Cover-Bild Vampyria - Der Hof der Finsternis
Band 1 der Reihe "Die Vampyria-Saga"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Dark
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 21.06.2023
  • ISBN: 9783734163470
Victor Dixen

Vampyria - Der Hof der Finsternis

Roman - Vampire in Versailles: Der Auftakt der großen romantischen Fantasy-Saga
Bernd Stratthaus (Übersetzer)

Traust du dich, mich zu lieben? Der Auftakt der großen Vampir-Saga »Vampyria« aus Frankreich.

Jeanne Froidelac wird sterben. Denn sie befindet sich gegen ihren Willen in der Kutsche eines in sie verliebten adeligen Vampirs auf dem Weg nach Versailles. Am Hof der Finsternis herrscht nämlich seit 300 Jahren Ludwig der Unwandelbare als König der Vampire. Während die Adeligen nichts mehr begehren, als durch die Gunst des einstigen Sonnenkönigs unsterblich zu werden, müssen einfache Menschen wie Jeanne ihr Blut als Steuer abgeben. Doch zum Glück wird sie für eine Adelige gehalten, die nach ihrer Ausbildung in eine Vampirin verwandelt werden soll, falls sie die gefährlichen Prüfungen besteht. Doch Jeanne hat andere Pläne: Sie wird dem König nicht dienen, sondern ihn stürzen! Denn sie kennt nur ein Ziel: Rache.

Lass dich von Victor Dixen in seine opulente Vampyria-Welt entführen:
1. Der Hof der Finsternis
2. Der Hof der Wunder
3. Der Hof der Stürme

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2025

Vampyria - Der Hof der Finsternis von Victor Dixen

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Ich liebe Vampirbücher und so ist es nicht verwunderlich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Ich muss aber gestehen, dass ich immer ein wenig die Befürchtung habe, dass es nichts Neues zu entdecken ...

Ich liebe Vampirbücher und so ist es nicht verwunderlich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Ich muss aber gestehen, dass ich immer ein wenig die Befürchtung habe, dass es nichts Neues zu entdecken gibt und dass es zu viele Parallelen zu anderen Büchern dieser Art gibt. In diesem Buch war das in meinen Augen überhaupt nicht der Fall. Die Idee war komplett neu und irgendwie anders als erwartet. Ich war von Seite eins an gefesselt. Victor Dixen redet nicht lange um den heißen Brei herum und kommt direkt zum Punkt. Dabei ist er in meinen Augen sehr kreativ und in einigen Bereichen geht er stark Detail, was mir wirklich gefallen hat. So wird zum Beispiel bei einem Dinner die komplette Menükarte abgedruckt, die mich in ihrer Kreativität und Detailliertheit gleichzeitig fasziniert und angewidert hat. Für mich persönlich eine der großen Stärken des Buches.

Auch die Welt ist sehr spannend und bietet unheimlich viel Potenzial für die folgenden Bände. Die Vampire nehmen in diesem Buch eindeutig die Rolle der Bösen ein und ich muss gestehen, dass sie mich mit jeder Seite mehr angewidert haben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich kam beim Lesen schnell voran. Einzig mit den Namen der Charaktere habe ich zu Beginn etwas gehadert.

Mit Jeanne, der Hauptprotagonistin, habe ich mich leider etwas schwer getan. Ich fand sie an vielen Stellen naiv und leider auch sehr kaltblütig und erbarmungslos. Auch hat es mir etwas an Emotionen bei ihr gefehlt. Glücklicherweise beginnt am Ende des ersten Bands ihre Charakterwandlung und so bin ich gespannt, wie sie sich in den Folgebänden weiterentwickeln wird. Auch zu den anderen Charakteren habe ich kaum eine Bindung aufgebaut und das, obwohl der Leser eigentlich viel von den einzelnen Personen erfährt. Zum Ende hin konnte mich das Buch noch mal komplett überraschen. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und so bin ich wirklich gespannt wie es im nächsten Teil weiter geht.

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Veröffentlicht am 22.05.2024

Brutal, geheimnisvoll und düster!

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Victor Dixen erzeugt durch seine bildhafte Sprache eine düstere Atmosphäre voller spannungsgeladener Momente. Seine brutalen und blutigen Darstellungen schockieren aufgrund der Grausamkeit. Gemischt mit ...

Victor Dixen erzeugt durch seine bildhafte Sprache eine düstere Atmosphäre voller spannungsgeladener Momente. Seine brutalen und blutigen Darstellungen schockieren aufgrund der Grausamkeit. Gemischt mit den Geheimnissen und Intrigen am Hof, bot die Geschichte Abwechslung und Dramatik zugleich.

Der Autor lässt seine Vampire schön, stark und abgrundtief böse auftreten. Sie sind arrogante, emotionslose Raubtiere, die ihren Hochmut und ihre Herablassung offen zur Schau tragen. Sehr anschaulich wird auch das blutige Spiel zwischen Vampir und Mensch dargestellt. Das Machtgefälle hätte nicht deutlicher sein können. Insgesamt fand ich die Charakterdarstellungen, ihre Gedanken und Motivationen vielfältig und interessant.

An sich hatte die Geschichte ein paar Längen, viele Hilfestellungen und Zufälle, die die Handlung recht einfach vorantrieben. Trotzdem hatte ich vor allem an der düsteren Darstellung der Vampire und der hinterlistigen Gesellschaft am Hofe meine Freude.

Fazit: Victor Dixen hat mit »Vampyria - Der Hof der Finsternis« einen blutigen, brutalen Ton angeschlagen, der mich in die Intrigen beim Hof und die gefährlich, abgründige Welt der Vampire geführt hat.

Die ganze Rezension gibt es auf unserem Blog!

Veröffentlicht am 11.03.2024

Vampyria Band 1

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Vampyria hat mich hohen Erwartungen gelockt. Ich hatte auf Blut, Intrigen, Vampire, Historie gehofft und das wurde nur zum Teil erfüllt.
Historisch ist dieser Band eher weniger. Wenn wir von Ludwig, den ...

Vampyria hat mich hohen Erwartungen gelockt. Ich hatte auf Blut, Intrigen, Vampire, Historie gehofft und das wurde nur zum Teil erfüllt.
Historisch ist dieser Band eher weniger. Wenn wir von Ludwig, den Unwandelbaren sprechen, dann ist damit Ludwig, der XIV gemeint. Er hat sich 1715 dem Geheimritual unterzogen, welches ihn unsterblich machte. So konnte er Vampyria erschaffen und Europa unter seine Herrschaft bringen. Es sind fast dreihundert Jahre vergangen und es gibt auch eine neue Zeitrechnung. Das Buch spielt im Jahr der Finsternis 299 (nach heutiger Rechnung wäre es 2015).
Es herrschen in dieser Welt mehrere Klassensysteme und die einfachen Bürger sind gezwungen jeden Monat ein Zehntel ihres Blutes an Magna Vampyria zu spenden. Ein wenig Blut erwartet uns als Leser auf jeden Fall. Vor allem der Anfang fängt brutal an und man wird direkt in die Geschichte geworfen.
Es gibt immer noch historische Züge in der Geschichte. Es gibt Kutschen, Adelstitel, ausladende Barockkleider, Bälle, Debüts am Hof, Zofen, Scheiterhaufen, die altertümliche medizinische Versorgung, aber auch ein paar moderne Aspekte kommen vor, die dabei etwas surreal wirken, wie Vegetarier, Jeans und Kaugummi.

Unsere Protagonistin Jeanne ist die Tochter einer Apothekerfamilie, die es geschafft hat durch eine Lüge zu überleben und auf den Weg zu Versailles ist. Sie hat dabei die Identität einer jungen Adeligen angenommen. Sie ist in Begleitung von Alexandre de Mortange, der sie mitnimmt und als Mündel des Königs in den großen Marstall, die Schule des Königs der Finsternis, bringt. Dort soll sie mit anderen adeligen Söhnen und Töchtern des Adelsstandes die höfischen Regeln lernen, um sich auch für den Schluck des Königs zu bewerben, der nicht nur einen kleinen Teil Unsterblichkeit verspricht, sondern auch die Gunst des Königs.
Sie schmiedet Rachepläne, lügt und betrügt bei den Prüfungen, verletzt dabei ihre Verbündeten und hat auf ihrem Weg mehr Glück als Verstand.
Immer wieder gerät sie durch ihre unbedachten Aktionen und Handlungen in Gefahr und wird immer nur mit Glück aus den Situationen gerettet.
Jeanne ist keine Protagonistin, die versucht durch Ehrlichkeit und Empathie zu überzeugen. Sie ist sehr egoistisch und blind vor Trauer und Rache, weshalb sie keine Rücksicht auf andere nimmt. Das macht sie zu einem besonderen Charakter, den man nicht oft erlebt und was dem ganzen viel Spannung gibt.

Der Beginn des Buches war sehr aufreibend und las sich sehr schnell. Dann wurde es nach knapp 150 bis 200 Seiten recht zäh, so dass ich kurz davor war abzurechen. Jeanne ist mir zu dem Zeitpunkt sehr auf die Nerven gegangen und ich hatte das Gefühl, dass Probleme geschaffen wurden, die auch hätte vermeidbar sein können und nur um immer wieder Drama zu erzeugen.
Auch einige spätere Stellen wirkten auf mich erstmal unnötig, nur um einen Nebenhandlungsplatz mit Spannung zu füllen, wie das Geheimnis von Poppy und Naoko. Ich hoffe nur, dass vor allem Naokos Geheimnis in den späteren Bänden noch mehr Bedeutung zufällt, andernfalls wäre das eine unnötige Handlung gewesen.
Die Grundatmosphäre des Buches ist düster und alles andere als romantisch oder kitschig. Jeanne spürt immer wieder Gefahren im Nacken und die Intrigen innerhalb der Schule sind auch nicht zu unterschätzen.
Victor Dixens Vampire sind brutale und finstere Kreaturen, die keine Gnade gegenüber den Menschen kennen. Die Prüfungen machen es umso deutlicher, wie grausam sie sind und sich an dem Leid anderer ergötzen. Eines der Menüpunkte fand ich auch sehr grausam.

„Süßer Likör der Nonnen von Brive. Spezialität der Nonnen aus dem Hospiz von Brive-öa-Gaillarde, von Diabetikern, die mit Zuckerwerk gemästet worden sind“ (Seite 365)

Auch bei den Vorbereitungen zu den Prüfungen, wie die Gigue mit den Vampirgeigen war nicht ohne.
Wenn man über die zäheren Stellen weiterliest, nimmt das Buch sehr gut Fahrt auf und ich konnte es gegen Ende kaum noch aus der Hand legen.

Die eingebaute Liebesgeschichte kam für mich plötzlich und etwas unrealistisch herüber. Dennoch hat mich die Geschichte jetzt endgültig für sich gewonnen und ich bin froh, dass ich nicht abgebrochen habe.
Innerhalb des Buches finden wir am Anfang einmal eine Karte von Magna Vampyria und dann eine Ordnung der Sterblichen sowie einen Codex und eine Hierarchieauflistung. Der Autor hat sich bei der Struktur der Welt viele Gedanken gemacht.

Die Geschichte hielt einige Wendungen bereit und war auch nicht vorhersehbar. Das Buch hat kleine Schwächen, gleicht sie aber im späteren Verlauf durchaus aus.

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Veröffentlicht am 01.12.2023

Wart ihr schon mal in Versailles?

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Ich selbst möchte da unbedingt mal hin, aber bitte nicht unter den Umständen wie Jeanne aus Vampyria Hof der Finsternis von Victor Dixon. Denn das ist schon ne ganz andere Hausnummer.

Zum einen weil ...

Ich selbst möchte da unbedingt mal hin, aber bitte nicht unter den Umständen wie Jeanne aus Vampyria Hof der Finsternis von Victor Dixon. Denn das ist schon ne ganz andere Hausnummer.

