Der dritte Band des Weltbestsellers ›Selection‹ im Taschenbuch
35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Vier Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin von Prinz Maxon,doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie noch immer heftig. Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen: America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …
Fortsetzung der romantischen ›Selection‹-Serie für Mädchen ab 14!
„Der Erwählte“ bildet den Abschluss der ursprünglichen „Selection“-Trilogie und überzeugt mit einem flüssigen, leicht zugänglichen Schreibstil sowie einer emotional nachvollziehbaren Entwicklung der Protagonistin ...
„Der Erwählte“ bildet den Abschluss der ursprünglichen „Selection“-Trilogie und überzeugt mit einem flüssigen, leicht zugänglichen Schreibstil sowie einer emotional nachvollziehbaren Entwicklung der Protagonistin America. Ihre Entscheidung zwischen Maxon und Aspen verleiht der Geschichte Spannung, aber auch einige unerwartete Wendungen halten halten uns Leser auf Trapp.
Allerdings wirkt das Finale für mich etwas überstürzt, und wichtige Nebenhandlungen bleiben offen oder werden zu schnell abgehandelt. Auch die Dreiecksbeziehung zieht sich stellenweise unnötig in die Länge, was die Dynamik zwischen den Figuren etwas bremst. Der dystopische Hintergrund bleibt wieder weitgehend oberflächlich und hätte mehr Tiefe vertragen, da ich ihn sehr interessant finde.
Ich habe dieses Buch einfach verschlungen und es hat einfach Spaß gemacht diese Geschichte zu verfolgen und dabei den wunderbaren Schreibstil zu verfolgen und somit einfach nur durch die Seiten zu fliegen. ...
Ich habe dieses Buch einfach verschlungen und es hat einfach Spaß gemacht diese Geschichte zu verfolgen und dabei den wunderbaren Schreibstil zu verfolgen und somit einfach nur durch die Seiten zu fliegen. Trotzdem fehlte mir etwas.
Leider hat mir der dritte Band noch weniger gefallen als die beiden vorherigen, und ich war sogar ziemlich enttäuscht. Die politischen Spannungen, die eigentlich das große Potenzial ...
*Fazit zum dritten Band:*
Leider hat mir der dritte Band noch weniger gefallen als die beiden vorherigen, und ich war sogar ziemlich enttäuscht. Die politischen Spannungen, die eigentlich das große Potenzial des Buches ausmachen könnten, wurden für mich zu einem Randgeschehen und haben kaum emotionale Reaktionen bei mir ausgelöst – obwohl da eigentlich so viel mehr hätte passieren können. Die Intrigen und Unruhen, die die Geschichte wirklich spannend hätten machen können, wurden einfach verschenkt. Die dystopische Dimension blieb für mich völlig ungenutzt.
Das ganze Potenzial wurde einfach nicht ausgeschöpft, und am Ende fühlt es sich eher wie eine Teenie-Romanze an, die in ihrer Tiefe sehr flach bleibt. Im Vergleich zu anderen dystopischen Werken, wie z.B. „Die Tribute von Panem“, wirkt „Selection“ einfach schwächer und hätte so viel mehr bieten können. Wirklich schade, dass diese interessante Welt nicht mehr in den Vordergrund gerückt wurde.
Nachdem mir die ersten beiden Bände nicht unbedingt zugesagt haben, ich es aber hasse, Reihen unbeendet zu lassen, habe ich mich natürlich noch dem Finale der Hauptreihe gewidmet. Meine Hoffnung, noch ...
Nachdem mir die ersten beiden Bände nicht unbedingt zugesagt haben, ich es aber hasse, Reihen unbeendet zu lassen, habe ich mich natürlich noch dem Finale der Hauptreihe gewidmet. Meine Hoffnung, noch überrascht zu werden, war nicht unbedingt hoch, zumal ich mich auch selbst gespoilert habe mitten in Teil zwei, ob es sich noch lohnt, mit der Reihe fortzufahren, doch tatsächlich bin ich von diesem Buch positiv überrascht worden.
Der Schreibstil ist wie vorher auch schon locker und leicht zu lesen. Tatsächlich habe ich so das Buch an einem Stück beendet, nachdem ich es ursprünglich im Mai als Hörbuch angefangen hatte.
Am Anfang brauchte ich trotzdem etwas Zeit um wieder reinzukommen, doch spätestens ab dem geheimen Treffen mit Augustus, Georgia und Micah ging es meiner Meinung nach bergauf und es wurde so richtig interessant.
Die (fehlende) Kommunikation zwischen America und Maxon war für mich wieder ein schwieriges Thema. Offenes Reden wäre an vieler Stelle echt besser gewesen, und auch wenn ich Americas Gedanken nachvollziehen kann, machen sie zugleich keinen Sinn für mich. Ein bisschen ‚getröstet‘ hat mich da ein Zitat von Maxon, relativ am Ende des Buches: »Ich liebe dich. […] Das hätte ich dir schon vor langer Zeit sagen sollen. Hätte ich es getan hätten wir viele törichte Fehler wahrscheinlich nicht begangen. Doch andererseits, […] manchmal denke ich, es waren gerade diese ganzen Hindernisse, die dazu geführt haben, dass ich dich so sehr liebe.«
Das Ende war nun wahrlich keine Überraschung, wenngleich der Weg dahin doch noch die ein oder andere Überraschung parat hatte. Das mit Kriss zum Beispiel.. hätte ich mir nicht genau das vorher gespoilert, hätte ich nicht damit gerechnet. Im Epilog hat mir da nur die Konsequenz gefehlt. Marlee dabei zu haben fand ich dafür umso schöner.
Die Entwicklungen der Beziehungen der Mädchen habe ich glaube ich am liebsten gelesen. Besonders vor allem der Tag, den sie alle gemeinsam im Salon verbracht haben, und sogar die Königin mit einbezogen haben. Die daraus resultierenden Fotos würde ich nur zu gerne in echt sehen. Aber auch die Entwicklung zwischen Aspen und America war besonders in diesem Buch wichtig und auch wenn ich glaube, dass bei den Beiden durch offene Kommunikation einiges leichter geworden wäre, bin ich zufrieden damit, wie alles gekommen ist.
America hat in diesem Buch ebenfalls eine große Entwicklung gemacht. Sie hat akzeptiert, zu sich zu stehen, für das zu kämpfen, was sie liebt/will, ist bereit für Veränderungen, hat Ängste abgelegt und sich nicht einschüchtern gelassen.
Obwohl die Selection-Reihe für mich nichts besonderes ist, bin ich doch froh drum, die Reihe gelesen zu haben. Bestimmt werde ich in Zukunft noch die Bücher über die Thronfolgerin lesen, wo dann Maxon und Americas Tochter sich entscheiden muss.
Nachdem 35 Mädchen aus dem ganzen Land angetreten sind um das Herz des Prinzens zu erobern sind nun noch wenige Mädchen übrig. Und dieser Elite ist mittlerweile bewusste, das das Leben im Palast nicht ...
Nachdem 35 Mädchen aus dem ganzen Land angetreten sind um das Herz des Prinzens zu erobern sind nun noch wenige Mädchen übrig. Und dieser Elite ist mittlerweile bewusste, das das Leben im Palast nicht so glänzend ist, wie es von außen betrachtet scheint. Besonders America bekommt dies zu spüren. Und neben den alltäglichen Problemen, die das Leben im Palast mit sich bringt, muss sie sich immernoch entscheiden wem ihr Herz gehört - ihrer Jugendliebe oder dem Prinzen.
Nachdem der zweite Band ein Auf und Ab der Gefühle für mich war und ich mir nie ganz sicher war wie sehr mir die Geschichte nun zusagt oder nicht, hatte ich sehr große Erwartungen an diesen dritten und abschließenden Band der Reihe. Leider konnte mich das Finale dann nicht so ganz überzeugen.
Meine Hauptkritikpunkte sind eigentlich die verschiedenen Handlungsstränge, die Art wie sie beendet oder in die Länge gezogen wurden und wie überstürzt das Ganze dann beendet wurde.
Zuerst einmal war ich sehr gespannt, wie es mit den Rebellen weiter gehen würde. Hier wurden immer mal wieder Andeutungen gemacht, aber so richtig in Fahrt kam dieser Handlungsstrang nicht. Am Ende hat auch diese Gruppe noch ihren großen Auftritt, aber so ganz stimmig war das für mich nicht.
Dann komme ich zu den anderen verbliebenen Mädchen. Hier hat mir das Zusammenleben und die Art wie sie miteinander umgehen bis zum Schluss ganz gut gefallen. Diesen Teil der Geschichte hat die Autorin wirklich sehr gut geschrieben.
Die Beziehung von Maxon zu den Mädchen, besonders zu Mer war mir schon im vorherigen Band irgendwann zu anstrengend. Das lag aber hauptsächlich an Mer und nicht an Maxon. Dennoch wurde das Ganze besonders in der letzten Hälfte des Buches so unglaublich in die Länge gezogen, dass es mich nur noch genervt hat. Und auch, wie es dann endet war für mich einfach nur enttäuschend und zum Kopf schütteln.
Insgesamt hat mir die Art, wie die Autorin die Handlungsstränge verknüpft und beendet nicht gut gefallen. Für mich haben sich viele Fragezeichen ergeben und vieles wirkte auf mich unlogisch. Dennoch mochte ich das Setting sehr gerne und denke, dass diese Reihe den Hype durchaus verdient hat. Ich war aber wahrscheinlich für das erste Lesen einfach schon ein bisschen zu alt.