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€
inkl. MwSt
- Verlag: epubli
- Genre: keine Angabe / keine Angabe
- Seitenzahl: 164
- Ersterscheinung: 05.01.2026
- ISBN: 9783565160938
Schriften zur Wissenschaftslehre / Nicht-triviale Ordnung
Grundlagen einer ordnungstheoretischen Wissenschaftslehre
Dieses Buch ist ein Beitrag zur Wissenschaftstheorie und Wissenschaftslehre. Es fragt nicht nach einzelnen Theorien oder Modellen, sondern nach den Bedingungen der Möglichkeit wissenschaftlicher Wirksamkeit selbst: Was ist Ordnung, wie entsteht sie, und in welcher Weise trägt sie wissenschaftliche Erkenntnis?
Im Zentrum steht die These, dass Ordnung nicht als ontologische Gegebenheit, nicht als bloße Struktur und nicht als Resultat formaler Modellbildung verstanden werden kann. Ordnung wirkt vielmehr als nicht-triviale, selektive und persistente Wirksamkeitsform, die wissenschaftliche Rationalität erst ermöglicht. Wissenschaft erscheint damit nicht als Abbildung einer vorgegebenen Welt, sondern als ordnungsabhängige Praxis.
Ausgehend vom reellen Zahlenraum als ordnungstheoretischem Resonanzraum wird gezeigt, dass mathematische und wissenschaftliche Verfahren nicht ordnungsneutral sind. Ordnung entsteht nicht aus bloßem Selbstbezug oder Iteration, sondern aus Ebenendifferenz, Selektivität und struktureller Persistenz. Der Modus ihrer Wirksamkeit wird als selektive Rekursion bestimmt – ein nicht-hierarchisches Prinzip, das Dynamik ermöglicht, ohne Ordnung zu totalisieren.
Ein zentraler Begriff des Buches ist der des Ordnungsregimes: Wissenschaftliche Theorien, mathematische Systeme und rationale Praktiken wirken als partielle, qualitativ verdichtete Ordnungszusammenhänge. Sie bilden Resonanzräume, Ereignisse und Ereignishorizonte aus, ohne Wahrheitsansprüche automatisch zu garantieren. Wahrheit erscheint dabei als getragene, nicht als erzeugte Eigenschaft von Ordnung.
Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser aus Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftslehre, Mathematik- und Systemtheorie sowie an alle, die an einer präzisen theoretischen Orientierung jenseits von Modellgläubigkeit, Zufallserzählungen und metaphysischen Setzungen interessiert sind.
Im Zentrum steht die These, dass Ordnung nicht als ontologische Gegebenheit, nicht als bloße Struktur und nicht als Resultat formaler Modellbildung verstanden werden kann. Ordnung wirkt vielmehr als nicht-triviale, selektive und persistente Wirksamkeitsform, die wissenschaftliche Rationalität erst ermöglicht. Wissenschaft erscheint damit nicht als Abbildung einer vorgegebenen Welt, sondern als ordnungsabhängige Praxis.
Ausgehend vom reellen Zahlenraum als ordnungstheoretischem Resonanzraum wird gezeigt, dass mathematische und wissenschaftliche Verfahren nicht ordnungsneutral sind. Ordnung entsteht nicht aus bloßem Selbstbezug oder Iteration, sondern aus Ebenendifferenz, Selektivität und struktureller Persistenz. Der Modus ihrer Wirksamkeit wird als selektive Rekursion bestimmt – ein nicht-hierarchisches Prinzip, das Dynamik ermöglicht, ohne Ordnung zu totalisieren.
Ein zentraler Begriff des Buches ist der des Ordnungsregimes: Wissenschaftliche Theorien, mathematische Systeme und rationale Praktiken wirken als partielle, qualitativ verdichtete Ordnungszusammenhänge. Sie bilden Resonanzräume, Ereignisse und Ereignishorizonte aus, ohne Wahrheitsansprüche automatisch zu garantieren. Wahrheit erscheint dabei als getragene, nicht als erzeugte Eigenschaft von Ordnung.
Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser aus Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschaftslehre, Mathematik- und Systemtheorie sowie an alle, die an einer präzisen theoretischen Orientierung jenseits von Modellgläubigkeit, Zufallserzählungen und metaphysischen Setzungen interessiert sind.
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