Band
der Reihe "Die bewusste Verblödung"
24,99
€
inkl. MwSt
- Verlag: Colla & Gen Verlag und Service
- Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Humor
- Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
- Seitenzahl: 148
- Ersterscheinung: 20.01.2026
- ISBN: 9783985788651
Das depressive Land, Band 1: Schuld, Stillstand, Verwaltung der Einfalt
Ein Warnbericht der V.F.E.G. – Abteilung für moralische Schonhaltung
„Das depressive Land“ ist ein Warnbericht der V.F.E.G. (Abteilung für moralische Schonhaltung). Der Band untersucht ein gesellschaftliches Klima, in dem Entscheidungen vertagt, Fehler moralisiert und Verantwortung über Verfahren entsorgt wird. Schuldfragen gewinnen Priorität gegenüber Ursachenfragen; Gewissheit ersetzt oft Erkenntnisarbeit. „Depressiv“ ist dabei als Metapher zu verstehen: Der Begriff beschreibt keine klinische Diagnose, sondern eine kollektive Grundhaltung aus Erschöpfung, Reizbarkeit und Rückzug, während moralische Lautstärke und öffentliche Eindeutigkeit zunehmen.
Der Text arbeitet institutsnah, analytisch und ohne agitatorische Zuspitzung. Er verzichtet auf Feindbilder und fertige Rezepte und konzentriert sich auf Mechanismen: Wie entsteht Stillstand? Warum wird Irrtum als Makel behandelt? Auf welche Weise verwandeln sich komplexe Probleme in Schuldrituale? Welche Rolle spielen Sprache, institutionelle Routinen und soziale Erwartungsregime bei der Stabilisierung von Vereinfachung?
In einer Abfolge klar gegliederter Kapitel werden zentrale Muster beschrieben, wie die Verschiebung von Lösungssuche zur Schuldverwaltung, die Angst vor dem Fehler als kultureller Bremsmoment, die Umdeutung von Nicht-Entscheidung in Haltung, sowie die stille Entwertung von Wissen zugunsten schneller Gewissheiten. Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die Ambivalenz aushalten, Differenzierung schätzen und Lösungen höher gewichten als Schuld.
Der Text arbeitet institutsnah, analytisch und ohne agitatorische Zuspitzung. Er verzichtet auf Feindbilder und fertige Rezepte und konzentriert sich auf Mechanismen: Wie entsteht Stillstand? Warum wird Irrtum als Makel behandelt? Auf welche Weise verwandeln sich komplexe Probleme in Schuldrituale? Welche Rolle spielen Sprache, institutionelle Routinen und soziale Erwartungsregime bei der Stabilisierung von Vereinfachung?
In einer Abfolge klar gegliederter Kapitel werden zentrale Muster beschrieben, wie die Verschiebung von Lösungssuche zur Schuldverwaltung, die Angst vor dem Fehler als kultureller Bremsmoment, die Umdeutung von Nicht-Entscheidung in Haltung, sowie die stille Entwertung von Wissen zugunsten schneller Gewissheiten. Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die Ambivalenz aushalten, Differenzierung schätzen und Lösungen höher gewichten als Schuld.
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