Cover-Bild Die Chroniken eines Liebestollen
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Litego Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 210
  • Ersterscheinung: 19.03.2025
  • ISBN: 9783991590248
Fynn Pirogov

Die Chroniken eines Liebestollen

»Die Chroniken eines Liebestollen« ist keine gewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte. Es ist ein Streifzug durch die Höhen und Tiefen eines Träumers, der früh entdeckt, dass die Liebe ein Ozean ist – mal stürmisch, mal sanft, immer unergründlich. Milo, dieser liebenswerte Filou, lässt keinen Moment ungenutzt, sich ins Abenteuer zu stürzen – sei es mit seiner kindlichen Unschuld, seiner jugendlichen Leidenschaft oder dem unerschütterlichen Glauben, dass jedes Mädchen seine Julia sein könnte.

Ein Stil, der mit Wortwitz und Feingefühl fesselt

Milos Erlebnisse werden in einer Sprache erzählt, die mal poetisch, mal frech, immer lebendig und bildhaft ist. Amüsante Eskapaden, bittersüße Begegnungen und die kleinen Katastrophen des Lebens lassen euch in eine Welt eintauchen, die herzerwärmend und voller Wunder ist. Erlebt, wie Milo zwischen kindlichem Übermut und romantischen Dramen hin- und hergerissen wird – begleitet von Gefühlen, die euch schmunzeln lassen, zum Träumen verleiten und vielleicht auch ein wenig an euch selbst erinnern.

Weshalb ihr Milos Reise lieben werdet:

● Fühlt den Zauber erster Liebe: Von kindlichem Übermut bis zu den bittersüßen Momenten
● Begegnet einem Helden, in dem wir uns spiegeln können: So unvollkommen wie das Leben selbst
● Erlebt eine Zeit, die euch zurückversetzt: Die 80er und 90er Jahre in all ihrer Authentizität
● Lasst euch auf einen Tanz zwischen Humor und Tiefgang ein: Scharfsinnig, witzig und dennoch mit Herz – eine Mischung, die lange nachhallt
● Feiert eine Ode an die Liebe und Freundschaft: Die leisen und lauten Töne des Lebens sind hier in all ihrer Vielfalt eingefangen

Von kindlichen Streifzügen bis zu jugendlichen Gefühlsstürmen lädt euch der Auftaktband der Trilogie ein, diese Momente selbst zu erleben. Mit Humor, Charme und einer ordentlichen Prise Selbstironie erzählen »Die Chroniken eines Liebestollen« nicht nur eine Geschichte, sondern feiern das Leben in all seiner Unvollkommenheit.

Liebt, lebt, lacht, stolpert mit Milo – und lest!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Nisora in einem Regal.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von Nisora.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2025

Ein Buch, das verführt – und sich dabei nichts vormacht

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Manchmal stolpert man über ein Buch, das man eigentlich gar nicht lesen wollte – und bleibt hängen, weil es einen so entwaffnend ehrlich anschaut. Die Chroniken eines Liebestollen ist so ein Buch. Und ...

Manchmal stolpert man über ein Buch, das man eigentlich gar nicht lesen wollte – und bleibt hängen, weil es einen so entwaffnend ehrlich anschaut. Die Chroniken eines Liebestollen ist so ein Buch. Und Milo, dieser ungestüme, zutiefst emotionale Ich-Erzähler, ist einer, bei dem man unweigerlich die Stirn runzelt – aus Verwunderung, Zuneigung, manchmal auch stiller Empörung.

Was mich überrascht hat: Wie sehr mich dieser Roman gepackt hat, obwohl ich anfangs dachte, ich sei längst aus der Zielgruppe entwachsen. Was dann geschah, war das genaue Gegenteil. Denn hier schreibt kein Jugendbuchautor mit pädagogischer Absicht, sondern jemand, der Erinnerungen nicht glättet, sondern sie im Rohzustand belässt – samt aller Peinlichkeiten, Widersprüche und innerer Zerrissenheit.

Milo ist kein Held. Und genau deshalb funktioniert er so gut. Er liebt zu früh, zu viel, zu ungebändigt. Dass er im Laufe dieses ersten Bandes eine fast absurde Fülle an Mädchenbekanntschaften macht, lässt sich weder leugnen noch beschönigen – und ja, aus heutiger Sicht ist das auch moralisch nicht immer leicht zu verdauen. Aber was mich versöhnt hat: Milo meint es nie böswillig. Da ist keine Berechnung, keine Kälte, kein Spiel mit Gefühlen. Nur ein Mensch, der schlicht zu viel fühlt, zu wenig filtert und dessen Blick auf die Liebe von echtem Staunen und aufrichtiger Suche geprägt ist.

Was diesen Roman so besonders macht, ist der Ton. Eine Sprache, die schillert, ohne je gekünstelt zu wirken. Poesie, die sich nicht aufdrängt, sondern aus Erinnerungen entsteht. Der Schreibstil wirkt mitunter verspielt, dann wieder melancholisch, fast pathetisch – und immer wieder voller Witz und Selbstironie. Das macht die Lektüre nicht nur berührend, sondern streckenweise auch herrlich komisch.

Am Ende fühlt sich dieses Buch nicht an wie ein Roman, den man gelesen hat – sondern wie ein Lebensgefühl, das man kurz wieder gespürt hat. Wie ein Sommerabend, der nach Freiheit roch, nach Aufbruch, nach etwas, das größer war als man selbst. Und vielleicht ist genau das das größte Geschenk dieses Buches: Dass man sich für ein paar Stunden erinnert, wie es war, als alles noch möglich schien.

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