Platzhalter für Profilbild

Frigg

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Frigg ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Frigg über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2020

Überhonigzuckerwattefeensüß

Die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum
0

Die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum | Sebastian Fitzek und Gerlinde Jänike | Pattloch Geschenkbuch | 12,99 € | ISBN 978-3629142573 | 48 Seiten


 
I N H A L T


Der kleine Weihnachtsbaum wird ...

Die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum | Sebastian Fitzek und Gerlinde Jänike | Pattloch Geschenkbuch | 12,99 € | ISBN 978-3629142573 | 48 Seiten


 
I N H A L T


Der kleine Weihnachtsbaum wird auf dem Weihnachtsbaum-Markt von den anderen Tannen gehänselt. Er ist klein und krumm und seine Zweige hängen kreuz und quer in alle Richtungen. Das kleine Bäumchen ist ganz schrecklich traurig und glaubt, dass niemand es haben will. Keiner wird es mit zu sich nach Hause nehmen. Dabei wünscht sich der kleine Weihnachtsbaum nichts sehnlicher, als mit einem Engel ganz aus Zucker und bunten Perlen geschmückt zu sein und mit einer eigenen Familie Weihnachten zu feiern.
Doch dann ist Heiligabend und es geschieht das vollkommen Unerwartete…


R E Z E N S I O N

Die Geschichte, die Sebastian Fitzek und Gerlinde Jänike hier auf die Beine gestellt haben, ist einfach nur überhonigzuckerwattefeensüß.
Ich bin eigentlich kein Leser von Kinderbüchern, aber das Buch musste ich einfach kaufen. Allein das Cover ist herrlich kitschig mit dem Weihnachtsbaum, der einen so traurig ansieht und dazu die winterliche Atmosphäre.
Ich finde es persönlich unglaublich gut, dass sich Sebastian Fitzek hier im Territorium fernab der Thriller Literatur bewegt und eine so süße Geschichte

Neben dem Text haben wir auf jeder Seite wundervoll und liebevoll gestaltete Illustrationen, die die Szene des Textes zeigen. Die Geschichte ist perfekt für Kinder, um sie beim einschlafen vorzulesen oder an einem Adventssonntag.
Sie ist unschuldig und hat, wie in Kinderbüchern oft enthalten, eine schöne Botschaft.
Der weihnachtliche Zauber zieht sich vom Cover bis zur letzten Seite und es gibt ein kleines Easter Egg im Buch. Am Ende sieht man in einer Illustration Bilder an der Wand hängen, die Sebastian Fitzek, Gerlinde Jänike und den Illustrator zeigen.
Ich mag diese kleinen versteckten Dinge im Buch

Meine einziger Kritikpunkt ist, dass einige Bilder vom Text abweichen, wie die Jacke des Verkäufers (im Text ist sie rot und im Bild blau). Es ist eine Kleinigkeit über die ich jedoch hinweg sehen kann, die aber vielleicht – grade für Kinder, die sehr aufmerksam sind – störend sein kann.

Trotzdem eine tolle Geschichte, die man grade zum Advent wunderbar vorlesen kann.


GETRÄNK ZUM BUCH

Passend zum Buch gibt es heute wieder ein Getränk. Für dieses kindliche Buch, gibt es auch ein unschuldiges Getränk und zwar den heißen "Jack Frost Winterwald"-Kakao.
    Zutaten:
Milch
Kakopulver
Pfefferminzsirup, Pfefferminztee oder After Eight Schokolade
Sprühsahne
essbare Schneeflocken
 
 
Zubereitung:
Die Milch in einem Topf erhitzen. Kurz vor dem kochen das Kakaopulverhinzugeben und den Sirup. Wenn man den Sirup nicht findet, kann man alternativ auch Pfefferminztee in der Milch mitaufkochen lassen und ausdrücken. Eine weitere Alternative wäre After Eight Schokolade mit einzukochen im Kakao und zu verühren.
Den heißen Pfefferminz Kakao in eine Tasse füllen und mit der Sprühsahne und den Schneeflocken garnieren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2020

Zeitenchaos - Spoilergefahr

Zeitenchaos
0

Tini Wider ist Autorin in Kanadan und hat mit „Zeitenchaos ihr erstes Buch veröffentlicht. Ich bin durch ihren Aufruf für Blogger in einer Gruppe aufmerksam geworden und habe mich für das Buch beworben.
Vor ...

Tini Wider ist Autorin in Kanadan und hat mit „Zeitenchaos ihr erstes Buch veröffentlicht. Ich bin durch ihren Aufruf für Blogger in einer Gruppe aufmerksam geworden und habe mich für das Buch beworben.
Vor der Veröffentlichung durfte ich das Manusskript lesen und hatte dann zugesagt, dass ich gerne beim Bloggerteam dabei sein möchte.
Leider hat die Zusendung der Bücher aus Kanadan länger gedauert, so dass ich es erst jetzt in den Händen halten und ganz lesen konnte. Am Laptop ein Buch zu lesen ist nämlich ziemlich unangenehm.
Wie ich Tini versprochen habe, hatte ich auch Kapitel eins als Hörprobe eingelesen.
Doch wer ist Tini überhaupt?

„Seit sieben Jahren mittlerweile, lebe ich mit meinen zwei Mädels, meinem Mann und zwei Katzen im Westen von Kanada. Schon im ersten Jahr in Kanada hat mir die deutsche Sprache so gefehlt, dass ich nur noch deutschsprachige Hörbücher gehört habe. Das war jedoch nicht genug.

Die Bücher suchten sich sehr bald ihren Weg aus meinem Herzen aufs Papier. Erst zaghaft und langsam, dann immer vehementer. Das Ergebnis ist mein Debüt Zeitreiseroman Zeitenchaos und die moderne Märchenadaption Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann.

Man findet mich auf Bookstagram, Twitter und Facebook, wo ich mich mit Blogger:innen, Autor:innen und anderen Buchverrückten der schönsten Beschäftigung der Welt fröne.“
(Quelle: Amazon)

Wie oben geschrieben ist „Zeitenchaos“ ihr erstes Buch, welches sie veröffentlicht hat.
Die Geschichte um Pepper ist auf den ersten hundert Seiten etwas unspektakulär. Als Leser erfährt man rückblickend ihre Trennung und die Hintergründe dazu. Die Story schleppt sich daher eher langsam voran und nimmt erst Stück für Stück Fahrt auf.
Pepper ist mir am Anfang etwas auf die Nerven gegangen mit „Vernunft-Pepper“. Das war irgendwann sehr nervig zu lesen und hat sich zum Glück schnell gelegt.
Als Protagonistin ist Pepper ein sehr zielstrebiger und entschlossener Charakter, der auch die Dinge anpackt und sein Leben genießen möchte. Zudem ist sie auch eigenwillig und hat einen klaren Standpunkt und Pläne. Sie steht dabei im klaren Gegenzug zu ihrer Zwillingsschwester Pippa.
Von Noah erfährt man leider als Leser viel zu wenig und ich hätte mich gefreut, wenn auch er mehr Platz im Buch gefunden hätte. Ich finde es Schade, dass man zu ihm so wenig erfährt und er immer schnell in den Hintergrund gerückt ist.
Besonders aufgefallen ist mir das bei der Stelle mit der Zeitreise, als Pepper wieder in den Armen ihres Ex war. Noah rückte dabei sehr stark in den Hintergrund während Pepper an ihre Rachepläne dachte.
Zum einen empfand ich es Noah gegenüber sehr egoistisch, als auch kindisch von ihr. Immerhin steckte er auch in einem anderen Leben fest und nicht nur unsere Protagonistin.
Auch die Art der Beleidigung, die Pepper für ihren Ex ausgewählt hat, hätte etwas Abwechslungsreicher sein können. Mir würden da mehr Beleidigungen einfallen als „Schnepfenmeister“. Ich denke auch, dass Schnepfe nicht mehr so zeitgemäß ist. Trotzdem hat es auch etwas kindliches, dass sie ihre Wut auf ihn so ausdrückt und nicht mit härteren Worten.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und sie schreibt sehr flüssig. Die Geschichte lesen wir aus Peppers Sicht und da kann die Autorin gerne noch mal eine Prise mehr Emotion mit rein nehmen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, sie ging unter. Ansonsten kann man gut miterleben, was Pepper tut, sieht, riecht oder fühlt.
Das Format des Buches empfinde ich als etwas unhandlich, da ich immer Schwierigkeiten hatte es richtig zu halten aufgrund der Breite. Ich mecker hier aber auf hohem Niveau.
Die Schrift ist sehr groß und ich fand die Abstände zu den Seitenränder als zu groß. Ich bin auch ein Freund davon, wenn die Kapitel dann auf der Seite enden und auf einer neuen anfangen. Da bin ich etwas penibel und ein kleiner Monk, aber das ist mein persönlicher Geschmack und ändert nichts daran, dass das Cover ein schönes Design bekommen hat.
Auf dem Cover sehen wir London und dazu eine Taschenuhr. Der verlaufene Stil erinnert mich ein bisschen an das Gemälde „Die Zeit“. Sehr passend also.
Auf der Rückseite hätte der Klappentext jedoch deutlicher hervortreten können. Er hebt sich leider nicht ganz so gut ab und verrät meines Empfindens nach viel zu viel über den Inhalt.
Ich wusste leider genau an welcher Stelle Pepper wieder in die Arme ihres Ex läuft und hat mir ein wenig die Spannung genommen, so dass es nicht überraschend war und etwas vorhersehbar.
Hier mag es der ein oder andere Leser als Spannend empfinden, dass es darauf steht. Ich empfand es leider nicht so. Die Inhaltsangaben auf Amazon und der Verlagsseite waren kürzer und knackiger, verrieten nicht zu viel und haben neugierig gemacht.
Warum auf der Rückseite des Buches dieser Spoiler steht, weiß ich nicht. Aber ich finde es als sehr Schade. Meine Überraschung wäre größer gewesen, wenn er dort nicht gewesen wäre und es nur eine Andeutung gewesen wäre, dass Pepper sich in einem anderen Leben widergefunden hätte. Das hätte mir völlig gereicht.

