Band 19
der Reihe "Jurisprudentia Saraviensis / Schriftenreihe der Abteilung Rechtswissenschaft der Universität des Saarlandes"
48,00
€
inkl. MwSt
- Verlag: Alma Mater
- Genre: keine Angabe / keine Angabe
- Seitenzahl: 198
- Ersterscheinung: 20.11.2025
- ISBN: 9783946851905
Der verkehrsberuhigte Bereich
Verhaltenspflichten nach der Straßenverkehrsordnung mit besonderem Blick auf den Kraftfahrzeugführer
Der verkehrsberuhigte Bereich ist bereits in den 1970er Jahren in Deutschland
eingeführt worden und wird seitdem rege genutzt, um den Verkehr insbesondere
in Wohngebieten zu „beruhigen“. Obwohl es diese Einrichtung also
schon vergleichsweise lange gibt, finden sich in der straßenverkehrsrechtlichen
Rechtsprechung und Literatur bisher nur wenige Fundstellen, die sich mit den
dortigen Verhaltensanforderungen der Verkehrsteilnehmer im Einzelnen beschäftigen.
Eine Untersuchung etwa zu der Frage, ob und in welchem Umfang
Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung, insbesondere solche, die auf
den fließenden Verkehr zugeschnitten sind, innerhalb des verkehrsberuhigten
Bereichs und an dessen Schnittstellen zu anderen Verkehrsflächen zur Anwendung
gelangen, fehlt bisher.
Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, dieser Fragestellung nun nachzugehen
und befriedigende Antworten zu finden. Sie konzentriert sich in
erster Linie auf den Kraftfahrzeugführer, von dem die größte Gefahr für die
übrigen Verkehrsteilnehmer ausgeht. Ihn treffen auf einer dem Mischungsprinzip
unterworfenen Verkehrsfläche, wie dies der verkehrsberuhigte Bereich
darstellt, naturgemäß die höchsten Verhaltensanforderungen, weil andernfalls
der gefahrlose Aufenthalt der übrigen, schwächeren Verkehrsteilnehmer nicht
sichergestellt wäre. Deren eigenen Verhaltensanforderungen sind daher bis zu
einem gewissen Maße abhängig von dem Pflichtenkreis des Kraftfahrers und
stehen zugleich in einer Wechselwirkung zu diesem.
Vor diesem Hintergrund wird zunächst vertiefend betrachtet, welche Sorgfaltspflichten
beim Einfahren in den und beim Ausfahren aus dem verkehrsberuhigten
Bereich im Einzelnen zu beachten sind, bevor sich die Arbeit den einzelnen
Verhaltensanforderungen innerhalb dieser Verkehrsfläche zuwendet. Die
Annahme, dass eine Untersuchung straßenverkehrsrechtlicher Anforderungen
im Zusammenhang mit dem verkehrsberuhigten Bereich als Ganzes lohnenswert
sein könnte, erweist sich dabei in der Gesamtschau als zutreffend.
eingeführt worden und wird seitdem rege genutzt, um den Verkehr insbesondere
in Wohngebieten zu „beruhigen“. Obwohl es diese Einrichtung also
schon vergleichsweise lange gibt, finden sich in der straßenverkehrsrechtlichen
Rechtsprechung und Literatur bisher nur wenige Fundstellen, die sich mit den
dortigen Verhaltensanforderungen der Verkehrsteilnehmer im Einzelnen beschäftigen.
Eine Untersuchung etwa zu der Frage, ob und in welchem Umfang
Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung, insbesondere solche, die auf
den fließenden Verkehr zugeschnitten sind, innerhalb des verkehrsberuhigten
Bereichs und an dessen Schnittstellen zu anderen Verkehrsflächen zur Anwendung
gelangen, fehlt bisher.
Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, dieser Fragestellung nun nachzugehen
und befriedigende Antworten zu finden. Sie konzentriert sich in
erster Linie auf den Kraftfahrzeugführer, von dem die größte Gefahr für die
übrigen Verkehrsteilnehmer ausgeht. Ihn treffen auf einer dem Mischungsprinzip
unterworfenen Verkehrsfläche, wie dies der verkehrsberuhigte Bereich
darstellt, naturgemäß die höchsten Verhaltensanforderungen, weil andernfalls
der gefahrlose Aufenthalt der übrigen, schwächeren Verkehrsteilnehmer nicht
sichergestellt wäre. Deren eigenen Verhaltensanforderungen sind daher bis zu
einem gewissen Maße abhängig von dem Pflichtenkreis des Kraftfahrers und
stehen zugleich in einer Wechselwirkung zu diesem.
Vor diesem Hintergrund wird zunächst vertiefend betrachtet, welche Sorgfaltspflichten
beim Einfahren in den und beim Ausfahren aus dem verkehrsberuhigten
Bereich im Einzelnen zu beachten sind, bevor sich die Arbeit den einzelnen
Verhaltensanforderungen innerhalb dieser Verkehrsfläche zuwendet. Die
Annahme, dass eine Untersuchung straßenverkehrsrechtlicher Anforderungen
im Zusammenhang mit dem verkehrsberuhigten Bereich als Ganzes lohnenswert
sein könnte, erweist sich dabei in der Gesamtschau als zutreffend.
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