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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2020

Das Auge des Golem

Bartimäus - Das Auge des Golem
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Band zwei unterscheidet sich im Stil nicht viel von Band eins. Er fällt nicht besonders aus und zwischen den Büchern liegen zwei Jahre. Nathanael hat sich weiterentwickelt und ist zu einem jungen Mann ...

Band zwei unterscheidet sich im Stil nicht viel von Band eins. Er fällt nicht besonders aus und zwischen den Büchern liegen zwei Jahre. Nathanael hat sich weiterentwickelt und ist zu einem jungen Mann geworden. Er ist ehrgeizig und selbstbewusst.
Bartimäus hat sich überhaupt nicht verändert. Er ist gewohnt sarkastisch und dadurch sehr unterhaltsam.
Dennoch finde ich die Charaktere sehr blass und durchsichtig erstellt. Ihre Motive nicht nachvollziehbar. Dem Protagonisten Nathanael kommt man nicht nahe. Er wirkt immer sehr weit weg vom Leser. Ihm fehlt die emotionale Tiefe, genauso wie Bartimäus.
Er ist ein Dschinn und dass diese Wesen durchaus Frech sind, ist völlig ok. Trotzdem ist es komisch, dass seine Persönlichkeit so kindisch dargestellt wird, trotzig und launisch, wie ein Teenie.
Leider sind die Randkommentare bzw. Fußnoten von Bartimäus immer noch sehr mühsam zu lesen und reißen einen auch gerne aus dem Lesefluss.
Band zwei hat zwar seinen Reiz, aber kann sich leider auch nicht von Band 1 hervor heben. Es ist ein durchschnittliches Buch und hat auch seine kurzen Höhen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2020

Das Amulett von Sarmakand

Bartimäus
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Als ich mit Bartimäus angefangen habe, hatte ich schon ein wenig Sorge, dass es nicht so gut werden würde und mich auch nicht so fesselt.
Leider blieb Bartimäus auch auf der Welle eines mittelmaßes.
Ich ...

Als ich mit Bartimäus angefangen habe, hatte ich schon ein wenig Sorge, dass es nicht so gut werden würde und mich auch nicht so fesselt.
Leider blieb Bartimäus auch auf der Welle eines mittelmaßes.
Ich habe selten für ein Buch solange gebraucht. Die Seiten haben sich oft sehr lange gezogen und es kam wir oft genug vor, als würde es nicht voran gehen. Dabei lag es weder an der Schrift, noch an der Größe der Schrift.
Ich denke, es liegt wirklich an der Geschichte und den Fußnoten, die häufiger vorkommen, so dass man aus dem Text gerissen wird, um sie zu lesen. So liest man und liest man und es werden nicht weniger Seiten. Gefühlt liest man zig Seiten und hat vielleicht drei geschafft.
Einerseits bekommt man eine komplett eigene Welt aus Zauberern, Dämonen, Dschinns und anderen Wesen präsentiert, aber leider auch eine sehr zähe Story. Grade die Fußnoten machen den Text oft langatmig.
Das Gefühl für die Charaktere kommt erst später auf und ich habe lange gebraucht um mit Bartimäus und Nathanael warm zu werden. Dennoch gab es eine Spannungskurve, so dass ich gegen Ende am Ball blieb und es sogar die Spannung auf das nächste Buch gab, auch, wenn es keinen Cliffhanger gab.
Im Buch selbst gab es abwechselnd die Sicht zwischen Nathanael und Bartimäus, was immer sehr interessant zu lesen war.

Bartimäus ist ein interessantes Buch, was jedoch nicht ganz zu 100% meine Erwartungen erfüllt hat und nicht dem entspricht, was ich sonst lese. Es macht sie nicht schlechter, einfach nur anders.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Das Sterben des Lichts

Skulduggery Pleasant 9 - Das Sterben des Lichts
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Das große Final von Skulduggery Pleasant.
Alles, worauf die Bücher hingearbeitet haben, trifft hier zusammen. Nach den turbulenten Fällen in den vorherigen Bänden, sehen wir uns nun dem großen Showdown ...

