Cover-Bild Gretel Baum Merom
19,80
inkl. MwSt
  • Verlag: Hartung-Gorre
  • Themenbereich: Geschichte und Archäologie - Geschichte
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 118
  • Ersterscheinung: 20.01.2026
  • ISBN: 9783866288003

Gretel Baum Merom

Hommage an eine zionistische Pionierin
Prof. Dr. Erhard Roy Wiehn (Herausgeber)

Gretel Baum Merom hatte zusammen mit ihrem Bruder Rudolf (Rudy) Baum ihre Lebenserinnerungen unter dem Titel "Kinder aus gutem Hause Children of a respectable family. Von Frankfurt nach Israel und America From Frankfurt to Israel and America 1913/15-1995" bereits 1996 veröffentlicht.
Gretel ist die Tochter einer gutbürgerlichen liberalen jüdischen Familie, die über die mütterliche Linie Geiger fast 400 Jahre oder mehr in Frankfurt am Main nachgewiesen ist und bedeutende Mitglieder aufzuweisen hat wie etwa den berühmten Reform-Rabbiner Dr. Abraham Geiger und dessen Sohn, den Literatur- und Kulturhistoriker Prof. Ludwig Geiger (1848-1919). Die
Eltern fielen als gute Deutsche der Schoáh zum Opfer, weil sie Juden waren. Als überzeugte Zionistin konnte Gretel 1934
rechtzeitig ins damalige Palästina entkommen, ihr Bruder Rudolf (Rudy) 1936 in die USA, um als Offizier mit General Pattons
Armee 1945 nach Deutschland zurückzukehren.
Ihre behütete und glückliche Kindheit, ihre enthusiastische Schulzeit, ihre frühe Begeisterung für den Zionismus und ihre diesbezüglichen Konflikte mit den Eltern, ihre ersten Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus, ihre "Alija" ("Aufstieg",
Auswanderung) nach Palästina - Erez Israel - im Mai 1934, ihr neues Leben im Kibbuz, ihre weiteren familiären und beruflichen Wege, die Last der Kriege, die Sorgen und das kleine Glück hat Gretel in "Kinder aus gutem Hause" in vielen Einzelheiten
liebevoll und anrührend beschrieben.
In der vorliegenden Schrift "Ich erinnere" lässt Gretel Baum Merom nach 12 Jahren nun eine kleine Nachlese folgen, worin sie nochmals detailreiche Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, die erste NS-Zeit in Frankfurt am Main wie auch an ihr Leben in Israel aufleben lässt viele liebevolle und manche traurige Erinnerungen, die in ihrem ersten Buch nicht enthalten sind. Eindrücklich beschreibt sie hier aber auch ihre Erfahrungen mit dem Altern und Altsein in ihrem Haifaer Elternheim, um schließlich am Ende ihrer Jahrhundert-Erinnerungen die Bilanz eines langen und bewegten Lebens zu wagen.

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