Cover-Bild Still!
(13)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 17.08.2020
  • ISBN: 9783446268166
Dirk Pope

Still!

Für Stille in lauten Zeiten – Dirk Pope über eine tiefe Freundschaft von zwei beeindruckenden Jugendlichen

Mariella redet nicht, nicht mit der Mutter, dem Vater, nicht mit den Goldfischen, den Lehrern oder Mitschülern. Weil ihre Eltern sich getrennt haben. Weil niemand sie verstehen will. Und weil ohnehin zu viel geredet wird. Je lauter es um sie herum wird, desto leiser wird sie. Mariellas Stille eckt an und fordert heraus. Keiner darf einfach so anders sein. Zum Glück ist da Stan, der gehörlos ist und Mariella akzeptiert, so wie sie ist. Gemeinsam mit ihm findet Mariella eine eigene Sprache. Die Begegnung der beiden bestärkt sie darin, bei sich zu bleiben und schließlich ihre Stimme doch wieder zu erheben.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2020

Einfach mal leise sein und nachdenken

0

Mit diesem Buch hat Dirk Pope eine einzigartige Geschichte niedergeschrieben!

Mariella war mir von vornherein unglaublich sympathisch, da ich auch ihre Gedankengänge sehr gut nachvollziehen konnte. Sie ...

Mit diesem Buch hat Dirk Pope eine einzigartige Geschichte niedergeschrieben!

Mariella war mir von vornherein unglaublich sympathisch, da ich auch ihre Gedankengänge sehr gut nachvollziehen konnte. Sie hat unglaublich schlaue, fast schon philosophische Gedanken von denen dieses Buch zu einem Großteil lebt und die einen wirklich zum Nachdenken bringen. Der Autor lässt dem Leser bei Mariellas Aussehen sehr viel Spielraum, da weder auf Alter noch Aussehen näher eingegangen wird und das finde ich sehr toll! Mariella ist ein komplett unperfekter, unnahbar und unnormaler Hauptcharakter und ich denke, dass man sie deshalb einfach nur mögen kann.

Stan ist der erste Mensch den diese Stille kein bisschen stört. Auch wenn er gehörlos ist führen er und Mariella unglaublich tolle und auch spannende Gespräche.

Ich finde es toll, mit wie wenigen Charakteren das Buch bis zum Schluss durchhält.

Der Schreibstil ist sehr schön und lässt sich auch sehr flüssig lesen. Größtenteils lebt das Buch nur von Mariella´s Gedanke, die aber so spannend sind, dass es damit vollkommen hinkommt. Auch wenn sie meistens nur sehr kurz sind haben mir die Chatverläufe zwischen Stan und Mariella sehr gut gefallen und auch die mit dem IfaS (Institut für angewandtes Schweigen) waren sehr interessant, auch wenn hier viele ungeklärte Fragen aufgeworfen wurden.



Fazit:

Eine tolles und unerwartet spannendes Buch, welches sehr zum Nachdenken anregt! Ich gebe 5 Sterne und empfehle es ab 13 Jahren besonders aber auch als Schullektüre.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.09.2020

So viel mehr, als man erwartet. Ein unglaublich tolles Jugendbuch, das zeigt, dass die Macht der Worte oft deutlich überschätzt wird...

0

Wenn man ein Buch in die Hand nimmt und anfangs eigentlich gar nicht viel dahinter vermutet und dann aber doch eindeutig mehr bekommt, als man erwartet hat, dann ist das – meiner Meinung nach – einer der ...

Wenn man ein Buch in die Hand nimmt und anfangs eigentlich gar nicht viel dahinter vermutet und dann aber doch eindeutig mehr bekommt, als man erwartet hat, dann ist das – meiner Meinung nach – einer der schönsten Leseerlebnisse überhaupt...
Und genauso verhielt es sich für mich bei Still von Dirk Pope.

Inhaltsangabe:
Mariella redet nicht, nicht mit der Mutter, dem Vater, nicht mit den Goldfischen, den Lehrern oder Mitschülern. Weil ihre Eltern sich getrennt haben. Weil niemand sie verstehen will. Und weil ohnehin zu viel geredet wird. Je lauter es um sie herum wird, desto leiser wird sie. Mariellas Stille eckt an und fordert heraus. Keiner darf einfach so anders sein. Zum Glück ist da Stan, der gehörlos ist und Mariella akzeptiert, so wie sie ist. Gemeinsam mit ihm findet Mariella eine eigene Sprache. Die Begegnung der beiden bestärkt sie darin, bei sich zu bleiben und schließlich ihre Stimme doch wieder zu erheben....

Die Hauptprotagonisten: ~VORSICHT SPOILER~

Mariella:
Mariella ist zwischen 14 – 16 Jahre alt und redet seit der Trennung ihrer Eltern kein einziges Wort mehr. Weder mit ihrer Mutter, noch mit ihrem Vater. Freunde hat sie keine, weil sie alle für seltsam und durchgeknallt halten. Als sie Stan kennenlernt, blüht sie zum ersten Mal etwas auf...

Stan:
Stan ist ein gehörloser Jugendlicher, dem Mariella auf einem Aussichtsturm zum ersten Mal begegnet. Die beiden freunden sich sehr schnell an, weil tan Mariella so akzeptiert wie sie ist. Die beiden finden einen gemeinsamen Weg miteinander zu kommunizieren...

Mariellas Eltern:
Mariellas Mutter kommt schon lange nicht mehr an ihre Tochter dran und ist mit ihrem Schweigen restlos überfordert. Der Vater interessiert sich kaum für die Belange seiner Exfrau, kann mit seiner Tochter im Grunde auch nicht viel anfangen und ist im Allgemeinen auch ein ziemlicher Idiot...

Joao:
Joao ist ein Resturantbesitzer, der ebenfalls gehörlos ist. Mit seinem friedfertiges Wesen und seiner herzliche Art, kommt er bei den Menschen trotz seines Handicaps gut an. Das mag auch daran liegen, dass er seinen Job und das bewirten seiner Gäste mehr als alles andere liebt...

Isabell & Torben:
Isabelle und Torben sind zwei Mitschüler von Mariella, die ganz besonderen Gefallen daran gefunden haben sie zu ärgern, zu trietzen und zu mobben. Dabei scheint es ihnen auch egal, wie weit sie damit gehen...

Frida:
Fida ist die Schwester von Stan und ebenfalls eine Mitschülerin von Mariella. Auch sie ist kein Fan der vielen Worte, wenngleich sie trotzdem spricht, wenn ihr danach ist.

Meine Meinung: ~VORSICHT SPOILER~
Was für ein Buch! Obwohl Still von Dirk Pope nur 188 Seiten umfasst, erzählt die Geschichte von Mariella so intensiv vom Leben einer nicht redenden Teenagerin, wie es ein 400 Seiten dicker Schinken nicht hätte tun können...
Mariella ist stumm. Sie bleibt (zumindest die meiste Zeit) auch stumm. Und das nicht etwa, weil sie nicht sprechen kann – oh sie könnte, wenn sie wollte – doch sie will einfach nicht. Hat, ausschlaggebend durch die Trennung ihrer Eltern entschieden, dass in der Welt schon genug unnützes Zeug geplappert wird, dass Worte ihr in gesprochener Form zwar nicht egal sind, dass sie ihr aber einfach nichts geben. Sollen sich doch andere den Mund fusselig labern, während sie nur nickend oder kopfschüttelnd daneben sitzt und sich ihren Teil dazu denken kann...
Da wären wir auch schon beim zündenden Thema. Gedanken. Denn auch, wenn Mariella nicht spricht, dessen Umstand mich fast wahnsinnig gemacht hat, weil ich die ganze Zeit nach einem WARUM gesucht habe, so denkt sie umso mehr. Und das auf so großartige und fantastische Weise, dass ich immer kaum fassen konnte, dass diese unlogischen, logischen Sätze, Methaphern und Überlegungen eigentlich aus dem Kopf eines einzigen Autors kommen. Aber es ist so! Und vor soviel Kreativität ziehe ich echt meinen imaginären Hut...
Mariella muss in ihrem Umfeld mit viel Inakzeptanz klar kommen: Die Mutter und Lehrer total überfordert. Der Vater nicht im Mindesten interessiert und die Schüler mobben sie größtenteils in Grund und Boden. In dieser Hinsicht zeigt der Roman gut auf, welche Lücken und Fehler es hinsichtlich des Thema Mobbings (leider) immer noch gibt. Lehrkräfte, die so etwas nicht ernst nehmen und lieber einfach wegschauen...
Dann kommt Stan ins Spiel, der tatsächlich nicht redet, weil er es nicht kann. Er ist stumm. Zwischen diesen beiden (fast noch) Kindern, baut sich so eine faszinierende, wie auch innige Freundschaft auf, dass ich in manchen Momenten fast schon immer geglaubt habe, dass das doch nicht lange gut gehen kann. Aber es kann. Die beiden entwickeln ein tolles, wenn auch banales System miteinander zu kommunizieren und genau das macht ihr Zusammenspiel so sehr einzigartig...
Dirk Popes Schreibstil ist so überwältigend und positiv aus dem Rahmen fallend, wie bei keinem anderem. Segnete man ihn mit soviel Talent? Wurde es ihm in die Wiege gelegt? Ich glaube schon! Auf jeden Fall wird es mich dazu bewegen in Zukunft noch sicher noch einige Werke des Autors in die Hand zu nehmen...
Ein Jugendbuch, dass seine Einzigartigkeit hinter einem hübschen Cover zu verstecken weiß und sich dabei heimlich, still und leise in das Herz des Lesers schleicht...

Mein abschließendes Fazit:
So viel mehr, als man erwartet. Ein unglaublich tolles Jugendbuch, das zeigt, dass die Macht der Worte oft deutlich überschätzt wird...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2020

Mariella will nicht mehr sprechen

0

MEINE MEINUNG
Marielle spricht seit der Scheidung ihrer Eltern kein Wort mehr. Ihre Mutter ist verzweifelt und schleppt sie zum Arzt, was aber auch nichts hilft.
In der Schule gibt es dadurch große Probleme, ...

MEINE MEINUNG
Marielle spricht seit der Scheidung ihrer Eltern kein Wort mehr. Ihre Mutter ist verzweifelt und schleppt sie zum Arzt, was aber auch nichts hilft.
In der Schule gibt es dadurch große Probleme, aber Mariella bleibt hartnäckig.
Bis sie dann an ihrem Ruheort, an den sie sich zurückzieht, auf Stan trifft.

Der Schreibstil des Autors ist sehr ausdrucksstark und leicht zu lesen. Die Thematik die hier angesprochen wird, betrifft sehr viele Kinder. Da sollte man sich als Eltern mal Gedanken darüber machen, was so eine Entscheidung für Kinder bedeutet. Wenn die Kinder ein entsprechendes Alter haben, sollte man sie bei einer Entscheidungsfindung mit einbeziehen und nicht außen vor lassen.

Das Buch enthält sehr viele Denkanstösse. Die Gedanken, die Mariella hat sind sehr tiefgründig und dadurch hat das Buch einen extrem hohen Tiefgang. Die Gedanken gehen in die unterschiedlichsten Richtungen und schneiden sehr viele Themen an. Das macht dieses Buch so einzigartig.
Es geht um so viele Gedanken, das Leben, den Tod und auch diese Markenabhängigkeit und das schminken der Mädchen. Alles, was im Leben so passiert wird hier thematisiert. Sehr starke Emotionen und große Trauer runden dann dieses Werk ab.

Das Buch ist für Jugendliche ab 13 empfohlen und da schließe ich meine Meinung an. Ich finde es ist auch für junge Erwachsene, die gerade beginnen ihr Leben in ihre Bahnen zu lenken.
Dieses Buch ist auch sehr interessant für Erwachsene, die vielleicht Schwierigkeiten mit einem pubertierenden Teenager haben.
Von mit bekommt der Autor hier auf jeden Fall die vollen 5 Sterne, da dieses Buch so vielfältig ist.

Bluesky_13
Rosi

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2020

Sound of Silence

0

Mariella redet nicht mehr und sie hat ihre Gründe. Doch leider wird das weder von ihren Eltern akzeptiert noch von ihrem gesamten Umfeld. Die Mutter schleppt sie zum Arzt, keiner der Lehrer oder Mitschüler ...

Mariella redet nicht mehr und sie hat ihre Gründe. Doch leider wird das weder von ihren Eltern akzeptiert noch von ihrem gesamten Umfeld. Die Mutter schleppt sie zum Arzt, keiner der Lehrer oder Mitschüler versucht irgendwie mit Mariella Kontakt aufzunehmen. Doch dann trifft Mariella Stan, der auch nicht redet und gemeinsam finden sie einen Weg, Kontakt zu knüpfen.

„Ich glaube, wenn ein Mensch so genau hinzuhören versteht, versteht er den Beat, den Grundton unseres Seins. Ich meine die Vollkommenheit, die übrig bleibt, wenn man alle Geräusche und den Lärm um uns herum ausblendet. Man hört nur noch den Atem, vielleicht sogar das regelmässige Auf und Ab des Brustkorbs und das Herz, das tief drinnen anfängt melodisch zu schlagen. Wahrscheinlich ist es dieser nahezu lautlose Grundton, der seine Musik so einzigartig macht.“ (Seite 57)

Stille. Kann ein Mensch damit überhaupt umgehen? Oder sind wir auf die Geräusche, den ständigen Lärmpegel um uns herum, schon süchtig? Ich finde dass dieses Buch sich sehr gekonnt mit der Thematik Stille, aber gerade mit dem Sinn von Worten, Reden und seine oft daher gesagten Sinnlosigkeit ausspricht.

Der Schreibstil hat mich komplett begeistert! Denn der Autor hat sich sehr intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt, auch wie er mit den Worten spielt, welche Gedankengänge der zu vielen Worten geht, Verbindungen herstellt, das hat mich absolut fasziniert. Die Kapitel sind knackig gehalten, der Schreibstil nimmt mit und das Gefühl des Lesens ist wow.

Mariella redet nicht mehr, von heute auf morgen. Warum auch? Wir begeben uns mit ihr zusammen in die Welt der Schweigsamkeit und wie die Umwelt auf sie reagiert. Erschreckenderweise muss man leider eingestehen, dass dies absolut so stattfinden würde. Ich habe Mariella immer für ihr beharrliches Schweigen bewundert, denn gerade die Klasse macht ihr ordentlich zu schaffen und doch bleibt sie standhaft. Was würden ihre Worte denn bei den Lehrern oder Mitschülern überhaupt ändern?

Warum sie schweigt, das wird zum Ende hin mehr als deutlich. Für den einen wird es eher profan sein, ich konnte diesen Schritt auf jeden Fall nachvollziehen und war schockiert über diese laute Wortgewalt, die man gegen Mariella angewendet hat.

Stan ist ebenso ruhig, aber hier hat es seinen Grund, den der Leser erfahren wird, was ich nicht spoilern möchte. Ich fand die Versuche der Kontaktaufnahme herzlich, die Wortspiele und Andeutungen oft zum piepen, denn beide haben nun mal ihre Situation, versuchen daraus das Beste zu machen und dies kommt beim Leser auch ungezwungen und ungefiltert an.

Gerade Menschen die wenig reden, die die Stille bevorzugen, werden sich in diesem Buch wiederfinden und gerade auch verstanden fühlen. Denn mal ehrlich, wie viele Sätze werden täglich in die Welt geworfen die so nichtaussagend sind, die leere Phrasen enthalten, die gesagt werden damit sie gesagt sind?
Mariella findet hier immer wieder Beispiele und Ansätze die dies stark verdeutlichen, die einen selbst sehr stark zum nachdenken anregen und zeigt dass Leute heute eher lästern, motzen und quasseln, aber wenn es auf eine wichtige Aussage ankommt, dann halten sie den Mund und ziehen sich zurück.

Sound of Silence, für viele ein Graus, denn nur wer laut ist findet Gehör, kommt weiter. Und wenn es still ist, dann muss sich jeder mit seinen Gedanken und seiner Form auseinandersetzen, das versetzt viele wohl in Panik.

Für mich ein Buch, was sich sehr intensiv und gewaltig, mit dieser Thematik Stille und Reden, Worte und ihre Wirkungen auseinandersetzt und welches ich unbedingt empfehlen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2020

Still und doch aussagekräftig

0

Ein Buch der ganz anderen Art.
Denn 'Still' ist alles andere als still und doch auch irgendwie genau das. Zwar schweigt die Protagonistin durchgehend, hat in dem Buch mit ihren Gedanken aber so viel mitzuteilen, ...

Ein Buch der ganz anderen Art.
Denn 'Still' ist alles andere als still und doch auch irgendwie genau das. Zwar schweigt die Protagonistin durchgehend, hat in dem Buch mit ihren Gedanken aber so viel mitzuteilen, dass es eine eigene und kräftige Aussage hat. Ich finde es wirklich toll, dass der Autor sich an genau dieses Thema gesetzt hat. Denn sind wir mal ehrlich, wird oft nicht auch einfach zu viel Geredet? Sind nicht manchmal weniger Worte mehr? Ich selbst kann nicht mit jedem sprechen, spreche allgemein eher wenig und dennoch nutze ich auch beim schreiben dieser Rezension viele Worte. Aber braucht es immer so viele Worte? Dieses Buch regt zum nachdenken an, jedenfalls hoffe ich das, denn auch wenn nicht alle Figuren gut weg kommen, so sieht die Realität aus. So wie viele in diesem Buch sind, vom Verhalten von den Aussagen, vom Denken; so sind in der echten Welt leider auch viel zu viele Menschen. Denn ich erkenne doch einige Situationen wieder. Ob nun von mir oder von anderen.

Schon vom Schreibstil ist es ein Jugendbuch, das mal auf vollkommen andere Art geschrieben ist. Die Sprache, Mariellas Gedanken - ich liebe die Art und die Formulierung einfach, andererseits könnte gerade dieser besondere und für mich sehr schöne Schreibstil, für so manchen Leser auf Dauer anstrengend werden. Ich persönlich finde es genau so wie es war einfach perfekt und würde gerade wegen des Schreibstils auch Erwachsenen das Buch ans Herz legen.

Es ist erstaunlich wie wenig Sprache im Sinn der wörtlichen Rede genutzt werden, oder wie wenig außerhalb von Mariellas Gedanken und ihrer Sichtweise passieren muss, um ein Buch dennoch spannend zu gestalten, denn langweilig war es nie. Ich schätze, es hat die optimale Länge für ein Buch über die Stille und ihrer Lautstärke. Und es schreit geradezu danach gelesen zu werden und etwas zu verändern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere