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Veröffentlicht am 07.02.2026

Black Dagger Legacy Band 2

Tanz des Blutes
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„Black Dagger Legacy“ ist eine Spin off Reihe zur Hauptserie „Black Dagger“. Die Bände sollten zwischen den Hauptbüchern gelesen werden.

Kuss der Dämmerung (Story zwischen 26 und 27)
Tanz des Blutes ...

„Black Dagger Legacy“ ist eine Spin off Reihe zur Hauptserie „Black Dagger“. Die Bände sollten zwischen den Hauptbüchern gelesen werden.

Kuss der Dämmerung (Story zwischen 26 und 27)
Tanz des Blutes (Story zwischen 28 und 29)
Zorn des Geliebten (Story zwischen 30 und 31)
Schwur des Kriegers (Story zwischen 33 und 34)

Ich bin ein großer Fan der Reihe und verfolge sie seit etwa zehn Jahren. Daher ist das Spin off ein muss. Vor allem wird nicht nur die Geschichte der Rekruten erzählt, sondern auch die Hauptstory mit weitergeführt, die relevante Informationen für die weiteren Bände beinhalten.
Das Buch spielt dabei aus der Sicht von einem der Rekruten, aber auch von einem der Brüder und dessen Shellan.
In diesem Fall von Rhage und Mary und Axe und Elise.

Das Buch ist im typischen Stil von J. R. Ward geschrieben und man ist direkt in der Handlung drin. Sie geizt nicht mit Action, Gefühlen und Erotik. Die Seiten fliegen nur so vorbei und das Buch ist schneller durchgelesen, als man denkt.

Dieser Band wirft dabei nicht nur einen Blick auf Rhage und Mary, wie es ihnen nach der Vereinigung weiter geht, sondern greift auch die angedeuteten Probleme auf, die in den vorherigen Bänden schon angekündigt wurden. Hier spitzen sie sich zu und auch, wenn ich mit dem Thema nur schwer etwas anfangen kann, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis es zwischen Rhage und Mary aufkommt.
Ich habe Rhage nie als Typ dafür gesehen und weiß nicht, ob das notwendig ist eine Art 2.0 Love Story daraus zu machen, die ins Happy End Elterndasein übergeht.
Es darf – meiner persönlichen Meinung nach – auch Paare geben, die ohne Kinder glücklich sind.

Während also Rhage und Mary einen Nebenstrang mitbilden, geht es aber hauptsächlich um den Vampirkrieger Axe und Elise.
Axe kennt man schon aus dem ersten Legacy Band. Er ist im Trainingsprogramm der Bruderschaft und stammt aus ärmlichen Verhältnissen.
Hier wird sehr gut beschrieben, wie schwer ist Hoffnung los zu lassen und wie viel Trauma anrichten können. Axe kümmert sich wenig um sich selbst und ist auf einem Selbstzerstörungstrip.
Er hat nicht viel im Leben, außer die Kämpfe und Sex. Da er auch nicht viel Geld hat, nimmt er den Job als Bodyguard einer Vampiraristokratin an.

Elise stammt aus der Glymera und ihr Vater ist nach dem Tod ihrer Cousine (Handlung von Band 1) übermäßig besorgt um sie. Aus diesem Grund stellt er Axe ein, der sie überwachen soll. Im Haus herrscht zum Tod ihrer Cousine ein starkes Schweigen. Die Trauer wiegt schwer und hier greift die Autorin stark das Thema auf, wie wichtig Trauerbewältigung ist.
Elise ist dabei eine starke Persönlichkeit und kein verwöhntes Püppchen. Sie hat auch keine Vorurteile gegenüber Axe. Sie geht dabei ihren eigenen Weg und löst sich von den Traditionen der Vampir-Aristokratie und die Rolle der Frau, die eigentlich nur ein Schattendasein führen soll.

Es ist kein neues Schema, was J. R. Ward hier aufgreift. Ihre Buchreihe funktioniert genau darauf, doch die Art und Weise, wie alle Stränge immer wieder zusammen laufen, sie Probleme über Bücher hinweg Stück für Stück aufbaut, macht es so spannend, sie zu verfolgen und weiterzulesen.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Crushing Souls

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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„Crushing Souls“ war mein erstes Buch von Carolin Wahl. Die Thematik von Formel 1 hat mich ein wenig abgeschreckt, da ich mit dem Thema keine Berührungspunkte habe und nicht sicher vor, wie stark es im ...

„Crushing Souls“ war mein erstes Buch von Carolin Wahl. Die Thematik von Formel 1 hat mich ein wenig abgeschreckt, da ich mit dem Thema keine Berührungspunkte habe und nicht sicher vor, wie stark es im Fokus steht.
Denn Fiona und Duncon lieben die Formel 1.
Duncon ist Rennfahrer im Team von Fionas Vater und für die junge Frau steht fest, dass sie nach ihrem Abschluss in dem Bereich Fuß fassen möchte, was durch ihren Vater und durch ihrem Namen nicht so einfach ist.

