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Hope’s End von Riley Sager hat mich sofort gepackt und mich gleichzeitig mehrfach innehalten lassen. Das Setting auf einer abgelegenen Klippe sorgt von Anfang an für eine beklemmende Atmosphäre, die das ...
Hope’s End von Riley Sager hat mich sofort gepackt und mich gleichzeitig mehrfach innehalten lassen. Das Setting auf einer abgelegenen Klippe sorgt von Anfang an für eine beklemmende Atmosphäre, die das ganze Buch über anhält. Schon das Cover spiegelt diesen düsteren Vibe wider: schlicht, geheimnisvoll und genau die richtige Mischung aus unheilvoll und faszinierend.
Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, während Kit versucht, die Wahrheit hinter den alten Geschehnissen aufzudecken. Das sorgt für eine konstante Spannung, aber auch dafür, dass man sich voll auf die Geschichte konzentrieren muss. An zwei Stellen musste ich tatsächlich zurückblättern, weil so viele Informationen auf einmal kamen, dass ich kurz den Überblick verloren habe. Man kann dieses Buch nicht einfach in einem Rutsch lesen, zwischendurch braucht man Pausen, um das Gelesene zu verarbeiten.
Besonders beeindruckt haben mich die vielen unvorhersehbaren Wendungen. Kaum dachte ich, ich hätte den Durchblick, überraschte mich Sager mit einem neuen Twist. Genau das macht den Reiz des Buches aus: Man wird ständig herausgefordert und zum Miträtseln gezwungen. Die Charaktere sind ebenfalls gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig, aber zugleich so atmosphärisch dicht, dass die klaustrophobische Stimmung des Hauses fast greifbar wird.