Cover-Bild Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 08.09.2015
  • ISBN: 9783453418455
Robin Sloan

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Roman
Ruth Keen (Übersetzer)

Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch

Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2024

Schön und verrückt

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Dieser Roman fängt völlig anders an, als er endet. Ich habe diese Wendung nicht erwartet, aber sie war in Ordnung.
Eine Regelrechte Verschwörung wird aufgedeckt,als Clay in Mr. Penumbras Buchhandlung ...

Dieser Roman fängt völlig anders an, als er endet. Ich habe diese Wendung nicht erwartet, aber sie war in Ordnung.
Eine Regelrechte Verschwörung wird aufgedeckt,als Clay in Mr. Penumbras Buchhandlung zu arbeiten beginnt.

Ihm fallen deutliche Muster auf, bei der Reihenfolge in der die Kunden die Bücher ausleihen und versucht den Hintergrund zu erkunden. Seine Entdeckungen reichen tiefer und weiter als er ahnt und sch ell findet er sich tief in einem Mysterium wieder.

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Veröffentlicht am 15.01.2024

Google vs Buch

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Clay Jennon ist ein arbeitsloser Programmierer in San Francisco. Eines Tages begibt er sich auf seiner Suche nach einem Job in eine düstere, enge, muffige kleine Buchhandlung namens Penumbra. Im vorderen ...

Clay Jennon ist ein arbeitsloser Programmierer in San Francisco. Eines Tages begibt er sich auf seiner Suche nach einem Job in eine düstere, enge, muffige kleine Buchhandlung namens Penumbra. Im vorderen Teil des Ladens werden einige wenige aktuelle Titel verkauft, der größere Teil des Geschäfts besteht aber aus uralten Büchern, die von verschrobenen Mitgliedern einer seltsamen Gesellschaft ausgeliehen und weitergereicht werden.



Oberflächlich geht es um einen jungen Programmierer, der in einer Buchhandlung arbeitet und dabei quasi aus Versehen die Geheimnisse einer bibliophilen Geheimgesellschaft decodiert.



Hintergründig - und das ist es, was mich an diesem Buch so gefesselt hat - geht es um Google und alles was davor war und ob die beiden Welten aus Internet und Buchhandlung nebeneinander existieren können oder sich gegenseitig bereichern. Ein weiterer Aspekt war die alte Frage, ob es da draußen irgendwo tatsächlich einen Schlüssel zum ewigen Leben gibt und ob man ihn überhaupt finden sollte.



Viele faszinierende Ideen werden durcheinander geworfen, vor allem die wilden "Spinnereien" der Googler können durch ihre Bodenlosigkeit faszinieren.

Die im Buch so präsente Schriftart Gerritszoon sowie "Die Drachenlied-Chroniken"-Lieblingsserie des Hauptcharakters existieren leider nicht wirklich. Was mich etwas geärgert hat, denn die Chroniken hätte ich jetzt wirklich gern als nächstes gelesen. Der Ordensgründer Aldus (Pius) Manutius hingegen hat tatsächlich existiert.

Einzige Kritikpunkte sind die teilweise arrogante Art von Clay, wenn es um Technik geht ("Wer das nicht versteht, ist unter 30") und dass das Wort "schnuckelig" mehrfach auftaucht, wo es doch so gar nicht in seinen Wortschatz passen will.



Ein durchweg lesenswertes Buch, in dem liebenswerte Büchernerds auf kreative Technikgeeks treffen und sich gegenseitig bereichern.



"Festina lente", was die Schwarzroben so gerne sagen, bedeutet übrigens nichts anderes als "Eile mit Weile". Ja, mit Büchern geht's wohl etwas langsamer als mit dem Internet, aber man kommt auch ans Ziel.



"Manche von ihnen arbeiten wirklich sehr schwer."

"Was tun sie?"

"Mein Junge!", sagte er und sah mich erstaunt an, als könne nichts offensichtlicher sein: "Sie lesen."



"Zwielicht und Büchergeruch, wir führen alles."





Zusätzlich gibt es eine eBook-Kurzgeschichte über die Anfänge des Mr. Penumbra in San Francisco: "Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra". Diese erzählt nicht nur von den Anfängen in San Francisco, sondern Penumbras gesamte Lebensgeschichte. Sehr aufschlusreich und so direkt im Anschluss gelesen fallen einem natürlich einige Bezüge direkt ins Auge. Wer die schrullige Buchhandlung nicht loslassen will - hier weiterlesen ;)

Veröffentlicht am 22.04.2018

„Was hoffst du in diesen Regalen zu finden?“ (S. 212)

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Der Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan ist alles andere als sonderbar. Viel mehr würde ich dieses Buch als wunderbar betiteln. Es steckt voller Überraschungen und philosophischer ...

Der Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan ist alles andere als sonderbar. Viel mehr würde ich dieses Buch als wunderbar betiteln. Es steckt voller Überraschungen und philosophischer Überlegungen, was mich als Philosophie-Liebhaberin natürlich überzeugt hat.

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen – ein Bücherregal, in dessen Mitte eine große Lücke in Form eines Kopfumrisses prangt. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich den Umriss erst bewusst wahrgenommen habe, als ich etwa bei der Hälfte des Buches angelangt war. Aber das zeigt eigentlich auch nur nochmal, wie sehr ich vom Inhalt gefesselt wurde.



Klappentext

„Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.“



Clay Jannon erzählt uns in diesem Buch seine Geschichte. Und es ist eine tolle Geschichte. Clay ist so verzweifelt auf der Suche nach einem Job, dass ihm mittlerweile komplett egal ist, was für eine Arbeit er übernehmen muss. Es ist ihm sogar so egal, dass er, als er auf einem seiner Streifzüge durch San Francisco den Aushang („AUSHILFE GESUCHT Spätschicht Spezielle Anforderungen Gute Zusatzleistungen“) einer ominös wirkenden Buchhandlung entdeckt, direkt besagte Buchhandlung betritt und sich als Aushilfe vorstellt. Er wird eingestellt und stellt fest, dass diese Buchhandlung nicht nur ominös wirkt.

Es kommen nie richtige Kunden vorbei, immer nur exzentrisch wirkende Leute, die ganz aufgeregt nach einem Buch fragen und es gegen ein Mitgebrachtes tauschen wollen. Dazu legen sie einen Mitgliederausweis vor und Clay fragt sich, was für eine Gesellschaft das wohl sein mag. Es muss irgendwas mit den Büchern im Laden zu tun haben, die man aber gar nicht entziffern kann. Da Clay nicht viel zu tun hat, in dieser Buchhandlung, die mehr eine Bibliothek zu sein scheint, beginnt er mit seinen Kenntnissen als Webdesigner dem Rätsel der Buchhandlung des Mr. Penumbra auf die Spur zu gehen.



„[…] [mir wird klar], dass die Bücher, die ich am meisten liebe, wie offene Städte sind, in die man über alle möglichen Wege hineingelangen kann.“ (S. 221)



Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Zunächst dachte ich, dass es ein „klassischer“ Fantasyroman würde, aber ich wurde sehr schnell eines besseren belehrt. Robin Sloan, der selbst Erfahrung mit Webdesign hat, baut in die altehrwürdige Geschichte einer Organisation, die sich voll und ganz dem Studium von Büchern verschrieben hat, auf geschickte Art und Weise die moderne Technik ein. Ein unbekanntes Hackergenie, diverse Programmierer und sogar Google (das Unternehmen, nicht nur die Suchmaschine) selbst spielen eine Rolle in dem Unterfangen, den Geheimnissen der sonderbaren Buchhandlung auf die Schliche zu kommen.

Jede Figur wird von Robin Sloan sehr liebevoll beschrieben. Alle sind irgendwie besonders, ein bisschen anders als die meisten Menschen, und das macht sie so sympathisch. Es fällt, dank der ausführlichen Beschreibungen und des Schreibstils (einige innere Monologe von Clay, falls euch das was sagt und es euch interessiert), sehr leicht sich in Clay hineinzuversetzen.

Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war der Schluss. Die letzten 50 Seiten wirken sehr hastig, ganz im Gegenteil zum Rest der Geschichte. Es schien so, als ob es jetzt ganz schnell zum Schluss kommen sollte, obwohl gleichzeitig noch möglichst viele neue Informationen und Geschehnisse untergebracht werden müssen. Das fand ich schade – es wäre praktischer gewesen, das Buch um ein paar Seiten zu verlängern. Denn die Informationen, die wir auf diesen letzten Seiten bekommen, sind essentiell wichtig für die Auflösung des Rätsels um besagte Buchhandlung.

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch weiterempfehlen und würde 4/5 Sternen geben.

Veröffentlicht am 16.12.2021

Ich fand die Geschichte ganz interessant, aber jetzt auch nicht super mitreißend!

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Cover: Das Cover finde ich schöne und ansprechend (gerade für Bibliophile). Es ist abgestimmt und passend zum Thema gestaltet.

Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Der Hauptcharakter ...

Cover: Das Cover finde ich schöne und ansprechend (gerade für Bibliophile). Es ist abgestimmt und passend zum Thema gestaltet.

Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden. Der Hauptcharakter ist mir nicht unsympathisch, auch wenn ich mich nicht in ihn hineinversetzt habe, sondern mehr das Ganze von oben betrachtet habe. Die Idee der Geschichte gefällt mir gut und ich habe hier gerne und auch meist gespannt gelesen. Allerdings fand ich zwischendurch, dass es immer mal wieder Stellen gab, an denen es sich leicht etwas gezogen hat. Generell finde ich es jedoch nicht so schlimm, wenn es auch mal ruhiger ist in der Geschichte, um dann wieder an Spannung zuzunehmen.

Fazit: Eine nette Geschichte, die ich weiterempfehlen kann, wenn man etwas Ruhigeres möchte, allerdings fand ich sie jetzt nicht so super, dass ich sie irgendwann noch einmal lesen werde.

Veröffentlicht am 30.05.2025

Schräg, aber irgendwie witzig, mit schönem Cover

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Clay, eigentlich Webdesigner, sucht einen Job und bekommt diesen in der 24 Stunden geöffneten Buchhandlung des alten Mr. Penumbra, und er muss die Nachtschicht übernehmen. Es kommen versch. (seltsame) ...

Clay, eigentlich Webdesigner, sucht einen Job und bekommt diesen in der 24 Stunden geöffneten Buchhandlung des alten Mr. Penumbra, und er muss die Nachtschicht übernehmen. Es kommen versch. (seltsame) Kunden, die entweder Bücher kaufen oder ausleihen. Clay muss eine der Regeln befolgen, nicht in die Ausleihbücher reinzuschauen. Natürlich wird er doch dazu verleitet und entdeckt eine (scheinbar sinnlose) Aneinanderreihung von Buchstaben in diesen Büchern. Sein Ziel nun: diesen „Code“ zu knacken…

Auf der einen Seite fand ich das Buch spannend und auch witzig, auf der anderen Seite aber war es etwas schräg und das Computer-nerdige war mir zu hoch. Am Anfang hätte ich das Buch fast wieder weggelegt, dann hat mich die Spannung und der Schreibstil doch gepackt. Der Schluss war für mich wieder nicht verständlich…🤔🤷🏼‍♀️

Das Cover finde ich richtig schön.

Ich würde, trotzdem ich nur 3 Sterne vergebe, zu dem Buch raten, einfach um andere Meinungen darüber zu hören und mich auszutauschen.😏

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