Das große Final von Skulduggery Pleasant.
Alles, worauf die Bücher hingearbeitet haben, trifft hier zusammen. Nach den turbulenten Fällen in den vorherigen Bänden, sehen wir uns nun dem großen Showdown gegenüber. Es geht actionreichen zur Sache.
Darquise treibt ihr Unwesen und jeder der im Weg steht, wird eliminiert. Wie soll Skulduggery es mit ihr aufnehmen, wenn sie allein durch Gedanken ihre Gegner töten kann?
Was hat Derek Landy sich bei dieser Story gedacht?
Er zieht alle Register der Schreibkunst und haut noch mal richtig rein. Er wechselt hierbei die Perspektiven verschiedener Charaktere, die sich mit der Zeit zur Gesamtstory verbinden.
In diesem Band bekommen wir als Leser noch mehr Hintergrundinformationen, noch mehr Details und noch mehr Eindrücke über die Welt der Sanktuarien.
Derek Landy beherrscht es perfekt die Spannungskurve zu lenken und den Leser mitfiebern zu lassen. Er geizt nicht mit Spannung, Aktion und er schreckt auch nicht vor Tod und Zerstörung zurück. Etwas, was viele Autoren nicht schaffen.
Auch verliert er den witzigen Humor nicht und den Spaß zwischen den einzelnen Charakteren. Gezielt führt er den Leser durch die Geschichte und zu einem Ende.

Ein Autor, von dem ich hoffe, noch mehr lesen zu können und der hoffentlich niemals unter Schreibblockaden leidet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Duell der Dimensionen

Skulduggery Pleasant 7 - Duell der Dimensionen
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Band 7 von Skulduggery Pleasant geht genauso spannend weiter, wie eins bis sechs. Derek Landy bleibt seinen Strukturen aus witzigen Dialogen und Action treu. Die brutalen Szenen nehmen auch in diesem Band ...

Band 7 von Skulduggery Pleasant geht genauso spannend weiter, wie eins bis sechs. Derek Landy bleibt seinen Strukturen aus witzigen Dialogen und Action treu. Die brutalen Szenen nehmen auch in diesem Band nicht ab und es wird düsterer. Mit jedem Band kann ich sagen, dass es düsterer wird.

Er lässt seine Charaktere wachsen und vertieft auch die Beziehung zu ihnen. Das Ende des Buches ist wieder mit einem Cliffhanger verbunden, so dass man direkt mit dem nächsten Band anfangen möchte.

Nachlässig wird der Autor hier auf keinen Fall. Auch wird die Story nicht ausgeschlachtet und wird langweilig. Man merkt deutlich, dass Derek Landy sich mit seinen Charakteren beschäftigt hat und auch mit der Story. Er folgt weiterhin dem Handlungsstrang und seinem roten Faden, ohne große Abschweifungen oder dass die Geschichte in die Länge gezogen wird.

Als Leser erwartet uns wieder spannende Seiten mit viel Humor, Fantasy und Action. Mit jedem Band weiß der Autor, wie er seine Leser fesseln kann.

Einfach nur ein Must-Read!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Passage der Totenbeschwörer

Skulduggery Pleasant 6 - Passage der Totenbeschwörer
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Band 6 von Skulduggery Pleasant und es geht brisant weiter.

Dieser Band knüpft direkt an die Geschehnisse zum Vorband an und der Autor versteht, wie er seine Figuren lenken und führen muss. Er erschafft ...

Band 6 von Skulduggery Pleasant und es geht brisant weiter.

Dieser Band knüpft direkt an die Geschehnisse zum Vorband an und der Autor versteht, wie er seine Figuren lenken und führen muss. Er erschafft fesselnde Charaktere, die mit jedem Band mehr und mehr wachsen. Sie bekommen weitere Tiefe und wurden weiter ausgearbeitet, ohne dass es jedoch zu extrem wirkt.

Die herrlichen und witzigen Dialoge bleibt Derek Landy seinen Lesern treu und auch hier merkt man deutlich, dass sich der Schöpfer mit seinem Werk auseinander gesetzt hat.

Er hat einen klaren Handlungsstrang für jeden Band und den Handlungsstrang, der uns als Leser auf das große Finale hinführt. Wunderbar klar geschrieben.

Ich betonte ja schon die Gespräche, die die ganze Geschichte immer wieder auflockert und eine gewisse Prise Humor verleiht.

Jedoch finde ich die Altersempfehlung ab 12 nicht mehr gerecht. Ich würde das Alter tatsächlich etwas höher ansetzen, da einige Seiten doch sehr brutal beschrieben sind. Der Autor nimmt dabei kein Blatt vor dem Mund. Daher würde ich hier erst ab 14 oder 15 sagen.

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