Profilbild von Sutane

Sutane

Lesejury Star
offline

Sutane ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Sutane über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2026

bezauberndes Kinderbuch, mit liebenswerten Figuren

Mein Seepferdchenhof 1. Wilde Flosse, großes Herz
0

Inhalt:
Für Elli gibt es nur eines, Wasserball.
Als sie sich aber am Arm verletzt, ändert sich vieles in ihrem Leben.

Meinung:
Das Setting der Geschichte gefällt uns sehr gut und die Autorin beschreibt ...

Inhalt:
Für Elli gibt es nur eines, Wasserball.
Als sie sich aber am Arm verletzt, ändert sich vieles in ihrem Leben.

Meinung:
Das Setting der Geschichte gefällt uns sehr gut und die Autorin beschreibt immer wieder die schillernden Farben der Unterwasserwelt und die Vielfalt der Natur.
Würde dies nicht ab und an thematisiert, könnte die Geschichte genauso gut an Land mit Wasserball und Pferden spielen.
Aber genau das macht die Geschichte und deren fantasievollen Bilder zu einem Lesevergnügen, gerade für junge Mädchen, die das Meer, Meerjungfrauen und Pferde lieben.

Auch inhaltlich spricht das Buch Kinder im Alter ab 7 Jahre an.

Denn die ersten großen Veränderungen bringen oft auch Unsicherheit mit und oft müssen die Kinder einen "neuen" Platz im Leben finden.
So geht es auch Elli, als sie nicht mehr Wasserball spielen kann. Erst ist ihr schrecklich langweilig, denn im Wasserball ist sie aufgegangen und dann erkennt sie, da gibt es noch mehr - etwas anderes das sie genauso erfüllen kann. Auch die Gefühle spielen verrückt, denn auf einmal ist da eine andere Wasserballspielerin, die genauso gut wie Elli ist und auf einmal im Mittelpunkt des Teams und auch ihrer besten Freundin steht.

Für uns eine wunderschöne Geschichte, die viele Themen: Veränderung, Mut, Freundschaft, Vertrauen, Tierschutz und neue Möglichkeiten anspricht und das ganz einfach in einer großartigen Geschichte verpackt, ganz unaufdringlich und dennoch präsent.

Auch als Vorleser habe ich mich bei dieser Geschichte richtig wohl gefühlt.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich.
Die Geschichte ist mit tiefe und voller Herz geschrieben und die zahlreichen bunten Illustrationen runden das ganze Buch einfach ab.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2026

düster und mit vielen Wiederholungen

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
0

Inhalt:
Fast 1000 Tage ist es her, dass Alvas Vater auf mysteriöser Weise gestorben ist.
1000 Tage, an denen sich Alva fragt, wie es zu dem Unglück gekommen ist, 1000 Tage an denen sie ihn schrecklich ...

Inhalt:
Fast 1000 Tage ist es her, dass Alvas Vater auf mysteriöser Weise gestorben ist.
1000 Tage, an denen sich Alva fragt, wie es zu dem Unglück gekommen ist, 1000 Tage an denen sie ihn schrecklich vermisst, 1000 Tage an denen sie mit ihren Gedanken und Gefühlen alleine ist.

Und dann taucht plötzlich auch noch eine unheimliche Katze und ein kleines Mädchen, scheinbar ohne Eltern, in Hovenäset auf.

Meinung:
Ich habe schon den ersten Band der Reihe gelesen und fand ihn sehr gelungen, auch wenn ich bei der Altersangabe von 11 Jahren doch ein wenig Grübel. Denn mitunter war die Geschichte doch recht düster und traurig.

Dennoch habe ich mich auf den 2. Band gefreut.

Gelungen finde ich, dass es in diesem Band um Alva, der Freundin von Heidi (Protagonistin aus dem 1. Band) geht, also die 3 Kinder aus dem 1. Band wieder eine Rolle spielen, der Lesern nun aber ein anders Kind kennenlernt.

Weniger gut gefallen mir an diesem Band die ständigen Zusammenfassungen des Inhaltes und das ständige Wiederholen des Erlebten, das nimmt dem Leser die Möglichkeit sich seine eigenen Gedanken und machen.

Auch die Geschichte hat mich dieses Mal nicht so in ihren Bann gerissen. Über lange Strecken plätschert sie so dahin, ohne dass es ein "Vorankommen" gibt. Besonders ist mir dies bei Alva aufgefallen, die mit ihren Gefühlen scheinbar allein dasteht, aber auch nichts ändert. Gerade nach dem, was die 3 im ersten Band erlebt haben, hätte sich Alva für meinen Geschmack schnell ihren Freunden anvertrauen können. Hier hatte ich das Gefühl, die Autorin möchte Seiten füllen.

Zum Ende hin wird die Geschichte wieder richtig düster und mystisch.
Nichts für schwache Nerven und auch nicht unbedingt etwas für Kinder von 11 Jahren.

Trotz der Kritik freue ich mich auf den 3. Band, in dem es dann vermutlich um Harry, den 3. im Bunde, geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2026

spannend und ein wenig gruselig

Tiger-Team – Vorsicht, fliegender Vampir
0

Das Tiger Team stürzt sich in ein neues Abenteuer, dieses Mal wird es gruselig, denn in Bad Brausburg wurde ein Vampir gesichtet.

Meinung:
Wir haben schon ein paar Bände vom Tiger Team gelesen und dieser ...

Das Tiger Team stürzt sich in ein neues Abenteuer, dieses Mal wird es gruselig, denn in Bad Brausburg wurde ein Vampir gesichtet.

Meinung:
Wir haben schon ein paar Bände vom Tiger Team gelesen und dieser gefällt uns richtig gut, denn der Fall ist richtig spannend und so manch ein Held muss sich seinen Ängsten stellen.
Die 3 Teammitglieder sind sehr unterschiedliche, das sorgt für eine gute Mischung, in der sich sicher das ein oder andere Kind wieder findet.
So ist Biggi richtig mutig und packt die Sachen an, Luk überzeugt durch Köpfchen und Technik und Patrick ist für die Action zuständig.
An manchen Stellen sind wir über Wörter gestolpert, dennoch ließ sich das Buch gut lesen.
Gut gefallen und die Illustrationen und die unterschiedlichen Textelemente (Nachrichtenverläufe).
Auch der Detektiv-Decoder funktioniert in diesem Band sehr gut.
Am Ende jedes Kapitels gilt es ein Rätseln zu lösen, diese sind abwechslungsreich und "prüfen" mitunter auch mal das gelesene bzw. gesehen weit vorangegangener Kapitel ab.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2026

eine Prise James Bond, ein wenig Indi Jones nur für Kinder - witzig und unterhaltsam

Robin the Hood – Wie klaut man eine Stadt?
0

Robin the Hood, eigentlich Robin Kappe ist ein Nachfahre des berühmten Robin Hoods und dessen Taten haben auch das Familienmotto geprägt: Primum furare, deinde dare (Erst nehmen, dann geben - den Armen) ...

Robin the Hood, eigentlich Robin Kappe ist ein Nachfahre des berühmten Robin Hoods und dessen Taten haben auch das Familienmotto geprägt: Primum furare, deinde dare (Erst nehmen, dann geben - den Armen) an das sich Robin streng hält.
Seine Eltern eher nicht, daher schippern sie auch auf einer luxuriösen Yacht durch die Karibik. Aber zum Glück hat Robin sein "Kindermädchen" Loretta und seine Oma - die er über alles liebt und schätzt, nur leider sitzt diese im Gefängnis. Ein Risiko was man als professioneller Einbrecher immer wieder eingeht, das weiß auch Robin und so trainiert er fleißig, Banküberfälle oder ähnliches, um nicht auch im Kittchen zu landen.

Meinung:
Robin the Hood erinnert beim Lesen ein wenig an James Bond, es geht um Spionage, Fallen und Agenten. Dazu eine Prise Indianer Jones, mit all den Fallen und Sperren und Höhlen, nur eben für Kinder.


Sehr gelungen fanden wir die Namen der Protagonisten, denn wenn es einen Robin gibt, muss es auch eine Mary geben. Die Schurkin heißt dann: Madame Schenial- so ganz ernst nehmen darf man dieses Buch nicht.

Dafür ist es recht unterhaltsam und irgendwie hat es auch eine nette Botschaft, denn all die Mühen betreibt Robin nur, um seine Omi ein wenig früher aus dem Gefängnis zu bekommen.

Gerade am Anfang dümpelt die Geschichte aber ein wenig vor sich hin und es braucht lange bis es um den Diebstahl der Stadt geht.
Dann geht es aber Schlag auf Schlag mit einigen Wendungen, vielen Höhepunkten, gepaart mit Action und viel Humor.

Der Schreibstil im Buch variiert, zwischen klassischen Fließtext mit einigen lustigen Zeichnungen fast schon Karikaturen und Comic-Szenen. Das lockert das Buch immer wieder auf.

Und am Ende bleibt die Hoffnung, das es einen 2. Band geben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2026

ausdrucksstarke Bilder, in der Geschichte sind wir noch nicht angekommen

Lightfall 1: Das verlorene Licht
0

Bea lebt mit ihren Opa, einem Zauber-Eber, in einer kleinen Hütte im Wald. Schon auf den ersten Blick erkennt man, das Bea und ihr Opa irgendwie verschieden sind, worauf die Geschichte am Anfang aber nicht ...

Bea lebt mit ihren Opa, einem Zauber-Eber, in einer kleinen Hütte im Wald. Schon auf den ersten Blick erkennt man, das Bea und ihr Opa irgendwie verschieden sind, worauf die Geschichte am Anfang aber nicht eingeht.

Als Bea sich auf die Suche nach Kräutern begibt, verschwindet ihr eh schon recht verwirrter Opa. Zurück bleibt Bea mit einem Glas, einem Brief und vielen Fragen.

So ging es uns auch, wir hatten viele Fragen.
In die Geschichte konnten wir bis zum Schluss nicht eintauchen, ja es gilt Gut gegen Böse, es gibt eine spannende Reise durch und in eine fantasievolle Welt, mit skurrilen Wesen und es gibt diese Flamme. Aber was es mit dieser auf sich hat, warum die Welt dunkel ist, obwohl in den Bildern Licht vorhanden ist und dieses die Landschaften in wunderschöne Farbtöne erstrahlen lässt - erschließt sich uns nicht.

Wir hoffen hier auf Band zwei.

Bea gefällt uns sehr gut, den im Laufe der Geschichte findet sie Mut und Selbstvertrauen und fängt an sich dem Leben zu stellen. Wobei sie von Cad, dem Galdurier unterstützt wird. Denn dieser sucht auch den Zauber-Eber, denn er hofft mit dessen Hilfe seine Familie wiederzufinden.

Leider und das ist wirklich Schade an diesem Band, das Buch hört mitten in der Geschichte auf.

Die Bilder sind absolut beeindruckend, die Farben - so vielfältig. Der Verlauf der Geschichte wird Seitenweise nur über die Bilder erzählt, 4 - 8 Seiten ohne eine Sprechblase sind hierbei keine Seltenheit.

Auch wenn uns der 1. Band noch nicht mitnehmen konnte, sind wir auf den 2. gespannt, vielleicht bringt dieser Licht ins Dunkel.

3,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere