Cover-Bild Die Brandung – Moorengel
Band 1 der Reihe "Fria Svensson & Ohlsen Ohlsen ermitteln"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 14.03.2024
  • ISBN: 9783423263825
Karen Kliewe

Die Brandung – Moorengel

Ein Ostsee-Krimi | Spannender Auftakt für die neue deutsch-dänische Krimi-Reihe

Das grausame Geheimnis vom Thorsberger Moor

Frische Krimispannung von der Ostsee von Karen Kliewe: Dieses sympathische Ermittler-Team im deutsch-dänischen Grenzgebiet ist für alle Leser*innen von Eva Almstädt.

Hochsommer im deutsch–dänischen Grenzgebiet der Flensburger Förde. Fria Svensson, Leiterin des dänischen Museums für Archäologie, erhält mysteriöse Post: ein skelettierter menschlicher Finger, gefunden im nahegelegenen Thorsberger Moor, einem uralten Opferplatz. Doch die Knochen sind eindeutig neueren Datums. Fria schaltet die deutsche Polizei in Norgaard ein. Tatsächlich entdeckt das Team um Hauptkommissar Ohlsen Ohlsen sechs Moorleichen mit eingeritzten mysteriösen Zeichen auf den nackten Körpern. Das Werk eines Serientäters? Die eiligst gegründete SOKO Bog Body nimmt die Ermittlungen auf, und Frias Fachwissen ist gefragt. Zeitgleich geht bei der Polizei eine Vermisstenmeldung ein: Die siebenjährige Tilda ist verschwunden, von der überforderten Mutter viel zu spät bemerkt. Ohlsen weiß, jede Minute zählt, doch die sofort eingeleitete Suchaktion bleibt erst mal erfolglos ...

Der Auftakt der Krimi-Reihe um die dänische Archäologin und Polizeiberaterin Fria Svensson.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2024

Spannende Unterhaltung

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In der Nähe von Flensburg werden in einem Moor sechs Leichen entdeckt, die unter Wasser regelrecht drapiert wurden, zudem finden sich auf deren Körper eingeritzte Symbole, die Rätsel aufgeben. Nicht nur ...

In der Nähe von Flensburg werden in einem Moor sechs Leichen entdeckt, die unter Wasser regelrecht drapiert wurden, zudem finden sich auf deren Körper eingeritzte Symbole, die Rätsel aufgeben. Nicht nur diese Mordserie hält Kommissar Ohlsen in Atem, sondern auch das Verschwinden der siebenjährigen Tiida. Kurz zuvor hat die dänische Museumsleiterin Fria Svensson ein Päckchen mit einer im Moor gefundenen Dose, die einen abgeschnittenen Finger enthält, erhalten. Der anonyme Finder wird durch die Polizei schnell ermittelt, seine Angaben führen zu dem Moor, wo dann die sechs Leichen gefunden werden. Fria, einmal involviert, ist weiterhin neugierig und so erhält Ohlsen unerwartet und etwas abseits des offiziellen Dienstweges, Unterstützung. Die entscheidende Frage, um den Mörder zu finden, ist, was verbindet die Opfer? Und was ist Tilda zugestoßen? Ein spannender Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Fast 400 Seiten und ich habe sie regelrecht verschlungen. Der Krimi ist von Anfang bis zum Schluss absolut fesselnd und sorgt mit einigen Verwicklungen für eine abwechslungsreiche Spurensuche und für einige Fährten, die am Ende in einem höchstspannendem Finale, zu der Auflösung führen. Ich konnte mit fiebern, mit bangen und mit rätseln und mir das Setting und die Figuren dabei sehr gut vorstellen. Dieser Krimi, einmal angefangen, hat mich nicht mehr losgelassen. Gefallen hat mir auch das ungleiche Duo Ohlsen und Svensson, die trotz ihrer Gegensätzlichkeit aber gut zusammen agieren . Auch nach dem Lesen der letzten Seite, beschäftigt er einen noch weiter, die Autorin Karen Kliewe hat hier nicht mit emotionalen Gefühlen gespart. Ich warte nun gespannt auf einen neuen Fall für das Duo Ohlsen/Svensson. Von mir gibt es für diese fesselnde Unterhaltung die volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 31.03.2024

2 spannende Fälle zum Auftakt der neuen Ostsee-Krimireihe

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"Respekt und das Recht auf Unversehrtheit sind echte Wunderwaffen, von denen ich mir wünschen würde, sie kämen täglich großflächig zum Einsatz. " Nachwort von Karen Kliewe.

Nach dem Lesen dieses tollen ...

"Respekt und das Recht auf Unversehrtheit sind echte Wunderwaffen, von denen ich mir wünschen würde, sie kämen täglich großflächig zum Einsatz. " Nachwort von Karen Kliewe.

Nach dem Lesen dieses tollen Krimis sollte man hier unbedingt den ersten Absatz im Nachwort des Krimis lesen. Worte, die mich tief bewegt haben.

In dieser gelungenen Auftaktreihe zu einer neuen Ostsee-Krimireihe haben wir es mit zwei sehr sympathischen Protagonisten zu tun. Im Mittelpunkt stehen der Hauptkommissar Ohlsen Ohlsen von der Kripo Flensburg sowie Fria Svensson vom dänischem archäologischen Museum in Ørerup an der deutsch-dänischen Grenze. In ihrem ersten Zusammentreffen haben sie es gleich mit zwei Fällen zu tun. Fria erhält anonym einen skelettierten Finger zugespielt, zu dem sie keinen archäologischen Hintergrund vermutet, sondern eine Straftat und der Polizeistation in Norgaard übergibt. Bei Nachforschungen am Fundort entdeckt die Polizei auf dem Grund des Thorsbergers Moores sechs angepflockte Tote mit geritzten Symbolen auf den Körpern. Und zu allem Überfluss ist die siebenjährige Tilda seit Tagen verschwunden.

Ohlsen und Fria sind sehr unterschiedliche Personen. Beide mochte ich sehr. Während Ohlsen eher wortkarg ist, ist Fria als ehemalige Polizistin eher impulsiv. Sie lebt in einer WG mit Marten zusammen und hat einen liebevollen dreibeinigen Hund namens Bolle. Ohlsen lebt zwar allein, aber nur weil seine Freundin ständig im Ausland weilt. Diese schwierige Beziehung sowie die Entführung von Tilda hinterlassen Spuren bei Ohlsen.

Es gibt unendlich viele kleine Kapitel aus sehr unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten, die zu einer Art Echtzeiterzählung beitragen, was mir sehr gut gefallen hat. Dazu trägt auch der sehr gute und detaillierte Schreibstil der Autorin bei, die bei mir echtes Kopfkino entstehen ließ. Je näher ich mich dem Ende des Buches näherte, um so spannender wurde es. Viele Verdächtige hatte ich gefunden, wurde jedoch völlig überrascht vom Ende. Das hatte ich so nicht sehen kommen.

Der Krimi dreht sich einmal um die akribisch fortgesetzte Ermittlungsarbeit, befasst sich dann später aber immer mehr mit dem Entführungsfall Tilda. Die Ermittlungen wurden in der Mitte des Buches ein wenig zäh, aber das Lesen machte dennoch viel Spaß. Während ich einen sehr guten Zugang zu Ohlsen und Fria bekam, blieben die weiteren Figuren teilweise blass mit Ausnahme von Marten und dem ehemaligen Kommilitonen von Fria, Lars-Emil.

Dieses Buch ist jedem Krimiliebhaber zu empfehlen und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

4,5 von 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 02.01.2026

mystische Atmosphäre

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Der erste Teil der Serie ist der Beginn einer Ostsee-Krimireihe mit der dänischen Archäologin Fria und dem deutschen Kommissar Ohlsen und seinem Ermittlungsteam. Beim Lesen spürt man das besondere Ostsee-Flair ...

Der erste Teil der Serie ist der Beginn einer Ostsee-Krimireihe mit der dänischen Archäologin Fria und dem deutschen Kommissar Ohlsen und seinem Ermittlungsteam. Beim Lesen spürt man das besondere Ostsee-Flair und die typischen Gewohnheiten der Bewohner*innen sowie deren Eigenheiten, was charismatisch und authentisch wirkt. Die Leseatmosphäre empfinde ich als angenehm, es wird langsam gestartet, die Hauptcharaktere und die Schauplätze werden eingeführt und mit der Zeit steigt auch die Spannung kontinuierlich an. Die Charaktere haben ihre Gewohnheiten und vor allem Kommissar Ohlsen ist nicht zu unterschätzen, obwohl er sich teilweise recht wortkarg gibt und nicht in die Karten blicken lässt. Gut gelungen finde ich auch die Stimmung, vor allem, wenn ein Moor im Spiel ist, hat es immer einen besonderen Spannungsfaktor für mich, da es so unberechenbar ist und Fehler nicht verzeiht.
Ich bin gespannt, auf die nächsten Teile der Reihe und freue mich vor allem auf eine Weiterentwicklung der Hauptcharaktere oder auch darauf, sie besser kennenzulernen, denn allzu viel haben sie bis jetzt noch nicht preisgegeben und auf einen nächsten spannenden Ermittlungsfall.

Veröffentlicht am 20.07.2025

Reihenauftakt

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Fria Svenson stammt aus einer Polizistenfamilie und hat auch selbst ursprünglich diese Laufbahn für sich angestrebt. Schnell merkt sie allerdings, dass das nicht das Richtige für sie ist und so arbeitet ...

Fria Svenson stammt aus einer Polizistenfamilie und hat auch selbst ursprünglich diese Laufbahn für sich angestrebt. Schnell merkt sie allerdings, dass das nicht das Richtige für sie ist und so arbeitet sie als Archäologin in einem dänischen Museum nahe der Grenze zu Deutschland. Als an einem Opferplatz ein Finger gefunden wird, ist schnell klar, das dieser nicht von Bedeutung ist für das Museum, er ist schlichtweg nicht alt genug und somit ein Fall für die örtliche Polizei. Die findet dann zwar nicht den Besitzer des Fingers, dafür aber sechs Moorleichen, die mit viel Aufwand auf dem Grund eines Sees fixiert worden sind.

Moorengel ist das erste Buch aus der Krimi-Reihe um die dänische Archäologin Fria Svenson und Hauptkommissar Ohlsen auf der deutschen Seite. Ich kannte das ungleiche Ermittlerteam schon aus dem zweiten Buch "Leichenfischer", das ich vorher gelesen hatte. Hier sei direkt gesagt, dass man die Bücher durchaus auch unabhängig voneinander lesen kann, die Fälle sind in sich abgeschlossen, es fehlen einem dann vielleicht nur ein paar persönliche Hintergründe zu den Figuren. Persönliches fließt vor allem bei Fria in die Geschichte ein, allerdings nicht so extrem, dass es vom eigentlichen Kriminalfall ablenkt. Gerade Fria, die ja keine Polizeibeamtin ist, wird dadurch einfach sympathischer.

Obwohl ich den Schreibstil der Autorin und auch die Hauptfiguren schon kannte, ist der Einstieg ins Buch erstmal etwas holprig gewesen. Das liegt vor allem daran, dass die Autorin doch recht schnell zwischen den einzelnen Figuren und Situationen hin und her springt. Es ist da leider nicht immer ganz einfach den Überblick zu behalten und man kann da schon auch durcheinander kommen beim - wer ist wer und wo sind wir jetzt gerade. Karen Kliewe füllt ihr Buch mit vielen Figuren und eben auch den dazugehörigen Schauplätzen. Zum Glück hat sich das bei mir relativ schnell eingepegelt und ich war gut in der Story drin. Die Geschichte wird spannend erzählt, natürlich gibt es im Mittelteil, wenn die Ermittlungsarbeit ins Stocken gerät ein paar klitzekleine Längen, hier ist es dann aber gerade wieder das Persönliche rund um die Figuren, das die Geschichte am Laufen hält. Zudem wird es mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens auch recht schnell emotional und die Story bekommt eine zweite Ebene.

Die einzelnen Elemente der Geschichte werden gut zusammengeführt und man kann als Leser die ganze Zeit über mitermitteln. Ich hatte bei einigen Aspekten recht schnell eine Vermutung, andere Zusammenhänge sind mir erst später klar geworden, wobei es die Autorin geschafft hat mich bis zum Ende hin zweifeln zu lassen. Für mich eine spannende Lektüre im Stil des deutschen Sonntagabend-Krimis und das meine ich durchaus positiv.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Ein länderübergreifender Kriminalroman

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Fria Svensson ist Leiterin eines dänischen Museums und erhält eines Tages eine Dose mit einem skelettierten Finger. Sie wendet sich an die deutsche Polizei in Norgaard. Als Hauptkommissar Ohlsen Ohlsen ...



Fria Svensson ist Leiterin eines dänischen Museums und erhält eines Tages eine Dose mit einem skelettierten Finger. Sie wendet sich an die deutsche Polizei in Norgaard. Als Hauptkommissar Ohlsen Ohlsen und sein Team den Fundort ermitteln konnten, finden sie in dem Gebiet sechs Leichen. Gleichzeitig muss sich Ohlsen auch noch mit der vermissten Tilda auseinandersetzen. Haben sie es mit einem Serienmörder zu tun und können sie Tilda rechtzeitig finden?

Dies ist der Beginn einer neuen Reihe mit dem deutschen Ermittlungsteam und der Archäologin Fria Svensson und er ist gut gelungen. Für das Kommissariat Norgaard ist das eine schwierige Aufgabe, denn zunächst gibt es zwischen den Opfern keine Gemeinsamkeiten. Es gibt viel Ermittlungsarbeit und diese ist lange nicht von Erfolg gekrönt. Rätselhaft ist auch das Verschwinden der siebenjährigen Tilda, die von ihrer Mutter vernachlässigt wurde und deren Kindheit nicht gerade angenehm ist. Es gibt kurze und wechselnde Kapitel, sodass Abwechslung ins Geschehen kommt.

Fazit: Dieser Kriminalroman spielt länderübergreifend in Deutschland und Dänemark. Es beginnt spannend, leidet dann aber aufgrund des Umfangs der Recherche etwas. Am Ende geht es nochmal richtig zur Sache und erst da wird das Motiv und der Täter enthüllt.
Wer gerne Krimis mit viel Recherche mag, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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