Die Zeitreise selbst passiert willkürlich und ohne Regeln.
Das hat natürlich die Spannung gebracht, so dass man als Leser erstmal nicht wissen konnte, in welches Jahr, Monat oder Tag verschlägt es unsere beiden Helden.
Ich finde es gut, dass die Autorin die Zeitreise nicht so einfach gestaltet hat und keine klare Regeln dabei einfügt. Sie hebt sich dadurch von den bisherigen Zeitreisegeschichten ab.
Was mir gut gefallen hat, waren zwischendurch die kleinen Bezüge zu Harry Potter, die die Autorin mit eingebaut hat, wie den Traum von Pepper mit Snape oder dass sie in London herum geht und Drehorte des Filmes sieht.
Kleiner Nerdfakt am Rande: An einer Stelle wird erwähnt, dass dort, wo der Tropfende Kessel war und gedreht worden ist, ein Optiker ist. Leider ist zum Zeitpunkt der Zeitreise, in der sich Pepper befindet noch kein Optiker dort. Dieser bezieht den Laden erst später und ist heute noch immer dort.
Ein kleiner Patzer in der Story, aber trotzdem gut recherchiert von der Autorin.
Ich empfand es auch als sehr gut, dass sie an den Butterfly Effect gedacht hat. Wer nicht weiß, was das ist: Der Butterfly Effect besagt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings ausreicht, um den Wind zu verändern und an anderen Orten einen Sturm verursacht.
So ist es auch hier gewesen. Ein Detail in der Zeit verändert sich und damit auch die Gegenwart bzw. Zukunft.
Ich mag es, wenn an diese Dinge gedacht wird und ich musste dabei auch immer wieder an den Film „Zurück in die Zukunft“ denken.

Alles in allem habe ich hier Kritik auf hohem Niveau angebracht und was mich persönlich gestört hat. Mir ist klar, dass einige Punkte persönlicher Geschmack ist und die Autorin es nicht jedem Recht machen kann.
Zeitenchaos ist ein schönes erstes Debüt für die Autorin und ich hoffe, sie schreibt weiter fleißig ihre Geschichten. Denn ich denke, sie hat viel Potential nach oben. Da geht noch mehr. Ich bin also sehr auf die Entwicklung gespannt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2020

Heimische Hexenkunst

Heimische Hexenkunst
0

Der alte Glauben begleitet mich schon viele Jahre und ich bin immer neugierig, lerne und bin Neuem aufgeschlossen gegenüber.

Das Buch von Claire ist ein weiterer Wegbegleiter für Rituale in unserer heutigen ...

Der alte Glauben begleitet mich schon viele Jahre und ich bin immer neugierig, lerne und bin Neuem aufgeschlossen gegenüber.

Das Buch von Claire ist ein weiterer Wegbegleiter für Rituale in unserer heutigen Zeit. Der Inhalt des Buches ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hexen geeignet und bietet einen guten Grundbaustein für die verschiedenen Alltagslagen, so dass diese leicht umgesetzt werden und auch persönlich angepasst werden können.

Direkt auf den ersten Seiten befindet sich ein gutes Inhaltsverzeichnis mit den verschiedenen Themen, um die Dinge, die man sucht, schneller zu finden.

Da es nicht mein erstes Buch der Autorin ist, weiß ich, dass sie hier aus eigener Erfahrung schreibt, Überlieferungen und alten Bräuchen und Wissen.

Wer sich mit den Pflanzen und Kräutern noch nicht genau auskennt, hat in diesem Buch eine kleine Übersicht zu Pflanzen, Kräuter und und Basisrezepten, um seine eigenen Öle und Räucherungen herzustellen.

Für jedes Ritual ist natürlich auch ein Zeitpunkt wichtig, den Claire mit an die Hand gibt.

Claires Erklärweise und guter Schreibstil schafft es, dass die Rituale auch leicht verständlich sind und nicht kompliziert wirkten, so dass sich auch Anfänger daran wagen können, ohne Angst zu haben, dass diese nach hinten losgehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 31.10.2020

Das Haus der Monster

DAS HAUS DER MONSTER
0

Das Cover des Buches verspricht etwas ganz anderes, als das, was wir als Leser bekommen. Ich bin ein bisschen enttäuscht, da ich eine Gruselgeschichte erwartet habe und bekommen habe ich die Geschichte ...

Das Cover des Buches verspricht etwas ganz anderes, als das, was wir als Leser bekommen. Ich bin ein bisschen enttäuscht, da ich eine Gruselgeschichte erwartet habe und bekommen habe ich die Geschichte eines alten Mannes, der sie ein paar Kindern erzählt.
Der Protagonist erzählt von seiner Vergangenheit, welche Leichen er im Keller hat, was ihm passiert ist und wie er so geworden ist. Er erzählt all seine Geheimnisse.
Beginnend mit dem psychisch kranken Vater, über eine Seefahrt und Geisterdorf und einem unsterblichen Mädchen.
Obwohl ich eine Gruselgeschichte erwartet habe und keine rückblickende Erzählung, weiß der Autor zu erzählen und hat dabei einen sarkastischen und selbstironischen Stil, so dass es an manchen Stellen eher albern statt gruselig ist.
Einen Gruselfaktor löste die Geschichte also nicht bei mir aus.
Das Buch selbst in mehreren Episoden unterteilt, in denen der Protagonist John Coal seine Geschichte erzählt. Unterbrochen werden diese Episoden lediglich vom aktuellen Geschehen, wenn die Kids ihn unterbrechen oder er eine Pause macht.
Die Horrorgeschichten sind nichts Neues und auch nicht die Erfindung des Rads. Dennoch schreibt der Autor in seinem ganz eigenen Stil und lässt John über seine Erlebnisse berichten.
„Das Haus der Monster“ ist ein unterhaltsamer, netter Roman, aber für mich persönlich auch eine kleine Enttäuschung, da ich mir etwas anderes erhofft hatte, statt die rückblickende Erzählung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2020

Evernight Band 4

Evernight - Gefährtin der Morgenröte
0

Der Auftakt des letzten Bandes von „Evernight“ knüpft wieder an die Geschehnisse des vorherigen Bandes an.
Die Lage scheint mehr denn je aussichtsloser und den Charakteren stehen einige Herausforderungen ...

Der Auftakt des letzten Bandes von „Evernight“ knüpft wieder an die Geschehnisse des vorherigen Bandes an.
Die Lage scheint mehr denn je aussichtsloser und den Charakteren stehen einige Herausforderungen bevor.
Als Leser findet man schnell den Einstieg ins Buch. Bianca beginnt in diesem Band langsam ihre wahre Natur zu akzeptieren, doch zwischen ihr und Lucas fangen sich an Barrieren zu bilden.
Die Akademie ist gefährlicher denn je geworden und kein sicherer Ort mehr. Dennoch sind beide Protagonisten immer noch hemmungslos ineinander verliebt. Trotz der Hindernisse stehen sie zueinander.
Balthazar, der bisher eher Nebencharakter war, bekommt hier mehr Raum und eine größere Rolle innerhalb der Geschichte und sein Charakter bekommt noch mal mehr Tiefe.
Auch die anderen Charaktere, die uns als Leser in den vorherigen Bänden begleitet haben, bekommen wieder ihren Auftritt.
Die Handlung selbst ist etwas zäher und die Geschichte braucht etwas bis sie ins Rollen kommt. Das war in den vorherigen Bänden etwas besser. Der Spannungsbogen zieht sich auch etwas und geht nicht nach oben, aber alles bleibt auf einer Linie.
Hat die Autorin in Band eins große Fragezeichen hinterlassen, war der Showdown sehr lau und es gab keine überraschenden Wendungen oder Rätsel. Das Ende war etwas vorhersehbar und das Ende wirkt doch etwas enttäuschend.
Als Leser fragt man sich: Wie geht es mit den Charakteren weiter? Was wird aus den Nebencharakteren, die doch eine tragende Rolle hatten?
Das bleibt leider alles auf der Strecke.
Dafür erfahren wir als Leser viel über die Geister und ihr Wesen. Sie bekommen einen größeren Raum zugeteilt und man kann ihre Beweggründe besser verstehen.
Trotz dem fahlen Endes ist die Geschichte nett geschrieben und man möchte durchaus wissen, wie es um Lucas und Bianca endet. Der Schreibstil ist weiterhin angenehm, lediglich der Lesefluss ist etwas zäh durch den fehlenden Spannungsbogen. Gefühlt war die Spannung bereits in den vorherigen Bänden verschossen.

Dennoch ist der vierte Band ganz gut gelungen und bietet einen netten Abschluss der Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere