Cover-Bild Der tote Kurschatten von Sylt
Band 1 der Reihe "Oma Käthe ermittelt"
(40)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Arturo Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 01.07.2024
  • ISBN: 9783910688025
Dany R. Wood

Der tote Kurschatten von Sylt

Küstenkrimi
Oma Käthe hat die Schnauze gestrichen voll. Sie braucht dringend Erholung von den Männern und von ihrer Familie sowieso. Eine Kur auf Sylt muss her, um die lädierte Seele baumeln zu lassen und beim Wellness neue Kraft zu tanken.

Doch von wegen! Gerade an der Küstenklinik angekommen, stolpert Käthe über einen toten Patienten, der sich angeblich vom Balkon gestürzt hat. Weil die Klinikleitung den Vorfall unter den Teppich kehren will, schlägt Käthes Krimi-Instinkt sofort Alarm. Wurde der Kurgast etwa absichtlich über die Brüstung gestoßen?

Zusammen mit dem pensionierten Inselkommissar Hinnerk stochert sie im Leben des Verstorbenen herum, der scheinbar kein Kind von Traurigkeit war. Einige von Käthes Mitpatienten sind deshalb überhaupt nicht gut auf den Hallodri zu sprechen. Könnte eine verhängnisvolle Kuraffäre schuld an seinem tragischen Ende sein? Und wieso verhält sich Oberschwester Gundula, eine echte Oberzicke, so seltsam, als wollte sie etwas verheimlichen?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2024

Oma Käthe muss an die frische Luft.

0

Ich muss gestehen, dass mir Kult Kommissar Jupp Backes bisher kein Begriff war, dabei lässt ihn sein Autor bereits acht Mal ermitteln. In diesem Buch spielt Jupp allerdings nur eine kleine Nebenrolle, ...

Ich muss gestehen, dass mir Kult Kommissar Jupp Backes bisher kein Begriff war, dabei lässt ihn sein Autor bereits acht Mal ermitteln. In diesem Buch spielt Jupp allerdings nur eine kleine Nebenrolle, denn seine Schwiegermutter Käthe darf endlich aus seinem Schatten treten und selbst ermitteln.

Die rüstige Rentnerin ist eigentlich noch topfit, eine Kur muss aber trotzdem her, immerhin kann die Familie dann auch ein wenig Kraft schöpfen 😉.

In der Küstenkllink auf Sylt scheint aber etwas sehr im Argen zu liegen. Kaum angekommen, stolpert Käthe über einen Patienten, der angeblich Selbstmord begangen hat.

Das ist schon eine recht skurrile Truppe, die sich hier zum Kuren getroffen hat, jeder der Mitpatienten scheint Dreck am Stecken zu haben und Käthe verdächtigt alles und Jeden, sehr zum Ärger der ansässigen Polizei und der Klinikleitung.

Fans von Jupp Backes werden auch die neue Reihe um Oma Käthe lieben. Mich hat die Auflösung des Falles nicht hundertprozentig überzeugt, so dass ich trotz der lustigen Oma leider einen Stern abziehen muss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2024

Oma Käthe ist reif für die Insel

0

Ich verfolge die Romane rund um die Familie Backes schon länger und daher ist mir Oma Käthe bestens bekannt. Da sie (mal wieder) an gebrochenem Herzen leidet, setzt sich ihr Schwiegersohn mit aller Kraft ...

Ich verfolge die Romane rund um die Familie Backes schon länger und daher ist mir Oma Käthe bestens bekannt. Da sie (mal wieder) an gebrochenem Herzen leidet, setzt sich ihr Schwiegersohn mit aller Kraft dafür ein, dass sie eine Kur bekommt. Schon die Verhandlungen dazu ,am Beginn des Buches, haben mir den ein oder anderen Lachflash bereitet. Gleich bei ihrer Ankunft auf der Insel Sylt, der eine anstrengende Zugreise voranging, stolpert sie ,im wahrsten Sinne des Wortes ,über eine Leiche.

Ein Bewohner der Kurklinik ist ,angeblich in suizidialer Absicht,vom Balkon gestürzt.Als sich herausstellt ,dass es bereits der dritte Tote innerhalb von ein paar Monaten ist, weckt das die kriminalistischen Instinkte von Oma Käthe und sie beginnt, eigenmächtig zu ermitteln.Die Polizei ,in Person von Nils,einem jungen gestressten Vater von Zwillingen,ermittelt eher halbherzig.Sein Vater ,Polizist im Ruhestand,ist dafür um so engagierter und so bilden er und Oma Käthe ein kreatives Ermittlerteam.Wie könnte es anders sein ,wird am Schluss alles aufgeklärt.

Es hat wieder viel Freude gemacht die quirlige Oma bei ihren ( manchmal sehr fragwürdigen )Ermittlungsmethoden zu begleiten.Die teilweise, sehr abstrusen Situationen , und der tolle Humor, haben mich wieder mehrere Stunden gut unterhalten.Da Oma Käthe ihrem „Kollegen“auch privat näher kam, bleibt abzuwarten, wo sich ihr Lebensmittelpunkt in Zukunft befindet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.07.2024

Oma Käthe auf Sylt

0

Oma Käthe braucht mal dringend Urlaub von der Familie; am Besten weit weg und noch besser mit Kuranwendungen auf einer Insel.
Kaum auf Sylt zur Erholung angekommen, stolpert sie über ihren ersten Toten ...

Oma Käthe braucht mal dringend Urlaub von der Familie; am Besten weit weg und noch besser mit Kuranwendungen auf einer Insel.
Kaum auf Sylt zur Erholung angekommen, stolpert sie über ihren ersten Toten (ein Kurgast, der sich vom Balkon gestürzt hat?)
Warum wollen ihr auf einmal alle einreden, dass sie verwirrt ist und der Tote suizidgefährdet war? Und warum bekommt sie auf einmal Sonderbehandlungen und Beautyanwendungen umsonst?
Zusammen mit dem Kommissar a.D. Hinnerk begibt sie sich auf die manchmal doch sehr witzige aber auch gefährliche Suche nach dem wirklichen Grund des Todesfalles.
„Der tote Kurschatten von Sylt“ ist der erste Krimi, den ich von Dany R. Wood gelesen habe und es wird sicherlich nicht der letzte sein. Aber man muss diesen besonderen Stil mögen, sonst ist man bei diesem Krimi falsch.
Die Protagonisten sind durchweg skurril , aber aus dem Leben gegriffen, vielleicht ein wenig überzogen, aber ich kann damit sehr gut leben. Käthe mit ihrer etwas tollpatschigen, aber liebenswerten Art ist eine Nummer für sich und ich hoffe, dass sie mit Hinnerk doch noch den ein oder anderen Fall löst.
Alles in allem ein witziger kurzweiliger Krimi für Zwischendurch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2025

Oma Käthe ermittelt, statt sich zu erholen.

0

Dies war mein erstes Hörbuch von Dany R. Wood.

Gabriele Blum verleiht den einzelnen Charakteren ihre Stimme. Da ich sie bereits kannte, war es für mich kein Problem ihr zuzuhören. Allerdings hat die ...

Dies war mein erstes Hörbuch von Dany R. Wood.

Gabriele Blum verleiht den einzelnen Charakteren ihre Stimme. Da ich sie bereits kannte, war es für mich kein Problem ihr zuzuhören. Allerdings hat die Gute sich ein paar Mal versprochen.

Ich kenne die vorausgegangenen Bücher nicht, aber hatte auch nicht das Gefühl hier etwas verpasst zu haben.

Die Hörprobe fand ich so gut, dass ich dieses Hörbuch unbedingt hören wollte, aber um es vorwegzunehmen, es hat meine Erwartungen leider nicht erfüllen können.

Die Charaktere sind sehr überzeichnet, dreist und oft auch übergriffig. Oma Käthe wäre mir viel sympathischer gewesen, wenn sie weichere oder liebevollere Züge gehabt hätte. Genau wie die Mitpatienten und weitere Protagonisten, auch sie waren alle überzeichnet und teilweise distanzlos.

Den Klappentext werde ich hier nicht wiedergeben, aber mir kam in diesem Hörbuch das Klinikleben zu kurz, auch war Oma Käthe gefühlt fast nie bei einer Anwendung. Der ganze Klinikaufbau führt hier zu einem falschen Eindruck. Leider kann ich hier nicht näher ins Detail gehen, sonst müsste ich hier spoilern. Ich hatte zwischendurch sogar den Verdacht, dass hier psychische Erkrankungen nicht ernst genommen werden Das kann ich nicht gutheißen.