Der Einstieg ins Buch war nicht so einfach. Viele Namen, viele Charaktere und Konstellationen mit denen man sich erst zurecht finden musste. Es war schnell klar, worin Fionas Problem und kommende Charakterentwicklung lag.
Fiona ist zwar eine reiche Tochter, aber kämpft für ihr Unabhängigkeit und um die Aufmerksamkeit ihres Vaters. Sie ist bodenständig und keine verwöhnte Prinzessin. Sie ist sich auch nicht zu Schade „Mädchen für alles“ auf der Arbeit zu sein und anzupacken, wo

Bei Duncan war nicht so schnell klar, was sein Thema ist und auch, wenn im Klappentext steht, dass er arrogant sein soll, wirkte er auf mich nicht wie ein arroganter Rennfahrer, wenn ich seine Sicht gelesen habe. Er war ehrgeizig und auf seine Leistung fixiert, aber nicht arrogant.
Um den Punkt von Duncans Vergangenheit wurde ein großes Geheimnis gemacht und wieso er plötzlich nicht mehr gut auf Fionas Vater zu sprechen ist.

Viele Kapitel waren am Anfang wie zwei separate Handlungsstränge, die dann langsam zueinander führten und der Plott war dabei recht vorhersehbar.
Es gab einige unterhaltsame Stellen, aber wenig Spannung, so dass es sich manchmal sehr langatmig angefühlt hat.

Fiona und Duncan wirkten für mich wie zwei Charaktere, die zwar miteinander zu tun haben, aber nebeneinander existieren. Das Knistern, die Anziehung…Ich konnte es nicht fühlen beim Lesen.
Duncan hat für Fiona einen tollen Moment geschaffen mit dem Nicht-Geburtstag-Tag, aber dass die beiden plötzlich im Bett landen war für mich nicht greifbar. Es wirkte auf mich als müsste es so passieren.

Die Formel 1 Thematik war zwar zentrales Thema, aber gleichzeitig nicht zu präsent, dass es das ganze Buch einnimmt.

Der große Plotwist war nicht so schockierend und spannend aufgebaut, wie er möglicherweise geplant war. Es hat mich nicht berühren können und ich dachte dabei nur so: Ah, verstehe. Deshalb. Okay, nachvollziehbar.
Das Ende wirkte auf mich auch sehr abrupt abgehandelt und zu kurz. Es wird angedeutet, dass Fionas Vater mit ihr und Duncan reden möchte und dann schien plötzlich alles gut zu sein, nachdem ein Zeitsprung war.
Die Aufarbeitung hinter dem ernsten Thema kam mir zu kurz und ich hätte mich da über mehr Tiefe und Emotionen gefreut, was das mit Fiona und Duncan macht. Gibt es ihnen eine innere Ruhe? Fühlen sie sich besser?
Ist Fiona vielleicht sogar in einer Behandlung und arbeitet die emotionale Ebene auf?
Hat Duncan das Thema aufarbeiten können nach dem Gespräch? Ist für ihn damit alles wieder gut oder arbeitet er immer noch an dem Thema?
Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Ausarbeitung gewünscht.

Der Roman ist mit dem Setting durchaus interessant, hat aber seine Schwächen durch die Charaktere und die Handlung. Es ist eine lockere Unterhaltung und auch für Lesende geeignet, die mit dem Thema Formel 1 wenig bis keine Berührungspunkte haben.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Gute Idee, falsches Format für mich

Sparkling Nights
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Alle Geschichten im Überblick:
• Kira Licht – "Winter’s dark Embrace"
• Asuka Lionera – "Under the frozen Moonlight"
• Magdalena Gammel – "Juniper Nights"
• Regina Meissner – "The golden Mistletoe"
• Fam ...

Alle Geschichten im Überblick:
• Kira Licht – "Winter’s dark Embrace"
• Asuka Lionera – "Under the frozen Moonlight"
• Magdalena Gammel – "Juniper Nights"
• Regina Meissner – "The golden Mistletoe"
• Fam Schaper – "Midnight Magic"


5 winterliche Geschichte warten in diesem Buch auf den Leser. Eine Geschichte für jeden Adventssonntag inklusive Heilig Abend.
Die Geschichten haben alle einen weihnachtlichen und winterlichen Hauch inklusive Fantasyaspekte.
Leider sind das Buch und ich nicht warm geworden, weshalb ich das Buch nach zwei Geschichten abgebrochen habe.
Bereits nach der ersten Geschichte habe ich gemerkt, dass ich nicht richtig hinein finde und auch Geschichte zwei hat mich nicht fesseln können.

Die Grundideen waren alle vielversprechend. Winter, Weihnachten, Fantasy und romantische Gefühle. Eine Mischung, die eigentlich sehr vielversprechend ist. Durch die kurzen Geschichten hatte ich nicht das Gefühl richtig eintauchen zu können und eine Bindung zu den Charakteren zu bekommen. Emotional konnte es mich nicht abholen, obwohl der Teil im Vordergrund stand. Es blieb für mich einfach oberflächlich und vorhersehbar.
Die kurzen Geschichten hatten mich also nicht so gepackt, wie erhofft, als dass ich unbedingt weiterlesen wollte.

Das ist ausdrücklich keine Bewertung der handwerklichen Qualität oder der Autorinnen an sich, sondern schlicht eine Frage des persönlichen Lesegeschmacks.

Wer kurze, locker geschriebene romantische Fantasy-Geschichten für zwischendurch sucht und Abwechslung liebt, könnte hier durchaus fündig werden.

Für mich jedoch fehlte einfach die Möglichkeit richtig abtauchen zu können. Denn kaum hat man rein gefunden, war es wieder vorbei.
Ich muss hieraus das Fazit für mich ziehen, dass ich nicht der Typ für Kurzgeschichten bin.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Zu Langatmig

For Whom the Belle Tolls
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„For whom the belle tolls” ist eine Fantasygeschichte mit Slice of Life Aspekten, Romantik und Humor, die ich jedoch nach knapp 300 Seiten abgebrochen habe.

Der Einstieg erfolgt sehr schnell. Man lernt ...

„For whom the belle tolls” ist eine Fantasygeschichte mit Slice of Life Aspekten, Romantik und Humor, die ich jedoch nach knapp 300 Seiten abgebrochen habe.

Der Einstieg erfolgt sehr schnell. Man lernt Lily rasch kennen, wobei sie zu Beginn noch recht blass als Protagonistin wirkt. Der Fokus liegt zunächst stärker auf ihrem bisherigen Leben als auf ihr selbst. Erst nach ihrem Tod wird sie als Figur greifbarer und ihre Art von Humor sowie ihre Eigenheiten treten deutlicher hervor.

Das Jenseits ist sehr detailliert ausgearbeitet und folgt keinem festen Konzept. Stattdessen greift die Autorin verschiedene Glaubensvorstellungen auf, was grundsätzlich spannend ist. Auch unterschiedliche Arten von Verlust und Tod werden thematisiert und nachvollziehbar erklärt. Allerdings verliert sich die Geschichte dabei zunehmend in ausführlichen Beschreibungen, was Tempo und Spannung deutlich hemmt. Die humorvollen, teils nerdigen Kommentare sind ein nettes Extra, können die fehlende Dynamik jedoch nicht ausgleichen.

Emotional konnte mich das Buch leider nicht abholen. Weder zu Lily noch zu Bel konnte ich eine echte Verbindung aufbauen, und das angekündigte Knistern zwischen ihnen blieb für mich aus. Der Slow Burn entwickelte sich hier eher im Schneckentempo. Grundsätzlich ist eine langsame, vorsichtige Annäherung nichts Negatives, doch beim Lesen stellte sich zunehmend das Gefühl ein: Komm endlich aus dem Pott.


Bel als Teufel ist zwar eine durchweg sympathische Green Flag, und auch die anderen Dämonen scheinen Lily sofort ins Herz zu schließen, doch gerade diese Konfliktarmut nahm der Geschichte zusätzlich Spannung.

Nach etwa 200 Seiten stellte sich für mich die zentrale Frage: Wohin möchte diese Geschichte eigentlich führen?
Wo ist der rote Faden?
Was ist das Ziel?
Soll der Fokus auf Trauerbewältigung liegen?
Auf Lilys Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod?

Für mich blieb das unklar. Stattdessen wirkte vieles wie die Beschreibung eines Arbeitsalltags. Der Schauplatz Jenseits mit Dämonen hätte ebenso gut durch unsere reale Welt ersetzt werden können, da sich die Abläufe und Dynamiken kaum davon unterschieden.
Auch nach über 250 Seiten entwickelte sich kein Spannungsbogen.

Jede weitere Seite fühlte sich zäh an. Ich hoffte bis zuletzt, dass sich ein klarer Fokus herauskristallisiert und der Funke doch noch überspringt, doch das blieb aus.
Zu viele Nebenfiguren und ausschweifende Passagen, die ins Leere laufen, erweckten zunehmend den Eindruck reiner Seitenfüllung.
Ich glaube, die Geschichte hätte deutlich gewonnen, wenn der Fokus stärker auf Emotionen statt auf ausufernden Beschreibungen gelegen hätte. In diesem Fall wäre weniger tatsächlich mehr gewesen.

