Cover-Bild Die unmögliche Rückkehr
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24,00
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  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 20.05.2026
  • ISBN: 9783257073805
Amélie Nothomb

Die unmögliche Rückkehr

Brigitte Große (Übersetzer)

An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war – für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie so liebt und zu dem sie eine so zwiespältige Beziehung hat. Doch als eine Freundin eine Reise gewinnt und Amélie kurzerhand als Fremdenführerin verpflichtet, kann sie nicht anders als sich mitreißen lassen. Sie entdeckt das Land aufs Neue und damit auch ihre Faszination. Denn die Rückkehr ist unmöglich, zum Glück.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Die Reise nach Japan

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Klappentext:
An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war, für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie ...

Klappentext:
An Orte der Vergangenheit zurückkehren, an das anschließen, was einmal war, für Amélie Nothomb ist das unmöglich. Seit 12 Jahren war sie nicht mehr in Japan, dem Land ihrer Kindheit, das sie so liebt und zu dem sie eine so zwiespältige Beziehung hat. Doch als eine Freundin eine Reise gewinnt und Amélie kurzerhand als Fremdenführerin verpflichtet, kann sie nicht anders als sich mitreißen lassen. Sie entdeckt das Land aufs Neue und damit auch ihre Faszination. Denn die Rückkehr ist unmöglich, zum Glück.

In „Die unmögliche Rückkehr“ erzählt Amélie Nothomb wieder ein Stückchen aus ihrem Leben.

Als Tochter eines Diplomaten musste die Autorin in ihrer Kindheit und Jugend zusammen mit ihren Eltern oft den Wohnort wechseln. Dabei ist sie nicht nur in eine andere Stadt gezogen, sondern gleich in ein anderes Land.

Geboren wurde Amélie Nothomb in Japan, dem Land, das ihr von allen am meisten bedeutet hat. Als junge Erwachsene reist die Autorin zusammen mit ihrer Freundin wieder nach Japan. Doch das Land ist Amélie fremd geworden und sie muss es auf eine neue Art für sich entdecken.

Die Geschichte liest sich wie ein Reiseführer. Die Leserinnen lernen zusammen mit der Autorin das Land kennen.
Aber auch alte Erinnerungen der Autorin finden ihren Platz in diesem Buch.
So vermischen sich alte und neue Eindrücke.

Amélie Nothomb zeichnet ein deutliches Bild von sich, die in vielen Ländern aufgewachsen ist. Von Japan heute und den Erinnerungen des früheren Japans.

So wie Amélie Nothomb ihrer Freundin das Land und dessen Kultur zeigt, so zeigt sie es auch ihren Leser
innen.
Dabei hat Amélie Nothomb einen so schönen und poetischen Schreibstil. Die Geschichte hat viele schöne Sätze, die ich mir angestrichen hab. Die Autorin versteht es, mit der Sprache zu spielen.

„Die unmögliche Rückkehr“ hat mir, wie schon einige Geschichten von Amélie Nothomb wieder sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Ein Reisebericht aus dem Leben der fabelhaften Amélie Nothomb

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Amélie Nothomb ist die Tochter eines belgischen Diplomaten und verbrachte ihre Kindheit in verschiedenen Ländern, doch keins hat sie so sehr geprägt, wie Japan.
Als Kind lernt sie nicht nur dessen Landessprache, ...

Amélie Nothomb ist die Tochter eines belgischen Diplomaten und verbrachte ihre Kindheit in verschiedenen Ländern, doch keins hat sie so sehr geprägt, wie Japan.
Als Kind lernt sie nicht nur dessen Landessprache, sondern verspürt in Japan erstmals das Gefühl von Heimat. Nach vielen weiteren Stationen, entscheidet sie sich im frühen Erwachsenenalter bewusst für ein Leben in Tokio, das sie wenige Jahre später jedoch, tief enttäuscht wieder verlässt.
Bis auf eine Kurzreise im Rahmen einer Dokumentation, bleibt sie dem Land physisch fern und hat ihre emotionalen Verknüpfungen tief in sich vergraben.

Als die Fotografin Pep Beni elf Jahre später zwei Tickets für eine Fernreise gewinnt, sucht sie sich Japan als Reiseziel aus und erwartet von Amélie, sie als vermeintlich „Ortskundige“ durch das Land zu begleiten. Doch zwischen Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten und der Realität der Gegenwart liegt eine vollkommen neue Welt, in der sich auch Amélie ganz neu zurecht finden muss.
Sie möchte Pep nicht enttäuschen und verschweigt ihr deshalb, wie fremd ihr Japan inzwischen geworden ist.

In einer Art Reisebericht erzählt sie neben den vielen kulinarischen und kulturellen Eindrücken, von nostalgischen Gedanken, die aufkommen, aber auch einigen absurden Momenten.
Besonders amüsant wird es, wenn Pep mal wieder höfliche Zurückhaltung der japanischen Gastgeber bis an die Grenzen strapaziert und Amélie mit ihren eingerosteten Sprachkenntnissen diplomatische Kunststücke vollführen muss, um die Situation zu retten.

Wer Bücher der Autorin kennt, weiß, dass sie in ihren Texten oft sehr intime Einblicke aus ihrem Leben, in ihre Persönlichkeit oder aber ihren Alltag teilt und dabei viel selbstironische Beobachtungsgabe und Ehrlichkeit beweist.
Sie verbirgt sich auch hinter diesem Buch wieder einmal eine herrlich unterhaltsame und kurzweilige Geschichte aus dem Leben der fabelhaften Amélie Nothomb, die ich euch sehr gerne weiterempfehlen möchte!

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Zwischen Nostalgie und Kenshō

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Eigentlich hätte ich diesmal wieder Fiktion von Amélie Nothomb erwartet, denn sie wechselt meistens zwischen Romanen und autobiografisch geprägten Büchern.
Die unmögliche Rückkehr schließt an den Büchern ...

Eigentlich hätte ich diesmal wieder Fiktion von Amélie Nothomb erwartet, denn sie wechselt meistens zwischen Romanen und autobiografisch geprägten Büchern.
Die unmögliche Rückkehr schließt an den Büchern an, in denen es um Japan geht. Hier hat Nothomb die ersten 5 Jahre ihres Lebens verbracht, denn ihr Vater war Konsul. Dass sie dann das Land verlassen musste, macht ihr bis heute zu schaffen und eine Liebe zu Japan ist noch da.
Zusammen mit einer Freundin fliegt sie 2023 nach Kyoto, später reisen sie auch nach Tokio. Amelie schwelgt in ihren nostalgischen Erinnerungen, oft mit Wehmut, aber vor allen auch mit Ironie. Überhaupt hat das Buch viel Witz.
Mir haben bisher alle ihre Japan-Bücher gefallen. Auch dieses ist sehr unterhaltsam und die Japanbeschreibungen sind so gut, dass man als Leser glaubt, die Autorin auf ihrer Reise zu begleiten.

Veröffentlicht am 21.05.2026

Nostalgischer Text

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DIE UNMÖGLICHE RÜCKKEHR
Amélie Nothomb
ET: 20.05.26

Amélie Nothomb wurde als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan geboren und verbrachte dort die ersten fünf Jahre ihres Lebens. Als ihre Familie ...

DIE UNMÖGLICHE RÜCKKEHR
Amélie Nothomb
ET: 20.05.26

Amélie Nothomb wurde als Tochter eines belgischen Diplomaten in Japan geboren und verbrachte dort die ersten fünf Jahre ihres Lebens. Als ihre Familie das Land verlassen musste, fiel ihnen der Abschied schwer. Noch viele Jahre später hatte Amélie das Gefühl, dass ihre Wurzeln in Japan liegen. 1989 zog sie deshalb zurück nach Tokio, verließ das Land jedoch nach zwei Jahren und einer unglücklichen Liebesbeziehung wieder. Erst 2012 kehrte sie für einen kurzen Dreh noch einmal in ihre Geburtsstadt zurück. Doch auch dieser Aufenthalt, der gleichzeitig wunderbar und schmerzhaft war, brachte nicht die erhoffte Aussöhnung mit dem Land ihres Herzens.

Als ihre Freundin Pep eine Reise nach Japan gewinnt und Amélie bittet, sie zu begleiten, lässt sie sich dennoch darauf ein. Noch einmal durch das Land der aufgehenden Sonne reisen, Tempel besuchen und sich durch Kyoto und Tokio treiben lassen – eigentlich ein Traum. Wäre da nicht Pep, die erwartet, von Amélie durch Japan geführt zu werden.

Ob die unmögliche Rückkehr am Ende vielleicht doch möglich wird, müsst ihr selbst herausfinden.

Dass mich hier eher ein autobiografischer Reisebericht als ein Roman erwartet, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Wer den Klappentext liest, wäre vermutlich vorbereitet gewesen – ich hingegen habe einfach blind zu einem neuen Buch von Amélie Nothomb gegriffen. Glücklicherweise liebe ich ihre Sprache und interessiere mich sehr für Japan.

Da ich selbst bereits Kyoto und Tokio bereisen durfte, fühlte sich vieles beim Lesen wie ein erneutes Eintauchen an: die Tempel, die Atmosphäre, die Erinnerungen und dieses besondere Gefühl, das Japan hinterlassen kann. Besonders gefallen haben mir außerdem die Begegnungen mit den Japanern, deren Regeln, Höflichkeiten und Lebensweisen. Auch die nostalgischen Gedanken und Erinnerungen der Autorin mochte ich sehr.

Fazit:
Ein ruhiger, nostalgischer Reisebericht voller Japan-Atmosphäre, den ich sehr gerne gelesen habe.
4/5

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