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Veröffentlicht am 12.03.2018

Wieder Mal ein schöner Band mit einem Einblick in die Drachenwelt

Die Bibliothekare / Das dunkle Archiv
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Auch dieses Mal wird wieder Irenes komplettes Können gebraucht, als sie in eine verzwickte diplomatische Lage gerät.
Eine Drachenfrau möchte die Bibliothekarin damit beauftragen, ein Buch für sie zu finden, ...

Auch dieses Mal wird wieder Irenes komplettes Können gebraucht, als sie in eine verzwickte diplomatische Lage gerät.
Eine Drachenfrau möchte die Bibliothekarin damit beauftragen, ein Buch für sie zu finden, das sie benötigt, um einen hohen politischen Posten zu erringen. Doch Irene denkt gar nicht daran ihr zu helfen, muss sie doch wie auch der Rest der Bibliothek absolut neutral bleiben. Wie man es von ihr gewohnt ist, gerät sie trotz ihrer Absage aber wieder mitten rein ins Geschehen. Diesmal gehts ins New York der 20er Jahre und dort stellt sie schnell fest, das die Drachen nicht ihr einziges Problem sind.

Meinung:
In diesem Band beschäftigt sich die Autorin mal intensiver mit den Drachen, die bisher eher eine Nebenrolle inne hatten. Nachdem der Leser im letzten Band mehr über die Elfen erfahren konnte, ist dieser Teil quasi das Pendant auf Seiten der Drachen. Mich hat es sehr gefreut, das Cogman dieses Mal näher auf diese stolzen, aber auch gefährlichen Kreaturen eingeht. Die Infos, die man in diesem Buch erhält, helfen die Strukturen der Drachen und auch die Beziehung zwischen Kai und Irene besser zu verstehen. Diese ist natürlich auch hier wieder Thema, rätseln doch die Leser schon lange, wie es mit den Beiden weitergeht und ich kann sagen, man darf gespannt sein.

Abgesehen vom neuen Thema bewegt sich die Autorin in gewohnten Fahrwassern. Spannende Passagen wechseln sich mit politischeren ab und Gewalt ist genauso ein probates Mittel wie Diplomatie. Der Beginn und gerade das Ende haben mich sehr gut unterhalten. Der Mittelteil zog sich etwas in die Länge und hat hier und da Langeweile aufkommen lassen. Nachdem diese kurze Durststrecke aber überwunden war, hat mich das Finale versöhnt. Hier ist wie gewohnt richtig was los.

Eine Sache mag ich speziell zu diesem Band noch hinzufügen. Die Autorin hat dazugelernt und wiederholt nun weniger oft Dinge, die die Bibliothek und die Sprache betreffen. Das freut mich sehr, war es mir doch gerade beim vorherigen Band sehr negativ aufgefallen. Ich hoffe sie behält dies bei oder veringert es sogar noch. Stammleser wissen ja nun wirklich was gemeint ist und Neulinge sollten sowieso bei dieser Reihe bei Band 1 anfangen, um richtig folgen zu können.

Fazit:
Wieder mal ein unterhaltsamer Band der Reihe, mit interessanter Thematik, die mich überzeugen konnte.


Veröffentlicht am 31.05.2018

Schwarz und Weiß

Dark Canopy
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Mit Dark Canopy nimmt Jennifer Benkau uns mit in eine Welt, bei der alles nur Schwarz oder Weiß zu sein scheint, obwohl vieles grau ist.

Eine klassische Geschichte Gut gegen Böse und die Frage wer überhaupt ...

Mit Dark Canopy nimmt Jennifer Benkau uns mit in eine Welt, bei der alles nur Schwarz oder Weiß zu sein scheint, obwohl vieles grau ist.

Eine klassische Geschichte Gut gegen Böse und die Frage wer überhaupt der Böse ist. Der Mensch der die Percents, extra für den dritten Weltkrieg gezüchtet hat und nun von ihnen unterjocht wird? Oder jene Elitesoladen, die nach dem Krieg nun ihrerseits über ihre Schöpfer herrschen?
Denn beide Seiten fühlen sich im Recht und haben gute Argumente.

