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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2020

Am Ende bleibt viel Potential ungenutzt

Rote Kreuze
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Alexander zieht nach dem Verlust seiner Frau mit seiner kleinen Tochter nach Minsk. Kaum angekommen trifft er dort seine an Alzheimer erkrankte Nachbarin Tatjana, die ihm unbedingt ihre Lebensgeschichte ...

Alexander zieht nach dem Verlust seiner Frau mit seiner kleinen Tochter nach Minsk. Kaum angekommen trifft er dort seine an Alzheimer erkrankte Nachbarin Tatjana, die ihm unbedingt ihre Lebensgeschichte erzählen will.

Filipenko hat eines extrem anstrengenden und sperrigen Schreibstil. Die einzelnen Personenstränge lassen sich zwar gut lesen, v.a. der von Tatjana hat mir gut gefallen. Doch immer wieder wechselt er wahllos von der 1. zur 3. Person, mal werden die Figuren mit Vornamen benannt, mal mit Nachnamen, mal mit einem Zwischending aus Vorname und dem russischen Vaternamen. Das machte es v.a. zu Beginn schwer, die Figuren auseinanderzuhalten und eine Bindung zu ihnen aufzubauen., noch dazu da sie scheinbar alle eine Form von Alexander o.ä. beinhalten. Irgendwann hat man sich daran gewöhnt und ich gestehe ich habe einfach drüber weg gelesen. Dennoch verstehe ich nciht ganz, warum der Autor diesen verwirrenden Wechsel der Perspektiven und Erzählformen benutzt.

Die Geschichte an sich ist ganz okay. Wie bereits erwähnt fand ich Tatjanas Geschichte durchaus interessant und in großen Teilen auch flüssig zu lesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die Handlung und das was Tatjana im Krieg erlebt hat nicht wirklich berührte, vermutlich bedingt durch den Schreibstil durch den mir die Handlung zu unahbar blieb.

Die zahlreichen, mitunter recht langen, Gedichte hätte es meiner Meinung nach nicht unebdingt gebraucht, da sie nicht wirklich zur Stimmung beigetragen haben. Auch der 2. Erzählstrang von Alexander (heißt er denn nun Alexander oder Sascha? Das hat mich ebenfalls verwirrt.) erschien mir etwas zu konstruiert und hat nicht wirklich zum Buch gepasst. Dieser Strang wird auch nicht wirklich tiefergehend betrachtet sondern nur am Rande erwähnt um das schlimme Schicksal des jungen Mannes hervorzuheben.

Ich hätte mir hier insgesamt eine konsequentere Schreib- und Erzählweise gewünscht. Alexander braucht es meiner Meinung nach in dieser Geschichte nicht unbedingt. Schöner hätte ich es gefunden, wenn man Tatjana ihre Geschichte in der Ich-Perspektive von Beginn an hätte erzählen lassen ohne Unterbrechungen oder seltsame Perspektivwechsel.

Veröffentlicht am 30.04.2020

Diese Reise zum Meer konnte mich leider nicht überzeugen

Offene See
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Roberts ganze Familie sind Bergarbeitet und auch ihm steht dieser Berufsweg bevor. Doch eigentlich liebt er die Natur und so macht er sich auf zu einer Reise um einmal das Meer zu sehen, bevor er in den ...

Roberts ganze Familie sind Bergarbeitet und auch ihm steht dieser Berufsweg bevor. Doch eigentlich liebt er die Natur und so macht er sich auf zu einer Reise um einmal das Meer zu sehen, bevor er in den Berg hinabsteigen muss. Auf dieser Reise lernt er die ältere Dulcie kennen und bleibt für ein paar Tage bei ihr um ihr mit dem Garten etc. zu helfen.

Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, da alle so von der berührenden Geschichte und der poetischen Sprache schwärmten. Und ja, die Sprache ist wirklich schön und auch poetisch, v.a. wenn es um Naturbeschreibungen o.ä. geht. Auch die Gedichte, die zwischendurch eingestreut sind fand ich schön geschrieben. Leider fand ich jedoch, dass die Sprache nicht immer zu der Rahmenhandlung gepasst hat. Das Buch spielt kurz nach dem 2. Weltkrieg und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass manche Ausdrücke damals so verwendet wurden, auch wenn sich die Handlung in England abspielt und nicht in Deutschland.

Das führt auch gleich zu meinem nächsten Problem, den Figuren. Robert ist 16 Jahre alt und hat bisher nicht viel von der Welt gesehen und durch den Krieg kennt er z.B. auch keine 'exotische' Nahrung o.ä. So wie er geschildert wird, wirkt er manchmal auf mich wie ein naiver kleiner Junge was nicht so recht zu seinen 16 Jahren passt für mich. Dann hat er manchmal aber auch sehr philosophische Gedankengänge, die ihn wie einen alten, vom Leben gezeichneten Mann erscheinen lassen, auch das steht für mich im Widerspruch zu seinem Alter. Dulcie ist eine sehr rebellische und abenteuerlustige Person. Sie ist lesbisch, hat schon gefühlt jeden berühmten Schriftsteller, Sänger, Komponist und Künstler dieser Jahre kennen gelernt und hat zahlreiche Kontakte, die ihr ein gutes Leben und den Zugang zu seltenen Dingen ermöglichen. Auch hat sie schon die ganze Welt gesehen und erzählt Robert von ihren Erlebnissen. Dabei verhält sie sich allerdings oftmals sehr belehrend und sie hatte für mich etwas von einem Erzähler aus einem literarischen Sachbuch für Jugendliche. Die Intention dabei ist zwar gut, sie möchte Robert zu eigenem Denken animieren und ihn dazu bringen, sich für sich selbst einzusetzen und seinen Weg zu gehen auch wenn er von dem seiner Eltern abweicht. Dennoch war es mir manchmal einfach etwas too much und es hatte etwas von Geshcichten wie "Der kleine Prinz" nur in lang und umständlich.

Die Handlung ans ich könnte wirklich berührend sein, doch Robert und Dulcie konnten mir das irgendwie nicht vermitteln. Ihre Geschichte war ganz nett zu lesen, bot aber keine Überraschungen und auch die Charaktere fand ich etwas oberflächlich und unnahbar. Ihr Schicksal war mir am Ende nicht wichtig genug. Am Ende hat die schöne Sprache leider nicht gereicht, um mich über die nur wenig authentischen Figuren hinwegzutrösten.

Veröffentlicht am 09.04.2020

Miracle Submarine

Miracle Creek
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Miracle Creek ist eine KLeinstadt in Amerika, dort leben Pak und seine Frau Young sowie die Tochter Mary. Sie sind vor einigen Jahren aus Korea ausgewandert um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. ...

Miracle Creek ist eine KLeinstadt in Amerika, dort leben Pak und seine Frau Young sowie die Tochter Mary. Sie sind vor einigen Jahren aus Korea ausgewandert um ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Pak betreibt einen HBO-Tank in dem schwerkranke und autistische Kinder einer Sauerstoffbehandlung unterzogen werden. Doch eines Tages explodiert ein Sauerstofftank und zwei Menschen sterben: Henry, ein 8-jähriger Junge sowie Kitt, eine Frau, die 5 Kinder hinterlässt. Angeklagt wegen Brandstiftung und Mord wird Elizabeth, Henrys Mutter, doch hat sie wirklich das Feuer gelegt, das ihr Kind und ihre beste Freundin das Leben kostete? Jeder, der mit dem Fall zu tun hat, scheint etwas zu verbergen und erst nach und nach kommen die Geheimnisse im Laufe des Prozesses ans Licht.

Angie Kim erzählt die Geschichte in mehreren Abschnitten, die den Verhandlungstagen entsprechen. Zunächst scheint alles klar, Elizabeth ist schuldig, sie hat das Leben als alleinerziehende Mutter mit einem autistischen Kind nicht mehr ausgehalten, hat ihr Kind sowohl psychisch als auch physisch misshandelt. Doch der Prozess bringt den Leser immer wieder zum Zweifeln, kann eine Mutter wirklich so etwas schreckliches tun? Und was ist mit den ganzen anderen Personen, die am Tag der Explosion anwesend waren? Kim hat es geschafft, dass ich mir nie sicher sein konnte über dieses Unglück und wie es dazu kam. Die Sympathien wehcseln während des Lesens immer wieder, man hat ein Bild von den Personen, doch plötzlich ist wieder alles ungewiss. "Miracle Creek" ist unglaublich spannend und fesselnd geschrieben, es hat mich gepackt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Den ausschweifenden Schreibstil, den manche Leser bemängeln konnte ich so überhaupt nicht feststellen. Eher im Gegenteil, ich bin fast durch die Sätze geflogen, so flüssig und prägnant hat Kim selbst vermeintlich nebensächliches beschrieben. Erst am Ende verknüpfen sich alle Personenstränge zu einem Gesamtbild, das noch viel schockierender war, als es zu Beginn erschien.

Ich fand alle Figuren sehr lebensecht, sie hatten ihre Ecken und Kanten, ihre Geheimnisse udn versuchen irgendwie in ihrem Leben zurecht zu kommen. Alle haben irgendwo in ihrem Charakter eine Eigenschaft, die den Leser dazu neigen lässt, mit ihnen zu sympathisieren. Doch dann kommt ein anderer Charakterzug, eine Tat o.ä. ans Licht und man beginnt die Situation zu überdenken. Die Figuren denken immer wieder Dinge, für die sie sich später schämen, die man als Leser jedoch trotzdem nachvollziehen kann, die man vielleicht selbst schon mal gedacht hat, wenn man von anderen genervt ist, wütend oder ängstlich. Dadurch konnte ich mich sehr gut in die Personen hineinversetzen, man hatte beim Lesen das Gefühl mit im Gerichtssaal zu sitzen und die Verhandlung hautnah mitzuerleben.

Kim schreibt in ihrem Roman nicht nur die Explosion und die Gerichtsverhandlung. Sie spricht auch andere Themen an, die sie meisterhaft in die große Rahmenhandlung einbaut. Wie ist es für Pak und seine Familie, in einem fremden Land, wo die Bewphner sie schräg anschauen, neu anzufangen. In einem Land, in dem Asiaten oft auch als sexueller Fetisch betrachtet werden. V.a. Mary fällt es schwer, in Miracle Creek Fuß zu fassen und Freunde zu finden. Sie ist wütend auf ihre Eltern, weil diese die neue Sprache so schlecht beherrschen, weil sie es nicht schaffen, geachtet zu werden und sich durchzusetzen. Auch Unfruchtbarkeit und verzweifelte Versuche ein Kind zu bekommen werden ein Thema. Was dieses 'Versagen' mit einer Beziehung anstellen kann, wie es zwei Menschen, die sich doch eigentlich lieben, auseinandertreibt. Und wie ist es für Eltern, für Mütter mit einem kranken Kind zu leben, einem Kind, das sie nicht verstehen können, das so anders ist, als andere Kinder, ein Kind zu dem sie nicht durchdringen können und das sich nicht selbst verständlich machen kann. Wie weit würden Eltern für ihre Kinder tun, um diese zu schützen, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen? Wie ist es für Frauen, wenn sie sich einem Mann unterordnen sollen, wie schaffen sie es aus dieser Beziehung zu entkommen, was löst ein männlicher Übergriff in ihnen aus?

Kim webt alle diese Themen in ihrer Geschichte ein und haben mich beim Lesen sehr nachdenklich gemacht. Die Figuren konnten mich berühren und gleichzeitig mitreißen, "Miracle Creek" ist ein sehr faszinierendes und rundum gelungenes Debüt von einer Autorin, von der wir hoffentlich noch mehr lesen werden in der Zukunft.

Veröffentlicht am 07.04.2020

Frauen

Die Tanzenden
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"Die Tanzenden" erzählt vorrangig die Geschichte von Eugénie, einer selbstbewussten Frau, die nichts vom Heiraten und der männerdominierten Welt des 18. Jahrhunderts hält. Als sie dann noch behauptet, ...

"Die Tanzenden" erzählt vorrangig die Geschichte von Eugénie, einer selbstbewussten Frau, die nichts vom Heiraten und der männerdominierten Welt des 18. Jahrhunderts hält. Als sie dann noch behauptet, Tote sehen zu können, bringt ihr Vater sie in der Salpêtrière, ein 'Krankenhaus' in Paris, das vorrangig die geistigen Leiden von Frauen behandelt. Es wird aber auch die Geschichte der anderen Frauen dort erzählt, die den Männern in ihrem Leben alle auf die ein oder andere Art lästig wurden, sei es durch zu viel selbstbestimmtes Denken oder aufgrund von körperlichen Leiden.

Victoria Mas hat einen unglaublich einnehmenden und schönen Schreibstil. Sie lässt hier Frauen entstehen, die in einer Zeit leben, in der sie nichts zu sagen haben, sie dürfen sich lediglich über ihre Ehemänner definieren. Sie alle haben einen eigenen Kopf doch nicht alle gehören in eine Irrenanstalt. Viele leiden auch nur an epileptischen Anfällen oder haben genug von der Männerwelt in der zu leben sie verdammt sind. Die Therapiemethoden, die in der Salpêtrière zum Einsatz kommen haben mich wirklich schokiert. Selbst, wenn einem bewusst ist, dass früher solche Methoden angewandt wurden, ist es nochmal was ganz anderes, darüber zu lesen.Die Frauen fassen dennoch Vertrauen zu dem leitenden Arzt, schwärmen sogar ein bisschen für ihn, dabei sieht er in ihnen nur willige Testobjekte, er als gefeierter Arzt steht über allen. Mas schreibt sehr fesselnd und gleichzeitig berührend, die Frauen sind mir wirklich allesamt sehr ans Herz gewachsen auf den 240 Seiten.

Mas legt auf alle Figuren gleich viel Wert, egal ob es sich um die Protagonistin Eugénie handelt oder um ihre MItinsassinnen. Alle sind gut durchdacht und wirken sehr realistisch auf mich. Über den Verlauf der Geschichte oder die Grundlage des Geistersehens kann man sich sicherlich streiten, aber für mich war das gar nicht so wichtig. Auch wenn man nicht an Geister glaubt oder Eugénie vielleicht zu Recht als Patientin sieht, finde ich, dass "Die Tanzenden" ein tolles Bild der Frauen gibt. Nicht alle wollen den Männern hörig sein, schon immer gab es Frauen, die einen eigenen Kopf hatten und für sich selbst einstehen wollten. Man sollte sich also nicht so sehr auf die 'Verrücktheit' von Eugénie konzentrieren, sondern "Die Tanzenden" viel mehr als ein Buch über Frauen sehen, die es in die Freiheit und Selbstbestimmtheit zieht und die für ihren Mut bestraft wurden. Es ist ein Buch, das uns alle daran erinnert, wie gut wir es als Frau haben, in der heutigen Zeit zu leben und dass man niemals aufhören sollte, sein Leben selbst zu ergreifen.

Veröffentlicht am 03.04.2020

Ein richtig toll geschriebenes Wohlfühlbuch

Violet
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England in den 30er Jahren, viele Männer sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt und für eine unverheiratete Frau ist es nícht einfach in der Gesellschaft. Doch Violet ist eine sehr eigenständige Person, ...

England in den 30er Jahren, viele Männer sind nicht aus dem Krieg zurückgekehrt und für eine unverheiratete Frau ist es nícht einfach in der Gesellschaft. Doch Violet ist eine sehr eigenständige Person, sie möchte dem mütterlichen Zuhause entfliehen, da sie sich dort seit dem Tod ihres Vaters und ihres Bruders nicht mehr wohl fühlt. Sie beschließt nach Winchester zu ziehen und dort ein selbstbestimteres Leben zu führen. Durch Zufall trifft sie auf eine Gruppe von Stickerinnen und findet dort schnell ein neues Zuhase und Freundinnen.

Chevalier hat eine unglaublich schönen Schreibstil. Die Personen erwärmen mein Herz und ich finde sie alle sehr realistisch und sympathisch. Immer wieder brachten mich Dialoge zum Lachen und man hat als Leser das Gefühl, die Figuren schon ewig zu kennen. Aber nicht nur die Personen sind toll beschrieben, sondern auch die Umgebung und v.a. die Kathedrale in Winchester und die Stickkunst. Eingearbeitet in die Handlung des Romans erfährt man viel über das Sticken, die verschiedenen Techniken und Stoffe aber auch über das Glockenläuten ohne dabei gelangweilt zu werden. Chevalier erschafft in ihrer Geschichte ein wunderbares Gesamtbild aus Figuren, Handlung und bildhaften Umgebungsbeschreibungen. Man hat das Gefühl unter Freunden zu sein.

Die Frauenfiguren sind oft sehr selbstbewusst und zeigen, dass sie viel mehr ausmacht als nur der Ehemann und die Kinder. Es werden Lebenswege eingeschlagen, die verpöhnt sind, wovon sich die Frauen jedoch nicht unterkriegen lassen, was ich sehr schön fand. Man könnte zunächst meine, dass es sich hier um einen seichten Frauenroman handelt aber dem ist definitiv nicht so. Chevalier baut auch sehr viele politische Themen wie zB. den Aufstieg des Nationalsozialismus in Deutschland oder generell den Krieg in ihre Geschichte mit ein. Durch die Menschen in ihrer Umgebung gelingt es Violet, sich zu entfalten und denkt zunehmend selbstbestimmt über das Geschehen auf der Welt nach. Dabei nimmt sie den Leser mit in ihre Welt und so hat man das Gefühl, selbst diese Entwicklung durchzumachen.

Normalerweise greife ich nicht unbedingt zu historischen Romanen doch Chevalier hat eine so tolle Art zu schreiben und den Leser in eine wunderschöne Geschichte abtauchen zu lassen, dass die Seiten wie im Flug vorbeizogen. Es hat unglaublich Spaß gemacht die Geschichte von Violet mitzuverfolgen, man hat die Emotionen aller Figuren richtig gespürt. Chevalier hat ein Buch geschaffen, dass sehr authentisch und lebensnah wirkt und mir viel Freude bereitet und mirgleichzeitig neue Dinge wie zB die Stickkunst und das Glockenläuten nahe gebracht hat, die sonst fernab von meinem Interessenspektrum liegen. Alle die starke Frauenfiguren und ungewöhnliche Lebenswege mögen, denen sei dieses Buch ans Herz gelegt, es wird euch nicht enttäuschen.