.

Im zweiten Teil ihrer Geschichte um "Die Frauen der Villa Sommerwind" erzählt Anna Husen die Jahre 1924 bis 1946. Der Roman trägt den Titel "Die Hoffnung am Horizont". Dieser Roman könnte so vieles sein. Spannend, tragisch und voller Liebe. Doch leider hat die Autorin durch ihren Sprachstil einiges von dieser Geschichte kaputt gemacht, indem sie zu theatralisch wurde. Dazu kommen noch die ständigen Wiederholungen. Gefühlt auf jeder Seite zog jemand scharf die Luft ein, bekam einen Knoten im Magen, schnalzte mit der Zunge oder hob mißbilligend die Augenbrauen. Die vielen Tränenausbrüche will ich gar nicht mehr erwähnen. Das geht auf die Dauer an die Nerven und ermüdet gewaltig. Für die Grundidee zu dieser Geschichte ist das sehr schade, denn die Handlung könnte mit weniger Pathos sehr lesenswert sein. Man spürt nämlich genau, was die Menschen in den Kriegszeiten empfinden und ist ganz bei ihnen. Ihre Schicksale können einen nicht kalt lassen. Deshalb finde ich es doppelt schade, daß man diesen Roman nicht so genießen kann, wie er es verdient hätte.

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