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Veröffentlicht am 12.10.2025

Dinner mit Mord

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Die Einladung: Mord nur für geladene Gäste ist ein vielschichtiger Krimi der Autorin Kelly Mullen. Er gehört für mich sowohl in den Bereich Cozy-Crime als auch zum Locked-Room-Krimi. Schauplatz ist ein ...

Die Einladung: Mord nur für geladene Gäste ist ein vielschichtiger Krimi der Autorin Kelly Mullen. Er gehört für mich sowohl in den Bereich Cozy-Crime als auch zum Locked-Room-Krimi. Schauplatz ist ein Herrenhaus mitten in einem Schneesturm mit einer Handvoll geladener Gäste und mit einer Charity-Auktion. Die Einladung, die Rosemary erhält, gleicht eher einer Erpressung, sollte sie nicht erscheinen und einen bestimmten Gegenstand ersteigern, wird ihr dunkelstes Geheimnis ans Licht kommen. Was bleibt ihr anderes übrig, als der Einladung zu folgen? Wenigstens nimmt sie ihre Enkelin Addie mit. Gemeinsam haben sie vielleicht eine Chance das Rätsel zu lösen. Schnell wird klar, unter den Gästen ist ein Mörder, nur wer ist es? Und können die beiden den Täter aufdecken, bevor ein zweiter Mord geschieht?
Für das Krimidinner wurde ein Dresscode wie in den 20er Jahre vorgegeben und an die Krimis dieser Zeit erinnert mich auch der Aufbau. Die überschaubare Anzahl der Gäste und des Personals schränken den Kreis der Verdächtigen ein und fas jeder kann kurz vorgestellt und beleuchtet werden, es ist ein etwas skurriler Haufen, was aber dem Charme des Buches eher guttut. Die beiden Ermittlerinnen nehmen einen interessanten Ansatz bei den Nachforschungen auf und schaffen es schließlich einen raffinierten Fall zu lösen. Mich persönlich konnte dieses mörderische Dinner gut unterhalten und es lud zum Miträtseln ein.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Ein neuer Fall

Bodenfrost
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Bodenfrost. Der Tod ist manchmal nicht die beste Lösung ist der 12. Fall der Wallner und Kreuthner Reihe aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse ...

Bodenfrost. Der Tod ist manchmal nicht die beste Lösung ist der 12. Fall der Wallner und Kreuthner Reihe aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse wunderbar gelesen und gelöst werden. Es gibt eine gewisse Rahmenhandlung im Privatleben der Ermittler, aber damit kommt man als Neueinsteiger gut zurecht. Beworben wird der Krimi mit dem Satz Regio-Charme trifft intelligente Spannung mit hintersinnigem Humor, teilweise wird der Humor sogar als schwarz bezeichnet. Ich muss sagen, dass hier die Werbung sogar einmal recht hat. Es gibt gut beobachteten Lokalkolorit, das beinhaltet auch die Mundart, ohne dass es ins Lächerliche abrutscht oder nur noch Klischees bedient. Und für Humor ist auch gesorgt, das verspricht schon der Auftakt, bei dem Kreuthner dazu verdonnert, den jährlichen Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs zu leiten. Aus der unterhaltsamen und lehrreichen Veranstaltung wird allerdings Ernst, als die Kinder über eine echte Leiche stolpern. Auf dem Bauch des Toten hat der Täter eine Zeichnung hinterlassen, mit der vor einigen Jahren ein Serienkiller mit dem Spitznamen "Der Harpunier" seine Opfer markiert hatte. Eine ungelöste Mordserie, die abrupt endete. Ist der Harpunier zurück? Es ist ein schwieriger Fall vor dem Wallner und Kreuthner stehen, denn das Opfer hat für genügend Gründe gesorgt um ihn ermorden zu wollen. Es gibt also auch genügend Verdächtige. Es die Wendungen und Rätsel, die diesen Fall spannend machen und den Leser fesseln.
Im Großen und Ganzen konnte mich der Fall überzeugen, meine Kritik liegt ein wenig in der Lösung des Falles, so dass ich hier ohne zu Spoilern leider nicht darauf eingehen kann, lasst euch einfach auf diesen Krimi ein.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Amara sucht ein Zuhause

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Schneeflöckchen, Weißpfötchen gehört zur lose verbundenen Santa-Claus-Reihe. In dieser Reihe kümmert sich der Weihnachtsmann und seine Elfen um ganz besondere Weihnachtswünsche und verhelfen einem Liebespaar ...

Schneeflöckchen, Weißpfötchen gehört zur lose verbundenen Santa-Claus-Reihe. In dieser Reihe kümmert sich der Weihnachtsmann und seine Elfen um ganz besondere Weihnachtswünsche und verhelfen einem Liebespaar zu ihrem Glück und zu einem Hund. Hier hat es der Weihnachtsmann besonders schwer, Xander hat sich bereits am Heiligen Abend des letzten Jahres gewünscht, dass seine Sandkastenfreundin Ellie seine Liebe erwidert. Jetzt ist der Reiseblogger und Fotograf nach Hause zurückgekehrt und hofft auf ein Wunder. Ellie ist voll mit der Planung ihres neuen Geschäfts beschäftigt, freut sich aber riesig, dass Xander endlich wieder bei ihr ist. Als Freund natürlich nur, oder hat sie doch noch andere Gefühle für ihn. Ihre Gefühlswelt gerät auf jeden Fall gehörig durcheinander, als sie dem feschen Anwalt Patrice begegnet. Und der bleibt nicht die einzige Begegnung. Ausgerechnet Ellie, die seit Kindertagen fürchterliche Angst vor Hunden hat begegnet der weißen Schäferhündin Amara. Amara wurde ausgesetzt und wünscht sich nichts mehr als ein neues Zuhause. Mit all den Wünschen hat der Weihnachtsmann alle Hände voll zu tun.
Den kurzweiligen, flüssigen und zugleich fesselnden Schreibstil der Autorin Petra Schier liebe ich ganz einfach, ihr Stil kann mich immer wieder restlos für sich gewinnen und auch dieser Roman bildet keine Ausnahme.
Erzählt wird wie immer in der 3. Person und man begleitet mehr oder weniger abwechselnd die beiden Protagonisten, die beide ihrer Gefühlswelt gehörig zu kämpfen haben. Und wie immer werden die Kommentare des Hundes, also hier Amara in Ich-Form und in kursiver Schrift eingeschoben. Auch die Szenen mit dem Weihnachtsmann und seinen Elfen bekommen ihre eigenen Kapitel, die zur Überleitung oder als Zusammenfassung dienen. Natürlich kommen auch der Humor und die Liebe nicht zu kurz und selbstverständlich auch nicht die Vorfreude auf Weihnachten. Das Buch ist also einmal mehr eine märchenhafte, aber nicht kitschige oder kindische Weihnachtsgeschichte mit einer großen Portion Liebe Freundschaft.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Der Schutzengel bekommt endlich ein Gesicht

Die Rache des Nagas
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Die Rache des Nagas ist der abschließende Band der Starlight Monsters Serie von Skye MacKinnon. Obwohl die Bände aufeinander aufbauen und im Epilog immer der nächste Band schon kurz angerissen wird, kann ...

Die Rache des Nagas ist der abschließende Band der Starlight Monsters Serie von Skye MacKinnon. Obwohl die Bände aufeinander aufbauen und im Epilog immer der nächste Band schon kurz angerissen wird, kann man die einzelnen Teile relativ gut ohne Vorkenntnisse lesen, noch mehr Spaß macht es natürlich, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge liest, ich würde das dringend empfehlen. Hier wird übrigens auch schon eine neue Reihe angekündigt und mit der vorliegenden verknüpft. Die verbindende Rahmenhandlung sind die illegalen Spiele auf Leben und Tod, die von einer geheimnisvollen Organisation auf dem lebensfeindlichen, monsterverseuchten Planten Kalumbu veranstaltet werden. Sie haben dafür einige menschliche Frauen entführt und setzten diese ohne Vorwarnung auf dem Planten aus. Seit dem ersten Teil gibt es einen unbekannten Schutzengel, der den Teilnehmern und vor allem den menschlichen Partnerinnen hilft, aber immer im Schatten bleibt. Hier wird der Schutzengel endlich enthüllt, es ist der Undercoveragent Venom, ein Naga, der in der Computerzentrale der Spiele arbeitet, Beweise sammelt und den Teilnehmern hilft. Es hilft ihnen, weil er in einer der entführten Frauen seine Gefährtin erkannt hat und sie schützen will. Als sie vorzeitig aufgeweckt wird, muss Venom handeln und an den Spielen teilnehmen.

Wie die anderen Teile der Reihe ist auch Die Rache des Nagas ein spannender, unterhaltsamer und heißer Sci-Fi-Liebesroman, der auf einem gefährlichen und dennoch faszinierenden Planeten spielt und zugleich alle Geheimnisse aufdeckt, die bei den anderen Teilen noch im Dunkeln blieben, deswegen nochmals der Rat, die Reihenfolge einzuhalten.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Heckenhexe und Nekromant

A Dark and Secret Magic
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A Dark and Secret Magic von Wallis Kinney ist ein Fantasyroman rund um Hexen, Halloween und Magie. Eigentlich ist Hecates, genannt Kate, Leben in klaren Bahnen vorgezeichnet. Sie ist eine Heckenhexe, die ...

A Dark and Secret Magic von Wallis Kinney ist ein Fantasyroman rund um Hexen, Halloween und Magie. Eigentlich ist Hecates, genannt Kate, Leben in klaren Bahnen vorgezeichnet. Sie ist eine Heckenhexe, die allen im Zirkel hilft, heilt und sich um alles kümmert, aber eher aus der Entfernung beobachtet, als mitten im Geschehen zu stehen. Kate hat sich in ihrem abgelegenen Hexenhaus ein ruhiges Leben eingerichtet, nun steht ein besonderes Halloween für sie an, ihr 31 Geburtstag, das erste Halloween ohne ihre Mutter und traditionell soll sie an diesem Festtag auf die ungenutzten Teile ihrer Magie verzichten. Und gerade jetzt taucht ein ungebetener Gast auf. Matthew, ein Mann aus ihrer Vergangenheit, der ein dunkles Geheimnis verbirgt und zu einem verfeindeten Zirkel gehört. Plötzlich gerät ihr gesamtes Weltbild ins Wanken und sie weiß nicht mehr, wem sie trauen darf. Ist ihr Lebensweg wirklich so in Stein gemeißelt, wie sie es immer dachte?
Die Geschichte startet sehr beschaulich und sie nimmt relativ langsam an Fahrt und Spannung auf, dann überschlagen sich die Ereignisse aber plötzlich und von den verschiedenen Wendungen wird einem regelrecht schwindelig. Obwohl die Erzählweise mich sofort in ihren Bann gezogen hat, hatte ich zuerst ein wenig zu kämpfen mich auf die Geschichte einzulassen. Trotz der wunderbaren Beschreibungen hatte ich Fragen im Kopf, die sich aber im Laufe der Zeit geklärt haben. Alles im allem kann ich A Dark and Secret Magic jedem Romantasy-Leser empfehlen, denn es gibt sogar eine slow-burn Liebesgeschichte neben jeder Menge Zauberei und Hexensprüche.

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