Cover-Bild Die Kraft des Chōwa
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Lebenshilfe, Persönlichkeitsentwicklung und praktische Tipps
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 15.11.2021
  • ISBN: 9783442223138
Akemi Tanaka

Die Kraft des Chōwa

Der japanische Weg zu innerer und äußerer Harmonie
Elisabeth Liebl (Übersetzer)

Das japanische Wort Chōwa bedeutet »die Suche nach Balance«. Dieses Konzept hilft uns, herauszufinden, was uns wirklich wichtig ist, um zu wahrer Harmonie zu gelangen – in allen Lebensbereichen. Ob im Privatleben, der Familie oder bei der Arbeit, Chōwa vermittelt praktische Schritte, um zu wahrer Ausgeglichenheit zu finden und das Gleichgewicht zwischen unseren Wünschen und den Ansprüchen an uns zu wahren. So gestärkt können wir allen Stürmen des Lebens trotzen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2022

Etwas bemüht, stellenweise hilfreich

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Das Buch gibt einen groben Überblick über einzelne Aspekte des japanischen Denkens und Fühlens, mehr aber auch nicht. Frau Tanaka empfand offenbar als Japanisch-Lehrerin in Europa das Bedürfnis, etwas ...

Das Buch gibt einen groben Überblick über einzelne Aspekte des japanischen Denkens und Fühlens, mehr aber auch nicht. Frau Tanaka empfand offenbar als Japanisch-Lehrerin in Europa das Bedürfnis, etwas über Japan und seine Kultur mitzuteilen. Inwiefern sie dafür inhaltlich gerüstet war, mag jeder selbst beurteilen. Viele Gesichtspunkte hat der interessierte Leser auf jeden Fall bereits woanders und besser formuliert vorgefunden. Hilfreich sind ihre Ausführungen über die Kommunikation am Arbeitsplatz und in der Familie, die Betrachtungen der Finanzen unter „Chowa-Gesichtspunkten“ wirkt dagegen etwas gezwungen, so ist das Führen eines Haushaltsbuches wohl allseits bekannt. Der Abschnitt bezüglich Beziehungen und Liebe wirkt beiläufig und oberflächlich, am interessantesten wird das Buch, wenn es um die persönliche Sicht und die Sicht anderer geht, die „Perspektive des unbeteiligten Zuschauers“. Allerdings findet sich gerade dies in der ausufernden Zen-Literatur zur Genüge.

Ihre Profession als Lehrerin vermag die Autorin nicht immer hintan zustellen, oftmals klingt ein etwas schulmeisterlicher Ton durch. Wenn Sie kein ausgesprochenes „Frauenbuch“ schreiben wollte, wäre ein Eingehen auf die Männer-Perspektive hilfreich gewesen, seitenlange Ausführungen über Frauenmode, Kimonos und die Stellung der Frau in Japan ermüden den nach Philosophie suchenden Leser schnell.

Alles in allem ein stellenweise hilfreiches Buch, von dem man aber nicht zu viel erwarten sollte.

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