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inkl. MwSt
- Verlag: Grüneklee, Gerald
- Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
- Seitenzahl: 148
- Ersterscheinung: 02.2026
- ISBN: 9783935716901
Virus essen Seele auf
Corona: Eine Aufarbeitung findet (nicht) statt
Am 11.3.2020 rief die Weltgesundheitsorganisation WHO die globale Corona-Pandemie aus. Mehr als drei Jahre später, im Mai 2023, wurde der internationale Gesundheitsnotstand für beendet erklärt. Doch die Corona-Pandemie lässt bis heute viele Fragen offen. Fragen, die man hätte stellen müssen. Das Krisenmanagement war nicht nur selbst autoritär, sondern die gesellschaftliche Durchsetzung seiner Maßnahmen – an vorderster Stelle ehemals progressive, linke Kräfte – führte in einen neuen Autoritarismus, wie er hierzulande seit 1945 in diesem Ausmaß bisher unbekannt war.
Bis heute fehlt eine öffentliche Aufarbeitung dieser Jahre. Diese Aufarbeitung wäre auch deshalb so unabdingbar, weil es gilt, sich auf den nächsten Ausnahmezustand vorzubereiten. Die RKI-Files selbst böten viele Ansatzpunkte für die Kritik der Corona-Maßnahmen und die überfällige Aufarbeitung.
Festzuhalten ist: man hätte es wissen und besser machen können. Wenn man gewollt hätte.
Das Buch analysiert das gesellschaftlich-politische Klima der Pandemiejahre und fragt, was zu lernen und aufzuarbeiten wäre. Im Mittelpunkt steht dabei das Versagen vormals (scheinbar) linker, gesellschaftskritischer und emanzipatorischer Bewegungen in jenen Jahren. Dabei geht es auch um Querverbindungen, denn die Pandemie-Politik hat auch jede Menge mit Kapitalismus, den neuesten Kriegen und dem Erstarken rechter Bewegungen zu tun: wer von Herrschaft, Autoritarismus und Militarismus nicht reden will, sollte auch von der Corona-Politik und deren Aufarbeitung schweigen. Und umgekehrt.
Das vorliegende Buch versteht sich als Diskussionseinladung an jene, die sich gegen bio-politische Machtanmaßungen, autoritäre Verhältnisse und die neue Kriegstüchtigkeit einsetzen.
Bis heute fehlt eine öffentliche Aufarbeitung dieser Jahre. Diese Aufarbeitung wäre auch deshalb so unabdingbar, weil es gilt, sich auf den nächsten Ausnahmezustand vorzubereiten. Die RKI-Files selbst böten viele Ansatzpunkte für die Kritik der Corona-Maßnahmen und die überfällige Aufarbeitung.
Festzuhalten ist: man hätte es wissen und besser machen können. Wenn man gewollt hätte.
Das Buch analysiert das gesellschaftlich-politische Klima der Pandemiejahre und fragt, was zu lernen und aufzuarbeiten wäre. Im Mittelpunkt steht dabei das Versagen vormals (scheinbar) linker, gesellschaftskritischer und emanzipatorischer Bewegungen in jenen Jahren. Dabei geht es auch um Querverbindungen, denn die Pandemie-Politik hat auch jede Menge mit Kapitalismus, den neuesten Kriegen und dem Erstarken rechter Bewegungen zu tun: wer von Herrschaft, Autoritarismus und Militarismus nicht reden will, sollte auch von der Corona-Politik und deren Aufarbeitung schweigen. Und umgekehrt.
Das vorliegende Buch versteht sich als Diskussionseinladung an jene, die sich gegen bio-politische Machtanmaßungen, autoritäre Verhältnisse und die neue Kriegstüchtigkeit einsetzen.
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