Hier kann ich leider nur 3 Sterne vergeben, da die Story und die Handlung für mich nicht rund waren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.07.2024

Käthes Alleingang, eine Kuschel-Krimi-Persiflage mit aus dem Hut gezaubertem Ende! Fehlt nur das weiße Kaninchen! Nichts für Mitermittler!

0

Heutzutage würde man diesen Sylt-„Krimi“ rund um Oma Käthe wohl als „Sidekick“ der Jupp-Backes-Reihe desselben Autors bezeichnen. Da ich die Reihe des im Saarland tätigen sogenannten „Kult-Kommissars“ ...

Heutzutage würde man diesen Sylt-„Krimi“ rund um Oma Käthe wohl als „Sidekick“ der Jupp-Backes-Reihe desselben Autors bezeichnen. Da ich die Reihe des im Saarland tätigen sogenannten „Kult-Kommissars“ Jupp Backes nicht kenne, habe ich mich gefreut, mit „Der tote Kurschatten von Sylt“ einen Teil seiner Familie kennenzulernen. Und wie ich diesen Teil, die Käthe, kennengelernt habe!

Nun, Inhaltliches werde ich nicht wiedergeben, denn dafür gibt es die Kurzbeschreibung bzw. den Klappentext; zu meinen Eindrücken aber schreibe ich hier ein paar Zeilen.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich an die Protagonistin und deren Tonfall und Wortwahl und vor allem an ihr dreistes und oft übergriffiges Auftreten gewöhnt hatte. Resolut zu sein, hilft einer solchen Hauptfigur ganz sicher, aber ein bisschen mehr Respekt, wenigstens eine Portion guten Benehmens und etwas Niveau hätten diesem Charakter nicht geschadet.

Auch die anderen Figuren, die in dieser zwar oft humorvollen, manchmal aber auch recht albernen Geschichte
eine Rolle spielen, wirken überzeichnet. So manches Klischee wird hier unangenehm ausgereizt, was übrigens auch für die Klinik gilt, die hier Schauplatz des, nein, der Geschehen ist. Die Vorgänge darin und das Verhalten der Mitarbeiter geben mir wirklich zu denken: eine Klinik, in der unfassbare Zustände herrschen; eine Patientin, die dort kaum Behandlungen hat, sondern munter rumschnüffelt; Verdächtige, deren Anzahl während der Lektüre zunimmt, die auch zum Teil tatsächlich Dreck am Stecken, mit der Lösung des eigentlichen Falls aber nichts zu tun haben.

Dass das Ende die Leser überrascht hat, weil sie es nicht erwartet haben, ist nicht verwunderlich, weil sie es nicht erwarten konnten. Wenn man während des gesamten Krimis zwar an den Nebenschauplätzen mitermitteln kann, es aber unmöglich ist, der Lösung des eigentlichen Falls näherzukommen, weil eben diese Lösung wie das weiße Kaninchen aus dem Hut gezaubert wird, so, als sei der Autor selbst davon überrascht worden, dann fehlt diesem Cosy-Crime Wesentliches und der Leser wird der kuschelkrimi-typischen Möglichkeit des Mitermittelns beraubt.

Was ich leider noch erwähnen muss, weil es wirklich befremdlich wirkt, ist eine Textstelle, an der der Autor das „perfekte Deutsch“ einer Masseurin („zierliche junge Asiatin“) betont. Das ist eine sehr fragwürdige Aussage. Warum sollte ihr Deutsch nicht perfekt sein? Als an manchen Stellen tatsächlich nicht perfekt würde ich da eher das Deutsch dieses Buches bezeichnen.

Es hätte so schön sein können, denn die Geschichte an sich, vom Ende abgesehen, war gut gesponnen. Und sie war an den Stellen, an denen sie nicht so übertrieben und unglaubwürdig war, durchaus amüsant und konnte u.a. durch ein Techtelmechtel und die Figur von Käthes Kompagnon gut unterhalten, aber summa summarum wirkt dieser Cosy-Crime auf mich eher wie eine Parodie.

Diejenigen, denen die Reihe rund um Familie Backes gefällt, finden sicher auch Gefallen an Käthes Alleingang, mein Fall aber ist es leider nicht. Ich wollte diese Familie so gerne kennenlernen und Oma Käthe hätte ich gerne mehr Sympathie entgegengebracht, aber wegen all der oben erläuterten Aspekte kann ich beim besten Willen für diese Persiflage eines Cosy-Krimis nicht mehr als gute 3 Sterne geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere