Cover-Bild Der letzte Sommer auf Nantucket
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 04.03.2026
  • ISBN: 9783455021271
Elin Hilderbrand

Der letzte Sommer auf Nantucket

Roman
Dr. Karolin Viseneber (Übersetzer)

Nach 35 Jahren im Dienst steht Polizeichef Ed Kapenash kurz vor dem Ruhestand. Doch während er den Sommer in Ruhe ausklingen lassen will, trifft eine junge Frau voller Träume auf Nantucket ein: Coco beginnt als Assistentin der aufsehenerregenden Richardsons und erlebt einen Sommer voller Glanz, funkelnder Partys und unvergleichlichem Inselflair. Schnell freundet sie sich mit Kacy, Eds Tochter, an. Doch dann geht das Anwesen der Richardsons in Flammen auf – und Coco verschwindet spurlos. Während die High Society weiter die Champagnergläser hebt, blickt Ed ein letztes Mal hinter die Fassade von Nantucket. Ein Sommerroman voller unwiderstehlichem Charme und dem einzigartigen Zauber einer besonderen Insel – fesselnd und unvergesslich.

»Der letzte Sommer auf Nantucket ist eine clevere und bewegende, vielschichtige Erzählung, in der die verschiedenen sozialen Welten von Nantucket aufeinanderprallen und in Flammen aufgehen.« Wall Street Journal
»Elin Hilderbrand ist die Grande Dame der Strandlektüre, die Königin von Sonne, Spaß und Intrigen, eine der besten, die es je gab.« Harper's Bazaar

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Fanti2412 in einem Regal.
  • Fanti2412 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2026

Leseerlebnis toll, inhaltlich bisschen zäh

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Irgendwie hab ich mir das Buch ein bisschen anders vorgestellt, als es letztendlich war. Klappentext und erste Kapitel nehmen ja bereits so ein bisschen vorweg, was im dem besagten Sommer auf Nantucket ...

Irgendwie hab ich mir das Buch ein bisschen anders vorgestellt, als es letztendlich war. Klappentext und erste Kapitel nehmen ja bereits so ein bisschen vorweg, was im dem besagten Sommer auf Nantucket passiert und die Ereignisse werden dann entsprechend aufgerollt. Da die Geschichte aber zu einem großen Teil in Rückblenden erzählt wird, wird das Erzähltempo massiv ausgebremst, womit ich so ein bisschen gestrudelt habe. Denn eigentlich ist ja vor allem alles rund um Coco und den Hausbrand auf den ersten Blick besonders interessant.

In der Geschichte geht es primär um die sozialen Strukturen, das Lebensgefühl einer Gesellschaftsschicht und die sich verändernde Gruppendynamik, sobald die Richardsons zu der eingefleischten Gruppe der dauerhaften Bewohner Nantuckets dazu stoßen. Zusätzlich fallen einige Figuren aus dem gesellschaftlichen Rahmen, wie Coco, die eine etwas andere Sicht auf die Sozialetikette und die sich daraus ergebenden Reibereien haben.

Plottechnisch hätte es für meinen Geschmack gerne etwas komprimierter und dichter sein können. Das Buch liest sich so ein bisschen wie eine lose Erzählung, leicht schal, nachdem die Exzesse der Nacht dem Tageslicht gewichen sind. Es ist eine Geschichte von Hedonismus, Überfluss und Ausschweifungen. Wir verfolgen zwar einen ganzen Sommer, aber so richtig passieren tut nichts.

Ich glaube, es gab nicht eine einzige sympathische Figur. Alle Charaktere sind sehr egozentrisch und die Geschichte ist eine Aneinanderreihung an Kränkungen, Rivalitäten und gegenseitigem Ausnutzen. Das fand ich Storytechnisch schon auch gegen Ende ermüdend. Ich hab da einfach noch auf eine große Wende gewartet, die einfach nicht kam. Am ehesten konnte ich noch mit Coco mitfühlen, aber auch sie hat klare Ziele vor Augen, als sie nach Nantucket kommt und so richtig bin ich auch mit ihr nicht warm geworden.

Elin Hilderbrand hat einen schönen Schreibstil, sodass ich das Buch an sich gerne gelesen habe. Und ich mag, wie nuanciert sie ihre Figuren ausgestaltet. Die Geschichte wird eindeutig von den Figuren getragen. Rein vom Leseerlebnis war das Buch also durchaus ansprechend. Inhaltlich aber dieses Mal eher nicht meins. Insgesamt 3.5 Sterne.

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