Cover-Bild Warum willst du jetzt schon gehen?
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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 17.07.2024
  • ISBN: 9783743218826
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Gabriella Santos de Lima

Warum willst du jetzt schon gehen?

Das erste Jugendbuch der New-Adult- und SPIEGEL-Bestsellerautorin - von einer toxischen Beziehung und Selbstliebe
»Alles, was glüht, verglüht irgendwann.«
Helena hat eine Schwäche für Liebesromane. Und eine Stärke fürs Schreiben. Ihr Traum wird wahr, als sie einen Platz am renommierten Künstlerinternat Schloss Sankt Zander erhält. Und ihre Liebesromane werden Realität, als sie dort auf Arthur trifft, Typ draufgängerischer Indie-Sänger mit gebrochener Künstlerseele. Helena hat das Gefühl, in einem waschechten Liebesroman gelandet zu sein: gemeinsame Strandspaziergänge, heimliche Treffen auf dem Schlossgelände– alles ist schön und rosa und glitzernd. Doch wieso ist Art manchmal so abweisend? Und warum reagiert er nicht auf ihre Nachrichten? Liebesromane haben doch immer ein Happy End – oder? 

Schriftstellerin meets Indie-Band-Sänger
Was passiert, wenn Liebe schön ist, aber toxisch ? In ihrem ersten Jugendbuch zeigt SPIEGEL-Bestsellerautorin Gabriella Santos de Lima auf einfühlsame Art, dass ein Happy End im echten Leben nicht immer so aussieht wie in den Liebesromanen .

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2024

Ein etwas anderer Liebesroman- aber dafür nicht weniger bewegend

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~Cover~
Das Cover sieht sehr schön aus und mir gefällt es besonders gut, dass das Buch einen Satz als Titel hat, der genauso auch im Buch steht. Der Bezug gefällt mir sehr gut. Auch die Farbe blau finde ...

~Cover~
Das Cover sieht sehr schön aus und mir gefällt es besonders gut, dass das Buch einen Satz als Titel hat, der genauso auch im Buch steht. Der Bezug gefällt mir sehr gut. Auch die Farbe blau finde ich sehr schön auch weil es nicht dieses typische Pastellige ist, was Liebesromane auszeichnet und das passt in meinen Augen sehr gut zum Inhalt, weil es ja darum geht, dass die Liebe in echt nicht so ist, wie in den Liebesromanen. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr gelungenes Cover mit gutem Bezug zum Inhalt.
~Schreibstil~
Der Schreibstil von Gabriella Santos de Lima hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte normalerweise manchmal so meine Probleme mit ihrem Schreibstil, aber in diesem Buch konnte sie mich zu 100 Prozent überzeugen und ich habe ihren Schreibstil geliebt. Das Buch war mit schönen Worten geschrieben und dabei auch unfassbar poetisch. Besonders gut hat mir auch der Poetry Slam über Taylor Swift gefallen, der war wirklich richtig gut geschrieben. In diesem Buch konnte die Autorin mich mit ihrem Schreibstil überzeugen und ich freue mich jetzt schon bald noch andere ihrer Bücher zu lesen.
Ab hier kann die Rezension Spoiler enthalten
~Inhalt~
Helena liebt Liebesromane und kann ich Glück kaum fassen als sie nach Sankt Zander aufs Internat kommt. Dort lernt sie schnell Arthur kennen und verliebt sich in ihn. Die beiden nähern sich an und werden ein Paar. Doch mit der Zeit bekommen die beiden Probleme und es scheint als würde Helenas Liebe, wie aus ihren geliebten Romanen, doch nicht so perfekt wie es in den Liebesromane immer scheint.
~Charaktere~
Helena war eine sehr sympathische Protagonistin, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Es war sehr spannend sie dabei zu begleiten, wie sie sich verliebt hat und auch ihren ersten Liebeskummer durchlebt hat. Sie war eine gute Freundin und ihre Leidenschaft fürs Schreiben hat mir gut gefallen, vor allen Dingen auch, weil wir Auszüge aus ihrem eigenen Buch lesen konnten. Sie war einfach eine tolle Person, die man gerne haben musste und der ich auch wirklich einfach ihr Happy End gewünscht habe.
Arthur war mir von Anfang an nicht so sympathisch und leider hat sich das ja auch bestätigt. Er war gut darin Helena Honig ums Maul zu schmieren und zwischendrin habe ich auch gedacht, dass er sich ändern konnte, aber spätestens als er ihr nicht mehr geantwortet hat, war es bei mir vorbei und ich habe nur darauf gewartet, dass Helena in in den Wind schießt, weil er es nicht anders verdient hat.
Amber war mir sehr sympathisch und ich würde mich wirklich freuen, wenn wir irgendwann auch ein Buch aus ihrer Sicht lesen dürfen, weil ich das Gefühl habe, dass sie uns auch viel zu sagen hat und ich dieses Buch wirklich gerne lesen würde.
~Handlung~
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es war nett Helena zu begleiten während sie sich auf dem Internat einlebt. Die Liebesgeschichte zwischen Helena und Art war sehr interessant zu begleiten und es war spannend zu lesen, wie sie sich näher gekommen sind und sich wieder entfremdet haben. Die Nebengeschichte mit Helenas Schwester fand ich etwas anstrengend also im Bezug auf ihre Eltern, weil sie auf mich gewirkt hat wie ein trotziges Kleinkind und mit das Benehmen einfach nicht gefallen hat. Richtig toll fand ich in der Handlung zum einen, dass wir Helenas geschriebene Geschichte in Zwischenkapiteln lesen konnten und zum anderen die Entwicklung der Freundschaft zwischen Amber und Helena. Die fand ich nämlich richtig toll und ich habe das Gefühl, dass es durchaus auch Potential gibt für ein Buch über Amber, ich würde mich freuen.
~Fazit~
Ich habe dieses eBook über Netgalley erhalten und bedanke mich dafür ganz herzlich beim Verlag, dies hat meine Meinung natürlich in keinster Weise beeinflusst.
Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich war gut unterhalten. Gerade das Ende hat mir gut gefallen, weil es eben gezeigt hat, dass am Ende nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein kann und es war schön einmal so ein realistisches Jugendbuch zu lesen. Die Autorin hat das Buch auf Tiktok viel beworben und deswegen hatte ich schon gewisse Erwartungen an das Buch, die zum Glück alle erfüllt wurden, was mich sehr gefreut hat, weil das so vielversprechend klang. Insgesamt war es wirklich ein gelungener Jugendroman, den ich jedem nur ans Herz legen kann, der gerne einen Liebesroman lesen möchte, der realistischer ist und einen dabei auch trotzdem noch gut unterhält. Das ist Gabriella Santos de Lima in diesem Buch gut gelungen ist.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Erste Liebe oder toxische Red Flag?

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𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Leni wagt an ihrem neuen Internat einen Neuanfang und trifft dort auf Art und die Anziehung ist sofort da.
Es folgen Abende voller süßer Nachrichten, Dates und das klassische Gefühl der ...

𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Leni wagt an ihrem neuen Internat einen Neuanfang und trifft dort auf Art und die Anziehung ist sofort da.
Es folgen Abende voller süßer Nachrichten, Dates und das klassische Gefühl der ersten großen Liebe. Doch hinter der perfekten Fassade schleichen sich Zweifel ein.
Leni muss schmerzhaft lernen, zu unterscheiden, ob Art wirklich ihr "Prince Charming" ist oder in Wahrheit eine wandelnde Red Flag.
Eine Geschichte über das Schreiben, Freundschaft und die schwierige Lektion, wann ein „Ja“ kein echtes „Ja“ mehr ist.

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Der Schreibstil: Gabriella hat einen unfassbar wunderschönen und berührenden Schreibstil. Sie schafft es, Emotionen so einzufangen, dass man sich der Geschichte kaum entziehen kann.
• Wichtige Thematik: Das Buch setzt sich intensiv mit toxischer Liebe auseinander. Es zeigt ehrlich, dass es im wahren Leben nicht immer das märchenhafte Happy End gibt und wie wichtig es ist, rechtzeitig einen Schlussstrich zu ziehen.
• Sympathische Charaktere: Leni war mir als Protagonistin sehr sympathisch. Besonders schön fand ich den Rückhalt durch ihre Freundinnen und ihre Familie sowie ihre Leidenschaft für das Schreiben.
• Besonderes Extra: Da Leni selbst Liebesromane schreibt, gibt es zwischendurch immer wieder Kapitel aus ihrer eigenen Geschichte. Das lockert die Erzählung toll auf und gibt ihr eine besondere Tiefe.
• Leichte Erzählweise: Das Buch ist sehr flüssig und angenehm geschrieben.

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Eigene Distanz: Obwohl die Geschichte gefühlvoll ist, hatte ich oft das Gefühl, der Story entwachsen zu sein. Vor ein paar Jahren hätte mich das Drama sicher intensiver mitgerissen, jetzt hat es mich eher sanft berührt, statt mich komplett emotional zu packen. Durch dieses Gefühl, nicht mehr ganz die Zielgruppe zu sein, fehlte mir manchmal die letzte Intensität, um die 4- oder 5-Sterne-Marke zu knacken.

𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Mit 3,5 von 5 Sternen ist es für mich ein schönes und vor allem wichtiges Buch, das besonders jüngeren Lesern helfen kann, Warnsignale in Beziehungen zu erkennen.
Es ist eine berührende Geschichte über den Mut, sich selbst nicht an den Falschen zu verlieren.
Schön geschrieben, aber für mich persönlich fehlte der Wow-Effekt.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Verwirrend

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Ich war die ganze Zeit total verwirrt. Ich fand das alles so chaotisch und nicht greifbar, sodass ich die Message am Ende des Buches nicht so gut erfassen konnte. Die Liebesgeschichte der beiden Charaktere ...

Ich war die ganze Zeit total verwirrt. Ich fand das alles so chaotisch und nicht greifbar, sodass ich die Message am Ende des Buches nicht so gut erfassen konnte. Die Liebesgeschichte der beiden Charaktere fand ich so irritierend. Jugendbücher sind wohl nicht so meins. Das Cover hat einfach das Ende gespoiltert, sodass ich mir was Spannenderes erhofft hatte

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Veröffentlicht am 26.07.2024

Wichtige Themen in einer oberflächlichen Handlung.

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„Warum willst Du jetzt schon gehen“ ist ein wärmendes Jugendbuch über die erste Liebe und die eigenen Grenzen. Garbiella Santos de Lima erzählt davon, dass die Realität selten ist, wie im Buch, und nicht ...

„Warum willst Du jetzt schon gehen“ ist ein wärmendes Jugendbuch über die erste Liebe und die eigenen Grenzen. Garbiella Santos de Lima erzählt davon, dass die Realität selten ist, wie im Buch, und nicht alle Geschichten mit einem Happy End ausklingen.

Als Helena (Leni) ihre vertraute Umgebung, ihr zu Hause und somit auch ihre beiden besten Freundinnen verlässt, um an einem renommierten Künstlerinternat ihren Träumen zu folgen, sind da leise Zweifel. Doch schon beim Betreten des Busses, der sie zu ihrem Ziel bringen soll, ist da einer dieser Momente, die es doch nur in ihren geliebten Romanen gibt: Sie begegnet Arthur zum ersten Mal und die Welt hält den Atem an.
Auch in Sankt Zanders scheint alles unglaublich perfekt, eingeschlossen Lenis Zimmergenossin Amber. Doch je näher sich Helena und Art kommen, umso stärker scheint sich die unsichere, verträumte junge Frau zu verlieren.

Wir haben hier einen klassischen Bad Boy inkl. schlechtem Ruf, dessen mysteriöse Ausstrahlung die unschuldige Neue anzieht. An sich zwar eine typische, jedoch keine schlechte Ausgangslage. Leider muss ich sagen, dass ich den Raum, in dem Gefühle entstanden oder sich eine „Beziehung“ entwickelt hat, verpasst habe?! Hier hätte es mehr Tiefe und Zeit gebraucht, um das Ausmaß von Lenis Empfindungen, der geteilten Zweisamkeit und Arts Verfehlungen greifbar werden zu lassen. Auch das Internat selbst, Helenas Probleme mit ihren Äußerlichkeiten oder Amber, die definitiv auch unter etwas leidet, wurden nur oberflächlich thematisiert. Dabei entstand zwischen den beiden Mädchen eine echte Freundschaft.
Wirklich wunderbar und wichtig waren die sexuellen Grenzen, die Helena setzte, und die Art, wie die Autorin den Stress einer toxischen Liebe/Verliebtheit körperlich dargestellt hat.
Wenn mir die Protagonistin oftmals naiv, auf sich selbst bezogen und zu sehr in ihren eigenen Vorstellungen gefangen erschien, hat sie in den richtigen Situationen stark und selbstbewusst gehandelt. Und wer könnte es ihr verübeln, sich an einen Jungen zu klammern, wie Arthur einer ist?!

Garbiella Santos de Limas Stil ist sehr einfühlsam, bildlich und sanft. Die Geschichte beinhaltet sensible Themen, die für diese Zielgruppe nicht oft genug angesprochen werden können. Vor allem die letzten Kapitel fand ich eindrucksvoll und bilden für mich ein perfektes, authentisches Ende.

„Warum willst Du jetzt schon gehen?“ ist ein Buch über Selbstzweifel, das Erwachsenwerden, über Freundschaft und die ersten, sachten Erfahrungen. Diese Geschichte erzählt von dem Mut, Grenzen zu setzen und zu gehen, wie weh sie auch tun.
Ich denke, dass Helena vielen erwachsenen Frauen weit voraus ist.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Banal, infantil, unsexy und unspektakulär. Das ist echt nur was für ganz junge Leserinnen.

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Ganz ehrlich - ich weiß zwar, dass ich keinesfalls die Zielgruppe bin, aber dieses Buch ist einfach überflüssig. Da steht absolut nichts drin, was man als reifere Frau nicht eh schon weiß und auch nichts, ...

Ganz ehrlich - ich weiß zwar, dass ich keinesfalls die Zielgruppe bin, aber dieses Buch ist einfach überflüssig. Da steht absolut nichts drin, was man als reifere Frau nicht eh schon weiß und auch nichts, an das sich ein junges, unerfahrenes, naives Mädchen halten würde, das unsterblich verliebt ist.

Ich finde es auch etwas übertrieben, einen Teenager als Red Flag zu bezeichnen, da ein solches Verhalten - leider - nun mal normal ist, wenn man noch so jung ist. Ich nehme es Helena auch nicht wirklich ab, nachdem sie Art so dermaßen auf einen Thron gehoben hat, ihn nach dem Vorfall relativ einfach und wortlos loszulassen.

Natürlich zeigt der Roman auf, wie sehr man sich verändern kann und gewisse Anzeichen einfach nicht wahrhaben will, sobald man jemanden liebt. Das passiert in jeder Altersklasse. Aber es ist nun mal menschlich, keiner ist davor gefeit und dieses Buch wird auch nichts dazu beitragen, dass sowas immer wieder passiert. Sorry.

Der Plot ist einfach zu banal und etwas, das man schon zig tausend Mal gelesen hat, sodass man sich am Ende nur schulterzuckend fragt: „Und jetzt?! War ja ne nette Geschichte, und nu?“ Ich fand sie auch zu keiner Zeit spannend, eher einschläfernd, und bin der Überzeugung, dass das was für 14-16 jährige Mädels ist, die noch nie einen Freund hatten.

Auch das Konstrukt, dass Helena an ihrem eigenen Buch von einem Mädchen schreibt, das einen Rockstar liebt und genau dieses Szenario Helena dann in der Realität erlebt, ließ mich eher mit den Augenrollen. Auch das sehr deutsche Setting auf einer Insel im Schlossinternat Sankt Zander, ist einfach „unsexy“ und unspektakulär.

Vielleicht lese ich jedoch noch THAT GIRL und/oder die Jetzt-Trilogie. Nur weil dieses Buch nichts für mich war, muss das ja nicht für alle anderen Geschichten der Autorin gelten.

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