Cover-Bild Ein plötzlicher Todesfall
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 02.12.2013
  • ISBN: 9783548285283
J. K. Rowling

Ein plötzlicher Todesfall

Roman | Ein großer Roman über eine kleine Stadt von einer der besten Erzählerinnen der Welt
Susanne Aeckerle (Übersetzer), Marion Balkenhol (Übersetzer)

Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2023

Tiegehender Desperate Housewives-Roman der zum Nachdenken anregt

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Eine Kleinstadt, die um ihr politisches Überleben kämpft, mit dem sozialen Slum aus Drogen, Vergewaltigung und Kindesmißbrauch direkt in der Nachbarschaft.

Ein hohes Gemeinderatsmitglied stirbt eine mysteriösen ...

Eine Kleinstadt, die um ihr politisches Überleben kämpft, mit dem sozialen Slum aus Drogen, Vergewaltigung und Kindesmißbrauch direkt in der Nachbarschaft.

Ein hohes Gemeinderatsmitglied stirbt eine mysteriösen Herzinfarkt, der vielleicht keiner war und plötzlich bewerben sich alle sogenannten Freunde um den politischen Platz.

Die Jugendlichen der Kleinstadt kämpfen mit ihren ganz eigenen Problemen. Eine musste umziehen und sich erst neu zurechtfinden, eine kämpft darum, nicht mehr gemobbt und sozial ausgegrenzt zu werden und gleichzeitig endlich ein offenes Ohr der eigenen Mutter zu finden, einer erlebt das erste richtige Liebes-Sex-Erwachen mit zu vielen Pickeln im Gesicht, einer will eigentlich nur Spaß und stellt schlussendlich fest, wie hart das Ankommen in der Realität ist.

Man könnte sagen, Harry Potter ist sehr erwachsen geworden, wenn dieser Roman nicht nur unter dem Fake-Pseudonym J. K. Rowling veröffentlich wurde, um die Verkaufszahlen zu steigern. Der Schreibstil ist eingängig gut und die Story gereift und enthält viele sozialkritische Gesichtspunkte, die man der Kinderbuch Harry Potter J. K. Rowling so nicht zutrauen würde.

Ein gereifter, sozialpolitisch kritischer Roman, der sehr zum Nachdenken anregt. Lesenswert!

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Ein Cosy-Krimi von J.K. Rowling ??

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Es handelt sich hier aber weder um einen Krimi noch um einen Abklatsch von Harry Potter. "Ein plötzlicher Todesfall" gestattet einen Blick hinter die Kulissen einer spießigen englischen Kleinstadt mit ...

Es handelt sich hier aber weder um einen Krimi noch um einen Abklatsch von Harry Potter. "Ein plötzlicher Todesfall" gestattet einen Blick hinter die Kulissen einer spießigen englischen Kleinstadt mit allen ihren Abgründen und Hässlichkeiten. Denn nur auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt Pagford ein verträumtes und friedliches Idyll.

Das hat mir richtig gut gefallen. Besonders die Vielschichtigkeit der zahlreichen agierenden Personen fand ich spannend, zumal durch die wechselnden Erzählperspektiven die Charaktere immer mehr Tiefe erhielten, nur der Auslöser der geschilderte Ereignisse, Barry, bleibt recht blass, aber der ist ja schließlich auch schon tot. Der Roman ist nicht ohne Witz, macht aber ziemlich nachdenklich.

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Veröffentlicht am 28.05.2026

Britischer Sarkasmus gemischt mit einer handvoll spießigem Kleinbürgertum

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Die Meinungen zu Joanne K. Rowlings ersten Roman für Erwachsene gehen weit auseinander. Ich muss sagen, dass ich ohne große Vorurteile an dieses Buch herangegangen bin. Ich wusste nicht wirklich was mich ...

Die Meinungen zu Joanne K. Rowlings ersten Roman für Erwachsene gehen weit auseinander. Ich muss sagen, dass ich ohne große Vorurteile an dieses Buch herangegangen bin. Ich wusste nicht wirklich was mich erwartet, nur eines war mir klar: Es wird kein Vergleich zu den Harry Potter Bänden sein können. Nicht nur, dass sich der Leser in einem völlig anderen Genre wiederfand, auch die Figuren konnten mit den liebevoll gezeichneten Wesen aus Hogwarts nicht mithalten. Wobei dies meiner Meinung nach kein Nachteil gewesen ist. Die Vielzahl der Charaktere strömte auf mich ein und schien mich fast zu überfordern: Kein Charakter gleicht dem anderen, jeder Bewohner des kleinen Städtchens hat mehr oder weniger Dreck am stecken. Die Atmosphäre ist aufgeladen mit Neid, Missgunst, Gewalt und Misstrauen. Eine brenzelige und beinahe explosive Stimmung entsteht und lässt den Leser nicht mehr auf seinen Bann. Mit jeder Seite die ich las, hatte ich mehr und mehr das Gefühl mitten auf eine Katastrophe zu zusteuern.

Der Schreibstil von Joanne K. Rowling ist einfach einzigartig. Wenn ich das Buch Revue passieren lasse , muss ich sagen, keine übliche Krimi-Spannung vorherrscht. Dennoch hat sie mit den Einwohnern des kleinen Städtchens Pageford nahezu eine Millieustudie präsentiert, die mich als Leser völlig in den Bann gezogen hat. Ich fand es wahnsinnig interessant die Beweggründe der teilweise gehässigen, oftmals egoistischen und durchweg bösen Bewohner zu lesen.

Dem Buch wohnt eine ganze besondere Stimmung inne, die kaum in Worte zu fassen ist. Klar ist nur eines: Mit „Ein plötzlicher Todesfall“ hat Joanne K. Rowling ein unvergleichliches Werk im Krimi-Genre geschaffen, an das so schnell kein anderer Autor herankommen dürfte. Wer einen gewöhnlichen Krimi erwartet hat, dürfte durchaus enttäuscht sein. Auf dieses Buch, und vor allem auf seine Charaktere muss man sich einlassen können.

Mein Fazit
Britischer Sarkasmus gemischt mit einer handvoll spießigem Kleinbürgertum ergeben eine explosive Mischung. Ein Buch welches man nicht so schnell aus der Hand legen wird. Eine erschreckende Studie sozialer und politischer Abgründe. Unvergleichbar. Eine Joanne K. Rowling wie sie im Buche steht.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Stattliche Anzahl an Figuren!

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Barry Fairbrother, Gemeinderat und wichtige Stütze des örtlichen Ruderclubs, stirbt an seinem Hochzeitstag auf dem Weg zum Essen im Golfclub.

Das ganze Städtchen Pagford ist geschockt. Sein frei gewordener ...

Barry Fairbrother, Gemeinderat und wichtige Stütze des örtlichen Ruderclubs, stirbt an seinem Hochzeitstag auf dem Weg zum Essen im Golfclub.

Das ganze Städtchen Pagford ist geschockt. Sein frei gewordener Sitz im Gemeinderat lässt jedoch einige Anwohner ihre Trauer und ihren Schock schnell vergessen. Denn dieser Sitz ist begehrt, verspricht er doch Ansehen und Macht.






Dies war mein erstes Buch der Autorin und da ich ihre bekannten Harry Potter Bücher nicht gelesen habe, konnte ich mich unvoreingenommen auf dieses Buch einlassen.

Gleich zu Beginn bombardiert die Autorin ihre Leser regelrecht mit Figuren. Die ersten hundert Seiten hat mir der Kopf geschwirrt und oft konnte ich nicht einordnen, wer denn nun schon wieder wer ist und in welchem Verhältnis zu den anderen Figuren steht.

Unglücklicherweise hat J.K.Rowling keine Figur ins Zentrum gerückt, sondern stellt an die 30 Figuren kapitelweise ins Zentrum. Daher fiel es mir sehr schwer mich in der Geschichte einzufinden, dies dauerte die Hälfte des Buches. Ab der Hälfte konnte ich die Figuren, ihre unterschiedlichen Leben auseinanderhalten und die Handlungsstränge gingen ineinander über.

Einzelne Passagen, wie zum Beispiel die der Schülerin, die vom verstorbenen Fairbrother gefördert wurde und aus einem kaputten Elternhaus kommt, haben mich berührt. Gemeinsam haben die vielen Nebenstränge, dass sie schlussendlich alle irgendwie mit dem Tod von Barry Fairbrother verbunden sind. Dafür muss man als Leser oft in den hintersten Winkel der Fassaden von Pagford sehen. Fassaden, die von ihren Bewohnern errichtet wurden und mehrheitlich mehr Schein als Sein darstellen. Da liest man von eben dieser Schülerin. Sie lebt zusammen mit einer drogenabhängigen Mutter und einem kleinen Bruder und müsste es eigentlich besser wissen, gerät jedoch in ähnliches Fahrwasser wie die Mutter. Sie ist die tragische Figur in der Geschichte und das Ende hat mich überrascht.

Dann ist da das tyrannische Familienoberhaupt, der beide Söhne und seine Ehefrau drangsaliert. Oder die Sozialarbeiterin, die in einer Beziehung lebt, in der sie weder glücklich ist, noch geliebt wird.

Es geht so einiges ab im Leben der Bewohner von Pagford und J.K. Rowling erzählt es uns haarklein und bis ins letzte Detail. Ich gestehe, dass ich an die 200 Seiten benötigte bis ich in der Geschichte angekommen bin. Ab da hat mir "Ein plötzlicher Todesfall" gefallen.

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Veröffentlicht am 20.04.2021

Man braucht etwas Ausdauer

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Ab dem 3. Teil (Seite 299) nachdem ich dann endlich einen Überblick über alle Protagonisten hatte, wurde es dann tatsächlich spannend. Ich bin vielleicht etwas empfindlich, und der Sprachstil ist sehr ...

Ab dem 3. Teil (Seite 299) nachdem ich dann endlich einen Überblick über alle Protagonisten hatte, wurde es dann tatsächlich spannend. Ich bin vielleicht etwas empfindlich, und der Sprachstil ist sehr direkt und entspricht dem Milieu in dem es spielt, sodass ich eigentlich aufhören wollte zu lesen. Doch die Neugier hat gesiegt

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