Ein neuer Fall
BodenfrostBodenfrost. Der Tod ist manchmal nicht die beste Lösung ist der 12. Fall der Wallner und Kreuthner Reihe aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse ...
Bodenfrost. Der Tod ist manchmal nicht die beste Lösung ist der 12. Fall der Wallner und Kreuthner Reihe aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse wunderbar gelesen und gelöst werden. Es gibt eine gewisse Rahmenhandlung im Privatleben der Ermittler, aber damit kommt man als Neueinsteiger gut zurecht. Beworben wird der Krimi mit dem Satz Regio-Charme trifft intelligente Spannung mit hintersinnigem Humor, teilweise wird der Humor sogar als schwarz bezeichnet. Ich muss sagen, dass hier die Werbung sogar einmal recht hat. Es gibt gut beobachteten Lokalkolorit, das beinhaltet auch die Mundart, ohne dass es ins Lächerliche abrutscht oder nur noch Klischees bedient. Und für Humor ist auch gesorgt, das verspricht schon der Auftakt, bei dem Kreuthner dazu verdonnert, den jährlichen Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs zu leiten. Aus der unterhaltsamen und lehrreichen Veranstaltung wird allerdings Ernst, als die Kinder über eine echte Leiche stolpern. Auf dem Bauch des Toten hat der Täter eine Zeichnung hinterlassen, mit der vor einigen Jahren ein Serienkiller mit dem Spitznamen "Der Harpunier" seine Opfer markiert hatte. Eine ungelöste Mordserie, die abrupt endete. Ist der Harpunier zurück? Es ist ein schwieriger Fall vor dem Wallner und Kreuthner stehen, denn das Opfer hat für genügend Gründe gesorgt um ihn ermorden zu wollen. Es gibt also auch genügend Verdächtige. Es die Wendungen und Rätsel, die diesen Fall spannend machen und den Leser fesseln.
Im Großen und Ganzen konnte mich der Fall überzeugen, meine Kritik liegt ein wenig in der Lösung des Falles, so dass ich hier ohne zu Spoilern leider nicht darauf eingehen kann, lasst euch einfach auf diesen Krimi ein.