unbeschreiblicher Hans
Nach dem Lesen der offiziellen Inhaltsangabe habe ich diesen Roman mit hohen Erwartungen begonnen.
Hans, der Hauptcharakter des gleichnamigen Buches, möchte sich gerne als "unbeschreiblich" beschreiben ...
Nach dem Lesen der offiziellen Inhaltsangabe habe ich diesen Roman mit hohen Erwartungen begonnen.
Hans, der Hauptcharakter des gleichnamigen Buches, möchte sich gerne als "unbeschreiblich" beschreiben ohne dabei arrogant zu wirken. Doch dann scheint der Tod näher zu rücken. Und das nicht nur für Hans. Dieser wird überfallen, er hat kein Geld und dann strandet er auch noch an einer Raststätte. Trotz all der schlimmen Dinge, die ihm passieren, geht Hans mit einer Leichtigkeit und einem Humor durchs Leben, die beim Lesen eine große Wärme und Hoffnung vermitteln. Bis zum Ende bleibt es spannend.
Meine Lieblingsstelle ist:
"Ich weiß nicht. Hast du keinen Selbsthass?" Sie fragte es, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt.
"Nee, wieso? Dafür liebe ich mein Leben viel zu sehr."
"Aber wieso?"
"Mangels Alternative. Und dank guter Freunde, schätze ich."
Dieses Zitat spiegelt die Stimmung der Geschichte sehr gut wieder und ich glaube, dass diese Zeilen meinen Blick auf das Leben etwas verändert haben. Die Geschichte hatte eine tröstende Wirkung mit der ich nicht gerechnet habe.
Hans ist wahrscheinlich mein Lieblingscharakter. Überhaupt. Tatsächlich ist er schwer zu beschreiben, aber das auf die positivste Weise, die man sich vorstellen kann.
Während des Lesens habe ich mehrere Male laut auflachen müssen. Das Buch habe ich an einem Tag gelesen, da es einfach so viel Spaß gemacht hat und der Schreibstil sehr angenehm ist. Die Dialoge sind sehr humorvoll und die Charaktere sehr liebenswert.
Ich kann "Hans" sehr weiterempfehlen!