Profilbild von Dieter84

Dieter84

Lesejury Profi
offline

Dieter84 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dieter84 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Brutale Hexenverfolgung

Bluthass
1

Der Prolog beschreibt eine Hexenverbrennung aus der Sicht einer Betroffenen. Das sieht gut recherchiert aus, und geht in dieser Form ziemlich unter die Haut.

Dieser Prolog ist eine beeindruckende Einführung ...

Der Prolog beschreibt eine Hexenverbrennung aus der Sicht einer Betroffenen. Das sieht gut recherchiert aus, und geht in dieser Form ziemlich unter die Haut.

Dieser Prolog ist eine beeindruckende Einführung in das Thema: In der heutigen Zeit werden junge Frauen offenbar genau so brutal behandelt, wie es seinerzeit durch die katholische Kirche praktiziert wurde,

Schwierigkeiten in den persönlichen Beziehungen des Ermittlerteams erschweren zunächst die Polizeiarbeit, aber Manfred Neuer und sein Umfeld verfolgen engagiert den (oder die?) Täter:in. So wie es Wiederholungstäter aus den bisherigen Blut-Romanen gewohnt sind.

Der erschreckend brutal dargestellte Prolog führt gut in das Thema ein und bereitet auf die moderne Umsetzung der „Behandlung“ von Hexen vor.

Ich kann mich der Widmung im Buch nur anschließen:

"Für die unzähligen Frauen und Männer, die im Laufe der Geschichte als Hexen denunziert wurden und unter unvorstellbaren Qualen in den Folterkammern der Inquisition oder auf dem Scheiterhaufen ihr Leben und ihre Würde verloren."

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 06.10.2025

Brutale Installation

Narbenkünstler #Thriller
5

Der dritte Fall mit den Ermittlern Marc Davids und Zoé Martin. Auch der Drohnenpilot Leon Dieken ist wieder mit von der Partie.

Es beginnt mit einer äußerst brutal zugerichteten Leiche. Diese wird in ...

Der dritte Fall mit den Ermittlern Marc Davids und Zoé Martin. Auch der Drohnenpilot Leon Dieken ist wieder mit von der Partie.

Es beginnt mit einer äußerst brutal zugerichteten Leiche. Diese wird in einer sehr speziellen Installation des Künstlers Zhalar abgelegt. Zhalar provoziert seine Gäste durch extrem angeordnete Horrorszenarien, in denen Figuren wie ihn einer Geisterbahn den Zuschauer erschrecken – die Zuschasuer können die Installation durch labyrinthartige Gänge begehen.
Zhalar ist ein Unsympath, der nicht
kooperiert und die Polizeitarbeit behindert. Im Laufe der Story kommen sukzessive unerwartete Zusammenhänge ans Tageslicht, die Spannung steigt, und das Ganze führt (bei inzwischen drei über zugerichteten Leichen) zu eine fulminanten und überraschenden Ende.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 18.09.2025

Historische Nachwehen

Post, Mord und Provinzgeflüster - Tod an einem stillen Ort
0

Der ehemalige BKA-Ermittler Sully verdingt sich nach seiner Suspendierung als Briefträger im kleinen Ort Grèngdal, wo er die Post per Rad austrägt. Theoretisch möchte er seinen alten Beruf hinter sich ...

Der ehemalige BKA-Ermittler Sully verdingt sich nach seiner Suspendierung als Briefträger im kleinen Ort Grèngdal, wo er die Post per Rad austrägt. Theoretisch möchte er seinen alten Beruf hinter sich lassen, hat sich jedoch – zusammen mit seiner Tante Rose – bereits als „Radelnder Detektiv“ etabiert, wenn auch inkognito.

Im dritten Band steht die 500-Jahre-Jubiläumsfeier des Flamang-Anwesens. Außer den üblichen Verdächtigen erscheinen auch Menschen aus der Vergangenheit, beispielsweise Jou, eine Beziehung aus der Jugendzeit von Sully. Es scheint weitere Beziehungen zwischen den Gästen zugeben, die Sully zunächst rätselhaft sind. Mitten während der Feier stirbt jemand, und ausgerechnet Jou gerät unter Tatverdacht. Sully ist in der Zwickmühle, seine alte Freundin verteidigen zu wollen, andererseits aber auch – möglichst objektiv – den Todesfall lösen zu wollen. Natürlich inoffiziell. Claire, die engagierte Polizistin, die bereits vorher mit ihm zusammen gearbeitet hat, muss sich explizit Sully gegenüber zurück halten.

Die versteckten Beziehungen zwischen den Gästen treten nach und nach zu Tage, und der Fall bekommt eine überraschende Wendung. Die Oldtimer der Familie Flamand – Tante Rose hat nicht nur eine, sondern mehrere Enten – kommen auch hier wieder zur Sprache.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2025

Das Geheimnis des Rosendüngers

Post, Mord und Provinzgeflüster - Das Geheimnis der Rosengärtnerin
0

Der ehemalige BKA-Ermittler Sully verdingt sich nach seiner Suspendierung als Briefträger im kleinen Ort Ennergrèngdal, wo er die Post per Rad austrägt. Theoretisch möchte er seinen alten Beruf hinter ...

Der ehemalige BKA-Ermittler Sully verdingt sich nach seiner Suspendierung als Briefträger im kleinen Ort Ennergrèngdal, wo er die Post per Rad austrägt. Theoretisch möchte er seinen alten Beruf hinter sich lassen, hat sich jedoch – zusammen mit seiner Tante Rose – bereits als „Radelnder Detektiv“ etabiert, wenn auch inkognito.

Sully möchte seine Freizeit gerne mit gärtnern vernringen, auch wenn er ganz und gar nicht einen „grünen Daumem“ hat. Immerhin ist er so mutig (oder verrückt?), einen Garten anlegen und sich mit der perfekten Rosenzüchterin Charlotte messen zu wollen. Hilfe beim gärtnern erhällt Sully ausgerechnet von Charlotte, soll im Gegenzug aber das ungeklärte Verschwinden wertvoller Kunstgegenstände ihres verschollenen Ehemannes aufklären. Der alte Beruf holt Sully also mal wieder ein, wenn auch augenscheinlich zunächst etwas harmloser als der Buchtitel vermuten lässt.

Tante Rose und der Rest der Familie hat offenbar ein Gen geerbt, das gegen die Digitalisierung war. Das manifestiert sich in den handschriftlichen Notizen der „radelnden Detektei“, aber auch in liebevoll gepflegten sehr alten Autos, die in der Familie gefahren werden. Diese Grundhaltung – das erwähnte Gen – ist übrigens im ganzen Dorf zu beobachten: alles osll möglchist so bleiben, wie es immer schon war.

Die radelnde Detektei, ergänzt durch die motivierte, aber gemobbte Dorfpolizistin Claire, kümmert sich um Charlottes „Fall“, und Sully lernt, warum manche Rosen besser wachsen als andere.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 08.09.2025

Der radelnde Detektiv

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
2

Sully, ein ehemaliger Analyst beim BKA, hat seinen alten Job aufgegeben und sich in einem kleinen Ort in Luxemburg als Briefträger verdingt. Die entspannte Arbeit, die er auf dem Rad zurück legt, tut ihm ...

Sully, ein ehemaliger Analyst beim BKA, hat seinen alten Job aufgegeben und sich in einem kleinen Ort in Luxemburg als Briefträger verdingt. Die entspannte Arbeit, die er auf dem Rad zurück legt, tut ihm gut. Als er während seiner Arbeit auf eine Leiche trifft, kommt er der Polizistin Claire ins Gehege. Die Beziehung der beiden beginnt erst mal mit gegenseitigem Misstrauen. Das ändert sich erst nach und nach, wobei Sullys Tante Rose nicht ganz unschuldig ist. Dieser und weitere ähnliche Vorfälle werden von der Provinzpolizei weitgehend ignoriert, daher ermittelt das Trio – Sully, Claire, Rose – verdeckt und löst den Fall schließlich auf. Dörfliche Intrigen spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Es wird im Dorf viel Wert auf Werterhaltung gelegt. Veränderungen sind nicht gern gesehen. Das manifestiert sich in liebevoll gepflegten Oldtimern, beispielsweise eine 2 CV, die einigen Leser:innen noch bekannt ist, aber aber auch ein R 4 CV – kein Tippfehler! Das ist ein Vorgänger des R4, eines Zeitgenossen der 2 CV.

Das Zusammenspiel der Drei – Sully, Claire, Rose – ist mit vielen persönlichen Eigenheiten der Charaktere gewürzt und lässt auf die nächsten Bände dieser Reihe hoffen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre