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Veröffentlicht am 02.07.2022

Das Love Triangle geht weiter

Ohne dich kein Sommer
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Ein Jahr ist vergangen, seit Belly im ersten Buch Cousins Beach verlassen hat. Ein Jahr, in dem sich auf den ersten Blick so viel, auf den zweiten Blick doch irgendwie gar nichts verändert hat.
Die tatsächlichen ...

Ein Jahr ist vergangen, seit Belly im ersten Buch Cousins Beach verlassen hat. Ein Jahr, in dem sich auf den ersten Blick so viel, auf den zweiten Blick doch irgendwie gar nichts verändert hat.
Die tatsächlichen Veränderungen erfährt man erst nach und nach während des Lesens in mehrere Happen aufgeteilt; eine Erzählweise, die man schon aus dem ersten Band kennt. Dadurch wird die ganze Zeit die Spannung aufrechterhalten, was denn nun alles geschehen ist. Besonders die Vorkommnisse, die Conrad mit einbeziehen, haben auf sich warten lassen, was mich schier wahnsinnig gemacht hat – schließlich wollte ich nach dem eher positiven Ende von Band eins unbedingt, dass es für die Beiden genauso schön weitergeht und sie zueinander finden.
Obwohl ja eigentlich vorherzusehen war, dass das Love Triangle noch weitergeht, fand ichs doch ziemlich schade, wie es gekommen ist. Andererseits finde ich es irgendwo auch gut, weil bei allen noch einiges an Charakterentwicklung nötig ist.
Die „Rettungsaktion“ des Sommerhauses hat mir gut gefallen. Besonders Laurels Einmischung fand ich hier gut und wichtig, weil ich das Gefühl habe, dass Belly erst noch erkennen muss, wie wichtig ihre eigene Mutter für sie ist und sie viel in den Situationen machen kann, in denen Belly sich bisher an Susannah gewandt hat.
Belly selbst hat mich an manchen Stellen ziemlich genervt, muss ich zugeben. Klar, sie ist „erst“ sechszehn, fast siebzehn, aber zwischendurch hat sie meiner Meinung nach überreagiert. Hätte sie sich in diesen Momenten etwas zusammengerissen und sich etwas reifer benommen, hätte vieles eine ganz andere Entwicklung nehmen können.
Vom Ende bin ich irgendwie – enttäuscht? Ich glaube, das ist das richtige Wort dafür. Ich versteh nicht ganz, wie es jetzt dazu kommen konnte, und hätte mir mehr gewünscht, dass Belly am Ende des Buches einfach single ist. Ich hoffe bloß, ihre Entscheidung zerstört keine Freundschaft.
Insgesamt hat mir das Buch aber gefallen, und ich werde mich direkt dem letzten Teil der Reihe widmen, für den ich leider schon gespoilert wurde, aber gut, ich hoffe, ich kann trotzdem noch überrascht werden.

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Veröffentlicht am 02.07.2022

Überraschend schöne Sommergeschichte

Der Sommer, als ich schön wurde
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Durch den wachsenden Hype der Serie auf TikTok bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Da ich immer erst die Bücher lese, bevor ich den Film/die Serie schaue, durfte die Trilogie natürlich relativ ...

Durch den wachsenden Hype der Serie auf TikTok bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Da ich immer erst die Bücher lese, bevor ich den Film/die Serie schaue, durfte die Trilogie natürlich relativ zeitnah bei mir einziehen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!
Obwohl es im ersten Band nicht allzu viel Plot gibt, hat sich das Buch meiner Meinung nach kaum gezogen. Dafür war die Dynamik zwischen den Charakteren viel zu interessant mitzuerleben. Bis auf einen Charakter gibt es bisher auch niemanden, den ich nicht mag. Mein Favorit ist bisher wohl Susannah.
Die meist gestellte Frage zu dieser Reihe ist wohl „Team Conrad oder Team Jeremiah?“ und ich muss gestehen, dass ich doch mehr Team Conrad bin. Dafür finde ich die Freundschaft zwischen Belly und Jeremiah einfach viel zu kostbar und wichtig.
Das Ende bietet einen schönen Vorgeschmack auf den zweiten Band und hat mir tatsächlich ein leichtes Quietschen entlockt, weil ich es einfach sooo schön fand.

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Veröffentlicht am 27.06.2022

Sprachlos

Verity
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Nachdem Verity schon länger in meinem Regal gestanden hat, habe ich gestern Abend spontan danach gegriffen. Durch den ganzen Hype auf TikTok hatte ich die Sorge, zu viel zu erwarten, weswegen ich irgendwie ...

Nachdem Verity schon länger in meinem Regal gestanden hat, habe ich gestern Abend spontan danach gegriffen. Durch den ganzen Hype auf TikTok hatte ich die Sorge, zu viel zu erwarten, weswegen ich irgendwie versucht habe, meine Erwartungen beim Lesen runterzuschrauben, um bestenfalls positiv überrascht zu werden.

Die bekannte Frage "Team Manuskript oder Team Brief?" macht endlich Sinn für mich - und ich kann die Frage nicht beantworten.
Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt worden ist, fand ich wirklich sehr schön.
Seit dem Zeitpunkt, als Lowen das Haus betreten hat, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Die Charaktere zu durchschauen, erscheint mir beinahe unmöglich. Selbst jetzt noch beim Nachdenken fallen mir kleine Details und Ungereimtheiten ein, die jeweils ein ganz anderes Licht aufs Geschehen werfen.
Dazu muss ich tatsächlich auch sagen, dass keiner der Charaktere wirklich "gut" war, in meinen Augen. Viel mehr sind sie alle grau - weder schwarz, noch weiß, irgendwas zwischen gut und böse.

Nachdem mich bisher nicht jedes Hoover Buch gecatcht hat, und sogar der Leserliebling "It Ends With Us" mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, bin ich tatsächlich froh, durch den Hype erst auf dieses Buch aufmerksam geworden zu sein.
Die Gänsehaut war es allemal wert.

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Veröffentlicht am 21.06.2022

Eins meiner Highlights dieses Jahr

A Different Blue
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Schon länger stand "A different Blue" in meinem Regal herum, letzte Woche habe ich dann endlich danach gegriffen - und frage mich nun, warum ich nicht schon viel eher danach gegriffen habe!
Es ist mein ...

Schon länger stand "A different Blue" in meinem Regal herum, letzte Woche habe ich dann endlich danach gegriffen - und frage mich nun, warum ich nicht schon viel eher danach gegriffen habe!
Es ist mein erstes Buch aus der Feder von Amy Harmon gewesen, doch der Schreibstil hat mich sofort gecatcht. Ich konnte, und wollte, dieses Werk einfach nicht mehr aus der Hand legen, sogar ins Freibad hat es mich begleitet, weil ich unbedingt wissen musste, wie die Geschichte um Blue weitergeht.
Wie bereits an anderer Stelle in den Rezensionen vermerkt, finde ich den Klappentext etwas irreführend. Es handelt sich nämlich zum einen keineswegs um ein Romance-Buch im herkömmlichen Sinne - die Romanze steht eher im Hintergrund - und zum anderen gibt es keine Lehrer/Schüler-Beziehung.
Die Charaktere sind mir einfach alle ans Herz gewachsen. Besonders Blue. All die eingeflochtenen Legenden und Mythen haben dem Buch meiner Meinung nach zu etwas ganz Besonderem verholfen.
Ich habe gelacht, leise Tränchen verdrückt, das Buch zugeklappt weil ich mich so aufgeregt habe, und hätte an mancher Stelle dem einen oder anderen Charakter gerne eine reingehauen.
Ich kann "A different Blue" auf jeden Fall jedem ans Herz legen, der gerne mal ein etwas anderes Buch lesen möchte, das voller Gefühl ist und einen absolut verzaubert.

P.S. Noch während dem Lesen durften sich zwei weitere Bücher der Autorin auf den Weg zu mir machen - ich bin eindeutig ein Fan!

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Mehr erwartet

Only Us – Unerreichbar
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Zum Cover
Hier hat mir das Cover vom Buch eindeutig mehr gefallen als das vom E-Book, was vermutlich Geschmackssache ist, da ich Personen auf Buchcovern nicht unbedingt bevorzuge.

Zum Inhalt
Noah und ...

Zum Cover


Hier hat mir das Cover vom Buch eindeutig mehr gefallen als das vom E-Book, was vermutlich Geschmackssache ist, da ich Personen auf Buchcovern nicht unbedingt bevorzuge.

Zum Inhalt


Noah und Meg sind schon seit Ewigkeiten beste Freunde, und angeblich auch nicht mehr als das. Zur Hochzeit ihrer Schwester reist Meg in ihre Heimat zurück, kurz nachdem ihr Freund sich getrennt hat, weil sie immer mehr mit der Arbeit als mit ihr zusammen war. Bei dem ersten Wiedersehen mit Noah, das im Buch tatsächlich anders als im Klappentext geschieht, wird dann direkt klar, dass auf beiden Seiten mehr als nur beste Freundschaft im Spiel ist.
Die Grundidee ist jetzt nichts neues oder besonderes, jedoch bin ich der Meinung, dass jede Geschichte durch den Autor zu etwas besonderes wird. So habe ich es auch bei diesem Buch gehofft, was durch die Leseprobe, die mir sehr zugesagt hat - sonst hätte ich mich schließlich nicht auf die Leserunde beworben - nur verstärkt wurde. Leider bin ich dann im Verlauf des Buches nur enttäuscht worden, was jedoch weniger am Inhalt/der Idee, sondern mehr an den Charakteren lag.

Zu den Charakteren


Durch die Leseprobe waren mir Meg und Noah beide sehr sympathisch. Durch ihr etwas fortgeschrittenes Alter, bei beiden Ende/Anfang dreißig, habe ich auch ein dementsprechendes Verhalten erwartet - leider eine reine Enttäuschung. Wäre mir das Alter nicht vorab bekannt gewesen, hätte ich eher vermutet, von pubertierenden Jugendlichen zu lesen. Sexuelle Spannung schön und gut, mag bei Liebesromane auch dazuzugehören, doch in diesem Buch wirkte es einfach too much, zu deplatziert und einfach nicht dem Alter entsprechend.
Vielleicht gerade deswegen konnte ich auch keinen Gefallen an der Beziehung der Beiden finden, für sich allein kann ich mit den Charakteren schon mehr anfangen.
Umso mehr ins Herz geschlossen habe ich dafür die ganzen Nebencharaktere: die Familie von Meg, besonders Sylvia, die Familie von Noah, besonders Asher. All diese Charaktere sind so liebevoll gestaltet, dass man sie einfach mögen muss. Die Nebencharaktere waren eindeutig mein Highlight an diesem Buch.

Mein Fazit


Insgesamt konnte mich das Buch leider gar nicht fesseln und war mehr eine Enttäuschung für mich als alles andere. So toll es auch mit der Leseprobe angefangen hat, ist es immer weiter abgefallen. Trotzdem bin ich sehr froh darüber, an der Leserunde teilgenommen zu haben, und die Welt rund um die Coverleigh-Farm kennengelernt zu haben.

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