Zum einen weil die Welt in der Buchreihe von Vampiren beherrscht wird und das keine Kuschelvampire sind, sondern echte Raubtiere. Zum anderen hat der Hof hier etwas sehr Düsteres und weniger prunkvolles an sich. Diese bedrückende Atmosphäre aufgrund der Unterdrückung durch die Vampire bringt der Autor super rüber. Und zwar den ganzen Roman über. Man wird von Anfang an hineingeworfen und mit all der Brutalität konfrontiert. Daher kann man sich auch gut in Jeanne hineinversetzen, die ebenfalls unvorbereitet diese Grausamkeit erleben und sich darauf einstellen muss.

Aber: Jeanne ist auch einer der wenigen Figuren in einem Buch, die ich ständig angeschrien habe, was sie denn da wieder für einen Bockmist veranstaltet. Versteht mich nicht falsch: Ich kreide das dem Autor nicht an, denn er hat es konsequent durchgezogen, wo andere schon längst die Bremse gezogen hätten. Es passt auch zur Protagonistin und ihrer Sturheit, dass sie das alles tut. Aber trotzdem hat mich ihr Verhalten immer mehr frustriert. Da bin ich echt mal gespannt, wie sie das im zweiten Band weiter voranzutreiben will.

Die Handlung an sich ist sehr spannend aufgebaut. Nur hin und wieder zieht sie sich etwas und mancher Nebenstrang wirkt etwas willkürlich. So nach dem Motto: Okaay, warum hat es das jetzt gebraucht? Auch bestimmte Andeutungen in Richtung der von Vampiren nicht besetzten Gebiete passen nicht recht zu der barocken Zeitblase, die Ludwig der Vierzehnte mit seiner Machtübernahme geschaffen hat. Viel kann ich darüber leider nicht verraten, ohne zu spoilern. Aber das hat mich schon rausgerissen in der Art: Hä, wie soll das gehen?

In jedem Fall macht es Lust auf Band 2 und deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Pfählen.

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Veröffentlicht am 20.11.2023

Alles auf Rache!

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Titel: Vampyria-Der Hof der Finsternis

Autor: Victor Dixen

Verlag: Blanvalet

ISBN: 978-3-7341-6347-0

Seiten: 493

Bewertung: 4/5



Inhalt

Im Reich von Vampyria müssen die einfachen Menschen ihr Blut ...

Titel: Vampyria-Der Hof der Finsternis

Autor: Victor Dixen

Verlag: Blanvalet

ISBN: 978-3-7341-6347-0

Seiten: 493

Bewertung: 4/5



Inhalt

Im Reich von Vampyria müssen die einfachen Menschen ihr Blut als Steuer, für die adligen Vampire abgeben. Die Menschen fürchten die Vampire und ganz besonders den Untoten Sonnenkönig Ludwig XIV. So auch die Familie Froidelac, sie wird fast vollständig ausgelöscht, nur die junge Jeanne gelingt es durch einen Trick sich zu retten. Sie wird für die adlige Diane de Gastefriche gehalten und wird zur Schule des Großen Marstalls gebracht, um dort unterrichtet zu werden. Aber Jeanne hat nur ein Ziel und das ist Rache...



Cover

Das Cover ist sehr passend. Es wirkt düster und geheimnisvoll. Die goldene Sonne als Türklopfer sieht wunderschön aus.



Meinung

Die Geschichte beginnt sofort spannend und actionreich. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und das Buch liest sich sehr schnell. Die Hauptprotagonistin ist sehr tough und mutig, sie hat mir sehr gefallen. Direkt am Anfang passieren schon so einige heftige Dinge und lassen schon vermuten, dass diese Geschichte kein klischeehafter Vampirroman ist. Auch die Atmosphäre ist sehr düster und spannungsgeladenen. Auch die anderen Charakteren sind interessant , doch zum Teil etwas weniger gut durchschaubar. Auch ist es zwischenzeitlich etwas zäh und die Story etwas langatmig. Doch am Ende überschlagen sich die Ereignisse und ein Plottwist jagt den anderen.



Fazit

Eine spannende und sehr blutige Geschichte mit außergewöhnlichen Charakteren. Die Atmosphäre und das Setting sind düster und voller Geheimnisse. Ein toller Auftakt einer neuen Reihe und ich bin sehr gespannt, wie es mit Jeanne weiter geht.



Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar.

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