Stellvertretend für die beiden Geschlechter lernen wir Joy, ein Rebellenmädchen und Neel, einen Percent kennen. Als Joy bei einem Streifzug durch die Stadt in die Hände des Feindes gerät, kommt ihr Weltbild ins Wanken.

Meinung:
Diese Geschichte wird vor einem dystopischen Hintergrund erzählt und erinnerte mich ein wenig an die Tribute von Panem und Co. Die ein oder andere Paralle ist halt gegeben, trotzdem haben wir auch viel eigenständiges, das diese Geschichte ausmacht. Die Percents zum Beispiel sind interessante Geschöpfe. Sie wirken fast menschlich haben aber sehr spannende Eigenheiten.
Auch das namensgebende Dark Canopy ist eine interessante Erfindung, die zusätzlich noch einen Umweltfaktor ins Spiel bringt, was mir gut gefallen hat. Um hier nicht zu spoilern, würde ich aber sagen lest selbst, denn es lohnt sich. Die Geschichte ist spannend, der Hintergrund gut durchdacht und die Schreibe gefällig.
Die Charaktere haben mir im großen und ganzen alle zugesagt, wobei ich hin und wieder Probleme mit der Protagonistin hatte, die für mich nicht immer logisch gehandelt hat. Neben ein paar Längen im Buch ist das für mich aber auch die einzige Schwäche, sodass ich darüber gut hinwegsehen konnte.
Mein absolutes Highlight am Buch ist der sehr spannende Cliffhanger am Ende, sodass ich mich auf den zweiten und abschließenden Teil schon sehr freue. Sowieso etwas was mir gut gefällt, das es keine klassische Trilolige ist.

Fazit:
Gute Geschichte, mit nur kleinen Mängeln. Von mir gibts für Fans von Panem und Co. auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 07.04.2018

Ein würdiger Abschluss, mit zu viel Hin und Her

GötterFunke - Verlasse mich nicht!
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Der Kampf der Götter um die Weltherrschaft ist in vollem Gange. Agrios will den Ehrenstab, mit dessen Hilfe er Zeus endgültig stürzen kann. Doch so schnell geben die Götter in Monterey nicht auf. Jess ...

Der Kampf der Götter um die Weltherrschaft ist in vollem Gange. Agrios will den Ehrenstab, mit dessen Hilfe er Zeus endgültig stürzen kann. Doch so schnell geben die Götter in Monterey nicht auf. Jess gerät dabei immer wieder zwischen die Fronten, obwohl sie eigentlich die Nase voll hat von ihren göttlichen Freunden, allen voran Cayden. Sie ist immer noch tief verletzt, über seinen Vertrauensmissbrauch. Gibt es für die beiden noch eine Chance? und wie wird das Schicksal der Welt entschieden?

Mit dem Abschlussband der Triologie knüpft Marah nahtlos an den zweiten Band an. Sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Leser dürfen sich also wieder über ihren gewohnt angenehmen Schreibstil und ihre humorvolle Art freuen. Auch die Zickereien in Sachen Liebesdingen sind wieder mit dabei, hier allerdings in einem Ausmaß, was mir deutlich zu viel ist. Daher muss ich diesmal schweren Herzens einen Punkt abziehen.
Mehr an Kritik muss ich aber zum Glück nicht üben, denn die Geschichte gefällt mir wieder sehr gut. Besonders die Vorstellung anderer Götter hat mir sehr gefallen. Alleine Aphrodite ist klasse gezeichnet und was es mit Pandoras Büchse wirklich auf sich hat, wollte ich auch schon immer mal wissen
Es gibt also wieder viel Neues zu entdecken und die Charaktere sind wirklich toll. Sie halten sich nicht immer an die offiziellen Legenden, was ich aber eher positiv finde. So ist etwas mehr Überraschung dabei. Auch die sterblichen Figuren wie u.a. Josh und Leah sind wieder mit von der Partie und bilden ein tolles Team hinter Jess, wenn die Götter sie mal wieder verrückt machen.
Und das tun sie oft. Immer wieder lassen sie sich etwas Neues einfallen, so das keine Langeweile in der Geschichte aufkommt. Besonders gefallen hat mir dabei das Ende. Ein wirklich würdiger Abschluss für diese tolle Göttergeschichte.

Fazit:
Ein schöner Abschlussband, mit zu viel Liebesduselei. Ansonsten toll gemacht.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Der mit Abstand schwächste Band bisher

Magisterium
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Eigentlich sollte hier eine begeisterte Rezension über den neuen Teil einer meiner Lieblingsreihen stehen. Leider geht das bei diesem Band nicht, da die Autorinnen an allen Ecken gespart haben.
Allem voran ...

Eigentlich sollte hier eine begeisterte Rezension über den neuen Teil einer meiner Lieblingsreihen stehen. Leider geht das bei diesem Band nicht, da die Autorinnen an allen Ecken gespart haben.
Allem voran an der Seitenzahl. Auch wenn die Bände noch nie besonders lang waren, hat man diesmal das Gefühl mit einem halbfertigen Buch dazusitzen.
Auch an Spannung hat es überraschenderweise gemangelt, was sonst bei den Geschichten kein Problem darstellt. Die spannendsten Szenen wurden hier allerdings nur angerissen und zu einfach aufgelöst.
Hier fehlte es an wirklichem Einfallsreichtum und es wurde weitestgehend der einfachste, wenn auch nicht zwingend logischste Weg gewählt.
Das Flair, dieser Funken Magie, der mich sonst besonders überzeugen kann, ist diesesmal auch abhanden gekommen. Ich hoffe sehr das er sich zum Finale wieder einfindet.

Positives gibt es natürlich auch zu sagen. Es macht Spaß mit den liebgewonnenen Charakteren Abenteuer zu erleben, es liest sich wieder sehr angenehm leicht und die Geschichte steuert endlich aufs Finale zu.
Ich werte diesen Band jetzt einfach mal als Überbrückung vor dem großen Showdown.

Fazit:
Die Autorinnen haben sich mit diesem Band keinen großen Gefallen getan und als Fan der Reihe hoffe ich, das es sich nur um einen Ausrutscher handelt.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Eine Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten

Sweetbitter
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Die junge Tess möchte ein neues Leben starten und stolpert aus der Provinz direkt in den Big Apple. Einmal angekommen findet sie schnell einen Job, den sie eigentlich nie wollte. Sie wird Kellnerin in ...

Die junge Tess möchte ein neues Leben starten und stolpert aus der Provinz direkt in den Big Apple. Einmal angekommen findet sie schnell einen Job, den sie eigentlich nie wollte. Sie wird Kellnerin in einem Nobelrestaurant und lernt schnell das Genuss und Exzess nah beieinander liegen.

Meinung:
Stephanie Danlers Sweetbitter war ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut hatte. Der Klappentext versprach einen genuss- und niveauvollen Roman, doch leider wurde ich komplett enttäuscht. Anfangs gab die ein oder andere kurze kullinarische Stelle noch Anlass zur Hoffnung, die die Autorin dann aber mit allen Mitteln zunichte gemacht hat. Die Geschichte hat keinen roten Faden und wechselt von einer Belanglosigkeit in die Nächste. Die langweiligen und oftmals wirren Dialoge wurden nur unterbrochen von ausgiebigem Drogenkonsum oder Sex oder einer Kombination aus beidem. Jeder mit Jedem, dabei alle von irgendetwas anderem dicht. Das ist einfach nicht meine Vorstellung eines Buches mit Niveau.

Ebenso uninspiriert wie die Geschichte, war für mich auch die Kulisse. Die Hälfte des Romans spielt in dem Restaurant, in dem Tess arbeitet und nahezu der ganze Rest in irgendwelchen anderen Restaurants, Bars oder Toiletten. So ist der einzige Flair von New York der bei mir haften bleibt die schmutzige Schattenseite. Das mag passend sein, tut für mich der Stadt aber Unrecht.
Nachdem also weder Setting noch die Geschichte selbst mein Ding waren, hatte ich auf die ein oder andere spannende Figur gehofft. Leider wurde auch daraus nichts. Abgesehen davon das die Charaktere alle Workaholics, ansonsten aber ziel- und planlos sind, erfährt man über sie nahezu nichts. Es gibt selbst zur Protagonistin kaum weitere Infos. Das sorgt natürlich nicht unbedingt für Nähe oder Verständnis.

Fazit:
Sweetbitter konnte mich leider gar nicht überzeugen.