Cover-Bild Der Spiegel im Käfig
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24,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 118
  • Ersterscheinung: 22.05.2025
  • ISBN: 9783384615145
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Bernhard Dechering

Der Spiegel im Käfig

„Der Spiegel im Käfig“ erzählt die Geschichte von Jo – einem Mann, der sich inmitten einer scheinbar funktionierenden Welt zunehmend verloren fühlt. Er lebt in einer Realität voller Smartphones, Selfies, stiller Busfahrten und leerer Gespräche. Alles ist da – und doch fehlt etwas Entscheidendes: echte Nähe.

Als Jo zufällig von einem fast vergessenen psychologischen Experiment hört – dem „Universum 25“, in dem Mäuse trotz perfekter Lebensbedingungen an Apathie und Isolation zugrunde gingen –, beginnt er, Parallelen zur menschlichen Gesellschaft zu erkennen. Was als vager Verdacht beginnt, entwickelt sich zu einer verstörenden Entdeckungsreise durch eine Welt, die ihm plötzlich fremd erscheint. Er beginnt zu beobachten, zu dokumentieren – und zunehmend zu zweifeln: an der Welt, an den Menschen, an sich selbst.

Zwischen digitalen Oberflächen, verstummten Kontakten und der verzweifelten Suche nach Verbindung wird Jo zum Spiegel unserer Zeit. Seine Gedanken, Ängste und Beobachtungen sind nicht nur seine eigenen – sie gehören vielleicht auch uns. Denn was, wenn wir längst in einem sozialen Käfig leben, den wir selbst gebaut haben?
Und was, wenn niemand merkt, dass wir darin leise untergehen?

„Der Spiegel im Käfig“ ist ein psychologisch tiefgehender Roman über Isolation im Überfluss, über das Verstummen in der Vernetzung – und über einen Mann, der sich aufmacht, die Menschlichkeit nicht kampflos zu verlieren.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

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Ein stiller Aufschrei in einer lauten Welt
„Der Spiegel im Käfig“ ist ein Roman mit einem eindringlichen, fast klinisch präzisen Blick auf einen Menschen, der langsam aus der Welt fällt, weil sie ihm nichts ...

Ein stiller Aufschrei in einer lauten Welt
„Der Spiegel im Käfig“ ist ein Roman mit einem eindringlichen, fast klinisch präzisen Blick auf einen Menschen, der langsam aus der Welt fällt, weil sie ihm nichts mehr gibt.

Jo, der Protagonist, lebt in einer Gesellschaft voller Komfort, Technologie und sozialer Netze – und fühlt sich leer. Die Parallele zum bekannten „Universum 25“-Experiment mit Ratten, die trotz perfekter Bedingungen in Apathie verfallen, bildet das thematische Rückgrat des Buches. Die Welt ist satt, aber bedeutungslos.

Die Erzählform ist aus der Ich-Perspektive. Die Sprache ist bewusst nüchtern, manchmal repetitiv, oft sezierend. Es gibt keinen klassischen Spannungsbogen, keine Dialoge im herkömmlichen Sinn. Stattdessen folgen wir einem Strom von Beobachtungen, Notizen und Gedanken.

Das Buch bringt gesellschaftliche Kälte, digitale Entfremdung und die Sehnsucht nach echtem Leben in beklemmende Klarheit. Es stellt unangenehme Fragen – und verweigert einfache Antworten.

Ein literarisches Gedankenexperiment über Isolation, Selbstverlust und den Preis eines vermeintlich perfekten Systems. Wer bereit ist, sich auf den Stil und das Thema einzulassen, wird mit einem starken Debüt belohnt.

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