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Veröffentlicht am 24.05.2026

Urlaub mit Leiche-Gefühl

Der Fjord
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Der Fjord hat mich schon allein mit dem Setting gekriegt. Dieser Fjord wirkt gleichzeitig wunderschön und komplett bedrohlich. Genau diese Stimmung zieht sich durchs ganze Buch: Luxus, perfekte Aussicht ...

Der Fjord hat mich schon allein mit dem Setting gekriegt. Dieser Fjord wirkt gleichzeitig wunderschön und komplett bedrohlich. Genau diese Stimmung zieht sich durchs ganze Buch: Luxus, perfekte Aussicht — und darunter nur Abgründe.
Die Gruppe auf diesem abgelegenen Anwesen war für mich der eigentliche Horror. Dieses unterschwellige Misstrauen, die Spannungen, das Gefühl, dass jederzeit alles kippen kann. Man merkt relativ schnell: Hier geht es nicht darum, ob etwas passiert, sondern wann.
Besonders mochte ich, dass die Atmosphäre dauernd so kalt und bedrückend bleibt. Kein hektisches Dauergeballer an Action, sondern eher dieses langsame Zusammenziehen der Schlinge.
Und mal ehrlich: Das Cover macht sowieso schon alles richtig. Diese Farben mit dem grellen Farbschnitt sehen aus wie Urlaub — bis man merkt, dass man vermutlich nicht lebend zurückkommt.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Zwischen Wahrheit und Wahnsinn

Mimik
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Mimik hat mich komplett kirre gemacht.
Ich dachte mehrmals, jetzt hab ich’s verstanden — fünf Seiten später durfte ich alles wieder über den Haufen werfen. Dieses dauernde Misstrauen hat das Buch für mich ...

Mimik hat mich komplett kirre gemacht.
Ich dachte mehrmals, jetzt hab ich’s verstanden — fünf Seiten später durfte ich alles wieder über den Haufen werfen. Dieses dauernde Misstrauen hat das Buch für mich echt getragen. Niemand wirkt sauber. Nicht mal die eigene Wahrnehmung.

Die Idee mit der Mimik fand ich richtig stark, weil plötzlich jedes Gespräch unangenehm wird. Ein falscher Blick und du sitzt da wie ein Ermittler mit Schlafmangel.

Und ja, Fitzek macht wieder Fitzek-Sachen. Zufälle, Eskalation, Wendungen aus der Hölle. Manchmal dachte ich kurz: „Jetzt übertreib halt komplett.“ Aber genau deswegen liest man’s am Ende trotzdem nachts um zwei weiter.

War für mich kein subtiler Thriller, sondern eher ein kontrollierter Nervenzusammenbruch mit Buchdeckeln.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein Tanz aus Licht, Schatten und verbotenen Gefühlen

When Shadows Darken the Sun
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When Shadows Darken the Sun hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre eingefangen. Schon das Cover verspricht etwas Düsteres, Elegantes und Magisches, und genau dieses Gefühl zieht sich auch durch die Geschichte. ...

When Shadows Darken the Sun hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre eingefangen. Schon das Cover verspricht etwas Düsteres, Elegantes und Magisches, und genau dieses Gefühl zieht sich auch durch die Geschichte. Nina Schilling erschafft eine Welt, in der Licht und Schatten nicht nur hübsche Gegensätze sind, sondern spürbar Einfluss auf Figuren, Entscheidungen und Gefühle nehmen.
Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Romantik, Geheimnissen und dieser leicht gefährlichen Grundstimmung. Es ist kein Buch, das nur auf große Effekte setzt. Vieles wirkt eher unterschwellig. Blicke, unausgesprochene Wahrheiten, Spannungen zwischen den Figuren. Gerade dadurch entsteht dieser Sog, bei dem man wissen will, was wirklich hinter allem steckt.
Die Liebesgeschichte hat für mich gut funktioniert, weil sie nicht sofort alles preisgibt. Da ist Anziehung, aber auch Unsicherheit. Nähe, aber eben auch Schatten, die zwischen den Figuren stehen. Ich mochte, dass die Gefühle nicht einfach nur schön und perfekt sind, sondern etwas Zerbrechliches haben.
Auch optisch ist das Buch natürlich ein kleines Schmuckstück. Der Motivfarbschnitt passt wunderbar zur Stimmung und macht die Ausgabe zu einem echten Hingucker im Regal. Aber zum Glück bleibt es nicht nur bei schöner Verpackung. Die Geschichte dahinter hat genug Magie, Drama und Gefühl, um mitzuhalten.
Für mich ein gelungener Auftakt für The Day and Night Duet, der Lust auf mehr macht. Wer romantische Fantasy mit eleganter Dunkelheit, Geheimnissen und einer Prise Tragik mag, sollte hier definitiv einen Blick riskieren.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Wenn Schlaf zur Falle wird

REM
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REM ist kein Thriller, der einen gemütlich an die Hand nimmt. Das Buch wirft einen ziemlich schnell in eine Welt, in der Träume nicht harmlos sind und Schlaf plötzlich etwas Bedrohliches bekommt. Genau ...

REM ist kein Thriller, der einen gemütlich an die Hand nimmt. Das Buch wirft einen ziemlich schnell in eine Welt, in der Träume nicht harmlos sind und Schlaf plötzlich etwas Bedrohliches bekommt. Genau das mochte ich daran. Diese Grundstimmung, dieses Misstrauen gegenüber dem eigenen Kopf, zieht sich stark durch die Geschichte.

Die Idee mit den aufgezeichneten Träumen fand ich spannend, weil sie sofort Fragen aufwirft. Was ist Erinnerung, was ist Angst, was ist vielleicht mehr als nur ein Traum? Gerade dadurch entsteht eine unruhige Atmosphäre. Man liest weiter, weil man wissen will, ob man der Handlung überhaupt trauen kann.
Für mich lebt das Buch besonders von seinen Bildern. Manche Szenen fühlen sich nicht glatt oder schön an, sondern schräg, dunkel und unangenehm. Das passt sehr gut zum Thema. Es ist stellenweise mehr Horror als klassischer Psychothriller, was mir gefallen hat, weil es dem Ganzen einen eigenen Ton gibt.
Ganz rund war es für mich nicht immer. Einige Wendungen sind sehr wild, und wer eine komplett nüchterne Erklärung für alles sucht, könnte sich daran stören. Ich musste mich auch erst darauf einlassen, dass die Geschichte eher wie ein Albtraum funktioniert: nicht immer logisch, aber mit Druck, Tempo und einer Menge Unbehagen.
Der Schreibstil liest sich schnell und direkt. Die Kapitel haben Zug, und es gibt genug Momente, in denen man denkt: eins geht noch. Gleichzeitig ist REM für mich kein Buch, das man nebenbei wegliest, weil die Stimmung doch ziemlich düster bleibt.

Fazit:
REM ist ein intensiver, unheimlicher Thriller mit deutlichem Horror-Einschlag. Nicht alles ist glatt, nicht alles ist bequem, aber genau das macht den Reiz aus. Wer sich auf die Albtraumlogik einlässt, bekommt eine Geschichte, die hängen bleibt.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Psychologische Abgründe statt klassischem Thrillerfeuerwerk

Party of Liars
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Party of Liars hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die zwischenmenschlichen Spannungen gepackt. Wer hier einen reinen Actionthriller mit ständigem Nervenkitzel erwartet, bekommt vielleicht nicht ...

Party of Liars hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die zwischenmenschlichen Spannungen gepackt. Wer hier einen reinen Actionthriller mit ständigem Nervenkitzel erwartet, bekommt vielleicht nicht ganz das, was er sucht. Für mich lag die Stärke des Buches eher in den psychologischen Abgründen, den toxischen Beziehungen und der Frage, wem man überhaupt noch trauen kann.
Die Geschichte beginnt mit einer glamourösen Party, hinter deren schöner Fassade schnell Risse sichtbar werden. Nach und nach zeigt sich, dass fast jede Figur etwas verbirgt. Genau dieses Misstrauen hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich habe beim Lesen immer wieder meine Meinung geändert, Verdächtige verworfen und neue Theorien aufgestellt.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Manipulation, Macht und emotionaler Abhängigkeit. Ethan war für mich eine der unangenehmsten Figuren, gerade weil sein Verhalten nicht immer laut oder offensichtlich ist. Vieles passiert subtil, fast schleichend, und genau das macht es so beklemmend. Auch Dani hat mich beschäftigt, weil man beim Lesen immer wieder schwankt zwischen Mitgefühl, Unverständnis und dem Wunsch, sie möge endlich aus dieser Dynamik ausbrechen.
Der Schreibstil ließ sich sehr angenehm lesen. Die wechselnden Perspektiven haben für mich gut funktioniert und dafür gesorgt, dass man immer wieder neue Einblicke bekommt. Dadurch bleibt die Geschichte lebendig, auch wenn der Spannungsbogen nicht durchgehend auf Hochdruck läuft.
Das Finale ist eher leise als spektakulär. Es setzt nicht auf den ganz großen Knall, sondern fügt die einzelnen Teile nach und nach zusammen. Ich kann verstehen, wenn man sich hier mehr Wucht oder mehr Schockmomente gewünscht hätte. Für mich passte diese Art der Auflösung aber zur Geschichte, weil sie stärker auf Figuren, Motive und psychologische Folgen setzt als auf reine Effekte.
Insgesamt ist Party of Liars für mich ein spannender, atmosphärischer Thriller mit starkem psychologischem Einschlag. Nicht jede Wendung hat mich völlig überrascht, aber die Figurenkonstellation, das unterschwellige Unbehagen und die toxischen Dynamiken haben mich bis zum Ende bei der Stange gehalten.

Fazit: Ein eher psychologischer Thriller über Geheimnisse, Manipulation und die dunklen Seiten scheinbar perfekter Leben. Ruhiger als erwartet, aber gerade dadurch stellenweise sehr beklemmend.

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