Als Sharkie, ein kleines Mädchen, eingeführt wurde, keimte noch einmal Hoffnung auf. Sie ist ein liebevoll gezeichneter Charakter mit kindlicher Neugier und tiefem Trauma. Doch als die Handlung schließlich in Richtung Mutterschaft, Kinderkriegen und einer quasi halb-adoptierten Beziehung zwischen Lily und Sharkie abdriftete, verlor mich das Buch endgültig.

An diesem Punkt fühlte es sich an, als würde Alltag lediglich in ein Fantasysetting verpackt, ohne dass dies erzählerisch notwendig oder gewinnbringend wäre oder dass die Geschichte ein Ziel verfolgt.

Die Autorin verfügt zweifellos über einen guten Schreibstil, und die Themen Tod, Verlust, Trauer und das Danach bieten enormes Potenzial. In dieser Umsetzung jedoch hätte eine stärkere Fokussierung der Handlung der Geschichte sehr gutgetan.

Aus diesen Gründen habe ich das Buch schließlich abgebrochen.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Leseempfehlung

Fake Wifey
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Das Buch „Fake Wifey“ von Anya Omah war mein erster Roman von ihr und die Geschichte um Amerie und Adrian ist nicht nur romantisch und süß, sondern geht direkt ins Herz.
Die Charakterkarte verspricht eine ...

Das Buch „Fake Wifey“ von Anya Omah war mein erster Roman von ihr und die Geschichte um Amerie und Adrian ist nicht nur romantisch und süß, sondern geht direkt ins Herz.
Die Charakterkarte verspricht eine romantische Weihnachtsgeschichte, die aber tatsächlich erst im neuen Jahr spielt. Direkt auf den ersten Seiten wird klar, dass Maddy ihren Weihnachtswunsch nicht erhalten hat und deshalb Santa Claus verklagen möchte.
Welches Kind kommt bitte auf diese Idee?
Allein das hat mich schon zum Schmunzeln gebracht mit welcher Überzeugung sie jemanden für die Klage gesucht hat.

Amerie ist dabei eine sehr sympathische Protagonistin, die mit sehr viel Einfühlungsvermögen an Maddys Bitte heran tritt und versucht ihr zu helfen. Sie findet dadurch direkt Bezug zu dem kleinen Mädchen, die auch Amerie sofort ins Herz schließt und sich von ihr viele neue Wörter beibringen lässt, um Buchstabieren zu lernen.

Adrian ist kein eingebildeter, reicher Sportler, sondern ein Green-Flag Boy durch und durch. Er will ein guter Vater sein, händelt zwischen Arbeit und Kind und will ihr den Wunsch gerne erfüllen.

Amerie und Adrian sind von Anfang an ein gutes Team und haben eine spannende Dynamik, wo bereits auf den ersten Seiten Funken fliegen und Schmetterlinge im Bauch tanzten.
Die Idee der Fake Beziehung ist schnell geboren und auch, wenn beide alles schriftlich festhalten, halten sich Gefühle eben nicht an einen Vertrag.
Adrian ist dazu sehr fürsorglich und respektiert die Grenzen von Amerie und tut nichts, was sie nicht selbst auch erlaubt.
Die Geschichte lässt sich gut lesen und der Schreibstil ist angenehm und locker. Die Hintergründe der Charaktere sind dazu gut ausgearbeitet worden, was ihre Charaktereigenschaften erklärt.
Ich hätte mir an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht zu der Vergangenheit, dass die Themen nicht nur angerissen werden, sondern auch mehr aufgearbeitet. Vor allem Adrians Vergangenheit hätte mehr Raum haben können. Die dunkle Phase in seinem Leben hätte ihm noch mal einen anderen Wesenszug gegeben, als es nur anzudeuten und es den Leser einfach hinnehmen zu lassen.
Man kann sich durch die Andeutungen ein paar Sachen zusammen reimen und denken, das Kind beim Namen zu nennen, ist dann doch etwas anderes.
Das hätte dem Buch noch mehr Tiefe gegeben. So blieb es eine cozy Geschichte, die man nebenbei lesen kann.

Die Kapitel spielen immer wieder aus einer abwechselnden Perspektive. Doch am häufigsten hatte man Ameries Sicht. Ich hätte mir gern das ein oder andere Kapitel mehr gewünscht aus Adrians Sicht.
Auch hätte es gerne mehr Probleme geben können. Es lief an manchen Stellen leider viel zu glatt und viel zu positiv. Da hätte die Autorin noch mehr raus holen können.

Dennoch ist das Buch eine klare Empfehlung für gemütliche Lesestunden mit Tee und Kuscheldecke.


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