12,99
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- Verlag: epubli
- Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Drama, Theaterstücke, Drehbücher
- Genre: keine Angabe / keine Angabe
- Seitenzahl: 248
- Ersterscheinung: 07.01.2026
- ISBN: 9783565162789
Die Grenze des Sichtbaren
Ein Roman um die Entdeckung der X-Strahlen
Winter 1895. In Würzburg stößt Wilhelm Conrad Röntgen auf eine Strahlung, die Materie durchdringt und das Verborgene offenlegt. Innerhalb weniger Wochen verändert die Entdeckung nicht nur die Medizin, sondern das Verhältnis von Wissen, Macht und Staat.
Während Zeitungen von Wundern berichten, reagieren Militär, Industrie und politische Netzwerke schneller als die Öffentlichkeit begreift, was geschieht. In Kliniken werden erste Diagnosen gestellt, in Hinterzimmern werden Einsatzmöglichkeiten kalkuliert. Wer die Deutungshoheit über das Unsichtbare gewinnt, kontrolliert mehr als nur eine neue Technik.
Zwischen Wissenschaftsethos und Loyalitätskonflikten geraten Forscher und Ärzte unter Druck. Kooperation kippt in Konkurrenz, Neugier in Geheimhaltung. Alte Gewissheiten tragen nicht mehr, während sich eine neue Ordnung abzeichnet: rational, effizient – und moralisch gefährlich leer.
Der Roman verbindet historische Präzision mit der Dynamik eines Thrillers. Er zeigt die Geburt der Moderne nicht als Triumphgeschichte, sondern als Kipppunkt: den Moment, in dem Erkenntnis politisch wird. Eine Geschichte über Verantwortung im Zeitalter des Fortschritts – und über die Frage, ob man sehen darf, was man sehen kann.
Während Zeitungen von Wundern berichten, reagieren Militär, Industrie und politische Netzwerke schneller als die Öffentlichkeit begreift, was geschieht. In Kliniken werden erste Diagnosen gestellt, in Hinterzimmern werden Einsatzmöglichkeiten kalkuliert. Wer die Deutungshoheit über das Unsichtbare gewinnt, kontrolliert mehr als nur eine neue Technik.
Zwischen Wissenschaftsethos und Loyalitätskonflikten geraten Forscher und Ärzte unter Druck. Kooperation kippt in Konkurrenz, Neugier in Geheimhaltung. Alte Gewissheiten tragen nicht mehr, während sich eine neue Ordnung abzeichnet: rational, effizient – und moralisch gefährlich leer.
Der Roman verbindet historische Präzision mit der Dynamik eines Thrillers. Er zeigt die Geburt der Moderne nicht als Triumphgeschichte, sondern als Kipppunkt: den Moment, in dem Erkenntnis politisch wird. Eine Geschichte über Verantwortung im Zeitalter des Fortschritts – und über die Frage, ob man sehen darf, was man sehen kann.
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