Cover-Bild Alle weg
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Reiseberichte, Reiseliteratur
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 25.09.2025
  • ISBN: 9783990408155
Stefan Maiwald

Alle weg

Mein Winter an der Adria
Wann beginnt eigentlich die Nebensaison? Wenn die Staus Richtung Norden länger werden? Der Strand keinen Eintritt mehr kostet oder die Restaurants Ruhetage einführen? In Pinos legendärer Bar in Grado beginnt sie exakt dann, wenn der Fernseher endlich wieder läuft. Und die Stammgäste den Sommer resümieren, über Politik streiten, die Fußballergebnisse und lokale Kriminalfälle diskutieren, füreinander kochen, Pläne schmieden, lachen, laut diskutieren und am Ende immer auf das Leben anstoßen.
Stefan Maiwald nimmt uns mit in seine hell erleuchtete »Bar in Italien«, den Zufluchtsort vor Bora, beißender Kälte und dem Winter-Blues.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2025

Bestes Buch 2025

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Alle weg“ von Stefan Maiwald ist für mich das beste Buch, das ich im Jahr 2025 gelesen habe. Gerade jetzt, wo die Tage wieder kälter und gemütlicher werden, passt die Geschichte einfach perfekt zur Stimmung. ...

Alle weg“ von Stefan Maiwald ist für mich das beste Buch, das ich im Jahr 2025 gelesen habe. Gerade jetzt, wo die Tage wieder kälter und gemütlicher werden, passt die Geschichte einfach perfekt zur Stimmung. Stefan Maiwald schreibt mit einem feinen Gespür für Humor, aber auch mit viel Nachdenklichkeit. Seine Figuren wirken so echt, dass ich oft das Gefühl hatte, sie könnten direkt aus dem echten Leben stammen.



Besonders berührt hat mich der Austausch zwischen den Menschen in Pianos Bar. Beim Lesen hatte ich häufig das Gefühl, selbst mit am Tisch zu sitzen – erst still zuzuhören und dann irgendwie Teil dieser Gespräche zu werden. Diese Szenen sind so lebendig beschrieben, dass man fast die Stimmen und das Lachen hören kann.



Ich mag, wie Maiwald über Menschen schreibt – mit Wärme, Respekt und einer liebevollen Ehrlichkeit. Er gibt seinen Figuren Authentizität und zeigt, dass jede Lebensgeschichte es wert ist, erzählt zu werden. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen das wunderbare Gefühl, dem Druck der Gesellschaft und der ständigen Schnelllebigkeit für eine Weile entfliehen zu können.



Sein Schreibstil ist flüssig, charmant und oft angenehm ironisch. Immer wieder musste ich schmunzeln oder kurz innehalten, weil ein Satz mich besonders getroffen hat. Ich liebe seine Wortspiele und die Sätze, die so klug und fein formuliert sind, dass sie fast etwas Künstlerisches an sich haben.


Für mich ist „Alle weg“ ein Buch, was ich geliebt habe zu lesen. Und vielleicht werde ich eines Tages in Pinos Bar zum lauschen sitzen! 😊

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Wenn Italien wieder den Italienern gehört

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Ich mag die Bücher von Stefan Maiwald und war daher auch an diesem Buch interessiert. In „Alle weg“ geht es um die Zeit nach der Hauptsaison, wenn die Urlauber wieder in ihrer eigenen Heimat sind, ruhigere ...

Ich mag die Bücher von Stefan Maiwald und war daher auch an diesem Buch interessiert. In „Alle weg“ geht es um die Zeit nach der Hauptsaison, wenn die Urlauber wieder in ihrer eigenen Heimat sind, ruhigere Zeiten in Grado anbrechen und die Italiener wieder unter sich sind.

Nun beginnt die Nebensaison und das heißt automatisch: Ruhe kehrt ein, der Strand, die Bars und Restaurants, sowie andere schöne Fleckchen gehören wieder den Einwohnern und die genießen diese Zeit in vollen Zügen!

Erst jetzt lernt man das „wahre“ Grado so richtig kennen. Während im Hintergrund der Fernseher läuft, wird an der Theke und den Tischen leidenschaftlich über Politik, Fußball und andere Ereignisse diskutiert.

Es ist eine Zeit der Gemeinschaft, Leichtigkeit, leckeren Essens und des Lachens – kurz: Eine Feier des Lebens!

In diesem Buch lernt man eine andere Seite von Italien kennen. Eine, die mir sogar noch besser gefällt, als die, die wir im Sommer kennenlernen. Ruhiger, echter, … ja authentischer und voll von dem, was wir an Italien so lieben: „La dolce vita“ – dem süßen Leben, ganze ohne dem ganzen Trubel und Tamtam.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Die Touristen sind weg!

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Die Touristen sind weg! Die Touristen sind weg, es ist Nachsaison an der Adria. Die Monate in Pinos Bar sind dennoch nicht langweilig. Begebenheiten des Sommers, Unglücke, Anekdoten, unglaubliche Geschichten ...

Die Touristen sind weg! Die Touristen sind weg, es ist Nachsaison an der Adria. Die Monate in Pinos Bar sind dennoch nicht langweilig. Begebenheiten des Sommers, Unglücke, Anekdoten, unglaubliche Geschichten - so war es. Auch viele andere Themen kommen Stefan Maiwald vor die Feder: Krokodile, Vereinssport, Gulasch, Zentralheizungen, die Bora, ägyptische Bauarbeiter und mehr. Aus Sicht eines Zugezogenen, aber als guter Beobachter mittendrin gibt er Lifeeindrücke vom Leben in Grado, Italien. Die Nebensaison ist alles andere als trüb.
Seine Sätze sind Statements. Präzise formuliert, authentisch und eindrucksvoll. Kurze Texte fangen die Stimmung ein. Der Hochsaisontrubel ist vorbei, man erholt sich und erwartet Kommendes. Liest sich fast so, als wäre man mittendrin. Besonders schön: kapitelweise konsumieren und ein wenig Nachdenkzeit investieren. Vielschichtig und interessant!

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Ruhe

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Das Cover vom wunderbaren Roman „Alle weg“ strahlt auf mich Ruhe und Zufriedenheit aus. Eine Herbststimmung weit ab vom Trubel und der Unruhe des Sommers.
Stefan Maiwald nimmt mich auf eine kleine Reise ...

Das Cover vom wunderbaren Roman „Alle weg“ strahlt auf mich Ruhe und Zufriedenheit aus. Eine Herbststimmung weit ab vom Trubel und der Unruhe des Sommers.
Stefan Maiwald nimmt mich auf eine kleine Reise in eine Lagunenstadt mit, die sich im Winter wieder den Einheimischen öffnet, nachdem die Touristen gegangen sind.
Die Menschen treffen sich nun in ihren Bars und diskutieren ihr Leben. Alles ist auf einmal wieder ganz normal, ursprünglich. Ich finde es wunderbar zu lesen, wie alle und alles wieder in den „Urzustand“ versinkt und aufatmet. Bodenständiges Essen, Ruhe und Erholung.

Mir hat der Roman sehr gefallen, fand ich flüssig zu lesen und authentisch geschrieben. Ich fühle mich mitten ins Geschehen versetzt. Das Buch spiegelt genau das wieder, was man außerhalb der Saison in Italien (und sich auch an anderen Urlaubsorten) findet: Ruhe.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Winter in Italien

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Stefan Maiwald nimmt uns mit in die norditalienische Stadt Grado – nicht im Sommer, wenn Touristenströme die Gassen füllen, sondern im Winter, wenn Ruhe einkehrt und das wahre Leben beginnt.

Das Buch ...

Stefan Maiwald nimmt uns mit in die norditalienische Stadt Grado – nicht im Sommer, wenn Touristenströme die Gassen füllen, sondern im Winter, wenn Ruhe einkehrt und das wahre Leben beginnt.

Das Buch ist eine Sammlung von Beobachtungen, Anekdoten und liebevoll beschriebenen Momenten aus dem Alltag der Einheimischen. In Pinos Bar, dem inoffiziellen Zentrum des Geschehens, wird diskutiert, gelacht, gestritten und philosophiert – über Politik, Fußball, das Wetter und das Leben selbst. Und auch die eigenen Ziele verliert er nicht aus den Augen: Gegen seine Frau im Tennis nicht ganz so grandios verlieren, wie es sonst immer der Fall war.

Das Buch ist sehr atmosphärisch, man kann sich Grado im Winter gut vorstellen. Wer allerdings mehr als Anekdoten über die Bewohner erwartet wird hier eher enttäuscht werden. aber alles in allem ist das Buch ein gelungener Einblick in den Winter eines italienischen Touristenortes.

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