Cover-Bild Julia
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 19.10.2023
  • ISBN: 9783847901563
Sandra Newman

Julia

Roman
Karoline Hippe (Übersetzer)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2025

Beklemmendes leben im totalitären Regime

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Das Buch erzählt die Handlung von George Orwells „1984“ aus anderer Perspektive. George Orwells „1984“ erschien im engluischen Orginal 1949, also vor 75 Jahren. Die Handlung spielt 1984, also vor 40 Jahren. ...

Das Buch erzählt die Handlung von George Orwells „1984“ aus anderer Perspektive. George Orwells „1984“ erschien im engluischen Orginal 1949, also vor 75 Jahren. Die Handlung spielt 1984, also vor 40 Jahren. So viel zu den Jubiläumszahlen.
George Orwell beschrieb eine beklemmende Dystopie eines totalitären Regimes aus Sicht des Protagonisten Winston. Sandra Newman beschreibt dieselbe Situation aus der Sicht seiner Freundin Julia. Weil die beiden erst im Laufe der Zeit zueinander finden, entsteht bereits zu Beginn eine andere Perspektive, sowohl auf die Situation in der Arbeitswelt als auch auf die Charaktere. Anhand von Schlüsselszenen ist sehr gut nachzuvollziehen, dass in beiden Büchern verschiedene Sichtweisen beschrieben werden.

Das Buch wendet sich ganz klar an Leser, die „1984“ von Orwell gelesen haben. Einige Eigenschaften der Lebensweise in dem totalitären Regime werden bei Newmann knapper eingeführt als bei Orwell. Dazu gehören die Sprache des Regimes („Neusprech“) und die verlogene Wahrheitsdarstellung der Regierung. Die Darstellungen aus Sicht von Winston (Orwell) und Julia (Newman) ergänzen sich vortrefflich. In beiden Büchern werden aber auch Vergangenheitserlebnisse der Protagonisten beschrieben, die natürlich jeweils nur in einem Buch enthalten sind. Das erhöht signifikant das Verständnis einiger Reaktionen in der Beziehung zwischen Winston und Julia.

Die deutsche Übersetzung von Newmans „Julia“ durch Karoline Hippe basiert auf der Neuübersetzung von „1984“ von Frank Heiberts von 2021. Ich selber hatte „1984“ in der Übersetzung von Kurt Wagenseil von 1950 gelesen. Das macht sich in einigen Vokabeln bemerkbar (z. B. „Televisor“ 1950, „Telemonitor“ 2021), einigen Ausdrücken („Trainingsanzug“ 1950, „Overall“ 2021), die dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tun. Es fielen aber auch subtile Unterschiede auf. 1950 wurde ganz klar kommuniziert, dass Juden zum Feindbild des totalitären Systems galten, sicher unter dem Eindruck des kürzlich besiegten Naziregimes. 2024 kam das nicht mehr vor, auch wenn dieser Aspekt wieder eine traurige Aktualität gewinnt. Anderereits wurde der kommunistische Aspekt 2024 stärker in den Vordergrund gestellt.

Sowohl in „1984“ als auch in „Julia“ werden teilweise sehr drastische Aspekte des Regimes beschrieben, die beklemmende Eindrücke hervor rufen kann. Wer „1984“ gerne gelesen hat, wird in „Julia“ eine willkommene Ergänzung finden. Wer „1984“ noch nicht gelesen hat, möge das tun. Beide Bücher lassen sich auch parallel lesen.

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Veröffentlicht am 11.01.2024

Big Brother is watching you

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👁️ Big Brother is watching you 👁️
Julia ist die Neuinterpretation des Klassikers von George Orwells 1984 aus der Feder von Sandra Newman. Das Buch erzählt dieselbe Geschichte jedoch aus der weiblichen ...

👁️ Big Brother is watching you 👁️
Julia ist die Neuinterpretation des Klassikers von George Orwells 1984 aus der Feder von Sandra Newman. Das Buch erzählt dieselbe Geschichte jedoch aus der weiblichen Perspektive der gleichnamigen Protagonistin Julia.

Ich habe in das Original nur reingelesen, weswegen ich mich bei der Rezension nur auf meinen Eindruck der Neuerzählung stütze.

Die Geschichte hat mich auf eine erschreckende und morbide Art fasziniert und in ihren Bann gezogen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil ist angenehm und geht trotz der Orientierung am Original eigene Wege.

Ich bin großer Fan des dystopischen Settings und der Welt sowie ihren Bewohnern, die fantastisch gezeichnet werden. Mit der Protagonistin Julia verbindet mich eine Hassliebe und ich wusste bis zum Ende nicht, wie ich sie einschätzen soll.

Eine Besonderheit an dem Buch ist das Neusprech, welches der Geschichte eine ganz besondere Stimmung verleiht und mir persönlich richtig gut gefallen hat.

Mein Fazit: Eine sehr direkte und ungeschönte Geschichte, die die weibliche Hauptfigur in all ihren Facetten zeigt und damit auch Rollenbilder und Klischees durchbricht. Jedoch gibt es viele möglicherweise triggernde Inhalten, weswegen ich euch das Buch nur empfehlen würde, wenn euch diese nicht betreffen.

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Veröffentlicht am 08.01.2024

Aus Sicht der weiblichen Hauptfigur

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Georg Orwells distopischer Roman 1984, geschrieben 1940,ist die Vision eines totalitären Staates, mit totaler Überwachung. Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne, ...

Georg Orwells distopischer Roman 1984, geschrieben 1940,ist die Vision eines totalitären Staates, mit totaler Überwachung. Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne, geheimnisvolle Julia. Gemeinsam begehen sie Sexkrime, weil Sex verboten ist. Hier erzählt Orwell die Geschichte von Winston, geprägt von Verhaftung, Gefängnis und Folter.

Sandra Newman beschreibt in ihrem Buch, das Leben von Julia, aus der Sicht der weiblichen Hauptfigur. Sie ist Maschinistin und führt ein verbotenes, von Sex dominiertes Leben. Als sie Winston kennenlernt, verliebt sie sich in ihn.
" THE BIG BROTHER IS WATCHING YOU "
Beide beginnen ein geheimes Liebesleben, doch schon bald gerät es aus den Fugen.

Sandra Newman hat die Original Dialoge zwischen Winston und Sandra übernommen.
Doch es ist eine andere Erzählung, freier, sexbezogener und lebhafter.
Zu Schluß geht das Buch weiter als das von Orwell.
Was passiert nach den Folterungen ?
Leben Julia und Winston weiter ?
Bleibt der totalitäre Staat bestehen ?
Wie verläuft der Krieg ?
Gibt es eine Gegenrevolte ?
Newman hat einen flüssigen Schreibstiel. Die Sprache ist extrem vulgär. Die Folterszenen realistisch, und nichts für schwache Nerven.

Ich hatte 1984 von Orwell gelesen und war gespannt auf die Fassung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich wurde nicht enttäuscht. Ich kann es sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Gewagt, düster und mitreißend

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Julia ist eine Adaption an George Orwells 1984 - aus der Sicht von Winston Smiths Verführerin Julia.

Den Roman 1985 habe ich vorab nicht gelesen, es fiel mir daher etwas schwer, in die aktuelle Situation ...

Julia ist eine Adaption an George Orwells 1984 - aus der Sicht von Winston Smiths Verführerin Julia.

Den Roman 1985 habe ich vorab nicht gelesen, es fiel mir daher etwas schwer, in die aktuelle Situation in Engsoz einzusteigen, die Partei und Landesgrenzen zu verstehen. Erst googeln und Anmerkungen im Roman haben weitergeholfen, es wäre daher ratsam, erst den Originalroman zu lesen.

Nichtsdestotrotz hat mich Julia durch eine klare Sprache direkt in ihren Bann gezogen. Die Umstände in denen sie lebt haben mich schockiert und fassungslos zurückgelassen. Ein paar Szenen sind nichts für schwache Nerven! Gleich am Anfang des Buches wird es schon heftig. Aber dennoch, ein für mich unfassbar guter Roman. Nicht so gesellschaftskritisch wie sein großes Vorbild, aber als Adaption und Ergänzung durchaus geeignet.

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Veröffentlicht am 11.01.2024

Julia oder der andere Blick auf's Drama

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Eine rote Banderole teilt die Zahl 1984 und schon sind wir mitten auf dem Schlachtfeld. Eurasien, Ostasien, Ozeanien – der Krieg ist allgegenwärtig, Hunger, Not und Elend sind ungleich verteilt. Inmitten ...

Eine rote Banderole teilt die Zahl 1984 und schon sind wir mitten auf dem Schlachtfeld. Eurasien, Ostasien, Ozeanien – der Krieg ist allgegenwärtig, Hunger, Not und Elend sind ungleich verteilt. Inmitten einer dystopischen Welt, in der ein Kristallpalast existiert, verwanzte Zimmer, flauschige Teppiche in sauberen Villen und ein Raum 101, reglementieren die Ministerien für Wahrheit, Liebe und Frieden die Parteigänger, Proleten, Soldaten und Unpersonen und damit das Leben aller. Der Zustand des Landes ist gezeichnet durch die totalitäre Überwachung eines Staates und mentaler Zurichtung, durch das Leben und Sterben nach einer Revolution und einem Volk im Krieg, dessen Leben von materieller, sozialer und informativer Ungleichheit geprägt ist.

Sandra Newman führt mit Julia Worthing, einer Maschinistin in ihren mittleren Zwanzigern, die Perspektive der weiblichen Protagonistin im Orwellschen Kosmos des Großen Bruders aus. Sie ist dabei sehr nah dran an der Vorlage. Strukturell, wie inhaltlich. Spezieller wird es, wenn ihre unmittelbaren Lebensumstände umrissen werden: die Schlafsituation, ihre Arbeit, der Alltag mit Schwarzmarktgütern, Rationierung von Wasser, Essen, Sexkrim (Neusprech für Sexualverbrechen), die Verwicklungen, die alle eintreten, als sie mit Winston und O`Brian in Kontakt gerät. Julia wird in einem Strudel der Propaganda, des Verrats, sowie seelischer und körperlicher Zerstörung fast zerrissen… 
Ist in dieser Welt überhaupt irgendetwas, dass irgend wie wünschenswert ist? Gibt es irgendetwas Positives? Wo doch in jeder noch so kleinen Flucht, die Selbstverachtung eines indoktrinierten Egolebs lauert oder die Manipulationen des Telemonitors und des permanenten Missbrauchs der Ikone des großen Bruders? Wohl eher nicht.

…oder vielleicht doch?
Vielleicht gibt es eine Erlösung, oder eine Befreiung – eine Welt, die sich, vielleicht, zu einer der Liebe fähigen, zärtlichen, solidarischen, möglichen Welt mit Vicky und Julia wandeln könnte. Das wäre doch ein schöner Gedanke…

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